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Schmerz
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Deutscher Schmerzkongress 2011

Der ältere Schmerzpatient – auf Kognition achten, Lebensqualität steigern

 

Betagte und Hochbetagte profitieren von 7-Tage-Schmerzpflaster

 

Mannheim (7. Oktober 2011) – Im Alter kommt es bei Schmerzpatienten darauf an, die Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Vor allem demenzielle Erkrankungen stellen Ärzte und Pflegepersonal vor diagnostische Herausforderungen, berichtet PD Dr. Matthias Schuler, Mannheim, auf dem diesjährigen Deutschen Schmerzkongress in Mannheim. Für eine gute Schmerztherapie bei älteren Menschen, insbesondere bei Patienten mit Demenz, sind laut Schuler Informationen zum Schmerzerleben, aber auch zur Alltagskompetenz, zum emotionalen Befinden und zum sozialen Netzwerk von Bedeutung. Alle Informationen können durch Eigenanamnese, ergänzt durch Fremdanamnese, in Interviewform erfahren werden; das Schmerzassessment sollte den sprachlichen, sensorischen und kognitiven Gegebenheiten angepasst werden. „Die einfachste Form, valide Auskünfte über aktuelle Schmerzzustände zu erhalten, sind Fragen, die mit Ja oder Nein beantwortet werden können, sich auf die momentane Situation beziehen und in der dem Patienten vertrauten Sprache beziehungsweise Umgangssprache gestellt werden“, erläutert Schuler.

 

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DGSS 2011

Starke Opioide sind wichtiger Bestandteil einer multimodalen Schmerztherapie

 

Mannheim (6. Oktober 2011) – „Opioide haben einen hohen Stellenwert innerhalb der multimodalen Schmerztherapie. Wichtig ist, die Behandlung individuell auf den jeweiligen Patienten anzupassen.“ Dieses Fazit zog Dr. Stefan Wirz, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie, Interdisziplinäre Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, CURA – Katholisches Krankenhaus im Siebengebirge, Bad Honnef, auf dem diesjährigen Deutschen Schmerzkongress in Mannheim.

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DGSS 2011 in Mannheim

Erfolgreiche Schmerzhemmung durch synergistischen Wirkmechanismus

 

Mannheim (6. Oktober 2011) - Für eine effiziente Schmerztherapie gibt es kein Patentrezept. Für den jeweiligen Patienten müssen individuelle Lösungen gefunden werden. Es ist wichtig, bei der Therapieauswahl den Blick auf die zugrundeliegenden Schmerzmechanismen zu legen. Dabei hat sich gezeigt, dass das körpereigene endogene System bezüglich der Schmerzhemmung sehr wirksam ist. Daher wird in der Forschung nach intelligenten Lösungen gesucht, die eine effiziente Wirkung nach dem Vorbild der endogenen Schmerzhemmung erzielen. Der Wirkstoff Tapentadol (Palexia® retard) setzt genau hier an. Er vereint zwei Wirkmechanismen in einem Molekül: μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI). Beide tragen synergistisch zur Analgesie bei. Dies ist eine wichtige Entwicklung für die Praxis, denn viele chronische Schmerzsyndrome sind durch eine Kombination von nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen gekennzeichnet.

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Alles multimodal?

Chancen in der Schmerztherapie mit Pregabalin

 

Berlin (6. Oktober 2011) - Der diesjährige Schmerzkongress hatte sich die multimodale Schmerztherapie zum Thema gesetzt. Denn eine effektive Schmerztherapie ist oft sehr facettenreich und stellt den Arzt immer wieder vor echte Herausforderungen in seinem Praxisalltag. Nicht zuletzt hängt die Wahl der jeweils passenden Medikamente von vielen Aspekten ab. Dazu zählen grundsätzlich unterschiedliche Schmerzformen wie neuropathische, nozizeptive oder „gemischte“ Schmerzen, Komorbiditäten und weitere Erkrankungen, therapeutische Vorgeschichte und mögliche Therapieresistenzen. Erst nachdem alle Parameter eindeutig geklärt sind, kann individuell und somit auch effektiv therapiert werden. Die Möglichkeiten der multimodalen Schmerztherapie mit Pregabalin diskutierten Experten bei einem „Meet the Expert“ Treffen der Pfizer Pharma GmbH.

