Home Schmerz - PainCare
15 | 12 | 2017
Pflege
- Anzeigen -

Awards
Veranstaltungen
Login
DocCheck





DocCheck Account beantragen »
Schmerz
PDF Drucken

Angeborene Schmerzempfindungstörungen

Mutiertes Gen führt zu Schmerzunempfindlichkeit mit dramatischen Folgen

 

München (28. Mai 2015) - Wissenschaftler der Universitäten München, Wien und Cambridge haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation entdeckt, die zu einer angeborenen Schmerzunempfindlichkeit führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift „Nature Genetics“ veröffentlicht worden. Ausgangspunkt dieser Entdeckung waren zwei nicht miteinander verwandte Kinder mit einer sehr seltenen, ungewöhnlichen Erkrankung: Sie empfanden von Geburt an keinerlei Schmerzen. Was sich zunächst wie ein Segen anhört, kann schwere Folgen haben:

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

teva_logo.jpgBei Schmerzen frühzeitig intervenieren

Individuelle Schmerztherapie lohnt sich auch aus ökonomischer Perspektive

 

Frankfurt am Main (6. März 2015) -  Im Sinne einer effektiven, optimierten Behandlung von Schmerzen ist es wichtig, individuelle Behandlungsziele mit dem Patienten festzulegen. Chronische Schmerzen beginnen zumeist mit akuten Schmerzen. Ein früher, effizienter Therapiebeginn ist somit auch im ökonomischen Sinne vorteilhaft. Durch eine individualisierte Schmerztherapie reduzierten sich alleine im letzten Jahr die Zahl der Krankenhauseinweisungen um 17 %. Wie es im Praxisalltag gelingen kann, eine optimale Schmerztherapie mit ökonomischen Erfordernissen in Einklang zu bringen, erläuterten namhafte Schmerztherapeuten auf einem von Teva unterstützten Symposium im Rahmen des 26. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongresses 2015.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Initiative_Schmerzlos_Logo. 26. Deutscher interdisziplinärer Schmerz- und Palliativkongress: „FOKUS SCHMERZ IM KINDES- UND JUGENDALTER“. Initiative Schmerzlos, eine Aufklärungskampagne von RB. Im Fokus des Lunchseminars „Fokus Schmerz im Kindes- und Jugendalter“ auf dem 26. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongress in Frankfurt am Main standen Prävention und Therapie von Kopf-, Rücken- und Menstruationsschmerzen bei Jugendlichen sowie die Versorgung jugendlicher Schmerzpatienten in Deutschland. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen und RB (Reckitt Benckiser) unterstützt. Photo: Reckitt Benckiser26. Deutscher interdisziplinärer Schmerz- und Palliativkongress

„FOKUS SCHMERZ IM KINDES- UND JUGENDALTER“

 

  • Initiative Schmerzlos, eine Aufklärungskampagne von RB

 

Frankfurt am Main (5. März 2015) – Im Fokus des Lunchseminars „Fokus Schmerz im Kindes- und Jugendalter“ auf dem 26. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongress in Frankfurt am Main standen Prävention und Therapie von Kopf-, Rücken- und Menstruationsschmerzen bei Jugendlichen sowie die Versorgung jugendlicher Schmerzpatienten in Deutschland. Das Symposium wurde von der Initiative Schmerzlos zum richtigen Umgang mit Schmerzen bei Jugendlichen und RB (Reckitt Benckiser) unterstützt.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Unbedingt Dosierangaben der Hersteller beachten – keine regelmäßigen Einnahmen

Frei verkäufliche Analgetika: Teufelszeug oder ungefährlich?

