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Schmerz
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Der Rückenschmerz nervt?! Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte?

Der Rückenschmerz ist nozizeptiv!

 

  • Priv.-Doz. Dr. Rainer Freynhagen, Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin, Schmerzzentrum am Starnberger See, Benedictus Krankenhaus Tutzing

 

Hamburg (24. Oktober 2013) - Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass bei den meisten Rückenschmerz-Patienten nozizeptive Schmerzkomponenten im Vordergrund stehen, wenn auch unbestreitbar in sehr individuellem Ausmaß neuropathietypische Symptome im Zusammenspiel mit nozizeptiven Komponenten als sogenanntes Mixed-Pain-Syndrom auftreten.

 

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Der Rückenschmerz nervt?! – Debatte ohne Ende oder Ende der Debatte?

Der Rückenschmerz ist neuropathisch!

 

  • Prof. Dr. Ralf Baron, Sektion für Neurologische Schmerzforschung und Therapie,
    Klinik für Neurologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel

 

Hamburg (24. Oktober 2013) - Bei chronischen Rückenschmerzen kommen verschiedene Schmerzkomponenten mit unterschiedlichen pathophysiologischen Entstehungsmechanismen vor. Neben einem nozizeptiven Schmerz, dem nozizeptiven lokalisierten Rückenschmerz, können mehrere neuropathische Schmerzkomponenten abgegrenzt werden. Die Argumentation in dieser Debatte soll verdeutlichen, dass bei einigen Patienten die neuropathischen Komponenten sogar im Vordergrund stehen können:

 

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Moderne Schmerzmedizin

„Nationaler Aktionsplan nötig, statt Flickenteppich“

 

Hamburg (23. Oktober 2013) - Anlässlich des diesjährigen Deutschen Schmerzkongresses mit über 2.500 Teilnehmern fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. von der Bundesregierung und den Ländern, das Thema Schmerz mit Nachdruck auf die gesundheits- und wissenschaftspolitische Agenda zu setzen.

 

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Placebo-Effekt für wirksamere Therapien

Schmerzforschung: „Treuehormon“ als Therapieverstärker


Berlin (23. Oktober 2013) - Der Placebo-Effekt lässt sich durch das „Treuehormon“ Oxytocin steigern. Der Botenstoff wirkt wie ein Therapieverstärker und könnte in Zukunft bewusst dafür eingesetzt werden eine Behandlung zu verbessern. Deutliche Hinweise darauf hat erstmals eine Gruppe Wissenschaftler um Professor Ulrike Bingel aus Essen gefunden, wie die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) berichtet. Die Wissenschaftler verstärkten mit Oxytocin die Wirkung eines Scheinmedikaments (Placebo), von dem die Versuchsteilnehmer Schmerzlinderung erwarteten.

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»Unser Gesundheitssystem ist ein Nocebo für Schmerzpatienten«

 

Oberursel (21. Oktober 2013) - Erfahrungen, die Patienten mit Therapien machen, und Erwartungen, die Patienten an ihre Ärzte und Therapien haben, beeinflussen Behandlungsergebnisse in einem stärkeren Ausmaß als Ärzte bislang angenommen haben – im positiven wie im negativen Sinn. Auswirkungen hat dies insbesondere bei Patienten mit chronischen Schmerzen. »Die geringe Zuwendung, die diese Patienten erhalten, sowie die Vielzahl vergeblicher Behandlungsversuche wirken als Nocebo und spielen bei der Chronifizierung von Schmerzen eine große Rolle«, erklärte Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie bei den Südwestdeutschen Schmerztagen am 19. Oktober in Göppingen.

 

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Rückenschmerz

Angst hält Schmerzen wach

 

Lausanne, Schweiz (17. Oktober 2013) - Menschen mit Rückenschmerzen bewegen sich anders als solche ohne Beschwerden. Aber nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Angst davor wirken sich auf die Bewegungen aus. Dies erklärt teilweise, warum gewisse Rückenleiden chronisch werden. Ein vom Schweizerischen Nationalfonds geförderter Wissenschaftler hat in einem Versuch gezeigt, dass Patienten weniger leiden, wenn sie die Angst verlieren.

