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Schmerz
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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Akupunktur in der Schmerztherapie noch ausbaufähig

 

Frankfurt am Main (24. März 2011) - Große Studien haben die Akupunktur bei bestimmten Schmerzformen salonfähig gemacht. „Doch bei anderen Schmerzarten, etwa Muskel- und Nackenschmerz wird sie nicht eingesetzt, obwohl wir in Studien gezeigt haben, dass sie der konventionellen Behandlung überlegen ist“, bedauert Dr. Dominik Irnich, Ärztlicher Leiter der interdisziplinären Schmerzambulanz der Ludwig-Maximilians-Universität München auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2011 in Frankfurt.

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Norspan®-Symposium der Firma Grünenthal zum Thema „Was bedeutet Altern für die Schmerztherapie?“, im Rahmen des 22. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses, Frankfurt am Main, 24.03.2011 (AdLexis) (tB).Was bedeutet Altern für die Schmerztherapie?

Buprenorphinhaltiges 7-Tage-Pflaster – mit vielen Vorteilen für ältere Schmerzpatienten

 

Frankfurt (24. März 2011) – Chronische Schmerzen führen nicht selten zu vielschichtigen phy­sischen und psychosozialen Veränderungen des Patienten. Unerwünschte Nebenwirkungen von Arzneimitteln, Einschränkungen im alltäglichen Leben, Immobilität, Schlafstörungen, Ängste, Wut oder Depressionen können integraler Bestandteil des chronischen Schmerzzustandes werden und einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität nehmen. Umso wichtiger ist eine effiziente Schmerztherapie. Doch diese gestaltet sich oft gerade in der Gruppe der betagten und hochbetagten Patienten besonders schwierig. ‚Underreporting of Pain‘, Störungen der Kommunikation oder veränderte Schmerzwahrnehmung können die Diagnostik erheblich erschweren. Die Folge: Gerade diese Patienten-Gruppe wird oft unzureichend behandelt.

 

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QUTENZA™ – innovatives Arzneimittel zur breiten Anwendung bei peripheren neuropathischen Schmerzen

Deutliche Schmerzlinderung über drei Monate nach einer einstündigen lokalen Behandlung mit hochdosiertem Capsaicin (8%)

 

  • Mit QUTENZA™ stellt Astellas Pharma ein neuartiges, in der Art der Anwendung einzigartiges Therapiekonzept zur Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen bei nicht-diabetischen Erwachsenen zur Verfügung.
  • Die Behandlung mit dem 8%igen Capsaicin-Pflaster ist für ein breites Spektrum an neuropathischen Schmerzformen zugelassen.
  • Eine maximal einstündige Anwendung von QUTENZA™ erzielt eine deutliche Schmerzlinderung über einen Zeitraum von drei Monaten.

 

Frankfurt am Main (24. März 2011) - Nach Ergebnissen aktueller Forschungen leiden Patienten mit neuropathischen Schmerzen im Vergleich zu Patienten mit nicht-neuropathischen chronischen Schmerzzuständen im Schnitt mehr unter ihren Schmerzen und geben eine geringere Lebensqualität an. Sie benötigen mehr Arzneimittel und erzielen dennoch eine geringere Schmerzlinderung.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Praxis-Leitlinien: Ein sicherer Pfad aus dem Dschungel der Leitlinien

 

Frankfurt am Main (23. März 2011) - Die Zahl der Leitlinien in der Schmerztherapie steigt – und mit ihr die Desorientierung von Ärzten und Patienten. Denn viele Leitlinien haben Defizite und Schwächen. Darum starten die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) und die Patientenorganisation Deutsche Schmerzliga (DSL) das Projekt »Praxis-Leitlinien«. Ziel ist eine bessere Behandlung von Schmerzpatienten. Die Methodik des Leitlinien- Prozesses wird auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

Integrierte Versorgung – das Erfolgsrezept  gegen Rückenschmerzen

 

Frankfurt am Main (23. März 2011) - Ein von der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie initiiertes Konzept zur integrierten Versorgung von Rückenschmerzpatienten ist ein Erfolgsmodell. Rund 85 Prozent der mehr als 3.700 Patienten, die im Rahmen des Projektes frühzeitig behandelt wurden, waren danach wieder arbeitsfähig. Auch ein anderes Projekt glänzt mit guten Ergebnissen: 82 Prozent der Patienten, die bereits eine Überweisung zur Rücken-Operation in der Tasche hatten, aber eine Zweitmeinung bei einem Schmerzzentrum einholten, blieb der Eingriff erspart.

