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Rheuma
S1-Leitlinie setzt neue Maßstäbe in der RA-Therapie
Tocilizumab erstmalig First-Line-Biologikum für Kombinations- und Monotherapie
Frankfurt am Main (6. Dezember 2012) - Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat Tocilizumab (RoACTEMRA®) jetzt als First-Line-Biologikum in der Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX) klassifiziert. Darüber hinaus wird Tocilizumab als einziges Biologikum für die Monotherapie empfohlen, wenn die Fortführung der MTX-Therapie nicht adäquat erscheint. Verankert sind diese beiden Empfehlungen in der aktuellen S1-Leitlinie zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis (RA), die im September 2012 veröffentlicht wurde. Auf einem Presse-Workshop der Roche Pharma AG und Chugai Pharma Marketing Ltd. beleuchteten Experten die Vorteile und Chancen der neuen Leitlinie für die rheumatologische Praxis.
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Etanercept bei Rheumatoider Arthritis
Relativ stabile Dosis bei guter Wirksamkeit
Berlin (29. Oktober 2012) - Bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA), die eine Therapie mit dem TNF-α-Rezeptorfusionsprotein Etanercept (Enbrel®) erhalten, muss die Dosis nur in seltenen Fällen eskaliert werden. Dies belegen verschiedene aktuelle Studien1,2, deren Hintergründe und praktische Konsequenzen der internistische Rheumatologe Dr. med. Peer M. Aries, Hamburg, erläuterte*: „Etanercept hat eine gute Wirksamkeit ohne nennenswerte Dosisanpassung. Dieser praxisrelevante Vorteil gilt auch für Patienten mit mittelschwerer RA. In dieser Patientengruppe hat sich Etanercept laut Daten der PRESERVE-Studie3 bewährt.“
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Zulassungserweiterung von Humira auf alle drei Stadien der axialen SpA schließt bedeutende Therapielücke
ABILITY-1-Studie belegt signifikantes ASAS40-Ansprechen bei Patienten mit hoher Krankheitslast
Bochum/Wiesbaden (21. September 20129 – Humira wurde vor kurzem als erstes und einziges Biologikum zur Behandlung der axialen Spondyloarthritis (axSpA) ohne Röntgen-Nachweis einer ankylosierenden Spondylitis (AS/Morbus Bechterew) zugelassen. Diese entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, auch nicht-röntgenologische axiale SpA (nr-axSpA) genannt, liefert im Röntgenbild keinen Befund und wird daher bislang nur unzureichend diagnostiziert. Die aktuelle Zulassungserweiterung basiert auf den Daten der fortlaufenden Phase-III-Studie ABILITY-1.
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„10 Jahre medactuell Rheumatologie“:
10 Jahre Expertendialog im Dienste der Patienten
Hamburg (1. September 2012) – Mit einem hochkarätig besetzten Symposium feierte das mittelständische Pharmaunternehmen medac Gesellschaft für klinische Spezialpräparate am vergangenen Samstag das zehnjährige Bestehen der Fachpublikation medactuell Rheumatologie. Zielsetzung der erstmals im Jahre 2002 erschienenen Zeitschrift ist es, behandelnden Ärzten in knapper Form einen Überblick über neue Forschungserkenntnisse aus aller Welt zu bieten und damit praxisrelevante Informationen für die konkrete Patientenarbeit an die Hand zu geben.
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Neue Rheumatherapie
Schlucken statt Spritzen
München (30. August 2012) - Die rheumatoide Arthritis kann heutzutage effektiv behandelt werden – allerdings müssen die entsprechenden Medikamente gespritzt werden. Einen entscheidenden Fortschritt verspricht ein völlig neuer Wirkstoff, der als Tablette verabreicht werden kann.
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Neue Langzeit-Daten zu gentechnisch erzeugten Rheumamedikamenten
Verringertes Sterberisiko von Rheuma-Patienten unter Biologika-Therapie beobachtet
Bochum/Berlin (9. August 2012) – Vor 13 Jahren wurde in Europa das erste Biologikum zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen. Zeitgleich haben Experten Biologika-Register in mehreren europäischen Ländern eingerichtet, um Sicherheit und Wirksamkeit der neuen Therapien zu prüfen.
