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Medikamenteninteraktionen in der Rheumatologie

 

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Gerd Geisslinger, Frankfurt

 

Köln (25. September 2009) - Epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Patienten mit rheumatoider Arthritis oft behandlungsbedürftige Begleiterkrankungen haben. Besonders häufige Begleiterkrankungen betreffen das kardiovaskuläre System (Bluthochdruck, chronische Herzinsuffizienz, KHK), den Gastrointestinaltrakt (peptische Ulzera), die Lunge (Asthma bronchiale, COPD) und das Nervensystem (z. B. Depressionen).

 

Englischen Untersuchungen zufolge leiden Patienten mit rheumatoider Arthritis durchschnittlich an 2-3 Begleiterkrankungen, die mit durchschnittlich 3 Pharmaka (zusätzlich zur Therapie der RA) behandelt werden. Die Polypharmakotherapie hat somit einen hohen Stellenwert in der Rheumatologie. Die am häufigsten eingesetzten Arzneistoffe, die zur Behandlung dieser Begleiterkrankungen eingesetzt werden sind Protonenpumpeninhibitoren, ACE-Hemmer, Diuretika, Bisphosphonate, Statine, Betablocker und Antiasthmatika. Im Vortrag werden beispielhaft Interaktionen mit ACE-Inhibitoren und Statinen, so wie ein Fallbeispiel eines Patienten mit der Begleiterkrankung Asthma bronchiale besprochen.

 

 

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Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Gerd Geisslinger - Keycharts: DGRh_Geisslinger_Charts.pdf DGRh_Geisslinger_Charts.pdf (1.19 MB)

 


 

Quelle: Symposium der Firma Pfizer zum Thema „Klinische Rheumatologie und pharmakologische Grundlagen – vom Molekül zur Kasuistik“ am 25.09.2009 in Köln (MCG Medical Consulting Group) (tB).