 

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Konsentierung des 8. DNQP-Expertenstandards

„Schmerzmanagement in der Pflege bei chronischen Schmerzen“

 

Osnabrück (11. Oktober 2013) - Am 11. Oktober 2013 wurde in der OsnabrückHalle der 8. DNQP-Expertenstandard in der Pflege konsentiert. Die Mehrzahl der 500 TeilnehmerInnen der Konsensus-Konferenz bildeten Pflegefachkräfte und PflegeexpertInnen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung und der Altenhilfe.

 

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Tramadol

Schmerzlindernden Wirkstoff in afrikanischen Pflanzen entdeckt

 

Grenoble, Frankreich (2. Oktober 2013) - Ein Forscherteam unter der Leitung von Michel De Waard, Forschungsdirektor am Inserm [1] am Institut für Neurowissenschaften in Grenoble (Universität Joseph Fourier, CNRS [2]), hat entdeckt, dass eine afrikanische Heilpflanze große Mengen an schmerzlindernden Molekülen produziert. Was nach der Analyse noch mehr überraschte war die Tatsache, dass das Molekül mit Tramadol identisch ist, einem pharmazeutischen Wirkstoff, der vollsynthetisch hergestellt und weltweit als Analgetikum eingesetzt wird. Nach Angaben der Forscher ist dies das erste Mal, dass ein synthetisches Medikament aus der Pharmaindustrie in so hoher Konzentration in einer natürlichen Quelle gefunden wurde.

 

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Pain

Schmerztherapie: so früh wie möglich – um Veränderungen des Gehirns vorzubeugen

 

München (25. September 2013) - Schmerzen entstehen immer im Kopf, doch was passiert dabei mit dem Gehirn? Eine jetzt veröffentlichte Studie im Fachjournal „Pain“, die im Rahmen des EU-Forschungsnetzwerkes „Europain“ durchgeführt wurde, zeigt: Ein täglich fünfminütiger Schmerzreiz über elf Tage bewirkt bei gesunden Probanden, dass sich das Gehirn anatomisch umbildet. „Ähnliche Veränderungen des Gehirns lassen sich auch bei Patienten mit chronischen Schmerzen beobachten.Wir müssen also mit der Schmerztherapie so früh wie möglich beginnen, um diesen Umbauprozessen und damit der Chronifizierung von Schmerzen rechtzeitig entgegenzuwirken“, erklärt Prof. Thomas R. Tölle vom Klinikum rechts der Isar der TUM.

 

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Praxiserfahrungen mit dem Coxib vom Schmerzexperten Grünenthal

EXINEF® bringt Bewegung in die Gelenkschmerztherapie*

 

Köln (4. September 2013) - Viele Menschen wünschen sich heute einen bewegten Ruhestand. Doch mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr verschlissener oder entzündeter Gelenke an. „In der Praxis wird der Gelenkschmerzpatient immer häufiger. Hier gilt es, patientenindividuell die richtige Therapie zu finden. Mit EXINEF® und dem Wirkstoff Etoricoxib steht uns Hausärzten eine wirkungsvolle Alternative in der Behandlung degenerativer und insbesondere entzündlicher Gelenkerkrankungen zur Verfügung“, so Professor Klaus Wahle, Allgemeinmediziner aus Münster, der bei dem Pressegespräch von Grünenthal über seine Praxiserfahrungen sprach.

 

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Schmerzassessment bei kognitiv beeinträchtigten älteren Menschen

Umfrage zum pflegerischen Schmerzmanagement

 

Duisburg (23. August 2013) - Eine interdisziplinäre Gruppe von WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus Europa arbeitet derzeit an der Weiterentwicklung eines Toolkits zum Schmerzassessment bei kognitiv beeinträchtigten (z.B. Demenz) älteren Menschen in allen Versorgungssettings.

 

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BfArM zu Codein

Anwendungsbeschränkung bei der Schmerzbehandlung von Kindern

 

Bonn (22. August 2013) - Die Produktinformationen von codeinhaltigen Arzneimitteln sind, sofern sie zur Schmerzbehandlung bei Kindern zugelassen sind, zu aktualisieren. Die Aufforderung zur Textanpassung geht auf das entsprechende europäische Risikobewertungsverfahren nach Artikel 31 der Richtlinie 2001/83/EG zurück, das mit einer Vereinbarung der Koordinierungsgruppe (CMDh) abgeschlossen wurde.