Übereinstimmend zeigen die Register, dass eine Behandlung mit den am längsten erprobten Biologika, den TNF-Blockern, das Krebsrisiko nicht erhöht. Das deutsche Biologika-Register konnte jetzt erstmals zeigen, dass Rheuma-Patienten eine normale Lebenserwartung erreichen, wenn es gelingt, die Krankheitsaktivität dauerhaft zu kontrollieren. Es bestehe jedoch ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Infektionen bei Behandlung mit TNF Blockern. Über Nutzen und Risiken der Biologika-Therapie sowie die optimale Therapieplanung diskutieren Experten auf dem 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 19. bis 22. September in Bochum.
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Rheumatoide Arthritis
Vorbericht zu Biologika in der Zweitlinientherapie erschienen
Grundsätzlich positive Effekte bei den meisten Wirkstoffen
Allerdings fehlen Langzeitdaten und belastbare Direktvergleiche
Köln (27. Juni 2012) - Neun biotechnologisch hergestellte Arzneimittel für die Behandlung von Erwachsenen mit rheumatoider Arthritis, bei denen eine medikamentöse Vorbehandlung versagt hat, werden zurzeit vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) untersucht. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen eine grundsätzlich positive Tendenz: Für die meisten Wirkstoffe gibt es Belege, Hinweise oder zumindest Anhaltspunkte für einen Nutzen in Bezug auf mindestens ein Zielkriterium. Es fehlen aber Langzeitdaten und belastbare Direktvergleiche von Biologika untereinander, um zu beurteilen, welche der Wirkstoffe in der Zweitlinientherapie besser oder schlechter geeignet sind. Zu dem am 27. Juni 2012 veröffentlichten Vorbericht können interessierte Personen und Institutionen bis zum 25. Juli 2012 schriftliche Stellungnahmen abgeben.
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Aktuelle Daten vom EULAR 2012
In jeder Hinsicht überzeugend: B-Zell-Therapie in der RA wirksam und sicher
Berlin (20. Juni 2012) - Seit seiner Zulassung vor über fünf Jahren hat sich Rituximab (RTX; MabThera®) als wirksame und sichere Therapieoption in der Rheumatoiden Arthritis (RA) etabliert. Neue Studienergebnisse vom diesjährigen EULAR-Kongress bestätigen erneut, dass sich die frühzeitige Behandlung mit RTX nach Versagen von TNF-alpha-Hemmern günstig auf die klinische Wirksamkeit (Switch-RA) sowie auf die Hemmung der radiologischen Progression (REFLEX) auswirkt. Zusätzliche Studien untermauern die Bedeutung von bewährten und neuen Biomarkern zur Vorhersage des klinischen Ansprechens auf RTX – und damit des innovativen Konzepts der Personalisierten Medizin in der RA.
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EULAR-Highlights 2012
Zukunftsweisende Ergebnisse für die RA-Monotherapie mit Tocilizumab
Berlin (20. Juni 2012) - Einen solchen Vergleich hat es in der Rheumatoiden Arthritis (RA) bisher nicht gegeben: In der ersten Head-to-Head-Studie „ADalimumab ACTemrA“ (ADACTA) werden die in der RA-Monotherapie zugelassenen Biologika Tocilizumab (RoACTEMRA®) und Adalimumab miteinander verglichen. Die auf dem diesjährigen EULAR-Kongress erstmals vorgelegten Daten zeigen, dass die Tocilizumab-Monotherapie signifikant überlegen wirksam ist. Die neuen Langzeitdaten der Studie ACT-RAY bestätigen ebenfalls den hohen Stellenwert des Interleukin-6(IL6)-Rezeptorblockers in der Monotherapie: Tocilizumab allein ist auch nach 52 Wochen vergleichbar wirksam wie in der Kombinationstherapie mit Methotrexat (MTX).
