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23 | 01 | 2018
Rheuma
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Remicade® und Simponi® - das TNF alpha-Prinzip weist den Weg in der Rheumatologie

München (21. Januar 2011) – TNF-Inhibitoren haben die Behandlung rheuma­tischer Erkrankungen revolutioniert. Davon zeugen nicht nur Studiener-gebnisse der letzten Jahre, die vorher unerreichte Therapieerfolge auch lang­fristig belegen, sondern auch die Neuformulierung von Diagnosekriterien, Therapiezielen und -empfehlungen. Mit den Antikörpern Infliximab (REMICADE®) und Golimumab (Simponi®) stehen heute zwei TNF-Blocker aus einer Hand zur Verfügung, die in den drei wichtigsten rheumatologischen Anwendungsge­bieten eine maßgeschneiderte Behandlung ermöglichen.

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Erste biomarkerbasierte RA-Therapie mit MabThera

ACR 2010: Experten plädieren für eine Therapie­stratifizierung anhand von Biomarkern

 

Frankfurt am Main (23. November 2010) - Auf dem diesjährigen ACR-Kongress in Atlanta wurden neue Daten zu Rituximab (RTX, MabThera®) vorgestellt, die den großen Stellenwert der B-Zell-Therapie bei Rheumatoider Arthritis (RA) verdeut­lichen. Eine neue Perspektive ergibt sich in der Behandlung von Patienten mit ANCA-assoziierter Vaskulitis. Besonderer Fokus lag auf der deutschen MabThera Kohortenstudie, DMK, deren Ergebnisse die überlegene Wirksamkeit von Rituximab nach Versagen des ersten TNF-a-Hemmers gegenüber einem weiteren TNF-a-Hemmer erneut bestätigen [1].

 

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Neues vom ACR-Kongress 2010

Aktuelle Real-Life-Daten bestätigen hohe und zunehmende Wirksamkeit von Tocilizumab

 

Frankfurt am Main (23. November 2010) - Der IL-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoACTEMRAÒ) führt auch in der Praxis bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) zu einer schnellen und zunehmenden Wirksamkeit und verbessert die körperliche Funktionsfähigkeit. Zu diesen Ergebnissen kommt die multinationale Phase-IIIb-Studie ACT-SURE, die anlässlich des diesjährigen ACR-Kongresses in Atlanta präsentiert wurde (1). Die Daten untermauern die positiven Ergebnisse der deutschen TAMARA-Studie, die eindrucksvoll gezeigt hat, dass schon nach einem halben Jahr Behandlung mit Tocilizumab fast jeder zweite RA-Patient in Remission gelangen kann (2).

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Entmachtung der Entzündung bei Rheumatoider Arthritis

Wirksamkeit von Adalimumab über acht Jahre belegt

 

Hamburg (17. September 2010) ‑ Die Einführung von Biologika hat zu wesentlichen Verbesserungen bei der Behandlung schwerer Erkrankungsverläufe von Rheumatoider Arthritis (RA) geführt. Neben einer langfristigen, wirksamen Linderung der RA-Symptome kann auch die fortschreitende Zerstörung der Gelenke dauerhaft gehemmt werden. So zeigt etwa die Studie DE019, dass der TNF-a-Inhibitor Adalimumab (Humira®) in Kombination mit Methotrexat (MTX) die radiologische Progression über mindestens acht Jahre hinweg aufhalten kann. Auf einer von Abbott Deutschland veranstalteten Pressekonferenz beim DGRh-Kongress in Hamburg beleuchteten Experten den Wandel der Therapieziele bei RA und zeigten mögliche Zukunftsperspektiven auf.

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Kapillarmikroskopie: Der Blick durch die Haut – Diagnostik und Prognoseabschätzung

 

PD Dr. med. Benedikt Ostendorf

 

Hamburg (16. September 2010) - Die Kapillarmikroskopie ist eines der ältesten bildgebenden Verfahren per se. Die Methode ist einfach, praktikabel und kostengünstig. Ihr bedeutsamer Stellenwert in der Rheumatologie wurde bislang unterschätzt. Durch neue Einblicke in die Pathogenese von Systemerkrankungen, respektive Kollagenosen und innovativen Therapieansätzen am pathomorphologischen Substrat – dem Endothel – erfährt die Kapillarmikroskopie aktuell eine Renaissance. Durch Standardisierung der Methode, der Etablierung einer einheitlichen Nomenklatur und einer positiven Evaluation wissenschaftlicher Studiendaten zählt die Kapillarmikroskopie als bedside-imaging Verfahren wieder zum diagnostischen Armamentarium des Rheumatologen.1 Die Kapillarmikroskopie ist fester Bestandteil der rheumatologischen Fort- und Weiterbildung geworden und wurde in den Weiterbildungskatalog zum Rheumatologen aufgenommen.