 

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Versorgungsstrukturgesetz ohne Schmerzmedizin zementiert Versorgungsmangel

 

Oberursel/Mannheim/Göppingen (6. Oktober 2011) - Ziel des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstruktur in der gesetzlichen Krankenkasse, das gerade von Bundestag und Bundesrat beraten wird, ist die Sicherung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung und Steigerung der Versorgungsqualität. "Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn die qualitätsgesicherte Schmerzmedizin endlich in die medizinische Lehre und Versorgung integriert wird", schreibt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie e.V., Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Göppingen, in einem Brief an alle Bundestagsabgeordneten. "Mit ihren körperlichen, seelischen und sozialen Folgen gehört die chronische Schmerzkrankheit zu den komplexen und schwer zu behandelnden Erkrankungen, die nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit effektiv diagnostiziert und behandelt werden können und ein multimodales Vorgehen erfordern", betont der Schmerzmediziner im Vorfeld des Deutschen Schmerzkongresses, der heute in Mannheim beginnt. "Damit muss die Schmerzkrankheit nach der Definition des Gesetzgebers im Rahmen der ambulanten spezialärztlichen Versorgung behandelt werden."

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Deutscher Schmerzkongress 2011

Placebo-Effekt beeinflusst das Schmerz- und Bewegungsverhalten

 

Mannheim (30. September 2011) - Rückenschmerzpatienten geben nach der Anwendung einer wirkstofffreien Tinktur ihr schmerzbedingtes Vermeidungsverhalten auf und bewegen sich gesünder: Neue Studien und Erkenntnisse zum Placebo-Effekt beschäftigen die Forscher beim Deutschen Schmerzkongress 2011 in Mannheim (5.-8.10.2011, Congress Center Rosengarten). Eine DFG-Forschergruppe, die den faszinierenden Effekt untersucht, stellt beim Kongress ihre Projekte vor. Die Gruppe befasst sich nicht nur mit den Grundlagen des Effekts, sondern auch mit seinem ungeliebten Bruder, dem Nocebo-Effekt. Dieser lässt negative Erwartungen an ein Medikament Wirklichkeit werden. Außerdem diskutieren sie, wie sich Placebo-Wirkungen sinnvoll in den klinischen Alltag integrieren lassen.

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Politische Maßnahmen für eine bessere Behandlung chronischer Schmerzen in Europa gefordert

Erste Resultate des Europäischen Aktionsplan-Monitors 2011 veröffentlicht

 

Hamburg (23. September 2011) - Erstmalig wurden während des 7. Kongresses der Europäischen Schmerzgesellschaft EFIC (European Federation of the IASP® Chapters (EFIC®)) in Hamburg (21.-24. September) Ergebnisse des Europäischen Aktionsplan-Monitors 2011 vorgestellt. Die Analyse zeigte erste Auswertungen zur strategischen Implementierung eines Europäischen “Aktionsplans” zur Verbesserung der Schmerzversorgung in Europa. Die Daten beziehen sich auf Fragen hinsichtlich der Anerkennung von Schmerz als spezifischen Gesundheitszustand, des Vorhanden-seins von nationalen Erfahrungsaustausch-Plattformen und des Status der Integration von Schmerz als Pflichtfach in Lehrplänen. Der Europäische Aktionsplan-Monitor 2011 liefert Politikern und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen somit einen internationalen Benchmark zur Versorgungssituation von Schmerz in Europa.

 

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The Pain Within. Photo: Alex Telfer/Astellas PharmaNeue internationale Fotoausstellung

Das versteckte Leid von Patienten mit peripheren neuropathischen Schmerzen

 

Hamburg (21. September 2011) - The Pain Within, eine Wanderausstellung von Porträts und Bildern des preisgekrönten Fotografen Alex Telfer, erzählt die Geschichten europäischer Patienten mit peripheren neuropathischen Schmerzen. „Es fühlt sich an, als ob ich mit einem Messer attackiert würde …”, „Ich finde es unglaublich schwer, trotz meiner neuropathischen Schmerzen eine gute Mutter für mein Kind zu sein …“, „Ich konnte nicht mehr arbeiten, Auto fahren oder am Familienleben teilnehmen”. Diese Sätze sind nur drei Beispiele dafür, wie Patienten mit PNP (PNP = peripheral neuropathic pain) ihre Empfindungen beschreiben.

