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Rheuma
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Neueste Therapien für Kinder und Jugendliche mit Rheuma

Sind junge Patienten heute besser behandelbar?

 

Statement von Prof. Dr. med. Gerd Horneff, Kongresspräsident der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR),

 

Köln (23. September 2009) - In Deutschland leben zirka 15.000 Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Gelenkrheuma – einer chronischen Gelenkerkrankung, die heute juvenile idiopathische Arthritis (JIA) genannt wird. Ziele der Behandlung dieser chronisch kranken Kinder und Jugendlichen sind neben der Linderung akuter Beschwerden:

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Zehn Jahre Biologika: Modernste, zielgenaue Medikamente gegen Rheuma – doch wer bezahlt sie?

Statement von PD Dr. med. Andrea Rubbert-Roth, Kongresspräsidentin DGRh

Köln (23. September 2009) - Biologika haben die Therapie der Rheumatoiden Arthritis, der Psoriasis-Arthritis und der ankylosierenden Spondylitis in den letzten zehn Jahren revolutioniert. Es sind proteinbasierte Medikamente, die gezielt gegen einzelne Immunbotenstoffe beziehungsweise ihre Rezeptoren oder Entzündungszellen gerichtet sind. Mit diesem breiteren und effektiveren therapeutischen Armentarium wird in der modernen Rheumatologie auch die Messlatte, was mit einer Therapie erreichbar sein kann, höher gelegt. So war früher das Therapieziel die Besserung der Beschwerden und eine Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung. Heute zielen wir bereits frühzeitig auf das Erreichen einer Remission, was praktisch eine Beschwerdefreiheit des Patienten mit Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bedeutet. Sind jedoch erst einmal strukturelle Schäden entstanden, so ist dies in der Regel irreversibel. Unter ökonomischen Aspekten wissen wir, dass das frühzeitige Erreichen einer Remission sinnvoll ist, um Arbeitskraft zu erhalten und langfristig Pflegebedürftigkeit zu verhindern. Umgekehrt wissen wir, dass auch unter alleiniger Anwendung der nicht biologischen Basistherapeutika nicht wenige Patienten eine Remission oder niedrige Krankheitsaktivität erreichen.

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Zielgenaue Medikamente gegen Rheuma

Biologika trotz Nebenwirkungen sicher anwendbar

 

Köln (23. September 2009) – Biotechnologische Medikamente gegen Rheuma – sogenannte Biologika – lindern nicht nur die Krankheit selbst. Sie schwächen unter anderem auch die körpereigene Abwehr. Dadurch sind Patienten schlechter vor Infektionen geschützt. Wie sich Biologika sicher einsetzen lassen und warum ihr Nutzen im Kampf gegen Rheuma sehr groß ist, diskutieren Experten im Rahmen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), der vom 23. bis 26. September in Köln stattfindet.

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Rheumaexperten tagen ab heute in Köln

 

Köln (23. September 2009) - Heute beginnt der 37. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Köln: Im Kölner Congress-Centrum Ost diskutieren mehr als 2.000 Ärzte und Wissenschaftler bis zum 26. September neueste Erkenntnisse über Rheuma bei Erwachsenen und Kindern. Erstmals gestalten alle wissenschaftlichen rheumatologischen Fachgesellschaften das Programm des Kongresses gemeinsam: die DGRh, die Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (ARO) und die Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie (GKJR). Partnerland des Kongresses ist die Türkei. Ein Patiententag ermöglicht es Betroffenen und Interessierten, sich aus erster Hand zu informieren.

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"Rheuma-Video" offenbart Entzündungsherde frühzeitig

Alternative in der Rheuma-Diagnostik für teure Kernspin-Aufnahmen?

 

Abb. 2: Die Hände einer Rheuma-Patientin, 45 Sekunden nach der Injektion des Kontrastmittels. Die Aufnahmen wurden mit dem 2-Hand-Imager der PTB gemacht. Abb.: PTBBraunschweig (20. August 2009) - Es kann jeden treffen: Rheuma ist genauso häufig wie Diabetes, Arteriosklerose und Krebs zusammen - ca. 1 % der Bevölkerung erfasst die Krankheit, die medizinisch exakt "rheumatoide Arthritis" heißt. Meist beginnt sie mit ersten Entzündungen an den Fingergelenken. Werden sie rechtzeitig entdeckt und eine Therapie begonnen, stehen die Chancen gut, dass es nicht zu den gefürchteten Gelenkschäden kommt. Jetzt haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, in einem Kooperationsprojekt mit mehreren Partnern eine solche Früherkennungsmethode entwickelt. Ihr optisches Rheuma-Bildgebungsverfahren arbeitet mit einem Fluoreszenz-Farbstoff, der von nah-infrarotem Licht angeregt wird, und ist absolut unschädlich. Mit dem Verfahren können Rheumaherde früher als mit einem Röntgengerät und preiswerter als mit einem Kernspintomographen entdeckt werden.