 

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2011

»Schmerzpatienten haben gute Gründe, unzufrieden zu sein«

 

Frankfurt am Main (23. März 2011) - Patientinnen und Patienten, die an chronischen Schmerzen leiden, sind mit der Effizienz ihrer Therapie häufig unzufrieden. Dies belegen erneut Untersuchungen, die auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt präsentiert werden. »Schmerzpatienten haben auch gute Gründe unzufrieden zu sein«, erklärt Tagungspräsident Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe. »Die mangelhafte Ausbildung der Ärzte im Bereich der Schmerztherapie und gesundheitspolitische Restriktionen für Schmerzspezialisten sind wesentliche Ursachen der Behandlungsdefizite.«

 

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Studiendaten belegen: Targin®-Therapie erhöht Lebensqualität und spart Kosten

 

  • Aktuelle Versorgungsforschungsstudie zeigt Vorteile einer Targin®-Therapie
  • Deutlichere Verbesserung der Lebensqualität im Vergleich zu anderen starken Opioiden
  • Niedrigere Therapiekosten

 

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Neuer Behandlungsansatz bei chronischen Rückenschmerzen

 

Erlangen (7. März 2011) - Ein veränderter Umgang mit Schmerz und der Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils sind die Ziele verhaltensbezogener Bewegungstherapie. Die Studie von Prof. Dr. Klaus Pfeifer und Jana Hofmann am Lehrstuhl für Sportwissenschaft mit dem Schwerpunkt Bewegung und Gesundheit an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) will den Nachweis antreten, dass diese Therapie die langfristige Wirksamkeit verhaltensmedizinisch-orthopädischer Rehabilitation verbessert.

 

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Spezialisierte Schmerztherapie. Photo: Medizinische Hochschule HannoverAuch chronische Schmerzen lassen sich lindern

Studie belegt Erfolg spezialisierter Schmerztherapie

 

Bochum (3. März 2011) - Gute Nachrichten für Patienten mit chronischen Schmerzen: Die Annahme, ab einem gewissen Grad der Chronifizierung könne man solchen Patienten nicht mehr helfen, hat sich als unzutreffend erwiesen. Eine Analyse des Therapieerfolgs von über 1.400 Patienten hat ergeben, dass auch diese Patienten durch eine spezialisierte Schmerztherapie eine deutliche Linderung ihrer Beschwerden erfahren und an Lebensqualität gewinnen. Rund die Hälfte der behandelten Patienten in Schmerzzentren oder -praxen bewertete den Erfolg ihrer Therapie als gut oder sehr gut – unabhängig vom Grad der Chronifizierung. Die Forscher berichten in „Der Schmerz“, dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS).

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Betäubungsmittelrecht: Bessere Schmerztherapie in Pflegeheimen ermöglichen

 

Patientenschutzorganisation stellt eigene Gesetzesvorschläge vor

 

Berlin (1. März 2011) - „Die Regeln des Betäubungsmittelrechtes müssen so geändert werden, dass sie Pflegebedürftige, ihre Pflegekräfte und Ärzte nicht kriminalisieren. Die geplante Änderung der Bundesregierung reicht nicht aus“, erklärte der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch. Auf einer Pressekonferenz stellten die Patientenschützer ihre eigenen Gesetzesvorschläge zu diesem Thema vor. Darin fordern sie eine Erlaubnis für Pflegeheime, Notfallvorräte an hochwirksamen Schmerzmitteln anlegen zu dürfen. Außerdem sprechen sie sich dafür aus, dass ambulante Palliativteams mit ihren Ärzten ihren Patienten einen Notfallvorrat aushändigen dürfen, der ihre Schmerzen für wenigstens 24 Stunden lindert.