 

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Therapie digitaler Ulzerationen bei systemischer Sklerose mit Bosentan: Die RAPIDS-Studien (RAPIDS-1 und 2)

 

Prof. Dr. med. Bernhard Hellmich

 

Epidemiologie und Pathogenese digitaler Ulzerationen

 

Hamburg (16. September 2010) - Etwa 30 bis 60 % aller Patienten mit limitierter oder diffuskutaner Systemischer Sklerose entwickeln im Verlauf ihrer Erkrankung digitale Ulzerationen1, 2. Diese digitalen Ulzerationen werden in der Regel definiert als ischämisch-nekrotische Läsionen, welche bevorzugt an den Spitzen der Endphalangen oder im Bereich knöcherner Prominenzen (z. B. Ellenbogen, Fingergelenke) auftreten.

Digitale Ulzerationen sind sehr schmerzhaft und behindern den betroffenen Patienten funktionell erheblich. Zudem prädisponieren diese Ulzerationen zu Weichteilinfektionen des betroffenen Gewebes oder zum Auftreten einer Osteomyelitis. Digitale Ulzerationen entstehen vor allem als Folge einer Gewebsischämie, einer intimalen Proliferation von Fibroblasten und thrombotischen Verschlüssen der Digitalarterien. Zudem beeinträchtigen rezidivierende Mikrotraumen und Wundheilungsstörungen des atrophen und avaskulären Gewebes die Heilung digitaler Ulzerationen. Der digitalen Gewebsischämie liegt eine endotheliale Schädigung zu Grunde. Diese geht einher mit einer verminderten Produktion vasodilatierender Mediatoren wie Prostazyklin oder Stickstoffmonoxid (NO).

 

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Praktische Erfahrungen beim Management digitaler Ulzerationen bei SSc mit Bosentan

 

Prof. Dr. med. Gerhard Fierlbeck

 

Hamburg (16. September 2010) - Digitalen Ulzerationen liegt eine destruktive Vaskulopathie zu Grunde, bei der es zur Verdickung der Intima und zum Verschluss des Gefäßlumens kommt. Bisher standen zur Prävention der digitalen Ulzerationen überwiegend symptomatische Behandlungen im Vordergrund, wie die Bemühungen, vasospastische Gefäßreaktionen durch Kälteschutz zu reduzieren, Nikotinabstinenz oder Meidung von Betablockern. Die Behandlung mit Kalziumantagonisten, wie Nifedipin wird seit vielen Jahren empfohlen und ist weitverbreitet.1,2 Wie der Kälteschutz hat auch Nifedipin sicher einen günstigen Einfluss auf die Raynaudsymptomatik, es gibt aber in der Literatur nur wenige Hinweise auf eine günstige Wirkung zur Reduzierung der Anzahl neuer digitaler Ulzerationen noch auf die Heilung von digitalen Ulzerationen. Seit 2007 wird zur Reduzierung der Anzahl neuer DUs Bosentan eingesetzt; es ist europaweit für diese Indikation zugelassen. In zwei Studien (RAPIDS-1 und -2) wurde nachgewiesen, dass Bosentan die Bildung neuer Ulzerationen signifikant reduzieren kann. Ein Effekt auf die Abheilung von digitalen Ulzerationen wurde in diesen Studien nicht nachgewiesen.1–3

 

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Therapie und Therapiemonitoring bei Kollagenose-assoziierter PAH

 

Dr. med. Keihan Ahmadi-Simab

 

Hamburg (16. September 2010) - Pulmonal arterielle Hypertonie (PAH) ist eine der schwerwiegendsten Komplikationen von Kollagenosen (CTD) wie der systemischen Sklerose (SSc)1; systemischer Lupus erythomatodes (SLE)2 oder Mischkollagenosen (MCTD).3 Bei systemischer Sklerose wurde die PAH auf Grund der hohen Prävalenz von 8–16 % am intensivsten untersucht. Bei syste­mischer Sklerose sind pulmonale Komplikationen wie die PAH und Lungenbeteiligung (Alveolitis oder Lungenfibrose) heute die häufigste Todesursache: bleiben sie unbehandelt, reduziert eine PAH in Assoziation mit systemischer Sklerose (APAH-SSc) die Lebenserwartung auf nur 1 Jahr.5, 6

 

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Simponi®: Ein Jahr Zulassung – Zwei Jahre klinische Erfahrung in drei rheumatologischen Indikationen

Aktuelles zum DGRh-Kongress 2010: Ärzte und Patienten ziehen positive Bilanz

 