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Maus "Agnes" ist resistent gegen Gelenkverschleiß

Auslöser der Arthrose identifiziert

 

Kleines Tier mit großer Bedeutung für die Arthrose-Forschung: Die Maus 'Agnes' ist resistent gegen Gelenkverschleiß. Photo: IEMMMünster (17. August 2009) - Arthrose, auch bekannt als Gelenkverschleiß, ist die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt: Sie betrifft mehr als die Hälfte aller Menschen über 65 Jahre. Bei der Erforschung dieser Volkskrankheit ist die Medizin jetzt einen wichtigen Schritt weitergekommen: Ein Wissenschaftlerteam aus Münster und Hannover hat die Mechanismen entschlüsselt, die im Knorpel von Arthrose-Patienten zum Abbau der Knorpelsubstanz und damit zur Entstehung der Erkrankung führen. Über ihre Erkenntnisse berichten die Forscher in der aktuellen Ausgabe von "Nature Medicine".

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Neue Hinweise zum Tuberkulose-Screening vor Biologika-Therapie

Nachweis von Interferon-gamma genauer als Haut-Test

 

Berlin (17. Juli 2009) - Biologika gelten als hochwirksam in der Behandlung chronisch entzündlicher Erkrankungen. Allerdings können Biologika aus der Gruppe der TNF-alpha-Blocker eine bislang im Körper "ruhende" Tuberkulose (Tbc) reaktivieren. Deswegen werden Patienten vor einer Behandlung mit TNF-alpha-Inhibitoren routinemäßig auf das Vorliegen einer latenten Tuberkulose untersucht. Dazu war bislang der Tuberkulin-Hauttest Mittel der Wahl. Das Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose hat unter Mitwirkung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ihre Empfehlungen aktualisiert und in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift für Rheumatologie* veröffentlicht.

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Simponi® (Golimumab)

Eine neue Dimension in der Anti-TNF-Therapie der drei wichtigsten entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankungen

 

Neuer TNFα-Blocker zeigt gute Wirksamkeit, Sicherheit und hohen Patientenkomfort

 

München (10. Juli 2009) – Inhibitoren des Tumor-Nekrose-Faktors alpha sind heute in der Behandlung von Rheumatoider Arthritis, Ankylosierender Spondylitis und Psoriasis-Arthritis fest etabliert. Das Spektrum der verfügbaren TNFα-Blocker wird in Kürze durch den neuen humanen monoklonalen Antikörper Golimumab (Simponi®) für alle drei Anwendungsgebiete erweitert. Für Golimumab konnte in insgesamt fünf randomisierten, Placebo-kontrollierten Phase-III-Studien belegt werden, dass es signifikante Verbes­serungen von Gelenksymptomen und körperlicher Funktion sowie eine Reduktion der Krankheitsaktivität bewirkt und ein günstiges Sicherheitsprofil aufweist. Zudem zeichnet sich Golimumab vor allem durch große Patientenfreundlichkeit aus, denn der TNF-Blocker wird nur einmal im Monat subkutan injiziert. Auf einer Pressekonferenz von Essex Pharma informierten Experten aus der Rheumatologie über die wichtigsten Daten und Fakten zu Golimumab.

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EULAR 2009: Neue COMET-2-Jahresdaten

Etanercept (Enbrel®) bei früher Rheumatoider Arthritis: Komplette Remission ist realistisches Therapieziel

 

RheumaschaedenBerlin (9. Juli 2009) – Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis (RA) profitieren von der frühen Therapie mit Etanercept (Enbrel®) bei gleichzeitiger Gabe von Methotrexat: Die Kombinationstherapie führt signifikant häufiger zu  klinischer Remission und zur Verringerung der radiologischen Progression als eine Monotherapie mit Methotrexat (MTX). Aktuelle 2-Jahres-Ergebnisse der COMET-Studie (COmbination of Methotrexate and ETanercept in Active Early Rheumatoid Arthritis)[i] zeigen darüber hinaus, dass die frühzeitige kontinuierliche Behandlung der mittelschweren bis schweren RA mit der Enbrel®-Kombination das Fort­schreiten der Erkrankung wesentlich besser hemmt als eine Monotherapie mit MTX. Das zahlt sich für die Patienten aus: Weniger Funktionseinschränkungen, Schmerzen und Fatigue sowie eine verbesserte Lebensqualität sind die Folge.