 

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Erwartung an die Therapie bestimmt Wirkung von Schmerzmedikamenten

 

Hamburg (16. Februar 2011) - Eine Schmerztherapie wirkt deutlich besser, wenn Patienten sich viel von der Behandlung  versprechen. Haben sie dagegen keine oder gar eine schlechte Erwartung an die Therapie, wird der Schmerz nur wenig bis gar nicht gelindert. Dieses Phänomen hat Priv.-Doz. Dr. Ulrike Bingel, Neurologin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), jetzt in einem Beitrag* für die Zeitschrift Science Translational Medicine  beschrieben. Vor allem für chronische Schmerzpatienten, so Dr. Bingel, können die Erkenntnisse von großer Bedeutung sein.

 

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Schlaganfall durch Schmerzmittel

Experten betonen geringes Risiko für die meisten Menschen

 

Berlin (2. Februar 2011) - Die Einnahme von Schmerzmitteln ist für die meisten Menschen nicht mit der Gefahr eines Schlaganfalls verbunden. Dies stellt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich einer Studie klar, die kürzlich im „British Medical Journal“ erschienen war und für viel Aufsehen gesorgt hatte. Vorsicht ist allerdings bei Patienten geboten, die bereits aufgrund von Gefäßkrankheiten schlaganfallgefährdet sind und Schmerzmittel über längere Zeit regelmäßig einnehmen.

 

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Abhängigkeitspotenzial von Pregabalin (Lyrica®)

Berlin (31. Januar 2011) - Lyrica® (Pregabalin) ist zugelassen zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen (beispielsweise bei Diabetes mellitus, Gürtelrose [Herpes zoster] oder Rückenmarksverletzungen), als Zusatztherapie bei Epilepsiepatienten mit partiellen Anfällen und bei generalisierten Angststörungen (1). Der Wirkstoff Pregabalin ist ein Analogon der Gamma-Aminobuttersäure (GABA), er bindet an eine Untereinheit spannungsabhängiger Calciumkanäle im ZNS und moduliert die Freisetzung verschiedener exzitatorischer (erregender) Neurotransmitter. Entsprechend zählen Benommenheit und Schläfrigkeit zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen von Pregabalin.

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Nervenschmerzen verlässlich messen

 

München (27. Januar 2011) - Einschießende Schmerzen, Brennen und Kribbeln mit verminderter Wahrnehmung von Kälte und Wärme bis hin zur Taubheit sind typisch für neuropathische Schmerzen. Mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die Symptomatik mit einfachen Mitteln genau analysieren. Dass das Verfahren auch verlässlich ist, zeigt der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) jetzt in der Fachzeitschrift „Pain“. Voraussetzung sind eine Standardisierung der QST-Messreihe und einheitliche Schulungen der Untersucher.

 

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Für eine sichere Therapie mit starken Schmerzmitteln

 

Öffentliche Petition der Deutschen Schmerzliga braucht 50.000 Mitzeichner bis zum 1. Februar

 

Oberursel (14. Januar 2011) - Der Bundestag soll durch eine Gesetzesänderung stark wirksame, dem Betäubungsmittelrecht unterliegende Schmerzmittel von der automatischen Austauschpflicht ausschließen. Dies fordert die Deutsche Schmerzliga in einer öffentlichen E-Petition. Bis zum 1. Februar will die Patientenorganisation 50.000 Unterschriften sammeln, um ihrer Forderung nach einer sicheren Schmerztherapie Nachdruck zu verleihen.