 

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Forschungsergebnisse zur Klärung des neuropathischen Schmerzes

 

Freiburg (19. September 2011) - Das Empfinden von Schmerz ist sehr wichtig für das Überleben von Organismen. Manchmal wird Schmerz aber selbst zum pathologischen Problem. Ein Forscherteam unter der Leitung von Prof. Knut Biber, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Freiburg, identifiziert den Entzündungsfaktor CCL21 als Auslöser des neuropathischen Schmerzes.

 

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HAI 2011: Erste Evaluationsdaten des ‚Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster'

Ergebnisse der einzigartigen Versorgungsforschungsstudie legen Grundstein für eine verbesserte Versorgung von Schmerzpatienten

 

Berlin (13. September 2011) – Neben der medikamentösen Schmerz­therapie sind auch nicht-medikamentöse Maßnahmen unerlässlich für eine effektive Schmerztherapie. Entscheidend ist, dass die be­tei­lig­ten Berufsgruppen miteinander kommunizieren und ko­op­er­ie­ren. Diese Schlüsse lassen sich aus den ersten Evaluations­er­geb­nissen (aus Krankenhaus und Altenheim) des ‚Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster’ ziehen.

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Aktualisierung des Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“

Einbindung der Fachöffentlichkeit per Internet

 

Osnabrück (12. Juli 2011) - Das methodische Vorgehen zur Entwicklung, Einführung und Aktualisierung von Expertenstandards in der Pflege des DNQP sieht eine regelhafte Aktualisierung der Expertenstandards nach fünf Jahren vor („Methodenpapier“). Das DNQP hat im letzten Jahr mit der Aktualisierung des Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege“ begonnen. Dazu standen dem DNQP u. a. bewährte Mitglieder der ursprünglichen Expertenarbeitsgruppe zur Verfügung.

 

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Kopfschmerzen im Alter: Neue Studie zu Kopfschmerzen bei Senioren

Gezielte Diagnose wegen Mehrfacherkrankungen häufig schwierig

 

Göttingen (24. Juni 2011) - Die sozio-demographische Entwicklung bedingt, dass immer häufiger alte Menschen wegen Kopfschmerzen zum Arzt gehen. Die diagnostische Einordnung von Kopfschmerzen im höheren Alter und die Anforderungen an die Therapie stellen eine besondere Herausforderung für die Ärzte dar.

 

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Ultraschall erleichtert Schmerzausschaltung

 

Bonn (17. Juni 2011) - Moderne Ultraschallgeräte machen den Verlauf von Nerven sichtbar. Waren sie lange Zeit für die Regionalanästhesie zu unhandlich, nutzen Schmerztherapeuten heute tragbare Sonografie-Geräte, um treffsicher gezielt einzelne Nerven zu betäuben, sei es zum Beispiel in der Achselhöhle oder an der Wirbelsäule. So gelingt eine schmerzlose Geburt mittels Epiduralanästhesie häufiger, wenn diese unter Ultraschallsicht gelegt wird. Dies berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).

 

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Alte und demente Menschen können unerkannt Schmerzen leiden

Spezialverfahren helfen, verborgene Schmerzen auch bei fehlender Kommunikation zu erkennen

 

Jena (7. Juni 2011) - Schmerzen zu erkennen, auch wenn die Patienten sich nicht mitteilen können, ist eine der Herausforderungen in der Altersmedizin. Gerade demente Menschen mit einer eingeschränkten Kommunikation leiden oft unerkannt an Schmerzen. „Hier ist viel Aufmerksamkeit seitens der Ärzte und Pfleger gefordert, denn Schmerz kann Verhaltensauffälligkeiten wie Unruhe und Aggressionen hervorrufen“, erklärt Dr. Anja Kwetkat, Chefärztin der Klinik für Geriatrie am Universitätsklinikum Jena. Wird dem nicht genug Beachtung geschenkt, können dabei selbst Brüche nach Stürzen übersehen werden oder Schmerzen durch Gelenkerkrankungen. „Studien zeigen, dass demente Patienten weniger Schmerzmittel erhalten als gleichaltrige kognitiv unbeeinträchtigte Patienten. Dies spricht für die häufige Verkennung des Problems“, so Kwetkat.