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Erfolgreicher Strategiewechsel bei Rheumatoider Arthritis:

Überlegenheit der B-Zell-Therapie mit MabThera in Langzeitbehandlung und Praxisalltag bestätigt

 

Zwei Infusionen Rituximab, im Abstand von 14 Tagen, lassen die Beschwerden der Rheumatoiden Arthritis über mehrere Monate zurückgehen. Nach 6 Monaten kann die Therapie wiederholt werden. Photo: Roche PharmaFrankfurt am Main (2. Juli 2009) - Die frühe und konsequente Umstellung der Behandlung von Patienten mit Rheuma­toider Arthritis (RA) auf die B-Zell-Therapie mit Rituximab (MabThera®) erhöht die Chance auf Remission und ermöglicht eine nachhaltige Hemmung der radiologischen Progression. Aktuelle Studiendaten vom diesjährigen EULAR-Kongress bestätigen die Überlegenheit von Rituximab in der Therapiefortführung nach Versagen des ersten TNF-Hemmers.


Die B-Zell-Therapie mit Rituximab (RTX), in Kombination mit Methotrexat (MTX), ist nach Versagen eines TNF-Hemmers eine dauerhaft wirksame und zugleich sichere Behandlungs-option. Rituximab konnte als erstes Biologikum nachweisen, die Gelenkzerstörung nach Versagen des ersten TNF-Hem-mers, unabhängig von spezifischen Krankheitsmerk­malen der Betroffenen, über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren aufzuhalten. Auch in der Langzeitbehandlung wurde die radiologische Progression unter Rituximab signi­fikant gegenüber Placebo aufgehalten (1,14 versus 2,81; p = 0,0001), wie die 2-Jahres-Röntgendaten1 von 468 RA-Patienten belegen.

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Aktuelle Daten bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit von RoACTEMRA in der Langzeit­therapie

 

Das Abtasten der Hand (Palpation) ist eine wichtige Untersuchung beim Verdacht auf RA. Die Diagnose RA sollte von einem Rheumatologen abgesichert werden. Photo: Roche PharmaFrankfurt am Main (2. Juli 2009) - Mit Tocilizumab erreichen nach 2,5 Jahren bis zu 56 Prozent der Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) eine Remission nach DAS28. Die Daten aus zwei Langzeit-Extensionsstudien wurden auf dem diesjährigen Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) in Kopenhagen vorgestellt. Neue Ergebnisse zur Langzeitbehandlung bestätigen auch das gute Sicherheitsprofil des Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptor-blockers bei RA. In der Monotherapie wirkt Tocilizumab unabhängig von der Vorbehandlung besser als Methotrexat (MTX).

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Neuer Biomarker für Rheuma entdeckt

 

Berlin (1. Juli 2009) - Forscher des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin (DRFZ) haben mit dem Gen "Twist1" das erste Kennzeichen für bestimmte Rheuma verursachende Zellen gefunden. Anhand dieses Biomarkers lassen sich krankmachende von schützenden Zellen des Abwehrsystems unterscheiden. Dies wiederum bildet neue Grundlagen für Therapien, die an den Ursachen von Rheuma ansetzen. Die Stiftung Wolfgang Schulze zeichnet die DRFZ-Forscher Dipl. biol. Inka Albrecht und Dr. rer. nat. Uwe Niesner jetzt für ihre Studien aus: Den Förderpreis verlieh die Deutsche Rheuma Liga e.V. am 27. Juni 2009 in Berlin.

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Cimzia®, der einzige PEGyglierte anti-TNF (Tumor-Nekrose-Faktor), wird für die Zulassung zur Behandlung von rheumatoider Arthritis in Europa empfohlen

Brüssel, Belgien (26. Juni 2009) - UCB teilte heute mit, dass der Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use) der europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Medicines Agency) gegenüber der Europäischen Kommission eine positive Empfehlung für die Zulassung von Cimzia® (Certolizumab Pegol) in der Indikation rheumatoide Arthritis (RA) ausgesprochen hat. Der Ausschuss für Humanarzneimittel empfiehlt darin die Zulassung von Certolizumab Pegol in Kombination mit Methotrexat (MTX) bei der Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, die auf langwirksame Antirheumatika (disease-modifying anti-rheumatic drugs / DMARDs) einschließlich MTX, nicht angesprochen haben. Diesen Patienten steht auch die Behandlungsmöglichkeit mit Certolizumab Pegol als Monotherapie bei Unverträglichkeit gegenüber MTX zur Verfügung, oder falls die Fortsetzung der Behandlung mit MTX ungeeignet ist.

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