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Schmerz
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Diät hilft gegen Kopfschmerz bei übergewichtigen jungen Frauen

Berlin (1. September 2010) - Eine strikte Diät kann übergewichtigen jüngeren Frauen mit einer bestimmten Kopfschmerzerkrankung helfen. Dabei handelt es sich um die so genannte idiopathische intrakranielle Hypertension – ein Krankheitsbild, das durch einen erhöhten Gehirnwasserdruck gekennzeichnet ist und vorwiegend übergewichtige Frauen betrifft. Für die Patienten geht die Erkrankung mit Kopfschmerzen, Sehstörungen und Ohrgeräuschen einher. Wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie laut einer Studie im British Medical Journal berichtet, können die Symptome sehr gut durch eine strikte kalorienreduzierte Diät gelindert werden.

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Schmerzpflaster

Im Sommer auf Überdosierung achten

 

Berlin/Eschborn (22. Juli 2010) - Bei heißem Wetter kann es bei Schmerzpflastern zu Überdosierungen kommen. Davor warnt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). Durch eine erhöhte Hauttemperatur werden die stark wirksamen schmerzstillenden Wirkstoffe, wie Fentanyl oder Buprenorphin, schneller und leichter durch die Haut hindurch ins Blut aufgenommen. Daher sollten Patienten die Hautstelle mit dem Schmerzpflaster vor Wärmequellen wie intensiver Sonnenbestrahlung schützen. Das gilt auch für alle andere Arten der Hauterwärmung, etwa für Heizdecken, Wärmflaschen, Saunabesuche oder heiße Bäder.

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Synthetisches Marihuana-Derivat gegen Schmerzen

Mediziner kritisiert: Stigma gegen natürlichen Hanf als Politikum

 

Austin, Texas, USA (12. Juli 2010) - Forscher der University of Texas haben ein synthetisches Marihuana-Derivat entwickelt, um die negativen Nebenwirkungen von Cannabis auszuschalten. Die neue Substanz namens MDA19 hat eine ähnliche Wirkung wie die aktiven Bestandteile im Cannabis - allerdings ohne Nebenwirkungen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Anesthesia & Analgesia. "MDA19 hat deswegen keine Nebenwirkungen, weil es nur an einen spezifischen Subtyp des Cannabinoid-Rezeptors bindet", so Mohamed Naguib vom Anderson Cancer Center an der University of Texas.

 

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Risiko für schmerzmittelbedingte Magengeschwüre lässt sich senken

Wer dauerhaft Schmerzmittel einnimmt, sollte über sein Risiko Bescheid wissen, um sich schützen zu können

Berlin (8. Juli 2010) - Einige häufig angewendete Schmerzmittel können bei dauerhafter Einnahme Magengeschwüre verursachen. Spezielle Mittel zum Magenschutz - zum Beispiel sogenannte Protonen-Pumpen-Hemmer - senken dieses Risiko deutlich. Ob ein Magenschutz aber überhaupt erforderlich ist, hängt vom persönlichen Risiko ab. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in seinen auf Gesundheitsinformation.de veröffentlichten Informationen hin.

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Mit Musik gegen Kopfschmerz

 

Musiktherapeuten der SRH Hochschule Heidelberg behandeln Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen mit Musik. Neue Behandlungsplätze sind verfügbar

 

Heidelberg (21. Juni 2010) - Dumpfe, pochende Schmerzen im Kopf, manchmal begleitet von Lärm- und Lichtempfindlichkeit, die meisten Menschen kennen die Symptome. Auch Kinder und Jugendliche klagen zunehmend über Kopfschmerzen. Bereits jeder dritte deutsche Teenager leidet laut einer Studie der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft unter wiederkehrenden Kopfschmerzen. Damit kann unter Umständen schon in der Kindheit die Grundlage für eine lang anhaltende Schmerzerkrankung gelegt werden. Umso wichtiger ist es, möglichst früh altersgerechte Therapieformen anzuwenden, die am besten ohne Medikamente auskommen.

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LIVOPAN® – die inhalative Schmerztherapie für kurze Eingriffe

 

Nürnberg (19. Juni 2010) - Bereits 1961 wurde in England erstmals eine äquimolare Mischung von Distickstoffmonoxid (N2O, „Lachgas“) und Sauerstoff (O2) erfolgreich in der Schmerztherapie eingesetzt. Das Gasgemisch wirkt sedativ-analgetisch, ist schnell und einfach anwendbar und wird nicht metabolisiert. Inzwischen gehört diese Fertigmischung in vielen angelsächsischen Ländern, aber auch in Frankreich und der Schweiz zum klinischen Alltag und wird dort u. a. bei kurzen, schmerzhaften Eingriffen eingesetzt. Mit der Zulassung von LIVOPAN® im August 2008 steht dieses inhalative Schmerzmittel nun auch in Deutschland zur Verfügung. Inzwischen verfügen Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen über eigene Erfahrungen und berichten über ihre positiven Erfahrungen mit LIVOPAN® im klinischen Alltag.

 

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Brennpunkt Gastrointestinaltrakt

CONDOR-Studie zeigt hoch signifikante Überlegenheit von Celebrex® gegenüber Diclofenac und Omeprazol im gesamten Magen-Darm-Bereich

 

Berlin (17. Juni 2010) – In der Zeitschrift “Lancet” sind heute die aktuellen Ergebnisse der CONDOR-Studie veröffentlicht worden. Die Daten der von Pfizer Pharma initiierten Studie zeigen, dass unter Celecoxib (Celebrex®) im gesamten GI-Trakt signifikant weniger Komplikationen auftreten als bei der Kombination Diclofenac und Omeprazol. Zudem kam es unter Diclofenac und Omeprazol signifikant häufiger zu einer klinisch relevanten Reduktion des Hämoglobins* (HgB) und / oder des Hämatokrits** (Hct) aufgrund gastrointestinaler
Blutungen.1

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Keine Einsparungen auf Kosten von Schmerzpatienten:

„Koalition gegen den Schmerz“ stellt Forderungen in Berlin vor

 

  • Handlungsaufforderung an die Politik
  • Austauschpflicht für starke Opioide politische Fehlentscheidung
  • Integration der Schmerztherapie in die medizinische Ausbildungsordnung überfällig

 

Koalition gegen den SchmerzBerlin (20. Mai 2010) – Schmerzpatienten gehören zu den Verlierern im Gesundheitssystem. Diese Ansicht begründen die sechs zur „Koalition gegen den Schmerz“ zusammengeschlossenen Fachverbände und Patienten­organisationen mit den Auswirkungen der seit 2008 vorgeschriebenen Austauschpflicht von Arzneimitteln.

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Schmerzmittelpflaster als tödliches Risiko

Stuttgart (11. Mai 2010) - Starke Schmerzmittel werden in Deutschland zunehmend als Medikamentenpflaster verschrieben. Die Anwendung ist bequem, aber nicht ungefährlich. Immer wieder kommt es zu lebensbedrohlichen oder sogar tödlich verlaufenden Überdosierungen, warnen Experten in der Fachzeitschrift 'DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift' (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010).

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DNQPLogoAktualisierung des Expertenstandards  „Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten oder tumorbedingt chronischen Schmerzen“

 

Aufruf zur Bewerbung als Expertin/Experte für die Expertenarbeitsgruppe des DNQP

 

Osnabrück (10. Mai 2010) - Das DNQP nimmt nach spätestens fünf Jahren eine regelhafte Aktualisierung jedes Expertenstandards vor, bei gravierender handlungsrelevanter Änderung des Wissensstandes muss allerdings eine vorzeitige Aktualisierung erfolgen. Um die Aktualität des Expertenstandards „Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten oder tumorbedingt chronischen Schmerzen“ zu gewährleisten, plant das DNQP in diesem Jahr die Erstellung einer neuen Literaturstudie sowie die Einberufung einer Expertenarbeitsgruppe.

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Sind Gene für chronische Schmerzen verantwortlich?

 

Wildau (7. Mai 2010) - Neue Einblicke in das Krankheitsbild »Chronische Schmerzen« und damit innovative Ansätze für eine Therapie haben Wissenschaftler der Technischen Hochschule Wildau und ihre Kooperationspartner von der weltbekannten Mayo Klinik in Rochester (US-Staat Minnesota) gewonnen. Danach werden chronische Schmerzen offenbar durch eine nachweisbare Umprogrammierung von über 2.000 Genen im peripheren Nervensystem verursacht. Die Forscher hoffen, mit diesen Erkenntnissen eines Tages zu einer medikamentösen Therapie zu gelangen, in der die Schmerzen durch gezielte Korrektur der Aktivität spezifischer Gene bekämpft werden können.

 

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Gentherapie bei Nervenschmerzen?

 

Frankfurt am Main (27. April 2010) - Nervenschmerzen sind oft sehr quälend und nehmen einen chronischen Verlauf. Medikamente können den Schmerz oft lediglich lindern, aber nicht aufheben. Die Betroffenen leiden an unerträglichen Schmerzen und den Nebenwirkungen der Schmerzmittel. Psychosoziale Isolation und Depression sind häufige Folgen. Alles dies sind Gründe, nach einer ursächlichen Therapie für neuropatische Schmerzen zu suchen. Ein Schlüssel dazu könnte das Protein Progranulin sein. Wie Prof. Irmgard Tegeder von der Goethe-Universität an Zellkulturen feststellte, schützt das Protein Nervenzellen und unterstützt deren Heilung. Jetzt will die Medizinerin in Untersuchungen an Mäusen prüfen, ob durch eine Gentherapie die gestörte Progranulin-Bildung in den betroffenen Nervenzellen normalisiert werden kann. Das Ziel ist, die ungünstigen Anpassungsreaktionen aufzuhalten und so die Entstehung chronischer Schmerzen zu verhindern.

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Europain-Netzwerk

Forschung für bessere Therapie chronischer Schmerzen

 

München (21. April 2010) - Europain, eine öffentlich-private Partnerschaft, die von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gefördert wird, kündigte heute den Start eines fünfjährigen Forschungsprojekts für ein erweitertes Verständnis und eine bessere Therapie chronischer Schmerzen an. Das Projekt wird über die nächsten fünf Jahre mit sechs Millionen EUR von IMI sowie 12,5 Millionen EUR in Sacheinlagen vom europäischen Dachverband der pharmazeutischen Industrie (EFPIA) unterstützt.

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"Auto-Neurostimulation" bei Chronischem Schmerz

Neuer "Schmerzschrittmacher" passt sich selbstständig der Körperhaltung an

 

Köln (19. April 2010) - Mit der Methode der Neurostimulation ist es möglich, Chronische Schmerzen zu behandeln, die in die Beine ausstrahlen. Hierbei werden Nerven über Elektroden stimuliert, um so den Schmerz zu lindern. Das Problem bisher: verändert der Patient seine Körperhaltung (Liegen, Stehen, Sitzen) muss er den elektrischen Impuls jeweils selbst anpassen. Ein neuer Neuromodulator erkennt nun die Körperhaltung des Patienten und passt die Stimulation automatisch an. Dieser neue "Schmerzschrittmacher" wird erstmals an der Uniklinik Köln eingesetzt.

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Worte fügen Schmerzen zu

Verbale Reize aktivieren das Schmerzgedächtnis

 

Prof. Dr. Thomas Weiß und Doktorandin Maria Richter von der Uni Jena untersuchen, wie schmerz-assoziierte Worte im Gehirn verarbeitet werden. Photo: Peter Scheere/FSUJena (26. März 2010) - "Achtung, jetzt piekst es gleich." Nicht nur Kindern, auch vielen Erwachsenen wird nach dieser Ankündigung beim Arzt ziemlich mulmig. Und sobald die Nadel der Spritze die Haut berührt, ist der stechende Schmerz auch schon deutlich zu spüren. "Nach einer solchen Erfahrung reicht es dann bei der nächsten Impfung schon aus, sich allein das Bild der Nadel ins Gedächtnis zu rufen, um unser Schmerzgedächtnis zu aktivieren", weiß Prof. Dr. Thomas Weiß von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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Neues Forschungsprojekt

"Aktionsbündnis Schmerzfreie Stadt Münster" startet

 

  • Weltweit größte Erhebung untersucht Versorgung von Schmerz­patienten auf Stadtebene
  • Patienten und städtische Gesundheits­einrichtungen sollen von Neustrukturierungen und Vernetzungen profitieren

 

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Kongress der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS)

Rückenschmerzen fordern effizientes Vorgehen

 

Frankfurt am Main (20. März 2010) - Patienten mit chronischen Rückenschmerzen kosten das Gesundheitssystem viel Geld, das dann an anderer Stelle fehlt. Um eine kostenintensive, langfristige Behandlung von Rückenschmerzen zu vermeiden, ist eine frühzeitige differenzierte Diagnose und Therapie essenziell, waren sich die Experten auf dem DGS 2010 in Frankfurt einig. So ist die Abgrenzung nozizeptiver und neuropathischer Schmerzkomponenten ein wichtiger Faktor für die Medikation, da die klassisch verwendeten Analgetika bei neuropathischen Anteilen kaum Linderung bringen, während sich hier moderne Antikonvulsiva wie Pregabalin bewährt haben und daher auch von den Leitlinien zur Therapie neuropathischer Schmerzen (AWMF, 2008) empfohlen werden. Für die zeitsparende Diagnostik und das Qualitätsmanagement in der Praxis können Diagnosetools, wie sie das painDETECT-Projekt des Deutschen Forschungsverbunds Neuropathischer Schmerz (DFNS) bietet, hier einen entscheidenden Beitrag leisten.(1)

 

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QUTENZA™ (kutanes Pflaster mit 8 % Capsaicin) – eine neue Therapieoption zur Behandlung von peripherem neuropathischem Schmerz

 

Klarer Nutzen durch erhebliche Schmerzlinderung für drei Monate nach einmaliger Anwendung

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) - Astellas stellt mit Qutenza™ ein neues und einzigartiges Schmerzpräparat bereit, das von der EMEA als kutanes Pflaster zur lokalen Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen bei nicht-diabetischen erwachsenen Patienten zugelassen ist. Nach maximal einstündiger Anwendung tritt die Wirkung schnell und dauerhaft für bis zu 90 Tage ein. In dieser Zeit muss das Pflaster nicht erneut angewendet werden. Mit dem hochkonzentrierten Wirkstoff Capsaicin (8 %) lindert Qutenza™ periphere neuropathische Schmerzen effektiv durch Überstimulation der TRPV-1-Rezeptoren in den Nozizeptoren der behandelten Region. Diese Überstimulation bewirkt eine vorübergehende Deaktivierung dieser Schmerz verursachenden Nervenfasern. Die Anwendung des Pflasters wird aufgrund der hohen Capsaicinkonzentration von medizinischem Fachpersonal vorgenommen. Astellas hat sich verpflichtet, mit verschiedenen Maßnahmen, wie unter anderem einer stufenweisen Markteinführung, sicherzustellen, dass alle Anwender umfassend über das Applikationsprozedere informiert werden.

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Über 2.700 untersuchte Schmerzattacken bestätigen:

Schnelle Schmerzlinderung bei tumorbedingten Durchbruchschmerzen mit Abstral® bereits ab 10 Minuten

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) - Allein in Europa wird jedes Jahr bei rund 3 Mio. Menschen eine Tumorerkrankung diagnostiziert, an der etwa zwei von drei Patienten sterben. Charakteristisch für Tumorpatienten sind blitzartig auftretende Durchbruchschmerzen. Bis zu 80 Prozent aller Tumorpatienten leiden unter diesen quälenden Attacken. Mit dem Präparat Abstral® steht seit rund einem Jahr die erste sublinguale Fentanyltablette zur speziellen Behandlung dieser Durchbruchschmerzen zur Verfügung. Das hochwirksame Fentanyl-Präparat des Unternehmens Arzneimittel ProStrakan ist eine Kombination aus einer neuartigen Sublingualtablette mit patentierter F.A.S.T.-Galenik sowie dem Wirkstoff Fentanyl und ist ideal an Therapie- und Patientenbedürfnisse angepasst. Bei guter Verträglichkeit bewirkt Abstral® bereits ab zehn Minuten eine signifikante Schmerzlinderung vs. Placebo [1]. Bei einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativkongresses 2010 in Frankfurt wurden jetzt die Ergebnisse einer großangelegten nicht-interventionellen Studie mit mehr als 2.700 untersuchten Schmerzattacken vorgestellt.

 

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Bei Rheumaschmerzen ein NSAR oder ein Coxib?

Diclofenac und Co.: Alles andere als harmlos

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) – Für Menschen mit Arthrose oder rheumatoider Arthritis stehen die Schmerzen als zentrales Problem ganz im Vordergrund. Als Mittel der Wahl zur raschen Schmerzlinderung erhalten Betroffene in aller Regel ein traditionelles nichtsteroidales Antirheumatikum (tNSAR) oder ein Coxib. Um aber durch die Behandlung nicht potenziell letale Komplikationen zu provozieren, sollte man gerade bei den tNSAR sehr genau auf therapieassoziierte Nebenwirkungen achten, forderten Experten auf einem Symposium aus Anlass des 21. deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativtages1.

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Wenn Schmerzmedikamente Schmerz verursachen

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) - Es klingt paradox: Starke Schmerzmittel, sogenannte Opioide, können die Empfindlichkeit auf Schmerzreize steigern und damit ihrerseits Schmerzen intensivieren. Ein Forscherteam von der Medizinischen Universität Wien konnte nun einen Mechanismus aufklären, der für diese sogenannte Hyperalgesie verantwortlich ist. Für diese Arbeit werden Dr. Ruth Drdla, Matthias Gassner und Prof. Dr. med. Jürgen Sandkühler am 19. März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt/Main mit dem Ehrenpreis des Deutschen Schmerzpreises 2010 ausgezeichnet.

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Palliativmedizin

Was kostet Lebensqualität?

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) - Seit drei Jahren haben Patienten Anspruch auf eine ambulante Palliativversorgung. Doch noch immer fehlt ein entsprechendes flächendeckendes Angebot. »An den Kosten kann dies nicht liegen«, erklärt der Palliativ- und Schmerzmediziner Dr. Thomas Nolte aus Wiesbaden auf dem Deutschen Schmerztag in Frankfurt. Denn die spezielle ambulante Palliativversorgung verursacht deutlich weniger Kosten als die herkömmliche Versorgung von schwerkranken Patienten am Lebensende. Das belegen neue Berechnungen von Nolte, der am 19. März 2010 auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag mit dem Deutschen Schmerzpreis 2010 ausgezeichnet wird.

 

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Rückenschmerzen

Besser behandelt und trotzdem noch Geld gespart

 

Frankfurt am Main (19. März 2010) - Obwohl bei Rückenschmerzen Operationen nur in seltenen Fällen sinnvoll sind, steigt die Zahl der Eingriffe – und damit auch die Zahl von Patienten, bei denen die Schmerzen nach der OP nicht besser, sondern schlimmer werden. Ein neues bundesweites Versorgungskonzept soll dazu beitragen, dass überflüssige Eingriffe unterbleiben: »Die Zweitmeinung vor operativen Eingriffen an der Wirbelsäule kann nicht nur Patienten unnötige Operationen ersparen, sondern den Krankenkassen auch unnötige Kosten«, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Denn es stehen inzwischen innovative Komplextherapien zur Verfügung, die eine hohe Erfolgsquote haben.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2010 in Frankfurt/Main

Neue Substanzklasse zur Behandlung chronischer Schmerzen

 

Frankfurt am Main (18. März 2010) - Rund 80 Prozent der Bevölkerung leiden in ihrem Leben irgendwann einmal an Rückenschmerzen, führte Prof. Dr. med. J.-Matthias Graf von der Schulenburg, Hannover, auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt aus. Die volkswirtschaftlichen Kosten seien daher sehr hoch. Bei den Betroffenen, bei denen die Erkrankung chronisch wird, wirken sich die starken Schmerzen nicht selten auf das gesamte Leben aus. Psychische Probleme, Schlafstörungen, Bewegungseinschränkungen und Arbeitsunfähigkeit schränken die Lebensqualität erheblich ein. Durch den frühzeitigen Einsatz einer mechanismenorientierten Therapie kann die Chronifizierung des Rückenschmerzes vermieden werden. Im Bereich der medikamentösen Behandlung wird mit Tapentadol in diesem Jahr eine neue Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Der Wirkstoff ist der erste Vertreter der neuen Substanzklasse der MOR-NRI und wurde in klinischen Studien erfolgreich bei chronischen Rückenschmerzen eingesetzt. „Tapentadol zeichnete sich aufgrund seines synergistischen Wirkmechanismus durch eine breite Wirksamkeit aus und verfügte im Vergleich zu den starken klassischen Opioiden über ein deutlich verbessertes Verträglichkeitsprofil hinsichtlich gastrointestinaler Nebenwirkungen“, betonte Dr. med. Ulrich Jahnel vom Unternehmen Grünenthal.

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Tipps bei Schmerzen gesucht!

Initiative Schmerz messen sammelt Tipps von Patienten

 

Oberursel (18. März 2010) – Für Patienten mit chronischen Schmerzen ist der Arzt die erste Anlaufstelle. Damit er die Therapie optimal auf den Patienten abstimmen kann, ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch mit detaillierten Fragen nach Art, Dauer und Intensität der Schmerzen unerlässlich.

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Innovative Therapie von Rückenschmerzen

Recht der Patienten auf Behandlung und Konsequenzen für die Therapie

 

Frankfurt am Main (18. März 2010) - Siebzig Prozent der Bundesbürger leiden unter Rückenschmerzen. Chronische Schmerzen lähmen die individuelle und soziale Aktivität des Patienten, machen ihn ängstlich und depressiv, können ihm das Leben zur Qual werden lassen. „Unterlassene oder nicht ausreichende Schmerztherapie verletzt die Würde des Menschen und sein Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Alle Patienten haben einen rechtlich abgesicherten Anspruch auf Schmerztherapie“, eröffnet Klaus Kutzer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a. D., seinen Vortrag im Rahmen der Pressekonferenz „Innovative Therapie von Rückenschmerzen“ auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag 2010 in Frankfurt am Main.

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Opioid-Therapie chronischer Schmerzen:

Leitlinie gefährdet die Versorgung von Patienten

 

Frankfurt am Main (17. März 2010) - Eine Therapie-Leitlinie mit gravierenden methodischen Schwächen gefährdet die medikamentöse Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen“, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt.

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Recht auf Schmerztherapie:

Rechtsanspruch und Realität 2010

 

Frankfurt am Main (17. März 2010) - Die Position der Juristen ist eindeutig: »Es ist ein allgemeines Menschenrecht, von Schmerzen befreit zu werden und, wenn dies nicht möglich ist, Schmerzlinderung zu erfahren«, erklärt Klaus Kutzer, Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof a.D. auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Allerdings klafft eine Lücke zwischen Rechtsanspruch und Realität: Nach wie vor ist nur ein Bruchteil der Patienten mit chronischen Schmerzen adäquat versorgt. »Nötig ist der politische Wille, die Rahmenbedingungen für die Schmerztherapie zu verändern«, erklärt Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga e.V. Oberstes Ziel müsse es sein, Leiden zu lindern und dadurch auch Ressourcen im Gesundheits- und Sozialsystem zu schonen.

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Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2010

Schmerztherapie wird individueller

 

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2010Frankfurt am Main (17. März 2010) - Die Erkenntnisse der Schmerzforscher und Schmerzmediziner eröffnen neue Optionen für die Schmerzbehandlung: „Eine moderne Schmerztherapie ist interdisziplinär, setzt verschiedene Strategien gleichzeitig und nicht nacheinander ein und muss individuell auf die Erfordernisse des einzelnen Patienten zugeschnitten werden“, erklärt Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie auf dem Deutschen Schmerz- und Palliativtag in Frankfurt. Untersuchungen zeigen, dass maßgeschneiderte Therapien der konventionellen Behandlung »von der Stange« überlegen sind. Allerdings sorgen die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen dafür, dass nicht alle Patienten, die diese Therapien benötigen, sie auch erhalten.

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Wirksam, besonders verträglich und kosteneffizient

Targin® überzeugt bei Versorgungsforschungsstudie

 

  • Medizinisch nicht‑indizierter Austausch von Opioiden gefährdet Therapieerfolg
  • Neue pharmaökonomische Studienergebnisse
  • Mehr Lebensqualität für Schmerzpatienten und weniger Kosten mit der Fixkombination

 

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Dem Geheimnis der Berührung auf der Spur

 

Berlin (22. Februar 2010) - Der Tastsinn befähigt den Menschen über die Haut selbst leichteste Berührungen und Vibrationsreize wahrzunehmen. Dabei spielen mechanosensitive Ionenkanäle eine entscheidende Rolle. Ionenkanäle sind Proteine, die die Zellmembran von innen nach aussen durchspannen und durch die Ionen aus der Zelle heraus oder in die Zelle hinein gelangen können, sobald der Ionenkanal geöffnet ist. Dr. Jing Hu und Prof. Gary Lewin vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben jetzt entdeckt, dass ein Proteinfilament für die Öffnung und Schließung spezieller mechanosensitiver Ionenkanäle unerläßlich ist (EMBO Journal,Vol. 29, No. 4, pp 855-867; doi: 10.1038/emboj.2009.398)*.

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