Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf
Kraftquelle Schlaf
Tübingen (9. Mai 2012) - Zusammen mit der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus veranstaltete der Kreisseniorenrat Tübingen eine Gesprächsrunde zum Thema „Schlaf und Schlafstörungen im Alter – Schritte zum gesunden Schlaf“. Viele interessierte Senioren strömten am 25. April ins Bürgerheim, um nähere Informationen rund um das Thema Schlaf und Schlafstörungen zu erfahren. Oberarzt Dr. med. Heinrich Glöser, stellv. Ärztlicher Leiter der Tropenklinik Paul-Lechler-Krankenhaus und Jürgen Schuster, Trainer und Referent für gesundheitliche Prävention mit Schwerpunkt Schlaf und Schlafdefizite lieferten wichtige Erkenntnisse und eine geeignete Plattform für einen regen Austausch unter den Zuhörern.
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Nur wenige wissen
Alpträume lassen sich effektiv behandeln
Frankfurt am Main (17. Oktober 2011) - Etwa fünf Prozent aller Menschen leiden regelmäßig unter Alpträumen – und das meist über Jahre. Damit gehören diese belastenden Träume, die die Betroffenen oft den ganzen Tag über verfolgen, zu einer weit verbreiteten Schlafstörung. „Dass Alpträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können, wissen die wenigsten“, so Prof. Stagnier, vom Institut für Psychologie der Goethe-Universität. In der dortigen Verhaltenstherapie-Ambulanz läuft zurzeit eine groß angelegte Studie, in der die Wirksamkeit von zwei Behandlungskonzepten miteinander verglichen werden soll.
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Obstruktive Schlafapnoe: Atemtherapie kann Lebensqualität deutlich verbessern
Bei Schwierigkeiten mit dem Therapiegerät lohnt es sich, nicht gleich aufzugeben
Berlin (15. September 2011) - Eigentlich hat man lange genug geschlafen, trotzdem fühlt man sich jeden Morgen wie gerädert. Dahinter könnte eine obstruktive Schlafapnoe stecken, bei der Atemstörungen einen erholsamen Schlaf verhindern. Eine Atemtherapie mit einem sogenannten CPAP-Gerät kann dann die Beschwerden lindern. Die nächtliche Therapie mit Atemmaske ist zwar gewöhnungsbedürftig. Aber es lohnt sich, nicht gleich aufzugeben.
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Unregelmässiger Schlaf verschärft Einfluss von Elternkonflikten auf Jugendliche
Basel, Schweiz (26. Juli 2011) - Schlafen schützt – zu diesem Schluss kommen Forschende der Universität Basel. Sie konnten in einer Studie nachweisen, dass Jugendliche von häufig streitenden Eltern zu weniger Aggression gegenüber Gleichaltrigen neigen, wenn sie regelmässig und genug schlafen, als solche, die ein unregelmässiges Schlafmuster aufweisen. Die Forschungsergebnisse sind in der online Ausgabe des Fachmagazins «Journal of Adolescence» publiziert.
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Deutschlandweite Narkolepsie-Studie hat begonnen
Epidemiologische Studie zur Assoziation zwischen der Impfung gegen die pandemische Influenza A/H1N1v und dem Auftreten von Narkolepsie
Berlin (19. Mai 2011) - Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nimmt die Hinweise aus Schweden und Finnland auf ein erhöhtes Risiko für Narkolepsie nach Pandemrix-Impfung bei Kindern und Jugendlichen unter 20 Jahren sowie die in Deutschland gemeldeten Verdachtsfälle zum Anlass, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) eine epidemiologische Studie durchzuführen. Es soll eine mögliche Assoziation zwischen der H1N1v-Impfung und dem Auftreten von Narkolepsie ermittelt werden.
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Biologische Uhr ändert sich
Vom pubertären Nachtschwärmer zum senilen Bettflüchter
Basel, Schweiz (17. Mai 2011) - Die meisten Menschen kommen aufgrund ihrer Biochronologie entweder als Lerche (Frühaufsteher) oder Eule (Morgenmuffel) zur Welt und in der Pubertät entwickeln sie sich zum Nachtschwärmer. Mit dem 20. Lebensjahr tritt dann eine Wende ein, und der Schlaf- und Wachrhythmus verschiebt sich kontinuierlich Richtung früher, bis wir im Alter an frühmorgendlicher seniler Bettflucht leiden. Verantwortlich für diese Veränderungen der inneren Uhr sind zirkulierende Faktoren im Blut. Dies berichten Forschende der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Zürich im Fachmagazin PNAS.
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LED-Bildschirme beeinflussen Schlafrhythmus und Konzentration
Basel, Schweiz (25. März 2011) - Wer abends vor einem LED-Bildschirm sitzt, verzögert seinen Schlaf-Wach- Rhythmus und ist damit geistig deutlich fitter. Dies berichten Schlafforscher der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel und Kollegen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart in der Fachzeitschrift «Journal of Applied Physiology». In ihrer Untersuchung reagierten Testpersonen vor Computern mit LED- Bildschirmen deutlich schneller, fühlten sich wacher und schnitten in einem kognitiven Test klar besser ab.
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Schlaftraining für Kinder und Jugendliche
Würzburg (15. März 2011) - Wenn Kinder und Jugendliche unter Schlafstörungen leiden, leidet häufig die ganze Familie mit. In den meisten Fällen kann ein Training innerhalb kurzer Zeit für Abhilfe sorgen. Zwei Psychologinnen der Universität Würzburg bieten das Programm mit Erfolg an.
Wenn Anna mal wieder aus Angst vorm Alleinsein nicht einschlafen kann, ruft sie seit Neuestem nicht mehr nach ihrer Mutter. Stattdessen holt die Sechsjährige Kalimba zu sich ins Bett und fragt ihn um Rat. Kalimba ist ein Zeopard – ein Leopard aus dem Zauberland
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Gedächtnisbildung im Schlaf
Neue Erkenntnisse über die Veränderungen der Gedächtnisbildung bei Menschen mit Schlafstörungen
Freiburg (8. März 2011) - Zahlreiche Arbeiten der letzten Jahre legen nahe, dass ein gesunder Schlaf Lernen und Gedächtnisbildung begünstigt. Freiburger Forscher und Forscherinnen legen nun aktuelle Daten vor, die zeigen, dass dieser Prozess der schlafgebundenen Gedächtniskonsolidierung bei PatientInnen mit primärer Insomnie gestört ist.
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Rote-Hand-Brief zur Einschränkung der Anwendungsgebiete von Modafinil (Vigil®)
Berlin (9. Februar 2011) - Modafinil ist ein zentral wirksames Sympathomimetikum, das über einen nicht exakt bekannten Wirkmechanismus die Wachheit fördert. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat aufgrund von schwerwiegenden Hautreaktionen, von psychiatrischen Erkrankungen (Suizidgedanken, Depression und psychotische Reaktionen) und kardiovaskulären Reaktionen (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen) im Zusammenhang mit Modafinil das Nutzen-Risiko-Profil in den verschiedenen zugelassenen Indikationen bewertet (1).
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