 

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Schwere Leberschäden

FDA begrenzt Paracetamol-Dosis auf 325 mg

Stuttgart (14. Januar 2011) - Um das Risiko für schwere Leberschäden zu minimieren, hat die FDA Hersteller verschreibungspflichtiger Paracetamol-Präparate aufgefordert, die Menge von Paracetamol auf 325 mg pro Dosiseinheit zu begrenzen. Im Rahmen einer Boxed Warning soll zudem vor schweren Leberschäden gewarnt werden. Eine weitere Warnung soll auf potenzielle allergische Reaktionen hinweisen.
Betroffen von dieser Maßnahme sind vor allem Präparate, die Paracetamol in Kombination mit Opioiden wie Hydrocodon und Oxycodon enthalten. Die Dosislimitierung auf 325 mg pro Tablette, Kapsel oder einer anderern Zubereitungseinheit soll helfen, Überdosierungen und dadurch bedingte Leberschäden - vor allem bei eigenständiger Dosiserhöhung durch den Patienten - zu vermeiden.

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Schmerzmittel erhöhen Herzinfarktrisiko

Nebenwirkungen von nicht-steroidalen Entzündungshemmern

 

Bern, Schweiz (12. Januar 2011) - Wer regelmässig – auch rezeptfrei erhältliche – Schmerzmittel einnimmt, verschafft sich nicht nur Linderung, sondern setzt sich oft dem erhöhten Risiko aus, einen Herz- oder Hirninfarkt zu erleiden. Zu diesem Ergebnis gelangt eine im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Muskuloskelettale Gesundheit – Chronische Schmerzen» (NFP 53) durchgeführte Meta-Analyse von 31 klinischen Studien.

 

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Kegelschnecke Conus magusUnter Verdacht: Schmerzmittel Ziconotid könnte Suizidneigung steigern

 

Experten raten zu genauer Diagnostik und strenger Überwachung 

 

Bochum (23. November 2010) - Der Wirkstoff Ziconotid, das synthetisch hergestellte Gift der Meeresschnecke Conus magus, wurde bei seiner Einführung vor sechs Jahren als sichere Alternative zu Morphin gefeiert. Jetzt gerät es zunehmend in Verdacht, bei Patienten Suizide auszulösen. RUB-Forscher um Prof. Dr. Christoph Maier (Leiter Schmerzambulanz RUB-Klinikum Bergmannsheil) vermuten, dass Ziconotid nicht nur die Weiterleitung von Schmerzreizen hemmt, sondern dabei auch die Stimmung verschlechtern und gleichzeitig Ängste und Impulskontrolle reduzieren könnte. Diese Mechanismen könnten bei Gefährdeten Suizide begünstigen.

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Die Kombination aus Patientenschulung und Betablockern beugt hochwirksam Migräneattacken vor

 

Berlin (17. November 2010) - Mehr als drei Viertel aller Migränepatienten profitieren erheblich von einer Kombinationstherapie aus Betablockern und intensiven verhaltenstherapeutischen Schulungen, berichten Neurologen und Psychologen der Universität Ohio im British Medical Journal. In der ersten kontrollierten Studie zur kombinierten Wirksamkeit dieser beiden Maßnahmen verringerte sich über einen Zeitraum von 16 Monaten deutlich die Anzahl der Migräneattacken und der Migränetage. Gleichzeitig verbesserte sich die Lebensqualität erheblich.

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Abb.: Pain - artists impression Photo: IMP-IMBA Graphics Department 2010Welche Farbe hat der Schmerz?

Schmerzgen mit Verbindung zu Kreativität

 

Wien, Österreich, (11. November 2010) - Österreichische und amerikanische Forscher identifizierten ein Gen, dessen Varianten für unterschiedlich starkes Schmerzempfinden beim Menschen verantwortlich sind. Es ist gleichzeitig das erste jemals gefundene Gen für Synästhesie. Menschen mit dieser Fähigkeit empfinden etwa Worte als Farben oder Klänge als Bilder und sind überdurchschnittlich kreativ. Das Wissenschaftsjournal Cell berichtet in seiner kommenden Ausgabe.

