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Schmerz
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Highlights der Schmerzforschung 2009

 

Bochum (3. August 2009) - Wie sich anhand genetischer Faktoren die Wirkung von Schmerzmitteln vorhersagen lässt, wie die Bildgebung die Mechanismen des Placeboeffekts im Gehirn aufdeckt und viele weitere Highlights der Schmerzforschung des Jahres werden präsentiert beim Deutschen Schmerzkongress 7. bis zum 10. Oktober in Berlin (Maritim Hotel, Stauffenbergstraße 26). Mehr als 2.500 Spezialisten - Mediziner, Psychologen, Therapeuten und Pflegekräfte - nehmen daran teil.

Zum Kongress, den die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) gemeinsam mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) unter dem Motto "Mit Netzwerken gegen den Schmerz" veranstaltet, laden wir Sie schon jetzt herzlich ein!

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Behandlung von Durchbruchschmerzen

Zulassung von Instanyl® bringt wichtige Wende bei der Behandlung von Durchbruchschmerz bei Tumorpatienten

 

Zürich, Schweiz (23. Juli 2009) – Wie Nycomed heute bekannt gab, hat die Europäische Kommission die Zulassung für Instanyl® erteilt. Das intranasale Fentanyl-Spray – das erste Arzneimittel seiner Klasse – ist in seiner Wirkweise eng an die typischen Episoden von Durchbruch-schmerz bei Tumorpatienten angepasst.

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Targin® ist ab 17. August 2009 in vier Wirkstärken verfügbar

Individuelle Analgesie durch neue Dosierungen 5 mg/2,5 mg und 40 mg/20 mg

 

Frankfurt am Main (22. Juli 2009) – Ab 17. August 2009 gibt es Targin® in vier Wirkstärken. Neben der 10 mg/5 mg und der 20 mg/10 mg Retardtablette ist die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon dann auch als 5 mg/2,5 mg sowie 40 mg/20 mg Dosierung verfügbar. Diese vier flexiblen Dosierungsoptionen ermöglichen eine individuelle Schmerztherapie.

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Entspannung und Kreativität

Wie Musik bei Schmerzen helfen kann

Interview mit dem Schmerzexperten Professor Dr. H. Christof Müller-Busch, Berlin

So gelangt Musik ins Gehirn: Über den Hörnerv erreicht die Klanginformation den Hirnstamm (1). Im limbischen System (2), wo auch die Verarbeitung von Schmerzreizen erfolgt, wird die Musik emotional bewertet. Die Schaltzentrale des Hörens ist die primäre Hörrinde (3) im Großhirn. In den umliegenden sekundären Hörarealen (4) werden Rhythmen, Klangfarben und Tonhöhen verarbeitet. Bewegungen beim Tanzen oder Musizieren werden von motorischen und sensorischen Arealen der Großhirnrinde (5) gesteuert. Weiter vorne liegende Areale (6) ermöglichen das rationale Verstehen von Musik. Darunter liegende Bereiche (7) sind für den individuellen Musikgeschmack und kulturelle Präferenzen zuständig. Photo: Bayer Vital GmbHLeverkusen (15. Juli 2009) – Musik bereichert nicht nur das Leben, sie kann sogar bei Schmerzen helfen. Im Interview erläutert Professor Dr. H. Christof Müller-Busch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, inwiefern Musik die Wahrnehmung von Schmerzen beeinflussen und zu einer effektiven Therapie beitragen kann.

Welche Wirkung hat Musik auf Gehirn und Organismus?

Prof. Dr. Müller-Busch: Verschiedene experimentelle Untersuchungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass das autonome System des Gehirns besonders empfänglich für musikalisch-akustische Reize ist. Dadurch können mit dem Willen nicht steuerbare Reaktionen, beispielsweise Veränderungen der Muskelspannung, des Blutdrucks oder von Puls und Atemfrequenz, bewirkt werden.

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Schmerztherapieführer 2009 erschienen

Aktuelle Informationen über die schmerztherapeutische »Landschaft« in Deutschland für Fachkreise

 

Oberursel (2. Juli 2009) - Rund 4000 Anschriften umfasst das aktuelle Mitgliederverzeichnis der Deutschen Gesellschaft für Schmerz therapie e.V., der "Schmerztherapieführer Deutschland 2009". Dieses Nach schlage werk der größten europäischen Schmerzfachgesellschaft ist ein seit Jahren wichtiges Standardwerk.