 

Göttingen (17. Februar 2015) - Die Einnahme von seit Jahren eingesetzten, frei verkäuflichen Schmerzmitteln wird häufiger in der Öffentlichkeit als gefährlich eingeschätzt. Breite Teile der Bevölkerung und auch die Ärzteschaft verunsichert das regelmäßig. Im Einzelnen wurde Paracetamol als einer der gefährlichsten Wirkstoffe im täglichen Gebrauch bezeichnet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Kopfschmerzen: Vagusnervstimulation bekämpft Migräne.Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch nichtinvasive Stimulation des Vagusnervs verhindern oder reduzieren kann und dabei eine vergleichbare Wirksamkeit wie der bisherige „Goldstandard“ in der Migränetherapie aufweist, jedoch bei einem deutlich überlegenem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie belegt Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des einfach zu bedienenden Gerätes VITOS®, zur transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS®). Photo: CerbotecKopfschmerzen

Vagusnervstimulation bekämpft Migräne

 

                                    • Sichere und nebenwirkungsarme nichtinvasive Therapie gegen Migräne
                                    • Studie zeigt vergleichbare Wirksamkeit wie bisheriger „Goldstandard“ in der Migränetherapie
                                    • Betroffene können sich selbst behandeln

 

Hamburg (23. Oktober 2014) – Bei Patienten mit chronischer Migräne hilft oft nur eine Therapie mit starken Medikamenten wie Topiramat oder OnabotulinumtoxinA. Jetzt gibt es erstmals ein Verfahren, das Migräneanfälle durch nichtinvasive Stimulation des Vagusnervs verhindern oder reduzieren kann und dabei eine vergleichbare Wirksamkeit wie der bisherige „Goldstandard“ in der Migränetherapie aufweist, jedoch bei einem deutlich überlegenem Nutzen-Risiko-Verhältnis. Eine aktuelle randomisierte kontrollierte Studie belegt Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des einfach zu bedienenden Gerätes VITOS®, zur transkutanen Vagusnervstimulation (t-VNS®).

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Verabreichung der Fentanyl-Buccaltablette Effentora®: Die Tablette wird beim Auftreten einer Schmerzattacke zwischen Wange und Zahnfleisch platziert. Photo: TEVAErfolgreiches Management von Schmerzattacken bei Krebspatienten

Was bei der Diagnose und Therapie von tumorbedingten Durchbruchschmerzen zu beachten ist

 

Hamburg (23. Oktober 2014) - Die überwiegende Mehrzahl der Tumorpatienten leidet trotz gut eingestellter analgetischer Dauermedikation an tumorbedingten Durchbruchschmerzen (tDBS), einer Schmerzform, die attackenartig auftritt, schwierig zu diagnostizieren ist und sich mit kurzwirksamen Opioiden (Short Acting Opioids, SAOs) nicht adäquat kontrollieren lässt. Bei einem von Teva Specialty Medicines unterstützten Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses erläuterten ausgewiesene Experten, wie es in der klinischen Praxis möglich ist, tumorbedingte DBS von anderen Schmerzattacken bei Krebspatienten abzugrenzen und einer bedarfsgerechten und effizienten Therapie zuzuführen. Zudem beleuchteten sie die Rationale und die Datenlage einer patientenorientierten, spezifischen Therapie von DBS mit extrem schnell freisetzenden Opioiden (Rapid Onset Opioids, ROOs) wie zum Beispiel Fentanyl Buccaltabletten (Effentora®). Aufgrund des raschen Anflutens und der kurzen Wirkdauer kann Effentora® das charakteristische Zeitprofil von tDBS analgetisch ideal abdecken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Schmerzkongress (Hamburg, 22. - 25. Oktober 2014)

Schmerztherapie befreit – befreit Schmerztherapie (?)

 

Hamburg (22. Oktober 2014) - Deutsche Schmerzgesellschaft: Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind für die Therapie, aber auch für die Prävention von Schmerzerkrankungen wichtig – der Handlungsbedarf ist groß. Die medizinischen und auch ökonomischen Rahmenbedingungen für die Therapie sowie die Prävention von Schmerzerkrankungen sind wichtig und müssen verbessert werden. Darauf weist der Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, Prof Tölle, anlässlich des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses (Hamburg, 22. - 25. Oktober 2014) in Hamburg hin. Anderenfalls, so der Schmerzexperte, werde auch weiter eine große Anzahl an Bürgerinnen und Bürgern unnötig chronische Schmerzen entwickeln – und unter diesen leiden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutsche Schmerzgesellschaft und AWMF veröffentlichen Aktualisierung der S3-Leitlinie LONTS

