Home Schlaf
16 | 12 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Schlaf
PDF Drucken

Risiken unbehandelter Insomnien

 

Prof. Dr. med. Göran Hajak

 

Leipzig (14. November 2009) - Insomnie ist eine von der WHO klar definierte und in allen Gesundheitssystemen westlicher Staaten als behandlungsbedürftige Erkrankung anerkannte Störung. Die Betroffenen leiden, vor allem wenn ihre Beschwerden rezidivierend auftreten, und sie sich in ihrer Befindlichkeit und Leistungsfähigkeit am Tage eingeschränkt fühlen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Primäre Insomnie – Was ist eigentlich darunter zu verstehen?

 

Prof. Dr. Dieter Riemann

 

Leipzig (14. November 2009) - Verschiedene diagnostische Systeme, wie etwa ICD-10 oder DSM-IV, differenzieren im Bereich der Schlafstörung verschiedene Formen von Insomnien. Im ICD-10 wird z. B. zwischen der nicht-organischen und der organischen Insomnie unterschieden. Im DSM-IV hingegen wird in die primäre Insomnie, die Insomnie im Rahmen einer anderen körperlichen oder psychischen Störung, oder Insomnie als Folge einer Substanzeinnahme differenziert. Letztendlich versteht man somit unter einer primären Insomnie eine Klage über Ein- und Durchschlafstörungen und nicht erholsamen Schlaf für eine Dauer von mehr als vier Wochen, die mit signifikanten Beeinträchtigungen der Tagesbefindlichkeit, wie etwa Konzentrations- und Leistungsstörungen, verbunden ist. Insomnische Symptome generell sind in der Allgemeinbevölkerung sehr häufig und betreffen mehr als ein Fünftel aller Befragten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Insomnietherapie ab Fünfzig

 

Prof. Dr. Göran Hajak

 

Leipzig (13. November 2009) - Schlaf verändert sich mit dem zunehmenden Alter des Menschen. Bereits im mittleren Alter, ab 40 Jahren, nehmen vor allem die Stabilität und die Qualität des Schlafes ab. Körperliche Erkrankungen nehmen zu und können den Schlafablauf stören.

Die individuelle Schlaf-Wach-Struktur des Menschen unterliegt vor allem ab den mittleren Lebensjahren vielschichtigen Veränderungen, die nicht mehr reversibel sind. Es entstehen chronische Schlafstörungen, die bei dreiviertel der Betroffenen länger als ein Jahr anhalten, bei vielen über Jahrzehnte bleiben und sich so jedem Versuch einer schnellen Heilung widersetzen. Hinzu kommt, dass die Störung nicht allein ein Problem des Betroffenen sondern auch seines Umfelds ist. Schlafgestörte legen sich früh zu Bett ohne sofort einzuschlafen, schlafen flach und werden daher in der Nacht mehrfach wach. Viele laufen nachts erregt und unruhig umher und sind bereits frühmorgens vor der üblichen Aufstehzeit wach. Dies stört nicht nur den Schlafgestörten sondern auch den Bettpartner.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Insomnietherapie ab der fünften Lebensdekade –
Brennpunkte Sucht­gefahr und Hang Over

Interview mit Prof. Dr. Göran Hajak, Regensburg

Prof. Göran HajakHerr Prof. Hajak, immer wieder wird das Suchtpotenzial unter den konventionellen Hypnotika diskutiert. Sehen Sie hier auch für den älteren Patienten ein Risiko?