 

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Weltweite Kampagne gegen Akutschmerz

 

Mit dem "Global Year against Pain" kämpfen Ärzte, Forscher  und Pflegewissenschaftler der Uni Witten/Herdecke gegen unnötige Schmerzen

 

Witten/Herdecke  (8. November 2010) - "Indianerherz kennt kein' Schmerz" - das ist für Prof. Dr. Edmund Neugebauer so ein Satz, der ihm Schauer über den Rücken laufen lässt: "Nach einer Operation oder bei invasiven Verfahren, sind akute Schmerzen überflüssig, nutzlos und nachteilig. Heute können wir diese  Schmerzen ausschalten, die schmerzfreie Operation ist längst machbar. Nur viele Ärzte und Pflegende wissen es noch nicht und die Patienten fordern es bisher  zu wenig ein", erklärt der Schmerzforscher und Inhaber des Lehrstuhls für Chirurgische Forschung vom UW/H-Campus Köln-Merheim. Die Kliniken der Stadt Köln (Universitätsklinikum der UW/H) waren das bundesweit erste Krankenhaus, das bereits 2006 im Rahmen der Initiative Schmerzfreie Klinik das TÜV- Zertifikat für eine gute Schmerztherapie erhalten hat. Neugebauer leitet federführend die weltweite Kampagne "Global Year against Pain", das die Internationale Schmerzgesellschaft IASP am 18. Oktober 2010 ausgerufen hat.

 

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Zwei starke Schweizer Marken ‑ neue Daten zum Flector® Schmerzpflaster und zur Arthrosetherapie mit Sinovial®

 

Berlin (27. Oktober 2010) - Das Flector® Schmerzpflaster von IBSA wird seit 2008 zur topischen Behandlung von Schmerzen bei stumpfen Verletzungen wie Verstauchungen oder Sehnenentzündungen in Deutschland angeboten. Das selbsthaftende NSAR-Pflaster wird 1- oder 2-mal pro Tag appliziert und gibt aus seiner Gelmatrix den homogen-verteilten Wirkstoff an das darunter liegende Gewebe kontinuierlich ab. Trotz der topischen Applikation zeigen neue Studien, dass die Wirkung im Sinne einer Schmerzreduktion unverhofft schnell eintritt. Darüber hinaus hat IBSA im September 2010 sein zweites Produkt in Deutschland auf den Markt gebracht: Sinovial®, ein neues fermentativ hergestelltes Hyaluronsäurepräparat. Es eignet sich sowohl für den Einsatz zur intraartikulären symptomatischer Behandlung von degenerativen, als auch traumatisch bedingten Gelenkserkrankungen. Langjährige Erfahrungen aus der Schweiz weisen darauf hin, dass das Produkt sehr gut verträglich ist. Eine neue noch nicht publizierte Vergleichsstudie hat gezeigt, dass Sinovial® gleich wirksam wie das Referenzprodukt in Deutschland ist.

 

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QUTENZA™ in der Praxis – Erfahrungsberichte aus den ersten sechs Monaten

 

Deutliche Schmerzlinderung über drei Monate bei Patienten mit peripheren neuropathischen Schmerzen

 

Mannheim (8. Oktober 2010) - Astellas stellt mit QUTENZA™ eine neue und bislang einzigartige Schmerztherapie zur Be­handlung von peripheren neuropathischen Schmerzen bei nicht-diabetischen Erwachsenen zur Verfügung. Seit dem 4. Oktober 2010 ist QUTENZA™ als verschreibungspflichtiges Pflaster über die Apotheken und den Großhandel erhältlich.

Im Rahmen einer dreistufigen Markteinführung wurden in den vergangenen sechs Monaten in zahlreichen Schmerzzentren in Deutschland mehr als 200 Patienten mit QUTENZA™ behan­delt. Die Behandlung wurde bei einem breiten Spektrum an peripheren neuropathischen Schmerzformen angewendet und erzielte eine deutliche Linderung, die über einen Zeitraum von drei Monaten anhielt.

 

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Rückenschmerzen

Neue Daten, spezifische Ursachen, zielgerichtete Therapie

 

Mannheim (8. Oktober 2010) – Rückenschmerzen gehören zu den großen Volkskrankheiten. Nahezu jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens davon betroffen. Aus Unsicherheit in der Diagnose kommen dann viele Hightech-Methoden zum Einsatz, die aber überflüssig sind. 85 bis 90 Prozent der Beschwerden sind durch Fehlfunktion und Verspannungen der Muskulatur bedingt. Diese muskulären Ursachen können durch körperliche Untersuchung des Patienten diagnostiziert werden und erfordern eine ursachenorientierte effektive Therapie. In einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses 2010 in Mannheim wurden neue Daten, spezifische Ursache sowie zielgerichtete Therapiemöglichkeiten von Rückenschmerzen vorgestellt und diskutiert.