 

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Änderungen betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften treten heute in Kraft

 

Berlin (18. Mai 2011) - “Der DHPV begrüßt ausdrücklich die beschlossenen Änderungen der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung. Die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen mit Schmerzmedikamenten wird dadurch deutlich verbessert. Als Dachverband von nahezu 1000 Hospiz- und Palliativeinrichtungen haben wir uns bereits seit langem, gemeinsam mit unseren Partnern, für diese Änderung eingesetzt. Wir freuen uns, dass dies nun gelungen ist“, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), anlässlich des Inkrafttretens der Neuregelungen am heutigen Tag.

 

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Ambulante Palliativversorgung kommt bei Hausärzten an

Umfrage belegt großes Interesse, aber auch Skepsis

 

Boppard (13. Mai 2011) - Was wünschen sich Hausärzte von der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)? Dieser Frage gingen Forscher aus Hannover und Heidelberg um Prof. Dr. Nils Schneider nach. In einer großen Umfrage unter knapp 2000 Ärzten gaben gut zwei Drittel an, den gesetzlichen Anspruch von Palliativpatienten auf die SAPV-Versorgung zu kennen. 86% gaben an, sich von SAPV-Teams beraten lassen und mit ihnen gemeinsam ältere Patienten versorgen zu wollen. Allerdings äußern sich viele skeptisch, ob die SAPV die Versorgung älterer Patienten – als große Zielgruppe im hausärztlichen Versorgungsalltag – tatsächlich verbessern wird. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe von „Der Schmerz“, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS).

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117. Internistenkongress in Wiesbaden

Therapie von chronischen, starken Schmerzen: Worauf kommt es an?

 

Wiesbaden (2. Mai 2011) -  40 Prozent der chronischen Schmerzpatienten berichten von einem unzureichenden Schmerzmanagement. Dies hat eine Befragung der Deutschen Schmerzliga ergeben.1 Nebenwirkungen verursachen hohe Abbruchraten und führen oft zum so genannten „Ärztehopping“. Um im Einzelfall das Medikament mit dem richtigen Wirkmechanismus zu finden, müssen zugrunde liegende Schmerzmechanismen berücksichtigt werden. An diesem Punkt setzt das neue Analgetikum Tapentadol (Palexia® retard) an. Mit seinem synergistischen Wirkmechanismus ist es ein idealer Kandidat für die Behandlung chronischer Schmerzen – egal ob nozizeptiver oder neuropathischer Natur. In den Studien überzeugte der neue Wirkstoff vor allem durch die erheblich reduzierte Nebenwirkungsrate und die guten Ergebnisse in puncto Lebensqualität. Hierin sieht Dr. Kai-Uwe Kern vom Schmerzzentrum Wiesbaden den Vorteil der Substanz. „In der Praxis benötigen wir Medikamente, die leicht zu handhaben sind und die sich aufgrund ihres Pharmakoprofils auch bei älteren, multimorbiden Patienten einsetzen lassen .“

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Neu: „Sprachführer Schmerz“ – Hilfe für Schmerzpatienten auf Reisen

  • Neuer Sprachführer bietet Patienten mit chronischen Schmerzen Hilfe bei der Verständigung im Ausland
  • Wichtige Vokabeln in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Türkisch
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Hautpermeation von topischem Ibuprofen:

Moderne Mikrogel-Galenik ganz klar im Vorteil

 

Vaals, Niederlande (6. April 2011) - Dermale Ibuprofen-Formulierungen sind aus den Behandlungsschemata schmerzhaft entzündlicher Sport- und Unfallverletzungen heute nicht mehr wegzudenken. Doch damit die topische Ibuprofen-Therapie ihr volles Wirksamkeits-Potenzial entfalten kann, muss die Galenik stimmen. Prof. Dr. Christel Müller-Goymann, Leiterin des Instituts für Pharmazeutische Technologie der Technischen Universität Braunschweig, beschäftigt sich intensiv mit Arzneistoffträgersystemen (ASTS) zur dermalen und mucosalen Applikation – insbesondere mit den Vorteilen kolloider Strukturen in Nanometer-Dimension: der modernen Mikrogel-Galenik. Ihre Erkenntnisse erläuterte sie im Rahmen ihres Vortrages „Hautpermeation von topischem Ibuprofen“ auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) in Vaals.

 

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Stellungnahme der Gesellschaft für Dermopharmazie e.V.