 

Leipzig (13. November 2009) - Prof. Hajak: Eine längere Einnahme von Schlafmitteln aus der Gruppe der Benzodiazepin-Rezeptor-Agonisten ist mit einem Risiko von Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklung verbunden. Abhängigkeits- und Reboundsymptome bis hin zum Entzugsdelir können bei einem abrupten Absetzen des Hypnotikums auftreten. Die Gefahr ist bei älteren Patienten sogar noch größer als bei jüngeren, da die renale und hepatische Elimination vermindert und die Sensitivität des Zentralnervensystems höher ist.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Integrative Versorgung von Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen

 

Leipzig (12. November 2009) - In den letzten Jahren haben einschneidende Veränderungen die Versorgung von Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen deutlich erschwert. Der BUB-Beschluss und die Einführung des EBM 2000 plus im Jahre 2005 führten in Sachsen-Anhalt zur Entscheidung der großen Krankenkassen, Polysomnographien nahezu ausnahmslos nur noch ambulant zu bezahlen. Da aber ambulante Strukturen nur rudimentär oder gar nicht bestanden, mussten Wege gefunden werden, die Versorgung der Patienten aufrecht zu halten. „In enger Kooperation mit der Schlafapnoekommission der KV Sachsen-Anhalt war die flächendeckende Ermächtigung der bisherigen stationären Schlaflaborleiter der erste Schritt dazu. Bald zeigte sich aber, dass die Plausibilitätszeiten nicht ausreichten. Unser Schlaflabor in Halle verfügte über 7 Polysomnographieplätze und 8 Polygraphiesysteme. Dennoch sind wir für ca. 750.000 Menschen das einzige Schlaflabor mit pneumologischer Ausrichtung“, erklärt Dr. Steffen Schädlich, Oberarzt und Leiter des Schlaflabors am Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schlaf und Krankheit

17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
Leipzig 12.-14. November 2009

Leipzig (12. November 2009) - In einer Zeit, in der die Menschen durch die Fortschritte der modernen Medizin immer älter werden und gleichzeitig Patienten mit mehreren Grunderkrankungen ihre Ärzte vor immer neue diagnostische und therapeutische Herausforderungen stellen, haben wir das Kongressthema „Schlaf und Krankheit“ gewählt, um so zum interdisziplinären Austausch mit den anderen Subdisziplinen der Medizin anzuregen.
Nach Angaben des statistischen Bundesamtes zur Bevölkerungsentwicklung werden im Jahr 2020 in Deutschland über 18 Millionen Bürger über 65 Jahre alt sein. Eine Analyse der Altersverteilung aller Patienten, die in den Jahren 2004 und 2005 im Schlaflabor der Universität Leipzig aufgenommen wurden, ergab, dass ca. 45 % der Patienten zwischen 60 und 75 Jahre und ca. 5 % sogar über 75 Jahre alt waren. Wenn eine Untergruppe von 100 dieser Patienten mit einem Durchschnittsalter von 70 Jahren hinsichtlich ihrer Begleiterkrankungen betrachtet wird, so besteht mit durchschnittlich 5 + 2 Nebenerkrankungen (maximal zählten wir 13 Begleiterkrankungen) eine Multimorbidität. Mehr als ¾ aller Patienten hatten kardiopulmonale und Erkrankungen des Stoffwechsels wie z.B. Diabetes mellitus. Zusätzlich spielten bei ca. 20-25 % eine eingeschränkte Beweglichkeit durch orthopädische Leiden und eine eingeschränkte Kommunikation durch Seh- und Hörminderung eine Rolle. Neurologische und psychiatrische Begleiterkrankungen fanden wir bei einem Fünftel aller Patienten. Ebenso war die Tendenz, mehrere Schlafstörungen gleichzeitig zu haben (= schlafmedizinische Multimorbidität) deutlich stärker als bei den jüngeren Patienten ausgeprägt. Für die Behandlung von schlafbezogenen Atmungsstörungen mit einer Maskentherapie stellen deshalb multimorbide ältere Patienten eine Herausforderung dar. Eine Pharmakotherapie von Schlafstörungen bei älteren multi-morbiden Patienten erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller behandelnden Ärzte, um den vielfältigen Nebenwirkungen und Interaktionen von Medikamenten Rechnung zu tragen. Der Kongress soll hier neue Impulse geben und anregen, fächerübergreifend neue Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Geschichte des Schlafs

 

Halle (18. Oktober 2009) - Das Exzellenznetzwerk "Aufklärung - Religion - Wissen" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) betreut Doktoranten und Post-Doktoranten in einem Graduiertenkolleg. Ziel ist es, exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Am 19. Oktober findet die feierliche Eröffnung des Wintersemesters 2009/10 im Exzellenznetzwerk statt. In diesem Rahmen wird auch die erste Gruppe der Stipendiaten verabschiedet, aus der spannende Forschungsarbeiten entstanden sind, unter anderem zu den Themen Schlaf, Wehmut und Unsichtbarkeit.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schlaflos durch Medikamente?