 

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Deutscher Schmerzkongress 2010, Mannheim

Schmerz im Alter - Herausforderungen und neue Erkenntnisse aus Patientensicht

 

Erste Ergebnisse einer groß angelegten nicht-interventionellen Untersuchung zur Therapie mit 7 Tage Schmerzpflaster sind viel versprechend

 

Mannheim (8. Oktober 2010) – Die Behandlung chronischer nicht-tumorbedingter Schmerzen stellt eine besondere Herausforderung in der Praxis dar. Studien zufolge werden Patienten mit chronischen Schmerzen, vor allem die wachsende Gruppe der älteren Patienten, unzureichend behandelt. Zunehmende Multimorbidität sowie pharmakokinetische und metabolische Veränderungen sind mit dem Älterwerden eng verbunden; sie erschweren häufig die Auswahl eines geeigneten Analgetikums und machen die Patienten für Nebenwirkungen und Überdosierungen besonders empfindlich. Inno­vative Applikationsformen für Wirkstoffe, die bei chronischen Schmerzen zum Einsatz kommen, tragen zu einer Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten bei älteren Patienten bei. Eine Option, die sich in der Therapie dieser Patienten einen festen Platz erobert hat, ist das buprenorphinhaltige 7 Tage Pflaster Norspan®.

 

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Kribbeln statt Schmerz - jetzt auch in den Leitlinien Rückenmarkstimulation wird bei chronischen Rücken- und Beinschmerzen empfohlen

 

Mannheim (7. Oktober 2010) - Die Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) hat sich für Patienten mit chronischen Schmerzen in Beinen oder im Rückenbereich etabliert. Im Focus der im April überarbeiteten S3-Leitlinie stehen als Indikationen Angina Pectoris oder arterielle Verschlusskrankheit, aber auch Schmerzformen wie das Failed Back Surgery Syndrome (FBSS) und das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS I). „Letztere Indikationen betreffen die größte Anzahl der Patienten, gerade sie profitieren besonders von der neuen Adaptive-Stim-Technologie, die das manuelle Einstellen der Stimulationsstärke überflüssig macht", fasst Professor Dr. Volker Tronnier, Direktor, Klinik für Neurochirurgie, Campus Lübeck, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein zusammen.

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Mit neuartiger Rückenmarkstimulation erfolgreicher in der Schmerztherapie

Stimulator + Smartphone-Technik = optimierte Schmerzreduktion

 

Mannheim (7. Oktober 2010) - Nachdem eine ursächliche Therapieoption ausgeschlossen ist, werden Patienten mit chronischen Schmerzen zunächst konservativ behandelt: medikamentös, physio- und psychotherapeutisch. Bei fortschreitendem Krankheitsverlauf steigt der Medikamentenbedarf in einigen Fällen drastisch an. Das kann dazu führen, dass die Schmerzzustände nicht mehr ausreichend gelindert werden können oder intolerable Nebenwirkungen auftreten. In anderen Fällen zeigt die konventionelle Therapie keinen, für den Patienten befriedigenden, Effekt. „In diesen Fällen stellt die Neurostimulation eine exzellente Therapieoption dar. Mit der neuen haltungsabhängigen Stimulation wird diese Technik für Patienten spürbar verbessert", so Dr. Jan Koy, Oberarzt an der Klinik für Neurochirurgie der TU Dresden. „So können wir vielen Patienten mit komplexen Rücken- und Beinschmerzen zu besserer Lebensqualität verhelfen", sagt der Neurochirurg. Das neue, lernfähige System des Restore-Sensor passt dabei die Stimulationsstärke automatisch an Aktivität und Körperhaltung des Patienten an.