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300.000. Datensatz in Dresden erhoben

Deutsches Schmerzregister

 

Jena (20. August 2013) - Das in den vergangenen zehn Jahren von Medizinern der Uniklinik Jena aufgebaute Schmerzregister QUIPS erfasst die Versorgungsqualität in der postoperativen Schmerztherapie. Die große Beteiligung der Kliniken in Deutschland an diesem Benchmarking-Projekt beweist, wie sehr den Schmerztherapeuten und Operateuren eine schmerzarme Genesung ihrer Patienten am Herzen liegt. Kürzlich wurde der 300.000 Datensatz erhoben – dafür beurteilte ein Patient des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden seine Schmerzen nach der OP.

 

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Empfehlenswert bei grippalen Infekten

Aspirin® Complex lindert auch Symptome der Rhinosinusitis

  • Das Anwendungsspektrum des bewährten Arzneimittels umfasst die symptomatische Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nasennebenhöhlen bei Schnupfen mit Schmerzen und Fieber

 

Leverkusen (19. August 2013) - Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat Anfang Juli der Indikationsformulierung " Zur symptomatischen Behandlung von Schleimhautschwellung der Nase und Nebenhöhlen bei Schnupfen (Rhinosinusitis) mit Schmerzen und Fieber im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infektes" zugestimmt. Damit wird dem sinnvollen Einsatz des Arzneimittels bei Symptomen der Rhinosinusitis Rechnung getragen. Auf Grund der dekongestiven Eigenschaften von Pseudoephedrin in Verbindung mit den analgetischen, entzündungshemmenden Eigenschaften von Acetylsalicylsäure kann Aspirin® Complex zu einer Abschwellung der Schleimhaut von Nase und Nasennebenhöhlen führen und die Schmerzsymptomatik wirkungsvoll lindern.

 

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PALEXIA® retard feiert 3. Geburtstag:

Mit Tapentadol Therapieziele einfach erreichen

 

Aachen (19. August 2013) - Seit dem 19. August 2010 ist das Analgetikum Tapentadol (PALEXIA® retard) in Deutschland verfügbar. In den drei Jahren nach seiner Markteinführung hat das stark wirksame und breit einsetzbare Analgetikum neue Akzente in der Therapie starker chronischer Schmerzen gesetzt.1,2 Tapentadol ist einsetzbar bei Indikationen wie Rückenschmerzen, Arthrose, peripherer diabetischer Neuropathie und Tumorschmerzen und zeichnet sich durch eine bessere Verträglichkeit im Vergleich zu klassischen Opioiden, wir z.B. Oxycodon aus. Diese Eigenschaften machen Tapentadol zur bewährten Wahl für die Schmerztherapie in der klinischen Praxis.1,3,4

 

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Schmerzpflaster wirken bei Hitze stärker

Gefahr der Überdosierung

 

Berlin (1. August 2013) - Im Hochsommer kann es bei Schmerzpflastern zu Überdosierungen kommen. Durch eine erhöhte Hauttemperatur werden die stark wirksamen schmerzstillenden Wirkstoffe schneller und leichter durch die Haut hindurch ins Blut aufgenommen. „Patienten sollten die Hautstelle mit dem Schmerzpflaster vor intensiver Sonnenbestrahlung schützen und sich soweit möglich in kühlen Räumen aufhalten“, sagt Gabriele Overwiening, Mitglied des Vorstands der Bundesapothekerkammer. Die Hautstelle mit dem Schmerzpflaster sollte auch vor anderen Arten der Hauterwärmung geschützt werden, etwa durch Heizdecken, Wärmflaschen, Saunabesuche oder heiße Bäder.

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Optische Schalter

Chilischärfe mit Lichtsteuerung

 

München (22. Juli 2013) - Schmerzrezeptoren reagieren auf Chilischärfe, aber auch auf zahlreiche andere Reize. Nun gelang es LMU-Wissenschaftlern, ein Gegenmittel gegen Chilischärfe in einen Lichtrezeptor zu verwandeln, mit dem verschiedene Schmerzreize separat gesteuert werden können.