 

Berlin (30. September 2014) - Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hat die unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft aktualisierte S3-Leitlinie LONTS zur Langzeitanwendung von Opioiden bei nicht tumorbedingten Schmerzen veröffentlicht, darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft heute hin. Die Leitlinie wurde in den letzten Monaten unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften (u. a. Vertreter aller Gebiete mit Bezug zu erwachsenen Patienten der Muster-Weiterbildungsordnung für Ärzte zuzüglich psychologischer Fachgesellschaften) sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

PainCare

10 Jahre Erfahrung mit Pregabalin:
Meilensteine in der Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen

 

Frankfurt am Main (24. September 2014) - Das Verständnis des Phänomens Schmerz hat sich in der vergangenen Dekade wesentlich verändert. Das wachsende Wissen ebnete insbesondere im Bereich neuropathischer Schmerzen den Weg für eine zielgerichtete Diagnose und Behandlung. Die Einführung des Kalziumkanal-Modulators Lyrica® (Pregabalin) markierte für die Pharmakotherapie einen wichtigen Meilenstein. Über die Fortschritte und die bestehenden Herausforderungen in der Schmerzbekämpfung sowie den Stellenwert von Lyrica® bei der Behandlung neuropathischer Schmerzen diskutierten Experten im Rahmen eines Pressegesprächs.1

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Leben mit Krebs

Tumordurchbruchschmerzen: Broschüre beantwortet die häufigsten Patientenfragen

 

Berlin (22. August 2014) - Tumorbedingte Durchbruchschmerzen zählen zu den größten Herausforderungen in der Versorgung von Tumorpatienten. Um den Patienten, ihren Angehörigen und auch den behandelnden Ärzten den Umgang mit den Schmerzattacken zu erleichtern, setzt der Arzneimittelhersteller Teva auch auf Information und Stärkung der Patientenkompetenz. Die Patientenbroschüre „Leben mit Krebs: Wie gehe ich mit Schmerzattacken um“ bietet einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Formen von Tumorschmerzen, die Bedeutung einer suffizienten Basisanalgesie und konsequenter Schmerzdokumentation. Dabei beschreibt sie zudem die Möglichkeiten einer spezifischen Bedarfstherapie bei Durchbruchschmerzen. Ziel ist es, die Patienten zu ermutigen, beim Auftreten von Schmerzen medizinische Hilfe zu suchen. Durch Aufklärung und Handlungsempfehlungen soll die Broschüre die Eigenkompetenz der Patienten stärken.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Öffentliche Konsultierung bis 31.8.14

Dt. Schmerzgesellschaft aktualisiert S3-Leitlinie „LONTS“

 

Berlin (15. Juli 2014) - Unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft wurde die S3-Leitlinie „LONTS“ Langzeitanwendung von Opioiden bei Nicht Tumor-bedingten Schmerzen unter Beteiligung von über 40 Expertinnen und Experten aus 22 Fachgesellschaften sowie unter Mitwirkung von Patientenvertretern überarbeitet. Die konsentierten Arbeitsergebnisse stehen ab heute zur öffentlichen Konsultation auf der Homepage der Schmerzgesellschaft bereit. Bis zum 31.08.2014 sind Fachkreise und Interessierte eingeladen, ihre Kommentare an die Autoren der Leitlinie zurückzumelden. Die Kommentare werden im Methodenreport der Leitlinie veröffentlicht werden.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neue Studie

Wie Forscher dem Gehirn beibringen, weniger Schmerz zu empfinden

 

Luxemburg (10. Juli 2014) - Forscher der Universität Luxemburg haben in einer Studie gezeigt, dass der Mensch konditioniert werden kann, weniger Schmerz zu empfinden, wenn er ein neutrales Geräusch hört. Dies stärkt die Idee, dass wir Lernprozesse nützen können, um Schmerzen zu lindern. Der vollständige wissenschaftliche Artikel wurden kürzlich in dem Online-Fachblatt „PLOS One“ veröffentlicht.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: Der neue 4er-Blister schützt die Tabletten vor Feuchtigkeit und gewährleistet eine einfache Entnahme des Präparates. Foto: Bayer HealthCare Deutschland (Aspirin®)Aspirinnovation nach über 100 Jahren

Bayer führt neue Generation der Aspirin® Tablette ein

 

    • Innovative MicroAktiv-Technologie
    • Doppelt so schnelle, deutlich spürbare Schmerzlinderung

 

Leverkusen (25. Juni 2014) – Seit der Einführung der ersten Aspirin Tablette um 1900 hat Bayer eine Reihe moderner Darreichungsformen des bewährten Wirkstoffs Acetylsalicylsäure eingeführt. Im Juli 2014 wird Bayer eine weitere Innovation – die neue Aspirin® 500 mg überzogene Tablette – auf den Markt bringen und damit die bisherige Aspirin-Tablette ersetzen. Die neue Generation der Aspirin-Tablette führt zu einer doppelt so schnellen, deutlich spürbaren Schmerzlinderung im Vergleich zur bisherigen Formulierung.1

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Rote-Hand-Brief zu fentanylhaltigen transdermalen Pflastern

Mögliche lebensbedrohliche Folgen bei unbeabsichtigter Exposition

 

Bonn (13. Juni 2014) - Die Zulassungsinhaber fentanylhaltiger transdermaler Pflaster informieren darüber, dass es weiterhin Fälle gibt, in denen Personen (insbesondere Kinder), die nicht mit Fentanylpflastern behandelt werden, in Kontakt mit den Pflastern kommen. Um potentiell lebensbedrohliche Situationen durch die unbeabsichtigte Applikation von Fentanylpflastern zu vermeiden, werden Ärzte, Apotheker und Pflegepersonal daran erinnert, dass es wichtig ist, Patienten und Pflegepersonal über die Risiken einer unbeabsichtigten Übertragung eines Pflasters auf eine andere Person, eines versehentlichen Verschluckens von Pflastern und die Notwendigkeit einer angemessen Entsorgung genau zu informieren.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Schmerz außer Kontrolle: Wenn Medikamente und Operationen nicht helfen. Für die meisten Menschen ist es leicht, den Schlüssel aus der Tasche zu nehmen und die eigene Haustür aufzuschließen. Acht Millionen Menschen in Deutschland, die an chronischen Schmerzen leiden, gelingt dies oft nicht – denn der stete Begleiter Schmerz lässt sie alles wie durch einen Nebelschleier wahrnehmen. „Wir behandeln häufig Patienten, die am Failed Back Surgery Syndrome leiden – einer Schmerzerkrankung, die durch Narbenbildung nach einer Bandscheibenoperation auftritt“, so Professor Dr. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, Campus Lübeck, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Die Meisten trifft es rund um das 40. Lebensjahr herum – also mitten im Familien- und Berufsleben. Eine der Behandlungsmöglichkeiten ist die Einnahme stärkster Schmerzmittel, der Opiate. Ergänzt wird die Schmerztherapie mit Physio- und Psychotherapie. „Das Einsetzen eines Schmerzschrittmachers ist für diese Betroffenen eine großartige Option. Denn vor dem Implantieren des Schrittmachers lässt sich dessen Wirkung testen und zweitens kommt er ohne Nebenwirkungen aus“, sagt Professor Dr. Volker Tronnier. „Besonders vorteilhaft ist es, dass modernste Geräte eine Untersuchung per Magnetresonanztomografie zulassen – einem Standardverfahren bei der Diagnose von Schilddrüsen-, Bauch- oder Rückenerkrankungen“, stellt er fest. Photo: MedtronicSchmerz außer Kontrolle

Wenn Medikamente und Operationen nicht helfen

 