 

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Opioid ist nicht gleich Opioid:

Hoher Therapienutzen von Targin® bei chronischen viszeralen und bewegungsabhängigen Schmerzen

 

  • Experten auf DGSS-Kongress plädieren für individuelle Opioid-Auswahl
  • Zu geringe therapeutische Breite von Morphin
  • Kasuistiken belegen starke Wirksamkeit und sehr gute Verträglichkeit der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon
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DGSS 2010 in Mannheim

Perspektivenwechsel in der Therapie chronischer Schmerzen

 

Neue pharmakologische Option mit zwei synergistischen Wirkmechanismen in einem Molekül

 

Mannheim (7. Oktober 2010) - Um die Therapie chronischer Schmerzen so optimal wie möglich zu gestalten, wird nach immer effizienteren Behandlungsmethoden geforscht. Es hat sich gezeigt, dass das körpereigene endogene System bezüglich der Schmerzhemmung sehr wirksam ist. Daher wird in der Forschung nach intelligenten Lösungen gesucht, die eine effiziente Wirkung erzielen. Seit Oktober 2010 steht mit Tapentadol (PALEXIA® retard) ein neues Molekül zur Verfügung, das zwei Wirkmechanismen in einem Molekül vereint: μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI). Beide tragen synergistisch zur Analgesie bei. In den Studien wies Tapentadol im Vergleich zu klassischen Opioiden wie Oxycodon – bei gleicher analgetischer Wirkung – eine stark verbesserte Verträglichkeit auf. „Für den chronischen Schmerzpatienten könnte Tapentadol aufgrund seines Profils eine interessante Option sein, denn auch die Daten zur Lebensqualität fielen in den Studien sehr positiv aus“, so Professor Dr. Ralf Baron vom Universitätsklinikum Kiel.

 

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Behandlung starker chronischer Schmerzen

Neues zentral wirksames Analgetikum Palexia ® retard ist nun verfügbar

Hamburg (8. September 2010) - Ab Oktober 2010 wird mit PALEXIA ® retard (Wirkstoff Tapentadol) erstmals seit über 20 Jahren wieder ein neues zentral wirksames Analgetikum zur Verfügung stehen. Der Wirkstoff wird als erster Vertreter der neuen Substanzklasse der MOR-NRI angesehen. Die Substanz kombiniert μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI) in einem Molekül. Tapentadol hat sich in den Studien bei der Therapie nozizeptiver und neuropathischer Schmerzen bewährt. Im Vergleich zu starken klassischen Opioiden wie Oxycodon wurden unter Tapentadol bei vergleichbarer analgetischer Wirksamkeit deutlich weniger opioid-typische Nebenwirkungen beobachtet. Unter Tapentadol brachen im Vergleich zu Oxycodon deutlich weniger Patienten ihre Schmerztherapie ab, die Lebensqualität nahm zu.

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Abb.: Angenehme Düfte können die Toleranz gegenüber Schmerzen steigern und den Stressabbau unterstützen. Photo: Bayer HealthCareGeruch und Schmerzwahrnehmung: Mit Düften gegen Schmerzen

Als angenehm empfundene Gerüche können die Schmerztoleranz steigern

Leverkusen (3. September 2010) - Die Schmerzwahrnehmung ist ein komplexes Geschehen, das von neurophysiologischen, biochemischen, psychischen und sozialen Aspekten bestimmt und beeinflusst wird. Der Schmerz kann sogar "durch die Nase gehen": Eine Studie zeigt, dass süße Düfte die Toleranz gegenüber Schmerzen steigern können. Forscher ließen rund 100 Probanden ihren Unterarm so lange in kaltes Wasser tauchen, bis sie den Schmerz nicht mehr aushielten. Dabei rochen die Probanden entweder an Karamell, einem nicht süßen Rasierwasser oder an einem unangenehmen Duft. Das Ergebnis: Obwohl alle Versuchsteilnehmer den Schmerz etwa gleich stark beurteilten, hielten diejenigen, die am Karamell rochen, das kalte Wasser am längsten aus.

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