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26 | 04 | 2018
Rheuma
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Versorgungssituation für Rheumapatienten verbessert

4. BDRh-Kongress mit ermutigenden Ergebnissen

 

Frankfurt am Main (3. Juni 2009) - Die Fortschritte in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis (RA) haben in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Verbesserung in der Patientenversorgung geführt. Das war eines der Ergebnisse, die beim diesjährigen 4. Kongress des Bundesverbandes Deutscher Rheumatologen (BDRh) vorgestellt wurden.

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Zusammenarbeit von Dermatologen und Rheumatologen ist essentiell

PRESTA-Studie bestätigt starke und lang anhaltende Wirksamkeit von Etanercept bei Psoriasis-Arthritis

Arzt mit Psoriasis-Patient. Photo: Wyeth PharmaDresden (30. April 2009) - Die starke und lang anhaltende Wirksamkeit von Etanercept (Enbrel®) bei Patienten mit Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis (PsA) bestätigen die aktuellen Daten der PRESTA-Studie (Psoriasis Randomized Etanercept STudy in Subjects with Psoriatic Arthritis): Nach 24 Wochen zeigten 70 Prozent der Patienten bei zweimal wöchentlicher Gabe von Etanercept eine 75-prozentige Verbesserung des Psoriasis Area and Severity Index (PASI) . [i] Bei 72 bis 77 Prozent der Patienten kam es bereits nach zwölf Wochen zu einer deutlichen Verbesserung der Gelenksymptome. Diese wurde anhand der Psoriatic Arthritis Response Criteria (PsARC) gemessen und hielt auch bei Abschluss der Studie in Woche 24 noch an. PRESTA ist die erste und größte Studie dieser Art, bei der sowohl Dermatologen als auch Rheumatologen die positiven Auswirkungen von Etanercept beurteilten. Als weiteres Fazit zeigen die Studiendaten, wie bedeutend eine Zusammenarbeit beider Facharztgruppen speziell bei der Diagnose PsA sein kann.

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Strategiewechsel bei RA: B-Zell-Therapie mit MabThera

Therapiefortführung erhöht Chance auf Remission

 

Rheumatoide Arthritis. Photo: Roche Pharma AGWiesbaden (20. April 2009) - Die B-Zell-Therapie mit Rituximab (MabThera®) hat sich bei Rheumatoider Arthritis (RA) als überlegene Behandlungsoption nach Versagen des ersten TNF-Hemmers etabliert. Aktuelle Studiendaten belegen für die Infusionstherapie mit Rituximab eine steigende Wirksamkeit und konsistente Sicherheit in der Langzeitbehandlung. Die frühe und konsequente Umstellung der Therapie auf Rituximab erhöht die Chance auf Remission und ermöglicht einen nachhaltigen Stopp der Gelenkzerstörung bei RA-Patienten.

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Weltneuheit Tempus-Tablette: Lodotra® ist da!

Der zirkadiane Rhythmus spielt auch bei der RA-Therapie eine große Rolle. Photo: Merck PharmaWiesbaden (19. April 2009) - Die Merck Pharma GmbH stellt eine Weltneuheit vor: Mit Lodotra® werden erstmals Erkenntnisse der Chronobiologie in therapeutische Realität umgesetzt. Die neuartige Tempus-Tablette steht ab dem 15. April 2009 zur Verfügung und ist zugelassen zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA), insbesondere bei Morgensteifigkeit. Dank einer innovativen Galenik setzt die Tempus-Tablette, am Abend eingenommen, den Wirkstoff genau zu dem Zeitpunkt frei, an dem die Morgensteifigkeit entsteht, nämlich mitten in der Nacht. Auf diese Weise wird die Dauer der Morgensteifigkeit um die Hälfte reduziert.

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1,5 Mio. für die Initiative "Zukunft Rheumatologie" zur Sicherung von Rheumatologen- und Forschernachwuchs

Wyeth Pharma und Partner initiieren 'Zukunft Rheumatologie' zur Verbesserung der Patientenversorgung. Der erste Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Rheumatologen e. V., Dr. Edmund Edelmann, PD Dr. Peter-Andreas Löschmann, Medizinischer Direktor der Wyeth Pharma GmbH, Dr. Inge Ehlebracht-König, Vertreterin für das Regionale Kooperative Rheumazentrum Hannover, Dr. Stefan Simianer, Leiter Medizin Wyeth BioPharma, und Prof. Dr. Andreas Radbruch, 2. Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e. V., ließen symbolisch für die Anzahl an Patienten, die täglich in Deutschland neu mit einer rheumatischen Erkrankung diagnostiziert werden, 1.300 Luftballons in den Berliner Himmel steigen. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Photo: Wyeth Pharma.Münster/Berlin (1. April 2009) - Rund 1.300 Luftballons über dem Berliner Himmel gaben am 1. April den Startschuss für die Initiative "Zukunft Rheumatologie". Gleichzeitig symbolisierten sie die Anzahl an Menschen, die in Deutschland jeden Tag neu an Rheuma erkranken. "Zukunft Rheumatologie" wurde von dem forschenden Arzneimittelunternehmen Wyeth BioPharma ins Leben gerufen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh), der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) sowie dem Rheumazentrum Hannover soll dem alarmierenden Mangel an Fachärzten in Deutschland mit konkreten Projekten begegnet werden. Insgesamt werden hierfür über 1,5 Millionen Euro investiert.
Laut der DGRh leiden insgesamt rund 10 Millionen Deutsche an Rheuma. 'Mehr Qual als Wahl' ist dabei die bittere Realität für viele Rheuma-Patienten; denn es gibt zu wenig Rheumatologen in Deutschland. Derzeit sind etwa 650 Rheumatologen bundesweit in der ambulanten Versorgung tätig. Obwohl sich die Situation in der jüngsten Vergangenheit gebessert hat, ist immer noch die doppelte Anzahl an Rheumatologen für eine optimale Versorgung erforderlich, bestätigt auch die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie den Bedarf. Nur so besteht für die Patienten die Aussicht auf eine frühzeitige Diagnosestellung und Behandlung, die für eine gute Prognose unverzichtbar ist.

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Depression bei chronischen Gelenkerkrankungen

 

Von PD Dr. Markus Schwarz, München

 

Frankfurt am Main (27. März 2009) - Epidemiologische Studien zur Wirkung antiinflammatorischer Therapien bei Patienten mit chronischer Gelenkentzündung zeigten einen überraschenden Effekt: So wurden beispielsweise in der PAVIA-Studie insgesamt 2.228 Patienten mit Osteoarthritis untersucht, von denen 12 % unter einer komorbiden Depression litten. Die Patienten wurden auf den selektiven COX-2-Inhibitor Rofecoxib umgestellt, was innerhalb von vier Wochen zu einer deutlichen Reduktion der komorbiden Depression auf nur noch 3 % führte. Hier stellt sich die Frage nach dem funktionellen Zusammenhang.

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Intelligente Therapie der Rheumatoiden Arthritis:

RoACTEMRA als First-Line-Biologikum europaweit zugelassen

 

Bei frühzeitiger und adäquater Behandlung können berufliche Tätigkeiten auch mit RA wieder problemlos ausgeübt werden. Selbst wenn es sich um Filigranarbeiten handelt.Köln (11. Februar 2009) - Der Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoACTEMRAâ) hat jetzt die europaweite Zulassung zur Therapie der Rheumatoiden Arthritis (RA) erhalten. Tocilizumab ist in Kombination mit Methotrexat (MTX) für die Behandlung erwachsener Patienten mit mäßiger bis schwerer aktiver RA zugelassen, die auf eine vorangegangene Behandlung mit einem oder mehreren krankheits-modifizierenden Antirheumatika (DMARDs) oder Tumornekrosefaktor-(TNF)-Inhibitoren unzureichend angesprochen oder diese nicht vertragen haben. Es kann bei diesen Patienten als Monotherapie verabreicht werden, falls sie MTX nicht vertragen oder eine weitere Therapie mit MTX unangemessen erscheint. Tocilizumab ist der erste monoklonale Antikörper, der gezielt gegen den IL-6-Rezeptor gerichtet ist. Damit steht seit der Einführung der TNF-Blocker erstmals wieder ein neuartiges innovatives Wirkprinzip bei Versagen einer klassischen DMARD-Therapie zur Behandlung der RA zur Verfügung.

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Therapeutische Fortschritte bei RA

Tocilizumab, ein neues Therapieprinzip im neuen Jahrtausend

 

Von Prof. Dr. med. Gerd-Rüdiger Burmester

 

Tocilizumab bindet an den membrangebundenen IL-6-Rezeptor.Köln (11. Februar 2009) - Mit einer Prävalenz von ca. 2 Prozent zählen die entzündlich rheumatischen Erkrankungen zu den häufigsten inflammatorischen Störungen, die auf Grund ihrer Chronizität und des – unzureichend therapiert – potenziell invalidisierenden Verlaufs auch volkswirtschaftlich zu den bedeutendsten Krankheiten zählen. Die wichtigste Krankheit in diesem Bereich ist die Rheumatoide Arthritis (RA; Synonym: chronische Polyarthritis) – nicht nur eine Gelenk-, sondern auch eine Systemerkrankung, die viele extraartikuläre Manifestationen zeigen kann. Charakteristischerweise beginnt sie jenseits des 40. Lebensjahrs und betrifft überwiegend Frauen (m/w 1:3), kann aber auch nicht selten schon im Kindesalter auftreten. Der Beginn ist in der Regel langsam und schleichend mit allgemeinem Krankheitsgefühl, häufig polyartikulär, bilateral und symmetrisch mit Bevorzugung der kleinen Gelenke der Hände und Füße, kann aber auch akut schmerzhaft eintreten.

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IL-6 im Fokus – ein weiteres Zytokin, und doch ganz anders?

 

Von Prof. Dr. med. Ulf Müller-Ladner

 

Abb. oben: Interleukin-6 (IL-6).Köln (11. Februar 2009) - Zytokine gehören neben Chemokinen und Matrix Metalloproteinasen zu den tragenden Molekülen der Pathophysiologie der Rheumatoiden Arthritis und steuern nicht nur zahlreiche Entzündungsvorgänge sondern auch die Knochen- und Knorpeldestruktion. Trotz der Vielzahl der Zytokine hat sich vor allem TNF-alpha als wichtigstes Ziel von biologischen Wirkstoffen herauskristallisiert und ist seit mehr als 10 Jahren fester Bestandteil der antirheumatischen krankheitsmodifizierenden Therapie. Neuere Ergebnisse zeigen, dass ein weiteres Zytokin, Interleukin-6, zahlreiche entzündliche und gelenkdestruierende Stoffwechselwege steuert und maßgeblich zur Erkrankung beiträgt.

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RoACTEMRA – Wirksamkeit neu definiert!

 

Von PD Dr. med. Andrea Rubbert-Roth

 

Abb. oben: T-Zelle.Köln (11. Februar 2009) - Die Rheumatoide Arthritis (RA) zählt zu den häufigsten Autoimmunerkrankung in den westlichen Entwicklungsländern. Man schätzt, dass weltweit ca. 0,5 % bis 1 % der Bevölkerung betroffen sind, das sind in Deutschland derzeit zirka 800.000 Betroffene. Frauen sind rund dreimal häufiger betroffen als Männer.

Die RA ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenkinnenhaut, die, insbesondere wenn sie spät erkannt und nicht ausreichend behandelt wird, durch die fortschreitende Gelenkzerstörung zu Behinderung und Erwerbsunfähigkeit führen kann. Die RA hat somit weitreichende Folgen, nicht nur für den Einzelnen, sondern für die ganze Gesellschaft.

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Rheumatoide Arthritis: Erster Hinweis auf klinische Erfolge der Gentherapie

 

Düsseldorf (2. Februar 2009) - Wissenschaftler berichten über eine Studie, die erste klinische Hinweise liefert, dass eine Gentherapie die Symptome bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis reduzieren kann.

In der aktuellen Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift Human Gene Therapy stellen die Autoren die Studie an zwei Patientinnen mit schwerer Rheumatoider Arthritis vor. Leiter der Untersuchung war Prof. Dr. Peter Wehling, vormals Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Orthopädie, der die Studie in Kooperation mit deutschen und amerikanischen Wissenschaftlern 1997 und 98 durchgeführt hat.

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B-Zell-Therapie mit MabThera hemmt Gelenkzer­störung bei RA-Patienten bereits im Frühstadium

Phase-III-Studie IMAGE erreicht primären Endpunkt

 

Photo: Roche PharmaGrenzach-Wyhlen (15. Januar 2009) - Eine frühzeitige und nachhaltige Hemmung der Gelenkzerstörung zählt zu den wichtigsten Therapiezielen in der Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA). Ergebnisse der Phase-III-Studie IMAGE haben jetzt gezeigt, dass die radiologische Progression bereits im Frühstadium, evaluiert ein Jahr nach Erstbehandlung, mit 2 x 1 g Rituximab (MabThera®) in Kombination mit dem Basismedikament Methotrexat (MTX) effektiver gehemmt wird als durch MTX allein.  

In die randomisierte, kontrollierte, doppelblinde, multizentrische Phase-III-Studie IMAGE (International study in Methotrexate-nAïve subjects investiGating Rituximab´s Efficacy) wurden insgesamt 755 Patienten mit aktiver RA eingeschlossen, die bisher noch nicht mit MTX behandelt worden waren.

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Ziel der Rheumaforscher in Berlin:

Das Krankheitsgedächtnis für Rheuma löschen

 

Berlin (11. Dezember 2008) - Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Lupus erythematodes oder multiple Sklerose entstehen, wenn das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Eine wichtige Rolle spielen dabei überaktive Gedächtniszellen des Immunsystems, die sich nach erfolgreicher Abwehr eines Krankheitserregers verselbstständigen und weiter gegen einen vermeintlichen Feind kämpfen, obwohl der "Krieg" längst zu Ende ist.

Wissenschaftler des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) in Berlin erforschen das "immunologische Gedächtnis" und seine Entgleisungen. Daraus wollen sie neue Strategien für die Behandlung dieser schweren Krankheiten ableiten.

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