 

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Grünenthal-Initiative „Urlaub vom Schmerz“ bietet krebskranken Kindern wieder viel Spaß und Erholung nach ihrer Therapie

Die Geschwister kommen mit, der Schmerz bleibt zu Hause

 

Aachen (18. Juni 2013) - Auch in diesem Jahr förderte das Aachener Pharmaunternehmen Grünenthal in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln und dem Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche Bonn e.V. die Initiative „Urlaub vom Schmerz“. Sie ermöglicht seit 1993 krebskranken Kindern und deren Geschwistern einen einwöchigen Urlaub auf einem Reiterhof in Großalmerode (Hessen). Beim Spielen in der Gruppe, beim Füttern der Schweine und Kaninchen oder bei Ausflügen mit den Pferden konnten die Kinder ihre körperlich und seelisch oft sehr belastende Therapiezeit für eine Weile vergessen und aufregende und unbeschwerte Tage in der freien Natur genießen.

 

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Rote-Hand-Brief zu Flupirtin

Einschränkung der therapeutischen Zielgruppe und Begrenzung der Behandlungsdauer nach Bewertung des Lebertoxizitätsrisikos

 

Berlin (16. Juli 2013) - Flupirtin (z.B. Katadolon®, Trancopal® Dolo) ist ein zentral wirkendes, nicht opioides Analgetikum. Flupirtin bewirkt an seinem spinalen Angriffspunkt durch Aktivierung von Kaliumkanälen der Nervenzellen eine Hemmung der Weiterleitung von nozizeptiven Impulsen. Es ist zugelassen zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen wie Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, Tumorschmerzen, Dysmenorrhoe sowie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen.

 

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Kernpunkte des PRAC zur Berücksichtigung

Codeinhaltige Arzneimittel zur Schmerzbehandlung bei Kindern  

 

Bonn (11. Juli 2013) - Codein ist ein häufig angewendetes Analgetikum (Schmerzmittel), das über das Cytochrom-P450-Enzym CYP2D6 zum aktiven Metaboliten Morphin umgesetzt wird, welches für den pharmakologischen Effekt von Codein verantwortlich ist. Es gibt zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppierungen Unterschiede in der genetischen Ausprägung des CYP2D6-Enzyms. Diese Unterschiede bestimmen das Ausmaß, in dem Codein metabolisiert wird. Einige Menschen weisen einen Mangel an diesem Enzym auf, so dass bei ihnen kein schmerzstillender Effekt durch Codein eintritt. Dagegen weisen andere Menschen mehr als zwei Kopien des Gens für dieses Enzym auf und sind als ultra-schnelle Metabolisierer bekannt. Diese Menschen haben ein höheres Risiko für Nebenwirkungen, weil sie Codein schneller oder in größeren Mengen umsetzen.

 

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ABDA:

Schmerzmittel Diclofenac kann Risiko für Herzinfarkte steigern

 

Berlin (4. Juli 2013) - Laut einer neuen Empfehlung sollten Medikamente mit dem schmerzstillenden und fiebersenkenden Arzneistoff Diclofenac nur in der niedrigst wirksamen Dosierung und nur so lange eingenommen werden, wie dies unbedingt erforderlich ist. "Diclofenac kann in höheren Dosierungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel Herzinfarkte steigern", sagt Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

 

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Trotz Schmerzen aktiv sein

PALEXIA® retard: Mehr Lebensqualität für Patienten möglich

 

Aachen (25. Juni 2013) - Starke chronische Schmerzen sorgen häufig für erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität im Alltag. Wenn der Schmerz und seine Begleiterscheinungen Urlaubsaktivitäten erschweren, wird das Dilemma von Schmerzpatienten besonders deutlich. Analgetika mit starker Wirksamkeit und guter Verträglichkeit können hier Abhilfe schaffen, indem sie die Lebensqualität von Schmerzpatienten verbessern und ihre Selbstständigkeit im Alltag bewahren. Eine aktuelle Studie belegt, dass Tapentadol (PALEXIA® retard) diese Anforderungen erfüllen kann.1 So können Schmerzpatienten im Idealfall nicht nur die gemeinsam mit den behandelnden Ärzten vereinbarten Therapieziele erreichen, sondern vielleicht auch Urlaubsaktivitäten wahrnehmen, die ohne Schmerztherapie nicht möglich wären.