Topische Analgetika differenziert betrachten

 

Vaals, Niederlande (4. April 2011) - Unter dem Begriff „Topische Analgetika“ werden Schmerzmittel zur äußerlichen Anwendung mit unterschiedlichen pharmakologischen Wirkprinzipien zusammengefasst. Dazu gehören Lokalanästhetika, als transdermale therapeutische Systeme verabreichte opioide Analgetika, verschiedenste pflanzliche Zubereitungen und chemisch definierte nichtsteroidale Antiphlogistika, abgekürzt NSAID (Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs). Letztere werden auch als nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet und sollen in dieser Stellungnahme näher betrachtet werden.

 

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BVSD mit neuem Namen

„Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V.“

Berlin (4. April 2011) - Schmerz- und Palliativmedizin sind in vielen Fällen der Versorgung untrennbar miteinander verknüpft. Dies spiegelt sich entsprechend auch im Praxis- und Klinikalltag wider. Im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und der Allgemeinen ambulanten Palliativversorgung (AAPV) haben sich inzwischen bundesweit leistungsfähige Netzwerke gegründet. Um die Qualität dieser Netzwerke der Palliativversorgung nachhaltig zu fördern, ist eine berufspolitische Interessenvertretung notwendig. Dieses Ziel verfolgt der BVSD bereits kurz nach seiner Gründung 2006.

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Erster Chest Pain Unit-Qualifizierungslehrgang für Pflegepersonal erfolgreich beendet

 

Mainz (28. März 2011) - Die II. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz hat erstmals einen berufsbegleitenden Chest-Pain-Unit-Qualifizierungslehrgang für Pflegepersonal angeboten. Jetzt haben die 15 ersten Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich beendet und erhielten ihre Urkunden.

 

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Schmerz, Angst, Schlafstörungen – Herausfordernde Komorbiditäten in der Schmerztherapie

 

PD Dr. med. Berthold Langguth

 

Frankfurt am  Main (26. März 2011) - Schlafstörungen haben eine erhebliche gesundheitliche und volkswirtschaftliche Bedeutung. Schlafstörungen führen zu kognitiven Defiziten. Menschen mit Schlafstörungen haben ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko, aber auch ein erhöhtes Risiko, affektive Störungen wie Angst und Depression zu entwickeln.

 

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Herausfordernde Facetten neuropathischer Schmerzen – Erkennen und Behandeln

Chronische post-operative bzw. posttraumatische Schmerzen

 

Dr. Thomas H. Cegla

 

Epidemiologie und Kausalität

 

Frankfurt am Main (26. März 2011) - 6,7 % der europäischen Bevölkerung und etwa ein Viertel aller Schmerzpatienten leiden unter neuropathischen Schmerzen. Es ist nicht untersucht wie groß der Anteil der Patienten ist mit einer traumatischen oder operativen Genese der neuropathischen Schmerzen. Es besteht jedoch eine Kausalität.

Traumatische Schädigungen des peripheren Nervensystems können zu einer fehlerhaften Schmerzweiterleitung und -verarbeitung führen. Diese neuropathischen Schmerzen können chronifizieren. Aus diesem Grunde ist auch bei dieser Schmerzform eine frühzeitige effektive Therapie angezeigt. Nur eine rechtzeitige Behandlung kann einen chronisch neuropathischen Schmerz verhindern. Neuropathische Schmerzen können sich als Teil einer kombinierten Schmerzsymptomatik darstellen.

 

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Arzneimittelinteraktionen bei der Schmerztherapie

 

Dr. Gabriel Eckermann

 

Frankfurt am Main (26. März 2011) - Die als gefährlich eingestuften Arzneimittelkombinationen werden auf sieben bis acht Prozent geschätzt, d.h. zirka jeder 15. Kombinationspatient ist betroffen (in diese Schätzung sind aber die zum Teil sehr großen Interaktionsprobleme, die durch Selbstmedikation (z.B. Johanniskraut und Ginkgo biloba) entstehen, noch überhaupt nicht eingegangen; dies ist angesichts der ungeheuer großen Dunkelziffer der Selbstmedikation auch sehr schwierig.) Für trizyklische Antidepressiva wie beispielsweise Amitriptylin gilt u.a., dass die starken anticholinergen Eigenschaften dieser Substanzen im Alter eine hohe delirogene Potenz aufweisen. Pharmakodynamische Wechselwirkungen können entstehen, wenn zwei oder mehr Substanzen am gleichen Rezeptor oder an miteinander verbundenen oder rückgekoppelten Rezeptorsystemen oder Regelkreisen aktiv sind.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Deutsche Schmerzliga: Das Recht auf Schmerztherapie gehört in das geplante Patientenrechtegesetz