Düsseldorf (17. Mai 2014) - Für die meisten Menschen ist es leicht, den Schlüssel aus der Tasche zu nehmen und die eigene Haustür aufzuschließen. Acht Millionen Menschen in Deutschland, die an chronischen Schmerzen leiden, gelingt dies oft nicht – denn der stete Begleiter Schmerz lässt sie alles wie durch einen Nebelschleier wahrnehmen. „Wir behandeln häufig Patienten, die am Failed Back Surgery Syndrome leiden – einer Schmerzerkrankung, die durch Narbenbildung nach einer Bandscheibenoperation auftritt“, so Professor Dr. Volker Tronnier, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, Campus Lübeck, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Die Meisten trifft es rund um das 40. Lebensjahr herum – also mitten im Familien- und Berufsleben. Eine der Behandlungsmöglichkeiten ist die Einnahme stärkster Schmerzmittel, der Opiate. Ergänzt wird die Schmerztherapie mit Physio- und Psychotherapie. „Das Einsetzen eines Schmerzschrittmachers ist für diese Betroffenen eine großartige Option. Denn vor dem Implantieren des Schrittmachers lässt sich dessen Wirkung testen und zweitens kommt er ohne Nebenwirkungen aus“, sagt Professor Dr. Volker Tronnier. „Besonders vorteilhaft ist es, dass modernste Geräte eine Untersuchung per Magnetresonanztomografie zulassen – einem Standardverfahren bei der Diagnose von Schilddrüsen-, Bauch- oder Rückenerkrankungen“, stellt er fest.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Beratungsgespräch mit einem Rückenschmerzpatienten. Photo: TEVAAkute muskuläre Schmerzen

Flupirtin retard – wichtiger Baustein eines rationalen Therapiekonzepts

 

Frankfurt am Main (21. März 2014) - Fehlfunktionen und Verspannungen der Muskulatur sind die häufigste Ursache für Schmerzen am Bewegungsapparat. So lassen sich beispielsweise die – aufgrund einer unzureichenden Diagnostik – als „unspezifisch“ eingestuften Rückenschmerzen bei genauer körperlicher Untersuchung meist auf muskuläre Ursachen zurückführen. Auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtags 2014 erläuterten ausgewiesene Schmerzexperten anhand neuer Daten, wie myofasziale Schmerzen im Praxisalltag diagnostiziert und bereits im akuten Stadium durch ein multimodales und ursachenorientiertes Therapiekonzept erfolgreich behandelt werden können. Nach übereinstimmender Auffassung der Experten ist der Einsatz von Flupirtin retard (Katadolon® S long) eine wichtige, ursachenorientierte Komponente einer rationalen, evidenzbasierten Akutschmerztherapie. Der selektive neuronale Kaliumkanalöffner (SNEPCO) normalisiert den pathologisch erhöhten Muskeltonus rasch und nachhaltig und lindert den Schmerz erfolgreich.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Zertifizierte Fortbildungen für alle beteiligten Berufsgruppen

DGS-Campus vernetzt die Schmerzmedizin

 

Frankfurt am Main (20. März 2014) – Seit 30 Jahren setzt sich die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) für eine bessere Versorgung von Schmerzpatienten ein. „Die Voraussetzung für eine qualifizierte Versorgung,“ so Dr. med. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, „ist eine fundierte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Ärzte.“ Und weil auch andere Berufsgruppen in der Schmerzmedizin eine bedeutsame Rolle spielen, bietet die DGS unter dem Dach des DGS-Campus nun auch zertifizierte Fortbildungen für Apotheker, Physiotherapeuten und medizinisches Assistenzpersonal an und baut so ein Netzwerk zur besseren Patientenversorgung auf.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse des Ulmer Hirnforschers Spitzer: Das Zusammenspiel von Schmerz und Einsamkeit. Wenn Menschen unter Schmerzen oder Einsamkeit leiden, werden im Gehirn die gleichen Nervenzellen aktiviert. Das ist eines der Studienergebnisse, die der Ulmer Hirnforscher Professor Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2014 in Frankfurt am Main präsentierte. Photo: FotoagenturFrieseNeurowissenschaftliche Erkenntnisse des Ulmer Hirnforschers Spitzer

Das Zusammenspiel von Schmerz und Einsamkeit

 

Frankfurt am Main (20. März 2014) – Wenn Menschen unter Schmerzen oder Einsamkeit leiden, werden im Gehirn die gleichen Nervenzellen aktiviert. Das ist eines der Studienergebnisse, die der Ulmer Hirnforscher Professor Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer im Rahmen des Deutschen Schmerz- und Palliativtages 2014 in Frankfurt am Main präsentierte.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Neuropathische Schmerzen

Pregabalin: Eine vielseitige Therapieoption

 

Frankfurt am Main (20. März 2014) - Der neuropathische Schmerz ist ein Phänomen, das bei verschiedenen Erkrankungen auftritt und unterschiedliche Ansätze in der Diagnose und Therapie erfordert. Das berichteten drei Experten auf einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schmerz- und Palliativtags.1 Ihre Erfahrungen hinsichtlich neuropathischer Rückenschmerzen, diabetischer Polyneuropathien und neuropathischer Tumorschmerzen belegen: Patienten mit neuropathischer Schmerzkomponente können durch den Einsatz von Pregabalin (LYRICA®) nicht nur von einer effektiven Schmerztherapie profitieren, sondern auch von positiven Effekten auf Komorbiditäten wie schmerzbedingte Schlafstörungen und Generalisierte Angststörungen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2014

Tapentadol ab April auch in schnellfreisetzenden Zubereitungen

 

Frankfurt am Main (20. März 2014) - Die Therapie chronischer Schmerzen ist eine Herausforderung - und oft ein Balanceakt zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit. Auf dem 25. Deutschen interdisziplinären Schmerz- und Palliativkongress wurden aktuelle Entwicklungen beim patientenorientierten Therapiemanagement diskutiert. Schmerzexperte Dr. med. Reinhard Sittl, Erlangen, präsentierte im Rahmen des Kongresses Erfahrungen und Daten zur mechanismenorientierten Behandlung starker chronischer Schmerzen. Vorgestellt wurden auch Einsatzmöglichkeiten für die neuen schnellfreisetzenden Formulierungen des Schmerztherapeutikums Tapentadol (Palexia® 50mg Filmtablette) zur Behandlung akut verstärkter Belastungsschmerzen.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Behandlungserfolg bei chronischen Schmerzen

Was sind geeignete Messinstrumente?

 

In der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie „VAPAIN“ ermitteln das UniversitätsSchmerzCentrum (USC) und das „Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung“ (ZEGV) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden die Parameter, die das Ergebnis multimodaler Schmerztherapien im Ergebnis sichtbar machen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Chronische Schmerzen

Forschungsprojekt „GLORIA“ sucht neue Medikamente

 

Frankfurt am Main (23. Januar 2014) - Chronische Schmerzen können bisher nur bei einer Minderheit der Patienten zufriedenstellend beseitigt werden. Das ist nicht nur für die Betroffenen belastend, sondern bringt auch gesundheitspolitische und -ökonomische Probleme mit sich. Die Europäische Union fördert deshalb zurzeit verstärkt Gemeinschaftsprojekte zur Schmerzforschung, darunter auch das Fünf-Jahres-Projekt „GLORIA“ (Sprecherin: Prof. Eija Kalso, Universität Helsinki), an dem auch Klinische Pharmakologen um Prof. Jörn Lötsch von der Goethe-Universität beteiligt sind.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

PALEXIA® retard im klinischen Alltag

Neue Langzeitdaten belegen verbesserte Lebensqualität

 

Aachen (8. Januar 2013) - In Deutschland sind mehr als 12 Millionen Menschen von chronischen Schmerzen betroffen.1 Bei über der Hälfte dieser Patienten dauert es dabei länger als zwei Jahre, bevor sie eine ausreichend wirksame Schmerzbehandlung erhalten.1 Oftmals muss die Therapie in dieser Phase gewechselt werden. PALEXIA® retard (Tapentadol) ist ein breit einsetzbares, starkes Analgetikum, auf das Patienten bei vielen chronischen Schmerzursachen von Anfang an eingestellt werden können.2,3 Neue Daten zur Langzeitanwendung in der schmerztherapeutischen Praxis belegen: Tapentadol ist in der Dauertherapie starker, chronischer Schmerzen nicht nur eine wirksame und verträgliche Behandlungsoption, sondern führt oft auch zu einer Steigerung der Lebensqualität.4

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Abb.: UKJ-Neurochirurg Dr. Rupert Reichart zeigt einen sogenannten Hirnschrittmacher. Der Stimulator kann auch vom Patienten nach Bedarf ein- bzw. ausgeschaltet werden. Foto: UKJ/SzaboPatient selbst kann Elektrostimulator einschalten und ausschalten

„Hirnschrittmacher“ bei Patienten mit schwerstem Schmerzsyndrom eingesetzt

 

Jena (10. Dezember 2013) - Medizinpremiere in Thüringen: Neurochirurgen der Universitätsklinik Jena (UKJ) setzten nun erstmals in Mitteldeutschland einen sogenannten „Hirnschrittmacher“ bei einem Patienten mit schwerstem Schmerzsyndrom ein. Der Patient aus Thüringen hatte sich bei einem zurückliegenden Unfall vor über fünf Jahren umfangreiche Knochenbrüche im Gesicht zugezogen und litt seitdem unter extremen chronischen Schmerzen. Der Eingriff dauerte rund vier Stunden.
An die Operationen nach dem Unfall schloss sich seinerzeit eine intensive und umfassende Schmerztherapie an: Trotzdem blieb das Schmerzsyndrom im Gesicht des Mannes erhalten und schritt immer weiter fort. Durch den Einsatz des Hirnschrittmachers konnten die Schmerzen nun deutlich gelindert werden.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

NSP_Titel_mann klein.jpgNorspan®

Substanzvorteile von Buprenorphin und Nutzen der transdermalen Applikation vereint im 7-Tage-Schmerzpflaster

München (4. Dezember 2013) – Schmerzen wirksam und sicher zu therapieren ist gerade bei betagten und hochbetagten Patienten oberste Priorität, reagiert doch gerade diese Patientengruppe häufig empfindlicher auf Arzneimittel als jüngere Erwachsene. Im Alter unterscheiden sich Verteilung, Metabolisierung und Ausscheidung von Analgetika im Vergleich zu jüngeren Schmerzpatienten deutlich. Dafür verantwortlich sind neben einem höheren Körperfettanteil und verringertem Körperwasser unter anderem auch eine zunehmend eingeschränkte Nierenfunktion, die eine suffiziente Schmerztherapie komplizieren kann. Zudem können auch kognitive oder körperliche Einschränkungen, Multimorbidität oder eine hohe Tablettenlast die Therapie bzw. Compliance erschweren. In diesen Fällen bietet sich eine transdermale Schmerztherapie an. Das 7-Tage-Pflaster NORSPAN® vereint die Vorteile eines transdermalen therapeutischen Systems mit den Substanzvorteilen seines Wirkstoffs Buprenorphin: Gleichmäßige Analgesie, lange Wirkdauer und eine reduzierte Tablettenlast sorgen für einen effektiven und sicheren Einsatz auch im fortgeschrittenen Alter.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

PALEXIA® retard bei starken chronischen Schmerzen

Tapentadol verbindet starke Wirkung mit guter Verträglichkeit auch bei Tumorschmerz

 

Hamburg (28. Oktober 2013) - Bei Patienten mit Tumorerkrankungen gehören Schmerzen zu den häufigsten Symptomen.1 Trotz deutlichen Fortschritten in der Schmerztherapie bleibt die Behandlung von Tumorschmerzen eine Herausforderung. Auch besteht ein Mangel an Tumorschmerzstudien hoher Evidenz in Form qualitativ guter, kontrollierter klinischer Studien, wie Experten bei einem Symposium anlässlich des Deutschen Schmerzkongresses in Hamburg feststellten.