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Keltican® forte bei Wirbelsäulensyndromen

Kausal gegen den Schmerz

kelticanDamp (26. Juni 2009) - Im Rahmen eines kausalen Therapiekonzepts bei Wirbelsäulensyndromen gewinnt die ergänzende bilanzierte Diät Keltican® forte mit seinen Wirkstoffen Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure zunehmend an Bedeutung. Warum das so ist, dazu standen im Rahmen eines von der Firma Trommsdorff Arzneimittel organisierten Presseworkshops in Damp drei Experten Rede und Antwort. Selbst „mobil werden und bleiben“ konnten die Workshop-Teilnehmer anschließend bei einer Führung durch die Reha-Klinik Damp GmbH. Hier lernen Rückenschmerz-Patienten durch spezielle Trainingsprogramme, ihren Beschwerden entgegen zu wirken.

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Palliativmedizin ohne Schmerztherapie

Bundestagsbeschluss blendet wichtige Inhalte aus

 

Lückenhaft: neuer Querschnittbereich im Medizinstudium

 

Bochum (26. Juni 2009) - Mit dem Beschluss des Gesetzes zum Assistenzpflegebedarf, das es Menschen mit Behinderung erlaubt, Hilfen ihres ambulanten Pflegepersonals auch während eines stationären Krankenhausaufenthalts in Anspruch zu nehmen, wurde auch die Aufnahme eines neuen Querschnittbereichs in das Medizinstudium beschlossen: Künftig gehört die Palliativmedizin zur Ausbildung für angehende Ärzte dazu.

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Moderne Schmerztherapie mit Targin®: in Kürze mit vier Wirkstärken

 

  • Individuelle Analgesie durch neue Dosierungen 5 mg/2,5 mg und 40 mg/20 mg
  • Breites Indikationsgebiet von Bewegungsschmerz bis Tumorschmerz
  • Klinische Studien zeigen starke Wirksamkeit und Sicherheit der Fixkombination im höheren Dosisbereich
  • Überlegene Verträglichkeit erhöht Lebensqualität

 

Frankfurt am Main (17. Juni 2009) − In Kürze gibt es Targin® in vier Wirkstärken. Neben der 10 mg/5 mg und der 20 mg/10 mg Retardtablette ist die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon dann auch als 5 mg/2,5 mg sowie 40 mg/20 mg Dosierung verfügbar.

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Schmerzen bei Krebspatienten wirksam behandeln?

Wissenschaftler entdecken neue Ansätze zu Schmerzenstehung und Therapie

 

Heidelberg (16. Juni 2009) - Krebspatienten leiden häufig unter sehr starken Schmerzen, die mit herkömmlichen Medikamenten nicht wirksam behandelt werden können. Wissenschaftler des Pharmakologischen Instituts der Universität Heidelberg sind den möglichen Ursachen jetzt auf die Spur gekommen: Krebstumoren setzen zwei bestimmte Signalstoffe aus, die Nervenzellen besonders empfindlich machen und das Tumorwachstum verstärken. Blockierten die Forscher im Tierversuch die Einwirkung der Signalstoffe auf die Nervenzellen, so nahmen sowohl die Empfindlichkeit der Nervenzellen als auch das Tumorwachstum ab.

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Mehr Austausch zwischen Hausärzten und Orthopäden

Studie: Kommunikation ist verbesserungswürdig

 

Deutsche Gesellschaft zum Studium des SchmerzesBochum (15. Juni 2009) - Rückenschmerzen sind der Grund für ein Drittel aller Überweisungen vom Hausarzt an Orthopäden. Die Kommunikation zwischen Hausärzte und Orthopäden lässt einer Studie von Göttinger Forschern zufolge allerdings zu wünschen übrig: Nur selten machten die Hausärzte auf dem Überweisungsformular konkrete Angaben oder gaben Arbeitsaufträge, und nur in einem Drittel der Fälle kam vom Orthopäden ein Befundbrief zurück - ein Hinweis auf die schlechte Strukturierung der Versorgung, unter der die Behandlungsqualität leidet. Die Studie ist veröffentlicht in "Der Schmerz", dem offiziellen Organ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.

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Aktion „Schmerzens-Wunsch“

Die Initiative Schmerz messen gibt Schmerzpatienten und Ärzten eine Stimme

  • Initiative Schmerz messen sammelt Wünsche von Schmerzpatienten, ihren Angehörigen, Ärzten und Pflegenden Schmerzen werden meist nicht ausreichend gelindert
  • Aktion fordert bessere Versorgung und mehr Lebensqualität für Schmerzkranke
  • Pro Wunsch Spende an Deutsche Schmerzliga
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Deutscher Schmerztag 2009

Targin® erhöht Lebensqualität bei Bewegungsschmerzen

 

  • Opioid-naive und -vorbehandelte Patienten profitieren
  • Hoher therapeutischer Nutzen für Osteoporose-Patienten
  • 43,6 Pro­zent mehr Lebensqualität durch effektive Analgesie und überlegene Verträglichkeit
  • Morphin nicht mehr Goldstandard

 

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Gut verträgliches Nebenwirkungsmanagement in der Schmerztherapie

Relistor® nimmt Palliativpatienten die OIC-bedingte Belastung

 

Entlastung auch für Pflegende

 

Frankfurt am Main (27. März 2009) - Relistor® (Methylnaltrexonium Bromid) zeichnet sich neben einer schnellen und planbaren Lösung der Opioid-induzierten Obstipation (OIC) durch gute Verträglichkeit aus. Patienten in der palliativen Pflege bietet der ausschließlich peripher wirkende ì-Opioid-Rezeptor-Antagonist somit einen befreienden Effekt bei auf Placeboniveau liegenden unerwünschten Wirkungen. Während des Symposiums „Neues Therapieprinzip für ein altbekanntes Problem: die Opioid-induzierte Obstipation“ im Rahmen des 20. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses in Frankfurt am Main diskutierten Experten den Einfluss der OIC auf die Lebensqualität der ohnehin belasteten Patienten sowie den Stellenwert von Relistor® bei deren Therapie. Die therapeutische Relevanz und das innovative Wirkprinzip von Relistor® wurden kürzlich durch die Bewertung neuer Arzneimittel 2008 von Prof. Dr. Uwe Fricke vom Institut für Pharmakologie des Universitätsklinikums Köln mit der „Klassifikation A“ bestätigt.

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Spezialisierte ambulante Palliativmedizin

Kein rettendes Netz am Lebensende erkennbar

Schmerztag 2009Frankfurt am Main (25. März 2009) - Die Menschen sind krank, todkrank. Dennoch müssen Sie ihr seit 2007 gesetzlich verbrieftes Recht vor Gericht erkämpfen, gut betreut und versorgt zu Hause in Würde sterben zu können. Der Grund: Die Krankenkassen verzögern die Etablierung der speziellen ambulanten Palliativversorgung.
Nicht immer liegt es am fehlenden Geld, wenn Patienten nicht die Behandlung bekommen, auf die sie Anspruch haben. Im Gesundheitsfond waren im Jahr 2008 zirka 180 Millionen Euro für die ambulante häusliche Versorgung von Menschen in der letzten Lebensphase vorgesehen. Abgerufen wurden jedoch nur schätzungsweise drei Millionen Euro.

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25 Jahre Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie

„Eine gute Schmerztherapie ist kein Luxus, sondern zwingende Notwendigkeit“

Schmerztag 2009Frankfurt am Main (25. März 2009) - Einerseits ist die Geschichte der Schmerz- und Palliativ-medizin in Deutschland eine Erfolgsgeschichte: Die Grundlagen-forschung hat wichtige Einsichten geliefert, welche die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Ärzte erweitert haben. Andererseits zeigt diese Geschichte aber auch das Versagen des Medizinsys-tems. „Trotz aller Fortschritte, sind die meisten Patienten mit chronischen Schmerzen noch immer nicht angemessen versorgt“, kritisieren Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie und Dr. Marianne Koch, Präsidentin der Deutschen Schmerzliga auf dem 20. Deutschen Schmerztag in Frankfurt.

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Studie zur Optimierung der Tumorschmerztherapie

 

Freiburg (4. März 2009) - In Deutschland erkranken jedes Jahr mehr als 400.000 Menschen neu an Krebs. Neben existentiellen Ängsten, äußern diese Patienten vor allem die Angst vor nicht beherrschbaren Schmerzen. Tatsächlich ist der Schmerz ein häufiges Symptom, unter dem Patienten mit fortgeschrittenen Tumoren leiden. An der Klinik für Tumorbiologie startet nun eine Studie zur Optimierung der Therapie bei chronischen Tumorschmerzen. "Wir untersuchen, ob sich die Lebensqualität dieser Patienten verbessert, wenn sie die Schmerztherapie statt in Tablettenform über eine tragbare Schmerzpumpe erhalten", sagt Dr. Michael Binkert, Leiter der Abteilung Schmerztherapie und Palliativmedizin.

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Mit neuen Richtlinien: Nervenschmerzen richtig messen

 

QST-Testung des Wind-up PhänomensMünchen (23. Februar 2009) - Mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) lässt sich die neuropathische Schmerzsymptomatik genauer analysieren. Doch wie kann man dieses Verfahren, das stark von der Mitarbeit des Patienten abhängt, standardisieren - und hohe Qualität sichern? Antwort darauf bieten die erstmalig erschienenen Zertifizierungsrichtlinien für QST-Labore. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) hat die Richtlinien zusammen mit der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) erarbeitet und in der Zeitschrift "Der Schmerz" publiziert.

Die Diagnose neuropathischer Schmerzen stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar, da das Beschwerdebild individuell große Unterschiede aufweist. Die Quantitativ Sensorische Testung (QST) ermöglicht mit einfachen Mitteln eine umfassende Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik und bildet damit die Basis für eine gezieltere Therapie.

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Schmerzpreis NRW 2009 geht an die Bundesstiftung Kinderhospiz

 

Wuppertal/Remscheid (30. Januar 2009) - Schmerzen sind in der Bevölkerung weit verbreitet und nehmen häufig schon im Kindesalter ihren Anfang. Allein in Nordrhein-Westfalen sind viele Millionen Menschen betroffen. Gerade bei Palliativpatienten ist es wichtig, das soziale Umfeld in die Schmerzbehandlung mit einzubeziehen und ein Verbleiben in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Das gilt insbesondere für Kinder. Ehrenamtliche Tätigkeit leistet hier unglaublich viel und muss gefördert werden. Aus diesem Grund hat die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V. ihren mit 3.000 Euro dotierten „Schmerzpreis NRW 2009“ an die Bundesstiftung Kinderhospiz e.V. zur Verwendung für Hospizeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen (NRW) verliehen. Die Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation von Familien und jungen Patienten zu verbessern und durch ihre ehrenamtliche Arbeit für dieses Thema zu sensibilisieren.

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Neurologen und Kopfschmerzexperten haben häufiger Migräne als Bevölkerung und andere Ärzte

Studie zeigt: Fachärzte zwischen 15 und 35 Prozent häufiger betroffen

 

Rostock (22. Januar 2009) - Migräne ist bei Neurologen und insbesondere bei Kopfschmerzexperten viel weiter verbreitet als in der normalen Bevölkerung und bei anderen Arztgruppen. Dies haben Wissenschaftler der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Münster jetzt in einer großen Studie mit rund 950 Teilnehmern herausgefunden. Während in der Bevölkerung etwa 15 Prozent im Laufe ihres Lebens an Migräne leiden, sind dies bei Neurologen über 30 und bei Kopfschmerzexperten ca. 50 Prozent. Die Gründe für diese überraschenden Zahlen sind bislang noch nicht bekannt. Es tragen wahrscheinlich mehrere Faktoren dazu bei.

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Schmerz-Gen reguliert Gedächtnis und Gehirnalterung

 

Wien, Österreich (15. Januar 2009) - Das Gen DREAM, das wesentlich an der Schmerzverarbeitung beteiligt ist, scheint auch großen Einfluss auf Lernen und Gedächtnis zu haben. Dies fanden Forscher in Wien und Sevilla durch Studien an Mäusen heraus. Die neuen Erkenntnisse könnten helfen, die Entstehung der Alzheimer-Erkrankung zu erklären, und neue Ansatzpunkte für deren Therapie liefern.

Mit der Identifizierung des DREAM-Gens gelang einem Team der Universität Toronto im Jahr 2002 ein großer Wurf. Das entsprechende Protein, das durch Kalzium reguliert wird, erfüllt eine Schlüsselfunktion bei der Wahrnehmung der unterschiedlichsten Arten von Schmerz. Mäuse, denen das Gen fehlt, lassen deutlich eine stark reduzierte Schmerzempfindlichkeit erkennen, während sie ansonsten völlig normal erscheinen.

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PISA für Anästhesisten

EU-Projekt misst Qualitätsparameter der postoperativen Schmerzbehandlung in Kliniken

 

Jena/Berlin (8. Januar 2009) - In der nächsten Woche startet "PAIN-OUT", ein europaweites Forschungsprojekt zur Verbesserung der Schmerztherapie nach Operationen. Dabei sollen die teilnehmenden Kliniken nicht nur schnell eine Rückmeldung über den eigenen Leistungsstand in der Schmerzbehandlung erhalten, aus den anonymisiert erfassten Patientenfällen soll auch eine Datenbank entstehen, die den Ärzten im konkreten Fall unmittelbar Entscheidungshilfe leistet. Koordiniert wird das von der EU mit fast 3 Mio. Euro geförderte Projekt, an dem sich 16 Partner aus sieben Ländern beteiligen, von Anästhesisten des Universitätsklinikums Jena.

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Elektrische Impulse gegen chronischen Schmerz

 

Langzeitstudie belegt anhaltende Wirksamkeit der Neurostimulation bei der Linderung schwer behandelbarer Schmerzen und der Verbesserung der Lebensqualität

 

Meerbusch (14. November 2008) - Neue 24-Monatsdaten einer in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Neurosurgery veröffentlichten Studie haben die Effizienz der Rückenmarkstimulation (Neurostimulationstherapie) bei chronischen Schmerzen belegt. Die Ergebnisse der bisher größten randomisierten, kontrollierten Studie zur Neurostimulation zeigen eine anhaltende signifikante Linderung von chronischen Beinschmerzen, die auf anderweitige Behandlungsformen nicht ansprechen. Außerdem belegt die von Medtronic Inc. (NYSE: MDT) unterstützte Studie eine Besserung der Lebensqualität und Leistungsfähigkeit über bis zu 24 Behandlungsmonate.

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Die Nr. 1 in der Schweiz, das Flector® Schmerzpflaster

 

Von Dr. med. Kerstin Warnke, Zürich, Schweiz

 

Berlin (24. Oktober 2008) - Die Sportmediziner in der Schweiz betreuen nicht nur Sportler, sie engagieren sich aktiv in der Prävention von Krankheit/Unfall und übernehmen die konservative Therapie von Verletzungen/Krankheiten am Bewegungsapparat. Dabei werden die Erfahrungen in der Behandlung von Leistungssportler zum Nutzen des allgemeinen Patienten transferiert. Epidemiologisch betrachtet sind im Sport Oberlastungsprobleme an Sehnen, Muskeln, Knochen und Gelenken, häufiger als akute Verletzungen. Diese sozusagen chronischen Verletzungen und die häufigste akute Sportverletzung, die Distorsion des oberen Sprunggelenkes, sind eine Domäne der konservativen Sportmedizin. Neben der Korrektur von statischer Fehlbelastung oder Dysfunktion im Rahmen einer physiotherapeutischen Therapie, gilt es den Schmerz, der allen Verletzungen und Krankheiten in der Regel gemeinsam ist, möglichst effektiv und vollständig auszuschalten. Ohne deutliche Schmerzreduktion ist ein effektives Training und Therapie nicht möglich. Das heute vorgestellte Flector® Schmerzpflaster erfüllt diese Vorgaben und hat sich in der Schweiz als erfolgreiches lokales Therapeutikum zur Behandlung von akuten Verletzungen und chronischen Krankheitsbildern am Bewegungsapparat, sowohl beim anspruchsvollen Leistungssportler, als auch beim „allgemeinen Patienten", bewährt.

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Versorgungsrealität neuropathischer Schmerzen in Deutschland

 

Von Prof. Dr. Thomas Tölle, München

 

Berlin (23. Oktober 2008) - Exakte Angaben zur Prävalenz neuropathischer Schmerzen (NeP) in Deutschland fehlen. Für UK wird sie mit 8 % (Torrance et al. 2006), für Österreich mit 3,3 % angegeben, wobei die Krankheitshäufigkeit eindeutig altersabhängig ist und in höherem Alter (> 50 Jahre) mehr als 25 % betragen kann (Gustorff et al. 2008). Für Deutschland ist von vergleichbaren Zahlen auszugehen und Schätzungen der Prävalenz spezifischer Krankheitsentitäten, wie Rückenschmerzen mit neuropathischer Komponente, schmerzhafte diabetische Polyneuropathie oder Tumorschmerzen, untermauern diese Daten (Freynhagen et al. 2006; Wenig et al. 2008).

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20. Oktober 2008: Global Day against Cancer Pain

Experten sind überzeugt: Zu viele Krebspatienten leiden unnötig

 

Bochum (17. Oktober 2008) - 336.100 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an Krebs, Tendenz steigend. 37 % von ihnen leiden schon im Frühstadium an Schmerzen, in späteren Stadien 73 %. Auf ihr Leiden aufmerksam zu machen und es durch gezielte Information von Ärzten lindern zu helfen, ist Ziel des Global Day against Cancer Pain, den die Internationale Schmerzgesellschaft IASP (deutsche Sektion ist die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.) am 20. Oktober ausruft.

"Wir können bei bis zu 95 % aller Tumorschmerzpatienten die Symptome lindern und ihnen Lebensqualität bis zum Schluss ermöglichen", so Prof. Dr. Stefan Wirz, Sprecher des Arbeitskreises Tumorschmerz der DGSS. "Ärzte müssen nur wissen wie, und sich die Zeit nehmen."

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Schmerzhafte diabetische Polyneuropathie (DPNP)

Ariclaim® kann Schmerzen rasch und anhaltend lindern

 

Photo: Lilly Deutschland Boehringer IngelheimBerlin (8. Oktober 2008) - Die diabetische Polyneuropathie sowie die Mikro- und Makroangiopathie sind Hauptkomplikationen des Diabetes mellitus. Eine bewährte Behandlungsoption für Schmerzen im Rahmen der diabetischen Polyneuropathie stellt der selektive Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SSNRI) Duloxetin (Ariciaim®) dar. Duloxetin unterstützt die Aktivität der absteigenden inhibitorischen Schmerzbahnen und verstärkt somit die körpereigene Schmerzabwehr. Die schmerzlindernde Wirkung von Duloxetin setzt häufig schon ab dem dritten Behandlungstag ein und bleibt dann zumeist auch langfristig bestehen. Neben den Schmerzen verbessert der SSNRI auch die funktionellen Beeinträchtigungen und die Lebensqualität der betroffenen Patienten. Die aktuellen Daten zur Langzeitwirksamkeit von Duloxetin bei Diabetespatienten mit schmerzhafter DPNP wurden auf einem Pressegespräch anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses vorgestellt (1).

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Eine effektive Rückenschmerztherapie erfordert frühzeitig ein verspannungslösendes Analgetikum

Neue Studienergebnisse zu Flupirtin

 

Berlin (10. Oktober 2008) - Chronische Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den häufigsten Ursachen anhaltender Arbeitsunfähigkeit und konsekutiver Frühberentungen. Zusätzlich zu nichtmedikamentösen Maßnahmen müssen zur Behandlung frühzeitig pharmakotherapeutische Verfahren, die in erster Linie symptomatisch sind und frühzeitig eine starke Schmerzlinderung über eine ausreichend lange Zeit unter Einsatz von alternativen und sich ergänzenden mechanistischen Wirkprinzipien anstreben sollten, eingesetzt werden.

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Deutscher Schmerzkongress: Targin® ermöglicht zweifach wirksame Schmerztherapie

Extensionsphasen klinischer Studien belegen Wirksamkeit und Sicherheit bei Langzeitanwendung

 

  • Überlegene Verträg­lichkeit im Praxis-Alltag bestätigt
  • Besonders opioid-naive Patienten profitieren
  • Mehr Lebensqualität für Schmerz­patienten
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2-fach wirksame Schmerztherapie mit Targinâ: Neue Daten aus Klinik und Praxis

 

Neue Studienergebnisse: Extensionsphasen bestätigen Wirksamkeit und Sicherheit bei Langzeitanwendung

 

Von Univ.-Prof. Dr. med. Esther Miriam Pogatzki-Zahn

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2-fach wirksame Schmerztherapie mit Targin®: Neue Daten aus Klinik und Praxis

Lebensqualität durch starke Analgesie und überlegene Verträglichkeit

 

Von Ulf Schutter

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2-fach wirksame Schmerztherapie mit Targin: Neue Daten aus Klinik und Praxis

Therapieerfolge aus dem Praxisalltag

Von Dr. med. Rainer-Heinz Drews

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