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30 | 04 | 2017
Rheuma
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Abb. : Kursreferenten und FachassistentInnen . Copyright: Rheumatologische Fortbildungsakademie GmbH Fit für die Zukunft

10 Jahre Kursprogramm „Rheumatologische Fachassistenz“

Berlin (3. November 2016) - Seit 10 Jahren bietet die Rheumatologische Fortbildungsakademie ein Kursprogramm zur Qualifizierung medizinischer FachassistentInnen in der Rheumatologie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen. Fast 2.000 Teilnehmer haben die Kurse bisher absolviert und stehen den Rheumatologen in Klinik und Praxis als kompetente Partner zur Verfügung.

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Abb.: Anleitung zur Bewegungstherapie über eine Spielekonsole: Patientin bei einer Yoga-Übung. Foto: Jan Zernicke, CharitéEffekte der Bewegungsförderung

Spielkonsole als Therapieoption bei Rheumaerkrankungen

Berlin (13. Oktober 2016) - Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin sind der Frage nachgegangen, ob ein animiertes Heimübungsprogramm unter Nutzung einer Spielkonsole machbar und lohnend für ein regelmäßiges, gezieltes Training bei Rheumaerkrankungen ist. Die aktuelle Studie zeigt: Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer physiotherapeutischen Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen. Der motivierende Aspekt einer Spielkonsole spielt eine zentrale Rolle, unabhängig vom Patientenalter und der Krankheitsdauer. Die Ergebnisse der Untersuchung sind in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders* veröffentlicht.

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Dialog optimieren „Lass uns über Rheuma sprechen“

6 Themenschwerpunkte zur Rolle des Patienten und zur Bedeutung der Kommunikation beim Management der Rheumatoiden Arthritis

Berlin (4. Oktober 2016) - Wie erleben Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) ihre Erkrankung, welche Rolle haben sie bei deren Management und wie ist ihr Verhältnis zum Arzt? Welchen Eindruck hat der Arzt von seinen Patienten und kann gegebenenfalls die Kommunikation verbessert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigte sich die weltweite RA narRAtive-Erhebung, die zwischen September 2014 und Januar 2016 bei 3.987 Patienten und 1.666 Ärzten aus 15 Ländern durchgeführt wurde. In Deutschland nahmen an der Online-Befragung 525 Patienten, von denen 171 von einem Rheumatologen behandelt wurden, sowie 150 Ärzte teil. Unter dem Motto „Lass uns über Rheuma sprechen“ sollen die Erkenntnisse der Erhebung dazu beitragen, die Arzt-Patienten-Kommunikation zu optimieren. Denn Optimierungsbedarf für alle Beteiligten – Arzt wie Patient – besteht: Lediglich 33% von 94% Patienten in Deutschland, die sich zum Zeitpunkt der Befragung in ärztlicher Behandlung befanden, bestätigen, dass der Dialog oder die Diskussion mit ihrem Arzt dazu beitragen würde, die RA erfolgreicher zu behandeln.1 Dies ist ein Indiz dafür, dass viele Informationen, die vom Arzt gegeben werden, derzeit leider noch nicht im gewünschten Maße beim Patienten ankommen. Weitere wichtige Ergebnisse der Erhebung bezogen auf Deutschland im Detail:1,2,3

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Frühe rheumatoide Arthritis

Subkutane Applikation von RoACTEMRA für therapienaive Patienten mit rheumatoider Arthritis zugelassen

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (2. September 2016) - Die subkutane Darreichungsform des Interleukin (IL)-6-Rezeptorblockers RoACTEMRA® (Tocilizumab, TCZ) ist jetzt auch für Patienten mit früher rheumatoider Arthritis (RA) zugelassen.1,2 Die Zulassungserweiterung gilt sowohl für die Mono- als auch für die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit Methotrexat (MTX).1,2 Die intravenöse Formulierung des Wirkstoffs kann bereits seit September 2014 für Patienten mit früher RA eingesetzt werden.3 Die aktuelle Indikationserweiterung basiert primär auf den Daten der Phase-III-Studien SUMMACTA und FUNCTION. Beide Studien bestätigten die Wirksamkeit des IL-6-Inhibitors bei RA-Patienten mit einer Erkrankungsdauer von höchstens 2 Jahren.1

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Rheumatoide Arthritis

Schnelle Schmerzreduktion mit RoACTEMRA

Frankfurt am Main (2. September 2016) - Weniger Schmerzen – das ist für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) das wichtigste Therapieziel.1 Die Schmerzreduktion sollte aus Patientensicht schnell und nachhaltig erfolgen. Aufgrund der zentralen Rolle von Interleukin (IL)-6 im entzündlichen Schmerzgeschehen kann dieses Ziel mit dem IL-6-Inhibitor RoACTEMRA® (Tocilizumab) effektiv erreicht werden, wie zahlreiche Studiendaten belegen.2-6 Beispielsweise verringerten sich Schmerzen bei RA-Patienten in der MIRAI-Studie nach 16 Wochen Therapie mit Tocilizumab um mehr als die Hälfte. Das Thema Schmerz war einer der Schwerpunkte im Symposium von Roche und Chugai im Rahmen des DGRh-Kongresses 2016. Daneben standen mit Knochen- und Gelenkschädigungen sowie kardiovaskulären Komorbiditäten zwei häufige und schwerwiegende Auswirkungen des entzündlichen Geschehens der RA im Fokus.