Wie Arzneimittel den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen können

 

Leipzig (2. Oktober 2009) - Vom 12. bis 14. November treffen sich im Congress Center Leipzig über 1.800 Experten um die neuesten Erkenntnisse über Schlafstörungen und Schlaferkrankungen zu diskutieren. Veranstalter des größten deutschen Fachtreffens dieser Art ist die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM).  "Früher dachte man, dass Schlafstörungen eine Folge anderer Erkrankungen sind. Heute weiß man, dass es oft umgekehrt ist: Viele Krankheiten verstärken sich oder existieren gar nur, weil der Betroffene schlecht schläft", so Prof. Dr. Geert Mayer, Präsident der DGSM. "Gerade Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben oft ihre Ursache in schlechtem Schlaf über längere Zeiträume hinweg. Wir haben außerdem einen signifikanten Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Krankheiten wie Demenz oder Parkinson festgestellt", betont er weiter.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

HIGHCARE 2008: Forschungsprojekt am Mount Everest

Neue Therapieperspektive bei der obstruktiven Schlafapnoe

 

HIGHCARE-Camp am Fuße des Mount Everest. Das HIGHCARE-Projekt, eine Studie zur ambulanten Blutdruckmessung unter Hochgebirgsbedingungen im Himalaya, hat jetzt eine neue Behandlungsperspektive für Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe aufgezeigt. Mit dem Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) Telmisartan (Micardis®) kann man den Hypoxie-induzierten Blutdruckanstieg kontrollieren. Photo: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG 2009Ingelheim (31.August 2009) – Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe leben riskant. Das beruht nicht nur auf den häufigen nächtlichen Aufwachphasen, die zur Tagesmüdigkeit führen und so für Unfälle beim Autofahren oder Bedienen von Maschinen verantwortlich sein können. Mit der obstruktiven Schlafapnoe gehen zudem nächtliche Blutdruckerhöhungen und ein fehlendes Absinken des Drucks in den frühen Morgenstunden einher, häufig auch ein chronisch erhöhter Blutdruck. Damit steigt das kardiovaskuläre Risiko deutlich an. Das HIGHCARE-Projekt, eine Studie zur ambulanten Blutdruckmessung unter Hochgebirgsbedingungen im Himalaya, hat jetzt eine neue Behandlungsperspektive für diese gefährdeten Patienten aufgezeigt: Mit dem Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) Telmisartan (Micardis®)* kann man den Hypoxie-induzierten Blutdruckanstieg kontrollieren.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zwischen Wahrheit und Wahn:

Klartraum-Studie bringt neue Einblicke ins Gehirn

 

Bonn (18. August 2009) - Manche Menschen werden sich beim Träumen bewusst, dass sie sich in einem Traum befinden. Erstmals haben Wissenschaftler der Universitäten Bonn, Darmstadt und Mainz sowie der Harvard Medical School jetzt gezeigt, dass das Gehirn bei sogenannten "Klarträumen" zwei Bewusstseinszustände gleichzeitig einnimmt. Das schlafende Gehirn träumt und unternimmt zeitgleich eine kritische Bewertung und Realitätsüberprüfung dieser Traumphantasien. Diese Ergebnisse sind theoretisch interessant, sie haben jedoch auch wichtige klinische Implikationen, zum Beispiel für die Behandlung von Alpträumen und das Verständnis von Psychosen. Der Artikel erscheint in der September-Ausgabe der Zeitschrift "Sleep".

Weiterlesen...
 
Weitere Beiträge...
« StartZurück1234567WeiterEnde »

Seite 4 von 7
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson