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11 | 12 | 2017
Rheuma
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Fett begünstigt Rheuma:

Botenstoffe des Fettgewebes gefährden Gelenke

 

Berlin (19. August 2008) - Fettgewebe um die Gelenke kann die Entstehung und den Verlauf rheumatischer Erkrankungen begünstigen. Denn Fettzellen setzen Botenstoffe frei, so genannte Adipozytokine. Diese steuern entzündliche rheumatische Vorgänge und treiben den für Rheuma typischen Abbau der Gelenke voran. Das gilt für dicke und dünne Menschen gleichermaßen. Aktuelles Wissen über die Rolle der Fettzellen bei Rheuma diskutieren Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie vom 24. bis zum 27. September in Berlin.

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Chronische Schmerzerkrankungen gezielt behandeln

DGRh diskutiert neue Leitlinie zur Fibromyalgie

 

Berlin (12. August 2008) – Bis zu fünf Prozent der Bevölkerung leiden an der Schmerzerkrankung Fibromyalgie. Die Betroffenen leiden unter ständigen Schmerzen, insbesondere an den Gelenken. Sie sind häufig müde und erschöpft. Für Ärzte ist es mitunter schwierig, die rheumaartigen Symptome einer Fibromyalgie zuzuordnen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat deshalb an der neuen Leitlinie für die Behandlung dieser Krankheit mitgearbeitet. Sichere Diagnostik und sinnvolle Therapie der Fibromyalgie sind auch Thema des 36. Kongresses der DGRh, der vom 24. bis 27. September 2008 in Berlin stattfindet.

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36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) mit der 22. Jahrestagung der Assoziation für Orthopädische Rheumatologie - 24. bis 27. September 2008

 

Synthetische Hormone mit verzögerter Wirkung

Optimierte Wirkstoffe verbessern Rheumatherapie

 

Berlin (29. Juli 2008) – Verbesserte Medikamente gegen Rheuma – spezielle Glucocorticoide – können ihren Wirkstoff verzögert freisetzen. Die Behandlung lässt sich damit zeitlich auf die krankhaften Vorgänge im Körper abstimmen. Ergebnisse von aktuellen Therapiestudien werden Experten auf dem 36. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vom 24. bis zum 27. September 2008 Berlin vorstellen.

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EULAR 2008 - Enbrel® bei Rheumatoider Arthritis

Das volle Potenzial der frühen Intervention

 

Berlin/Münster (8. Juli 2008) - Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) profitieren unter Enbrel® (Etanercept) in Kombination mit Methotrexat innerhalb eines Jahres mit einer Reduktion der radiologischen Progression – signifikant mehr als unter einer Methotrexat-Monotherapie. Dies zeigen aktuelle Ergebnisse der COMET-Studie (COmbination of Methotrexate and ETanercept in Active Early Rheumatoid Arthritis)[1]. Sie liefern weitere Belege dafür, dass die frühzeitige Behandlung der mittelschweren bis schweren Rheumatoiden Arthritis mit einer Kombination aus Etanercept und Methotrexat das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und den Patienten die Rückkehr in ein aktiveres Alltags- und Arbeitsleben ermöglichen kann. Dass die Therapie mit Etanercept auch wirtschaftlich ist, zeigen die Daten der DART-Studie. Diese Daten wurden auf der Pressekonferenz „Post-EULAR“ Anfang Juli 2008 in Berlin präsentiert.

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Die Entwicklung von Tocilizumab

Medizinischer Fortschritt auf Basis einer erfolgreichen Kooperation von Chugai und Roche

 

Von Dr. med. Markus Harwart

Interleukin-6 (IL6). Photos: Roche Pharma AG und Chugai Pharma. 

Köln (1. Juli 2008) - Neben der Onkologie und nephrologischen Erkrankungen stellen Erkrankungen der Gelenke und des Skelett-systems einen zentralen Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkt von Chugai Pharma dar. Das 1925 in Tokio gegründete Unternehmen nutzt für seine Entwicklungsaktivitäten nicht nur die Expertise seiner fast 900 in diesem Bereich an drei japanischen Standorten (Fuji-Gotemba, Ukima und Kamakura) tätigen Forscher, sondern auch die enge Kooperation mit universitären Einrichtungen und den intensiven wissenschaftlichen Austausch in Japan.

So geht auch die Identifikation, strukturelle Darstellung und Klonierung des Interleukin-6 (IL-6) im Jahre 1986 auf Forschungsarbeiten der Universität Osaka unter Leitung der Gruppe um Prof. Kishimoto zurück. Mit der Beschreibung und Klonierung des Interleukin-Rezeptors im Jahre 1988 und der Identifikation der für die Signal-Transduktion maßgeblichen gp130 Struktur im Jahre 1990 wurden in Kooperation zwischen Chugai und der Universität Osaka die entscheidenden Grundlagen geschaffen, um dieses theoretische Wirkprinzip einer praktischen therapeutischen Anwendung zuzuführen.

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EULAR-Kongress 2008:

IL-6-Rezeptorblockade mit Tocilizumab gegenüber Standardtherapie konsistent überlegen

Durch Reduktion der IL-6-Aktivität können schnell die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Gelenk sowie systemische Manifestationen gebessert werden. Photo: Roche Pharma AG und Chugai Pharma. 

Köln (1. Juli 2008) - Der humanisierte Interleukin-6 (IL-6)-Rezeptorblocker Tocilizumab ist das erste und bisher einzige Biological, das als Monotherapie der bisherigen Standardbehandlung der Rheumatoiden Arthritis mit Methotrexat signifikant überlegen ist. Zwei jetzt auf dem EULAR-Kongress in Paris vorgestellte Phase-III-Studien zeigen konsistent hohe Remissionsraten und belegen die gute klinische Wirksamkeit des innovativen Zytokin-Hemmers.

Nach den Studien OPTION und TOWARD bestätigen nun zwei weitere doppelblinde, auf dem Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte Phase-III-Studien, AMBITION1 und RADIATE2, die ausgesprochen gute klinische Wirksamkeit von Tocilizumab.

Der innovative Wirkstoff greift mit einem bislang einzigartigen Wirkmechanismus in das Zytokin-Netzwerk ein und unterbindet die chronisch entzündliche Inflammation. IL-6 ist ein Schlüsselzytokin für die Entstehung und Aufrechterhaltung der artikulären und systemischen Symptome der RA. Tocilizumab unterbricht die IL-6-Signalwege durch selektive Inhibition der löslichen und membrangebundenen IL-6-Rezeptoren. Die IL-6-Rezeptorblockade führt somit zu einer raschen und nachhaltigen Besserung der beiden Symptomtypen und bewirkt hohe und in verschiedenen Patientenpopulationen konsistente Remissionsraten.

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Targeted Genetics gibt positive Phase-1/2-Ergebnisse zu tgAAC94 auf dem europäischen Rheumatologiekongress EULAR bekannt

 

Seattle und Paris (12. Juni 2008) - Targeted Genetics Corporation gab heute positive Ergebnisse einer klinischen Phase-1/2-Studie bekannt, die zeigen, dass tgAAC94, ein Prüfpräparat zur Blockierung der Aktivität des wichtigen Entzündungsmediators Tumor-Nekrose-Faktors-alpha (TNF-alpha), gut vertragen wurde und möglicherweise die Symptome einer entzündlichen Arthritis bei Patienten, die auf andere Therapien, einschliesslich einer systemischen Therapie mit TNF-Blockern, nicht ansprachen, verbessert. Die gesamten Ergebnisse der Studie wurden heute im Rahmen eines Vortrags auf dem jährlich stattfindenden EULAR-Kongress (Annual European Congress of Rheumatology) vorgestellt.

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Neue Leitlinien für die Therapie des Morbus Crohn

 

Von Prof. Dr. med. Stefan Schreiber, Kiel

 

Leitlinien bewerten, wie gut der Nutzen von bestimmten Therapien für eine Erkrankung durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt ist. Dabei wird die statistische und klinische Qualität der Therapiestudien durch den Evidenzgrad (nach den Kriterien der "evidence based medicine") bewertet und die daraus abgeleitete Schlussfolgerung mit einer Empfehlungsstärke belegt. Solche Leitlinien werden meist von den medizinischen Fachgesellschaften wie z.B. der DGVS erstellt. Auch die Qualität der Leitlinien selbst wird durch die Kriterien der Arbeitsgemeinschaft medizinischer Fachgesellschaften bewertet.

Leitlinien sind naturgemäß konservativ und folgen der innovativen medizinischen Entwicklung im Abstand von einigen Jahren. Ein weiterer Nachteil von Leitlinien ist, dass sie nur den Durchschnittspatienten beschreiben und oft nicht für spezielle Fälle anwendbar sind.

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Rheumatologische Erkrankungen:

Neue Therapiestrategien mit TNFα-Blockern

 

Wiesbaden (31. März 2008) - Die Einführung der TNFα-Inhibitoren bedeutete einen Durchbruch in der Behandlung chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Spondylitis ancylosans. TNFα-Hemmer wie Infliximab (REMICADE®) bewirken eine rasche und anhaltende Entzündungskontrolle und verhindern bei einem Großteil der Patienten das Fortschreiten der Erkrankung. Je früher sie indikationsgerecht eingesetzt werden, umso günstiger scheint dies den Krankheitsverlauf zu beeinflussen, so dass für einen Teil der Patienten Remission heute zu einem erreichbaren Therapieziel geworden ist. Darauf weisen zunehmend verfügbare Langzeitergebnisse aus klinischen Studien hin. In einem von essex pharma veranstalteten Symposium im Rahmen des 114. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) am 31. März 2008 in Wiesbaden berichtete Prof. U. Müller-Ladner (Bad Nauheim) über den aktuellen Stand und neue therapeutische Strategien bei rheumatologischen Erkrankungen.

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MabThera® ist bei Rheumatoider Arthritis „mit Sicherheit wirksam"

Aktuelle Studiendaten vom ACR-Kongress 2007 bestätigen die Effektivität und Sicherheit der B-Zell-gerichteten Therapie

 

Berlin (28. November 2007) -  Rituximab (MabThera®) ist das Therapiekonzept der Wahl direkt nach Versagen des ersten TNF-Inhibitors. Der monoklonale Antikörper hemmt die radiologische Progression effektiv in allen Sub­grup­pen. Zusätzlich zu einem konstant guten Sicherheits­profil kann die Wirksamkeit durch fortgeführte Rituximab-Kurse sogar noch verbes­sert werden. Diese und weitere Resul­tate wurden auf dem ACR-Kongress 2007 präsen­tiert.

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Linderung der Arthroseschmerzen durch ARCOXIA® 30 mg 1x täglich - vergleichbar mit der unter hochdosiertem Ibuprofen und der empfohlenen Dosierung von Celecoxib

Neue niedrigere wirksame Dosis erweitert den Nutzen von ARCOXIA® als Therapieoption für die Behandlung der Arthrose


Haar (20. November 2007) – Arthrosepatienten in Deutschland steht nun eine neue schmerzlindernde Therapieoption zur Verfügung. MSD gab am 22. November 2007 die Verfügbarkeit der neuen Wirkstärke ARCOXIA® 30 mg zur Behandlung von Symptomen und Reizzuständen der Arthrose bekannt. Mit ARCOXIA® 30 mg (Etoricoxib, MSD) und ARCOXIA® 60 mg stehen dem Arzt nunmehr zwei Wirkstärken zur symptomatischen Behandlung der Arthrose zur Verfügung.

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EULAR 2007: TEMPO 4-Daten belegen Wirksamkeit

Etanercept plus Methotrexat bringen die Progression der rheumatoiden Arthritis zum Stillstand

 

Gravierende Gelenkdeformationen bei rheumatoider Arthritis. Photo: Wyeth PharmaMünster/Starnberg (5. Juli 2007) - Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis leiden neben Schmerzen vor allem unter der fortschreitenden Zerstörung ihrer Gelenke. Akutes Therapieziel ist es deshalb, diesen Prozess zum Stillstand zu bringen. Die auf dem EULAR 2007 erstmals vorgestellten radiologischen Daten der TEMPO-4-Studie zeigen, dass die zusätzliche Gabe des TNFa-Rezeptors Etanercept (Enbrel®) zu einer Methotrexattherapie bei Patienten mit einer mäßigen RA-Aktivität die Krankheit zum Stillstand bringen kann: Nach einem Jahr war die Zahl der Patienten ohne radiologische Progression unter der Kombinationstherapie signifikant gestiegen. Auf der Pressekonferenz mit dem Titel „Neu gewonnene Werte in der Therapie der Rheumatoiden Arthritis – Ein zweites Leben“, stellten Patienten zudem ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte dar.

Über eine halbe Million Menschen in Deutschland leiden an einer rheumatoiden Arthritis (RA), einer schmerzhaften und entzündlichen Erkrankung, die häufig die kleinen Gelenke an Händen und Füßen befällt. Schreitet die Krankheit fort, kann es zu irreversiblen Gelenkschäden kommen, die zum Funktionsverlust und zu körperlichen Behinderungen führen. Neben einer Schmerzreduktion ist das oberste Ziel der Behandlung einer RA, die Gelenkdestruktionen zum Stillstand zu bringen.

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Neue Hoffnung für Patienten mit Rheumatoider Arthritis

IL‑6‑Rezeptor‑Inhibition mit Tocilizumab

 

München (4. Juli 2007) - Die Kombinationstherapie von Tocilizumab mit dem Basis-Therapeutikum Methotrexat (MTX) erzielt eine wirkungsvolle und signifikante Symptomreduktion bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Die Ergebnisse bedeuten neue Hoffnung für Tausende von Patienten, deren Erkrankung trotz einer Therapie mit Disease Modifying Anti‑Rheumatic Drugs (DMARDs) nicht zufriedenstellend behandelt werden kann.

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