Weltweit größte Studie zur medikamentösen Therapie von Schilddrüsenknoten
Altdorf (19. Juli 2011) – Rund 200 Millionen Menschen auf der Welt leiden unter einer Struma nodosa, einem „Knotenkropf“. Experten der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) haben jetzt erstmals umfassend wissenschaftlich untersucht, welche Auswirkung die verschiedenen medikamentösen Therapien auf den Größenverlauf von Schilddrüsenknoten haben. In der bisher größten randomisierten, also zufallsverteilten Studie dieser Art zeigen sie, dass die Gabe des Hormons Thyroxin kombiniert mit Jodid anderen Therapien überlegen ist.
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4. Hauptstadt-Symposium Schilddrüse und Stoffwechsel
Subklinische Hypothyreose kann langfristig zu Adipositas führen
Bereits geringfügige Veränderungen des TSH-Spiegels beeinflussen Grundumsatz und Gewicht
Berlin (4. November 2006) - „Eine subklinische Hypothyreose kann langfristig zu einer Gewichtszunahme und damit zu einer Adipositas führen“, erklärte Prof. Karl-Michael Derwahl, Berlin, beim vierten Hauptstadt-Symposium Schilddrüse und Stoffwechsel am 4. November 2006. Schon geringfügige Veränderungen des TSH-Spiegels innerhalb des Normbereiches könnten den Grundumsatz und damit das Gewicht beeinflussen. Bei der Therapie der Hypothyreose sei daher auf eine ausreichende Levothyroxin-Substitution, z.B. mit Euthyrox®, zu achten. Dabei solle nicht nur eine subklinische Hypothyreose vermieden, sondern auch der TSH-Spiegel adäquat gesenkt werden. Unter Berücksichtigung der Energie-Bilanzierung könne eine zu geringe Levothyroxin-Dosis über ein relativ zu hohes TSH über Jahre hinweg zu einem signifikanten Anstieg des Gewichtes und damit zu Adipositas führen.
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