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Rheumatologie

Secukinumab (Cosentyx®) hemmt langfristig die Progression der Gelenk- und Wirbelsäulenschäden bei PsA und AS

  • Die in zwei Jahren mit der Methode mSASSS bzw. mTSS berechnete röntgenologische Progression struktureller Gelenk- und Wirbelsäulenschäden war unter Secukinumab bei einem Großteil der AS- und PsA-Patienten sehr gering1,2.
  • Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität blieb unter Secukinumab bei PsA- und AS-Patienten über zwei Jahre erhalten2,3.
  • Secukinumab ermöglicht eine dauerhafte und vollständige Abheilung der Dactylitis und Enthesitis bei Patienten mit PsA4.

Nürnberg/London (1. August 2016) – Auf der diesjährigen Tagung der European League Against Rheumatism (EULAR) in London wurden aktuelle Datenanalysen der Studien FUTURE 1 und 2 bei Psoriasis-Arthritis (PsA) sowie der Studien MEASURE 1 und 2 bei Ankylosierender Spondylitis (AS, auch Morbus Bechterew) vorgestellt. Für beide Indikationen zeigte der IL-17A-Inhibitor Secukinumab (Cosentyx®) ein starkes, sowie schnelles und dauerhaftes Ansprechen über zwei Jahre.

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T-Zell-Burnout

Ursache für erhöhte Infektionsanfälligkeit bei Rheuma geklärt

Hannover (6. Juni 2016) - Unter chronisch-rheumatisch-entzündlichen Erkrankungen leiden in Deutschland mehr als eine Million Menschen. Zusätzlich wird Rheuma von erhöhter Infektanfälligkeit begleitet: Patienten mit Rheuma infizieren sich häufiger mit Viren und Bakterien und erkranken schwerer als Menschen ohne Rheuma. Über diese Verbindung zwischen Rheuma und Infektionen konnten Ärzte bisher nur Vermutungen anstellen – Wissenschaftler am TWINCORE haben nun in einer klinischen Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Rätsel gelöst: Die Abwehrzellen von Rheumapatienten sind erschöpft – sie leiden sozusagen an einem T-Zell-Burnout. Die Ergebnisse hat das Journal JACI jetzt veröffentlicht.

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NSwedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi) hat bekannt gegeben, dass Kineret® jetzt mit einer neuen, dünneren Nadel ausgeliefert wird. Darüber hinaus ist die Spritze ab sofort latexfrei. Photo: SOBIeues von Kineret® (Anakinra) – jetzt mit dünnerer Nadel und als latexfreie Spritze

Langen (23. Mai 2016) - Swedish Orphan Biovitrum GmbH (Sobi) hat bekannt gegeben, dass Kineret® jetzt mit einer neuen, dünneren Nadel ausgeliefert wird. Darüber hinaus ist die Spritze ab sofort latexfrei.
Sobi hat die neue Spritze im Zuge des kontinuierlichen Strebens des Unternehmens nach einer Verbesserung seiner Produkte und Services für Patienten entwickelt. Die dünnere Nadel mit der Stärke 29 G (Gauge) ersetzt die bisherig verwendete Nadel mit der Stärke 27 G. Ray Coggins, leitender Global Brand Director, bemerkt dazu: „Sobi hat sich den Bedürfnissen der Patienten und deren Behandler verpflichtet. Als Teil dieser Verpflichtung freuen wir uns über die Einführung der neuen, dünneren, 29-G Nadel und der latexfreien Spritze für die Anwendung von Kineret.“ Dr. Thomas Trilling, General Manager DACH, sagt: „Nachdem Patienten in Deutschland und Österreich Kineret® seit einiger Zeit als frühest einsetzbares Biological zur Behandlung von CAPS verfügbar haben, freue ich mich besonders, dass Sobi mit der dünneren Nadel und latexfreien Spritze nun eine weitere Neuerung für alle Kineret® Patienten anbieten kann.“