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Arzt erklärt Tumorpatient Schmerzskala. Photo: Teva Specialty MedicinesEffektive und umfassende Behandlung von Tumorschmerzpatienten

Schmerztherapie als essenzieller Bestandteil eines multimodalen Therapiekonzeptes

 

Hamburg (24. Oktober 2013) - Eine adäquate Versorgung von Krebspatienten geht weit über eine alleinige Tumortherapie hinaus. Gerade in fortgeschrittenen Krankheitsstadien gewinnt eine suffiziente Behandlung der Schmerzen – einschließlich der tumorbedingten Durchbruchschmerzen (tDBS) – an Bedeutung. Aufgrund ihres meist unberechenbaren Auftretens, der erheblichen Intensität und der kurzen Dauer erweist sich das Management von tDBS im klinischen Alltag als Herausforderung. Wie es gelingen kann, diese Schmerzspitzen, die trotz einer optimal eingestellten Behandlung der chronischen Tumorschmerzen auftreten, korrekt zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln, erläuterten erfahrene Schmerzspezialisten auf einem Symposium im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses in Hamburg. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung von tumorbedingten tDBS ist der Einsatz extraschnell wirksamer Opioidanalgetika, so genannter „Rapid Onset Opioids“ (ROOs) wie Fentanyl-Buccaltabletten (Effentora®), die von den Patienten bei den ersten Anzeichen einer Durchbruchschmerz-Attacke einfach und unkompliziert angewendet werden können.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Der Rückenschmerz nervt?! Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte?

Der Rückenschmerz ist nozizeptiv!

 

  • Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen, Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Schmerzzentrum am Starnberger See, Benedictus Krankenhaus Tutzing

 

Hamburg (24. Oktober 2013) - Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass bei den meisten Rückenschmerz-Patienten nozizeptive Schmerzkomponenten im Vordergrund stehen, wenn auch unbestreitbar in sehr individuellem Ausmaß neuropathietypische Symptome im Zusammenspiel mit nozizeptiven Komponenten als sogenanntes Mixed-Pain-Syndrom auftreten.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Der Rückenschmerz nervt?! – Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte?

Der Rückenschmerz ist neuropathisch!

 

  • Prof. Dr. Ralf Baron, Sektion für Neurologische Schmerzforschung und Therapie,
    Klinik für Neurologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

Hamburg (24. Oktober 2013) - Bei chronischen Rückenschmerzen kommen verschiedene Schmerzkomponenten mit unterschiedlichen pathophysiologischen Entstehungsmechanismen vor. Neben einem nozizeptiven Schmerz, dem nozizeptiven lokalisierten Rückenschmerz, können mehrere neuropathische Schmerzkomponenten abgegrenzt werden. Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass bei einigen Patienten die neuropathischen Komponenten sogar im Vordergrund stehen können:

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Moderne Schmerzmedizin

„Nationaler Aktionsplan nötig, statt Flickenteppich“

 

Hamburg (23. Oktober 2013) - Anlässlich des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses mit über 2.500 Teilnehmern fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. von der Bundesregierung und den Ländern, das Thema Schmerz mit Nachdruck auf die gesundheits- und wissenschaftspolitische Agenda zu setzen.

 

Weiterlesen...
 
PDF Drucken

Placebo-Effekt für wirksamere Therapien

Schmerzforschung: „Treuehormon“ als Therapieverstärker


Berlin (23. Oktober 2013) - Der Placebo-Effekt lässt sich durch das „Treuehormon“ Oxytocin steigern. Der Botenstoff wirkt wie ein Therapieverstärker und könnte in Zukunft bewusst dafür eingesetzt werden eine Behandlung zu verbessern. Deutliche Hinweise darauf hat erstmals eine Gruppe Wissenschaftler um Professor Ulrike Bingel aus Essen gefunden, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) berichtet. Die Wissenschaftler verstärkten mit Oxytocin die Wirkung eines Scheinmedikaments (Placebo), von dem die Versuchsteilnehmer Schmerzlinderung erwarteten.

Weiterlesen...
 
« StartZurück12345678910WeiterEnde »

Seite 2 von 13
Anzeigen

Medical News
Schmerz - PainCare
Wundversorgung
Diabetes
Ernährung
Onkologie
Multiple Sklerose
Parkinson