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In klinischer Prüfung – der JAK-Inhibitor Tofacitinib
Ein mögliches neues therapeutisches Target bei Rheumatoider Arthritis: Die intrazellulären Signalwege der Janus-Kinasen (JAKs)
Berlin (12. Juni 2012) - Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass ein breites Spektrum an Zytokinen und Immunzellen an der Pathogenese der Rheumatoiden Arthritis beteiligt ist. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Zytokin-Netzwerken und zentralen Umschaltstellen in den intrazellulären Signalwegen. Die derzeit in der Entwicklung befindlichen neuen Wirkstoffe sind „small molecules“, die gezielt die intrazelluläre Signalvermittlung von wichtigen pro-inflammatorischen Zytokinen hemmen. Bisherige Therapieansätze wie Biologika zielen auf einzelne Moleküle wie z.B. Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) und hemmen die Wirkung von Zytokinen im extrazellulären Raum. Einer der zentralen intrazellulären Signalwege sind die der Janus-Kinasen (JAKs). Tofacitinib (CP-690,550) ist ein oraler JAKInhibitor, der derzeit in einem umfangreichen klinischen Studienprogramm als zielgerichteter Immunmodulator für die krankheitsmodifizierende Therapie der rheumatoiden Arthritis untersucht wird. Im Rahmen eines Pressegesprächs1von Pfizer stellten Experten den neuen Wirkansatz und aktuelle Daten aus dem Studienprogramm vor.
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EULAR 2012
RABBIT-Risikoscores zur Vorhersage des Infektionsrisikos bei rheumatoider Arthritis geeignet
Berlin (8. Juni 2012) - Eine Forschergruppe um Professor Angela Zink, Dr. Joachim Listing und Dr. Anja Strangfeld vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin, einem Leibniz-Institut, hat an Patienten des deutschen Biologika-Registers RABBIT einen Score entwickelt, der es Rheumatologen ermöglicht, das Infektionsrisiko eines Patienten bei unterschiedlichen Behandlungsalternativen zu bestimmen. Dieser Score wurde nun an einer neuen Stichprobe von Patienten überprüft und zeigte eine sehr hohe Vorhersagegenauigkeit. Die Ergebnisse der Studie wurden heute auf dem europäischen Rheumatologenkongress (EULAR) in Berlin präsentiert.
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Ausgewählte Highlights vom EULAR-Kongress 2012
Bewährte und innovative Therapiestrategien mit Methotrexat bei rheumatoider Arthritis
Berlin (8. Juni 2012) – Heute gilt als gesichert, dass eine möglichst frühzeitige effektive Therapie der rheumatoiden Arthritis (RA) den Krankheitsverlauf einschließlich der radiologischen Progression günstig beeinflussen kann. Zahlreiche klinische Studien weltweit beschäftigen sich mit der Frage, wie sich die Behandlung weiter optimieren und das Therapieziel, eine klinische und radiologisch nachweisbare Remission, bei möglichst vielen Patienten erreichen lässt. Auf zwei Vortragsveranstaltungen von HEXAL anlässlich des Annual European Congress of Rheumatology (6. – 9. Juni 2012) der European League Against Rheumatism (EULAR) präsentierte Prof. Dr. Stefan Schewe (München) eine Auswahl aktueller Highlights aus Postern und Abstracts zu bewährten und innovativen Therapieoptionen in der Behandlung der RA.
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EULAR 2012
Neue klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Chondroitinsulfat bei der Arthrosebehandlung
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Neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die beim diesjährigen Kongress der EULAR vorgestellt wurden, belegen, dass Chondroitinsulfat die Gelenkentzündung verringert und die Notwendigkeit einer Prothese hinauszögert
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In Deutschland liegt bei 27 % der erwachsenen Bevölkerung eine Arthrose in mindestens einer Gelenksregion vor; mehr als 50 % der über 60-Jährigen leiden unter Arthrose
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Arthrose ist eine durch Gelenkverschleiß verursachte, entzündliche chronische Erkrankung des Bewegungsapparats
Berlin (8. Juni 2012) – Eine Arthrose lässt sich laut der Daten des ersten Gesundheitssurveys(1) bei über 20 Millionen Deutschen, das heißt bei 27,7 % der erwachsenen Bevölkerung, an mindestens einer Gelenkregion feststellen. Sie ist damit bereits jetzt die häufigste Gelenkerkrankung, und es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Arthrosepatienten in den nächsten Jahren noch stark erhöhen könnte. Die Hauptsymptome sind Schmerzen, eine Entzündung des Gelenks sowie Funktionsstörungen, die mit Einschränkungen bei ganz alltäglichen Bewegungen einhergehen, wie dem Gehen oder auch nur dem Öffnen und Schließen der Hand.
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