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18 | 12 | 2017
Rheuma
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Patientenversorgung im Fokus: B-Zell-Therapie im Praxisalltag

 

Von Dr. med. Jörg Wendler

 

Berlin (12. November 2008) - Im praktischen Alltag stehen für den Rheumatologen und die von ihm betreuten Patienten bei nicht ausreichender Wirkung oder Unverträglichkeit der laufenden antiinflammatorischen Basistherapien oft Therapieentscheidungen in Situationen an, für die keine ausreichenden Daten aus den klinischen Phase III-Studien vorhanden sind. Hier können Daten aus Registern und Nicht Interventionellen Studien (NIS) der Phase IV, die die Therapie-Realität im Alltag und dafür notwendige Lösungen besser abbilden, zur Entscheidung beitragen. Aktuell betrifft dies besonders die Entscheidungen bei den Biologika-Therapien von Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA), z.B. wenn ein erster TNF-Hemmer nicht ausreichend wirksam ist.

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Therapieziele bei Rheumatoider Arthritis: Wie weit sind wir heute?

 

Von Prof. Dr. Herbert Kellner

 

Berlin (12. November 2008) - Von der Autoimmunerkrankung Rheumatoide Arthritis (RA) sind in Deutschland etwa 0,5 bis ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Die Inzidenz liegt bei zirka 0,1 Prozent, was etwa 30.000 bis 60.000 Neuerkrankungen pro Jahr entspricht. Bei der RA greifen, vereinfacht gesprochen, körpereigene Stoffe die Gelenk-Innenhaut an, was zu chronischen Entzündungen führt. Die Gelenke sind druckempfindlich, schmerzen und schwellen an. Durch progressiv verlaufende Entzündungsprozesse können sich die Gelenke verformen und mit der Zeit versteifen. Dies kann unbehandelt bis zum Verlust der Beweglichkeit führen.

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Neues vom ACR-Kongress: Aktuelle Daten zu MabThera

 

Von Prof. Dr. Thomas Dörner

 

Berlin (12. November 2008) - Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera) steht als Therapieoption für Patienten mit aktiver Rheumatoider Arthritis nach Versagen einer anti-TNF-Therapie seit Juli 2006 europaweit zur Verfügung. Die Zulassung von Rituximab in Kombination mit MTX zur RA-Therapie erfolgte auf Basis der Daten der Phase III-Zulassungsstudien DANCER und REFLEX.

Auf dem diesjährigen Kongress des American College of Rheumatology (ACR), 24.-29.10.2008, wurden nun Daten zur Behandlungsfortführung, der Langzeitwirksamkeit und –sicherheit der B-Zell-gerichteten Therapie vorgestellt. Die präsentierten Ergebnisse zeigen, dass die Effektivität der Therapie mit Rituximab mit fortgeführten Infusionskursen zunimmt. Die Daten von 179 Patienten, die sich in Woche 24 nach dem dritten Kurs mit 2 x 1g Rituximab befanden, belegen einen Anstieg in der Wirksamkeit vom ersten bis zum dritten Kurs: Die Remissionsrate konnte zwischen Kurs 1 und Kurs 3 anhand der ACR70 als auch DAS-Remission verdoppelt werden. Ebenso zeigten sich im Ansprechen entsprechend der EULAR- (DAS niedrige Erkrankungsaktivität) bzw. ACR50-Kriterien deutliche Steigerungen in der Wirksamkeit unter fortgesetzten Therapiekursen. Auch für die Therapiefortführung konnte gezeigt werden, dass Rituximab ein vergleichbares Sicherheitsprofil in fortgeführten Therapiekursen aufweist. Die Gesamtrate unerwünschter Ereignisse und schwerer Infektionen (4,84 schwere Infketionen/100 Patientenjahre nach dem 3. Zyklus) blieb über den Zeitverlauf stabil, es traten keine Tuberkulose-Fälle und keine Virus-Reaktivierungen auf.

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Wyeth unterstützt deutsche Wissenschaftler bei Studien zur Rheumatologie und Kinderrheumatologie

 

Münster / Berlin (07. Oktober 2008). Im zweiten Jahr der Forschungsförderung Rheumatologie hat das forschende Arzneimittelunternehmen Wyeth vier deutsche Forschergruppen mit Stipendien im Wert von insgesamt 272.000 Euro ausgezeichnet. Die Preisträger aus Tübingen, Frankfurt, München und Heidelberg wurden am 26. September 2008 anlässlich des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in der Zitadelle Spandau, Berlin, bekannt gegeben. Bewertet wurden Forschungsvorhaben zu theoretischen, klinischen oder epidemiologischen Aspekten der Hemmung des Tumornekrosefaktors (TNF).