 

Frankfurt am Main (25. März 2011) - Das Recht auf Schmerztherapie sollte in das Patientenrechtegesetz aufgenommen werden, dessen Eckpunkte die Regierungskoalition noch in diesem Monat vorlegen will, fordert die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2011 in Frankfurt.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Invasive Schmerztherapien: Vorstoß zu den möglichen Quellen der Pein

 

Frankfurt am Main (25. März 2011) - Wenn konservative Therapien versagen, können Spezialisten mit invasiven Strategien mögliche Schmerzquellen an der Wirbelsäule diagnostizieren und gezielt ausschalten. Darum sollten diese Verfahren bei »therapieresistenten« Schmerzen rechtzeitig in Erwägung gezogen werden, erklären Experten auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2011 in Frankfurt. Gleichzeitig warnen die Spezialisten aber auch vor Wildwuchs, beispielsweise dem unkritischen Einsatz rückenmarksnaher Injektionen von Schmerz- und Entzündungshemmern ohne vorausgegangene präzise Diagnostik.

 

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Deutscher Schmerztag 2011 in Frankfurt

Schmerztherapie in der Praxis: Die Lebensqualität steht im Vordergrund

 

Frankfurt am Main (25. März 2011) - Das oberste Ziel bei der Behandlung von chronischen Schmerzpatienten ist die Verbesserung der Lebensqualität. Der Weg dorthin ist individuell. Doch hat es sich gezeigt, dass auch pharmakologische Innovationen eine große Rolle in der modernen Schmerztherapie spielen. Seit Oktober 2010 steht mit Tapentadol (PALEXIA© retard) ein Schmerzmittel zur Verfügung, das zwei Wirkmechanismen in einem Molekül vereint: m-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI). Beide tragen synergistisch zur Analgesie bei. In den Studien wies Tapentadol im Vergleich zu klassischen Opioiden wie Oxycodon bei gleicher analgetischer Wirkung ‑ eine deutlich verbesserte Verträglichkeit auf. Auch die ersten Ergebnisse aus der Praxis sind viel versprechend.

 

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Leitliniengerechte Therapie mit Antiphlogistika

 

Frankfurt am Main (25. März 2011) – Gravierende Unterschiede zwischen den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) bestehen vor allem in der gastrointestinalen Toxizität und Verträglichkeit. Wie auf einem Symposium deutlich wurde, lässt sich das Risiko für Schleimhautschäden zwar im oberen Magen-Darm-Trakt durch Protonenpumpenhemmer (PPI) vermindern, nicht aber im unteren. Hier treten unbemerkt Sickerblutungen auf, die bis zu einer Anämie führen können. Mit Celecoxib steht eine Substanz zur Verfügung, die mehr Sicherheit im oberen und unteren GI-Trakt bringt.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Kinder brauchen eine Schmerztherapie für Kinder

 

Frankfurt am Main (24. März 2011) - „Kinder, die an chronischen Schmerzen leiden, sind in Deutschland katastrophal unterversorgt“, mahnt Dr. Raymund Pothmann vom Hamburger Zentrum Integrative Kinderschmerztherapie und Palliativmedizin auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“. Zwischen dem Schmerzsystem von Früh- und Neugeborenen und dem von Erwachsenen bestehen deutliche anatomische und funktionelle Unterschiede. Während früher davon ausgegangen wurde, dass Neugeborene wegen ihres noch unausgereiften Nervensystems keine Schmerzen empfinden, gehen Forscher inzwischen sogar vom Gegenteil aus: Neu- und Frühgeborene reagieren besonders sensibel auf Schmerzreize.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Schmerzen gehören nicht zum Alter

 

Frankfurt am Main (24. März 2011) -  „Wir dürfen als Ärzte nicht der Stereotypie verfallen, Schmerz gehöre zum Alter“, warnt Dr. Not-Rupprecht Siegel vom Geriatriezentrum Neuburg auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Schmerzen sind auch im Alter behandelbar. Doch bei der Wahl von Medikamenten müssen Ärzte die körperlichen, geistigen und seelischen Besonderheiten älterer Menschen berücksichtigen.

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