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DMP Rheumatoide Arthritis

Leitlinien decken wichtige Versorgungsaspekte ab

  • IQWiG identifiziert E mpfehlungen für mögliches DMP
  • Schwerpunkt liegt auf Arzneimitteltherapie

Köln (28. April 2016) - Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat am 28 April 2016 die Ergebnisse einer Recherche evidenzbasierter Leitlinien zur Behandlung von Menschen mit rheumatoider Arthritis vorgelegt. Ziel des Berichts ist es, aus aktuellen, methodisch hochwertigen Leitlinien diejenigen Empfehlungen zu identifizieren, die für ein mögliches neues Disease-Management-Programm (DMP) Rheumatoide Arthritis von Bedeutung sein könnten. Demnach decken die Empfehlungen fast alle Versorgungsaspekte ab, Maßnahmen zur Rehabilitation werden jedoch nur vereinzelt thematisiert. Der Schwerpunkt der Empfehlungen liegt auf der medikamentösen Therapie .

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Hersteller legt keine relevanten Daten vor und beansprucht selbst keinen Zusatznutzen

Secukinumab bei aktivem Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis: Zusatznutzen nicht belegt

 

Köln (15. März 2016) - Secukinumab (Handelsname Cosentyx) ist seit November 2015 für Erwachsene zugelassen, die unter aktiver ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew) oder unter Psoriasis-Arthritis leiden. Für Patienten mit Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte) hat der Wirkstoff 2015 bereits eine frühe Nutzenbewertung gemäß Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) durchlaufen. Nun hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑-BA) das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, auch für die neuen Anwendungsgebiete eine Dossierbewertung vorzunehmen. Da der Hersteller in seinem Dossier keine geeigneten Studien benennt, ist ein Zusatznutzen von Secukinumab gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien nicht belegt.

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AQUA-Institut unterstützt Verband Rheumatologischer Akutkliniken bei Qualitätsverbesserung

KOBRA: Qualität in Rheuma-Kliniken

Göttingen (1. März 2016) - Die Versorgungsqualität in rheuma­tologischen Akutkliniken steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des AQUA-Instituts. Auftraggeber ist der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA), der mit dem Projekt namens KOBRA relevante Erkenntnisse aus den Reihen seiner Mitglieder gewinnen möchte. KOBRA steht für kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung.

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Zwischen Komorbiditäten und Therapieeskalation

Praxisrelevante Aspekte zum Einsatz von TNF-alpha-Blockern wie Adalimumab

 

Wiesbaden (21. Oktober 2015) - Individuelle Voraussetzungen, unterschiedliche Krankheitsverläufe und Komorbiditäten bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stellen den behandelnden Arzt häufig vor Herausforderungen, wenn es um die Wahl der adäquaten Therapie geht. Auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Bremen1 wurden vor diesem Hintergrund für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), Psoriasis-Arthritis (PsA) oder axialer Spondyloarthritis (SpA) praxisrelevante Aspekte der Biologikatherapie anhand von Fallbeispielen diskutiert. So wurde gezeigt, dass eine Biologikatherapie auch bei Patienten mit erhöhtem Infektionsrisiko oder bei Malignomen in der Anamnese möglich sein kann. Im Hinblick auf das Behandlungsschema unterstrichen neue Studiendaten den Wert der Kombination von TNF-alpha-Blockern mit MTX für die Therapie der RA.2,3 Wie die CONCERTO-Studie4 anhand des TNF-alpha-Blockers Adalimumab (HUMIRA®) belegt, können bei gemeinsamer Gabe mit einem Biologikum 10 mg MTX bereits ausreichen – wodurch eine flexiblere Therapiegestaltung möglich wird.

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Ilaris® (Canakinumab)

Interleukin-1beta-Inhibition bei CAPS und SJIA

 

  • CAPS (Cryopyrin-assoziierte periodische Syndrome) und SJIA (Systemische juvenile idiopathische Arthritis) sind seltene autoinflammatorische Erkrankungen.1
  • Ilaris® (Canakinumab), ein humaner, monoklonaler Antikörper, wirkt selektiv und effektiv gegen die gemeinsame Ursache von CAPS und SJIA: einen Überschuss des Zytokins Interleukin-1β (IL-1β). 1,2,3,4,5,6
  • Essentiell für eine effektive Therapie ist neben der Behandlung der Erkrankungssymptomatik auch die Berücksichtigung psychosozialer Aspekte.

 

Dresden (1. Oktober 2015) – Cryopyrin-assoziierte periodische Syndrome (CAPS) und systemische juvenile idiopathische Arthritis (SJIA) sind seltene Erkrankungen, die bereits im Kindesalter auftreten.1 Sie müssen besonders umfassend behandelt werden, damit sie im späteren Leben sowohl körperlich als auch psychosozial zu möglichst geringen Einschränkungen führen.

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