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Etanercept (Enbrel®) in der Routineversorgung bei Patienten mit Ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew)

 

Autoren: Sieper, J et al.

 

Titel: Sicherheit und Wirksamkeit von Etanercept zur Behandlung der Ankylosierenden Spondylitis unter klinischen Routinebedingungen – Ergebnisse einer Anwendungs­beobachtung in Deutschland. Posterpräsentation auf dem 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh), Berlin, 24. bis 27. September 2008

 

Studienziel: Informationsgewinnung zu Sicherheit und Wirksamkeit von Etanercept in der Routinebehandlung der Ankylosierenden Spondylitis

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DGRh 2008 - Etanercept bei Ankylosierender Spondylitis:

Sicher und wirksam in der klinischen Routineversorgung

 

Berlin (26. September 2008) – Patienten mit Ankylosierender Spondylitis (AS) profitieren auch in der klinischen Routineversorgung von einer Therapie mit Etanercept (Enbrel®). Das belegen aktuelle Ergebnisse eines Postervortrags zur dauerhaften Wirksamkeit von Etanercept in der Therapie der AS, die auf dem 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) in Berlin vor­gestellt wurden. (1) Auf einer Presseveranstaltung (2) wurden weitere Studiendaten vorgestellt, die eine konsistente und klinisch relevante Verbesserung des Krank­heitsbildes bis hin zur partiellen Remission zeigen.

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Neue Perspektive für Patienten mit systemischer Sklerose

Bosentan als einzige zugelassene medika­mentöse Therapie bei digitalen Ulzeratio­nen

 

Berlin (25. September 2008) – Der orale duale Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan (Tracleer®) ist das einzige in Deutschland zugelassene Medikament, um die Anzahl neuer digitaler Ulze­ratio­nen (DU) bei Patienten mit systemischer Sklerodermie zu verringern. Die Indikationserweiterung wurde im Juni 2007 von der EMEA erteilt. „Für Patienten mit systemischer Sklerose sind, neben den Veränderungen im Lungenkreislauf, die belastendsten vasku­lären Komplikationen die digitalen Ulzerationen. Mit Bosentan steht erstmalig eine aussichtsreiche Therapie für die betroffen­en Patienten zur Verfügung“ betonte Prof. Dr. med. U. Müller-Ladner, Bad Nauheim, auf einer Veranstaltung der Actelion Pharmaceuticals Deutschland im Rahmen des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie am 25. Septem­ber in Berlin.

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Therapie akraler Manifestationen von Sklerodermie

Bedeutung des Endothelin / Endothelin-Rezeptor-Konzeptes bei Sklerodermie

 

Von PD Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab

 

Epidemiologie und Pathogenese digitaler Ulzera

Berlin (25. September 2008) - Etwa 30 bis 50 % aller Patienten mit limitierter oder diffus-kutaner systemischer Sklerose entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung digitale Ulzerationen (Chung L et al 2006). Diese digitalen Ulzera werden in der Regel definiert als ischämisch-nekrotische Läsionen, welche bevorzugt an den Spitzen der Endphalangen oder im Bereich knöcherner Prominenzen (z. B. Ellenbogen, Fingergelenke) auftreten. Digitale Ulzera sind sehr schmerzhaft und behindern den betroffenen Patienten funktionell erheblich. Zudem prädisponieren diese Ulzera zu Weichteilinfektionen des betroffenen Gewebes oder zum Auftreten einer Osteomyelitis.

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Kapillarmikroskopie in der Diagnostik der systemischen Sklerose

 

Von Dr. med. Oliver Sander

 

Berlin (25. September 2008) - Wesentliche pathogenetische und nunmehr auch therapeutisch beeinflussbare Vorgänge bei der systemischen Sklerose spielen sich im Endothel ab. Diese Veränderungen entgehen der konventionellen Bildgebung oder können nur indirekt nachgewiesen werden.

Die Kapillarmikroskopie hingegen stellt sich - im diagnostischen Algorhythmus des Rheumatologen - als nicht-invasives und bed-side Verfahren und somit sinnvolle Alternative und Ergänzung dar. Sie ermöglicht die Visualisierung und deutliche Vergrößerung von kapillaren Gefäßmustern an der Nagelfalz. Die Kapillarmikroskopie ist ein sehr altes Verfahren der Bildgebung. Bereits 1823 berichtete Purkinje über eine Untersuchung der Kapillaren der Nagelfalz mit einer Lupe. Lombard beschrieb 1911 erstmals den Einsatz von Immersionsöl und einem Mikroskop zur Beurteilung der Kapillaren. Die Standardisierung der Untersuchung und erste Fotodokumentation wurden von Weiss 1916 veröffentlicht, ein erster Atlas von Müller 1922 publiziert. Über Jahrzehnte war die Kapillarmikroskopie in Vergessenheit geraten. Deutschsprachige Nachschlagewerke, zuletzt aufgelegt 1983, sind vergriffen. Erst kürzlich ist der neue „Taschenatlas Kapillarmikroskopie – Leitfaden zur Durchführung und Interpretation von kapillarmikroskopischen Untersuchungen“ erschienen, der in Zusammenarbeit des Rheumazentrums Rhein-Ruhr und der Firma Actelion entstanden ist.