Hamburg (16. September 2010) – Innerhalb von nur fast einem Jahr hat sich der monoklonale humane IgG1-Antikörper Golimumab (Simponi®) in der Therapie von Rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis und Ankylosierender Spondylitis fest etabliert. Neben der guten Wirksamkeit und Verträglichkeit haben die patientenfreundlichen Eigenschaften von Simponi® zu diesem Erfolg maßgeblich beigetragen. Golimumab ist der erste und bisher einzige TNF-Blocker, der nur einmal monatlich subkutan injiziert wird. Aus Sicht von Arzt und Patient fällt die Bilanz fast ein Jahr nach der Zulassung eindeutig positiv aus. Darüber waren sich die Experten und Patienten einig, die auf einer von Essex Pharma unterstützten Meet-the-Expert-Veranstaltung im Rahmen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) e.V. über ihre Erfahrungen mit der Golimumab-Therapie aus unterschiedlichen Perspektiven berichteten.

 

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Mixed Treatment Comparison in der Rheumatologie

RoActemra ist anderen Biologika im ACR70-Ansprechen überlegen

 

Grenzach-Wyhlen/Frankfurt am Main (11. August 2010) -  Der Interleukin-6-Rezeptorblocker Tocilizumab (RoActemra®) zeigt in einer aktuellen, indirekten Vergleichsanalyse (Mixed Treatment Comparison, MTC) bei der Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) eine höhere ACR70-Ansprechrate als andere, in den Vergleich einbezogene Biologika. Damit ist Tocilizumab das erste RA-Biologikum, für das in einem indirekten Wirksamkeitsvergleich ein signifikant besseres klinisches Ansprechen belegt wurde.

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Rheumakliniken wollen Qualität weiter verbessern

VRA plädiert für Vertragswettbewerb - 11. Symposium in Berlin

 

VRA-Pressekonferenz. Photo: Tom MillerBerlin (23. April 2010) - Der Verband Rheumatologischer Akutkliniken (VRA) hat sich für den konsequenten Ausbau einer ergebnisorientierten Qualitätssicherung in der rheumatologischen Versorgung ausgesprochen. „Die Qualität der Versorgung muss für Patienten, Kostenträger und Kliniken transparent sein“, forderte VRA-Vorsitzender Peter Kern am Freitag vor Journalisten in Berlin. Die Rheumakliniken seien bereit, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen.

Beim 11. Symposium des VRA unter dem Titel „Die rheumatologische Versorgung in Deutschland - mit Qualität in die Zukunft“ erörterten rund 80 Experten Stand und Perspektiven der rheumatologischen Versorgung und die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung in diesem Segment. Die Veranstaltung läuft bis diesen Samstag.

 

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Frühe rheumatoide Arthritis - "Window of opportunity" nutzen

Vorhersagemodelle für eine optimierte Diagnose und Therapie

 

Früherkennung der Rheumatoiden Arthritis. Photo: Wyeth Pharma (Pfizer)Berlin (16. März 2010) - Obwohl in verschiedenen klinischen Studien gezeigt werden konnte, dass ein rascher Therapiebeginn den Verlauf einer rheumatoiden Arthritis (RA) positiv beeinflussen und die Chancen auf Remission für den Patienten verbessern kann, wird in der Regel zu spät behandelt und das „window of opportunity“ somit ungenutzt gelassen. Dieses Fazit zogen Experten auf einer von Wyeth Pharma – ein Unternehmen der Pfizer Gruppe – unterstützten Pressekonferenz im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ) in Berlin. Gerade zu Beginn der Erkrankung ist eine Diagnose anhand gängiger Klassifizierungskriterien zumeist noch nicht möglich, da sich das klinische Bild der RA erst mit der Zeit entwickelt. Therapeutische Interventionen müssen daher weitgehend auf den zu erwartenden Verlauf abgestimmt werden. Im Rahmen der aktuell vom DRFZ begonnenen Beobachtungsstudie CAPEA (Course And Prognosis of Early Arthritis) soll daher die prognostische Bedeutung früher Krankheitszeichen für den langfristigen Verlauf untersucht werden, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Arthritis-Patienten künftig in einem frühen Krankheitsstadium optimal behandelt werden sollten.

 

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Rheuma und Arbeitswelt - Politisches Positionspapier

Rheuma in der Arbeitswelt

 

Berlin (3. März 2010) - Beschwerden wie Rückenschmerzen, das RSI-Syndrom (Maus-/ Tennisarm), Gelenkrheumatismus und chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen sind europaweit der häufigste Grund für Fehlzeiten von Arbeitnehmern. In der Europäischen Union sind rund 100 Millionen Menschen — und davon mehr als 40 Millionen Arbeitnehmer — von Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates betroffen. Diese Krankheiten bedingen knapp die Hälfte aller arbeitsbezogenen Fehlzeiten und rund 60 Prozent der Fälle von dauerhafter Arbeitsunfähigkeit. Sie schwächen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen sowie der Wirtschaft insgesamt.

 

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