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Therapiekonzepte der pulmonal arteriellen Hypertonie bei Kollagenosen (APAH-SSc)

 

Von PD Dr. med. Christian Opitz

 

Berlin (25. September 2008) - In den letzten Jahren gab es wichtige Fortschritte auf den Gebieten der Pathophysiologie, Epidemiologie, Diagnostik und vor allem in der Therapie der Systemischen Sklerose (SSc).

Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Endothelins in der Pathogenese der pulmonal arteriellen Hypertonie wurde das Endothelin-System schon früh als interessanter Angriffspunkt einer gezielten therapeutischen Beeinflussung von Endothelin-assoziierten Krankheitsmechanismen.  

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Epidemiologie und Pathophysiologie der Kollagenosen

 

Von PD Dr. med. Michael Sticherling

 

Berlin (25. September 2008) - Die Kollagenosen umfassen eine klinisch und pathogenetisch heterogene Gruppe von Erkrankungen, die verglichen mit anderen rheumatologischen Krankheitsbildern insgesamt selten sind, aber eine deutlich schlechtere Prognose haben. Die Bezeichnung Kollagenosen oder entzündlichen Bindegewebserkrankungen ist eher ein Misnomen, da nur bei der systemischen Sklerose (SSc) das kollagene Bindegewebe zentral im pathogenetischen und klinischen Geschehen beteiligt ist. Vielfach sind jüngere Frauen erkrankt, woraus sich große Probleme im täglichen Leben, insbesondere aber auch der Therapie ergeben. Kinder sind eher selten betroffen. Die verfügbaren epidemiologischen Daten sind je nach Studie und zugrunde liegenden Krankheitsdefinitionen, aber auch nach geographischen Bedingungen heterogen bis widersprüchlich. Dies trifft in besonderem Maße für die SSc zu, deren Inzidenz zwischen 4 und 20, in den USA nach jüngsten Daten sogar bis 260 Fällen pro 1 Million Einwohnern und Jahr angegeben wird. Die Definition der verschiedenen Kollagenosen und ihrer Untergruppen, aber auch Kriterien der Krankheitsaktivität sind bis heute umstritten und schränken daher epidemiologische Unter­suchungen und deren Vergleichbarkeit, darüber hinaus aber auch klinische Therapiestudien erheblich ein.

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DGRh: Frage und Antwort zur Anti-TNF-Therapie

Gegenwart und Zukunft der Systemtherapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen

 

 Roentgenbild Rheumatoide Arthritis_Schaeden am Fussgelenk.Berlin (25. September 2008) - Studienergebnisse und Fragestellungen rund um die Systemtherapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen mit TNFa-Inhibi­toren standen im Fokus eines interaktiven Symposiums (1), das im Rahmen des Jah­reskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) am 25. Sep­tember 2008 in Berlin stattfand. Vorgestellt wurden in diesem Zusammenhang aktuelle Daten der COMET-Studie (2), die beeindruckend belegen, dass die Hälfte der Patienten mit früher Rheumatoider Arthritis (RA) von einer Kombinationstherapie aus Etanercept und Methotrexat innerhalb eines Jahres mit einer Remission profitiert – signifikant mehr als unter einer Methotrexat-Monotherapie.

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Hälfte aller beruflichen Fehltage durch Rheuma bedingt

Konsequente Therapie mindert Schmerzen und Kosten

 

Berlin (9. Septemberg 2008) - Etwa ein Viertel der Menschen mit Rheuma ist durch die Krankheit körperlich behindert und im Alltag stark beeinträchtigt. Wie sich dies bundesweit wirtschaftlich auswirkt und wie eine bessere Versorgung der Patienten dies ändern könnte, diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin.

Patienten mit rheumatoider Arthritis leiden häufig unter starken Schmerzen. Bei dieser Erkrankung greift das körpereigene Abwehrsystem die Innenhaut der Gelenke an. Diese werden zunehmend unbeweglich. Jede Bewegung schmerzt. Bei einem Großteil der Betroffenen führen Schmerzen und Funktionsstörungen zu Behinderungen im Alltag. Sie können dadurch vielfach nicht mehr wie gewohnt ihrer Arbeit nachgehen.

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