 

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Start für "The Societal Impact of Pain (SIP) 2013“ Fokus-Gruppen 2013

Auf dem Weg zu konkreten politischen Maßnahmen

 

Brüssel, Belgien (15. Mai 2013) - Das in diesem Jahr in Form von Fokus-Gruppen organisierte, europäische Symposium “The Societal Impact of Pain (SIP) 2013“ (Gesellschaftliche Auswirkungen von Schmerz) widmete sich den Themen „Qualitätsindikatoren“ und „Bewährte Methoden zur Reintegration chronischer Schmerzpatienten an ihren Arbeitsplatz“. Als Ergebnis wurden zwei Positionspapiere verfasst, die zukünftige politische Maßnahmen zur Verbesserung der Schmerzversorgung in Europa enthalten. Das pharmazeutische Unternehmen Grünenthal GmbH ist verantwortlich für die Unterstützung des Symposiums.

 

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Neuer HTA-Bericht

Akutschmerztherapie - noch keine klinische Routine

 

Wiesbaden (7. Mai 2013) - Jeder Patient hat Anspruch auf Linderung seiner Schmerzen. Viele Krankenhäuser behandeln akute Schmerzen jedoch noch nicht optimal. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler, die im Auftrag des DIMDI die Effektivität der Akutschmerztherapie in Krankenhäusern untersucht haben. Sie zeigen, dass eine effiziente Behandlung akuter Schmerzen wirksam ist und Kosten spart.

Ihre Ergebnisse fasst ein neuer HTA-Bericht zusammen (Health Technology Assessment, systematische Bewertung gesundheitsrelevanter Verfahren und Technologien). Er ist kostenfrei auf den Webseiten des DIMDI abrufbar.

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Flexiseq: Studiendaten belegen gute Wirksamkeit von innovativem Gel gegen Arthroseschmerzen. FLEXISEQTM, das innovative, arzneistofffreie, topische Gel gegen Arthroseschmerzen wirkt so gut wie das häufig verordnete Celecoxib. Dies wurde anhand umfangreicher Studiendaten während zweier Vorträge und eines Kolloquiums auf der Frühjahrstagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) aufgezeigt. Grundlage ist die in Deutschland entwickelte SequessomeTM Technologie. Ultraverformbare Phospholipidvesikel, mit dem Gel auf die Haut aufgetragen, können diese durchdringen und bis in das Gelenk gelangen. Dort bilden sie eine biologische Schmiere, die nachweislich den Schmerz lindert und die Beweglichkeit verbessert. Da FLEXISEQTM keinen pharmakologischen Wirkstoff enthält, hat es kaum Nebenwirkungen und kann ohne Probleme mit allen anderen Medikamenten, die der Arthrose-Patient einnehmen muss, kombiniert werden.FlexiseqTM

Studiendaten belegen gute Wirksamkeit von innovativem Gel gegen Arthroseschmerzen

 

Baden-Baden (3. Mai 2013) - FLEXISEQTM, das innovative, arzneistofffreie, topische Gel gegen Arthroseschmerzen wirkt so gut wie das häufig verordnete Celecoxib. Dies wurde anhand umfangreicher Studiendaten während zweier Vorträge und eines Kolloquiums auf der Frühjahrstagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) aufgezeigt. Grundlage ist die in Deutschland entwickelte SequessomeTM Technologie. Ultraverformbare Phospholipidvesikel, mit dem Gel auf die Haut aufgetragen, können diese durchdringen und bis in das Gelenk gelangen. Dort bilden sie eine biologische Schmiere, die nachweislich den Schmerz lindert und die Beweglichkeit verbessert. Da FLEXISEQTM keinen pharmakologischen Wirkstoff enthält, hat es kaum Nebenwirkungen und kann ohne Probleme mit allen anderen Medikamenten, die der Arthrose-Patient einnehmen muss, kombiniert werden.

 

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Kopfschmerzen nehmen in Deutschland tendenziell nicht zu

Mehr Kopfschmerzen bei Städtern als auf dem Land

 

München (29. April 2013) - Kopf- und Gesichtsschmerzen stellen in Deutschland ein gravierendes Gesundheitsproblem dar. 54 Millionen Deutsche geben Kopfschmerzen als Gesundheitsproblem im Laufe ihres Lebens an. Hochrechnungen gehen in Deutschland täglich von 17.000 Krankheitsfehltagendurch Kopfschmerzen aus. Das führte im Jahr 2005 zu indirekten Kosten von 2,3 Milliarden Euro. In Deutschland werden pro Jahr Schmerzmedikamente in über drei Milliarden Einzeldosierungen eingenommen, davon circa 85 Prozent aufgrund von Kopfschmerzen.

 

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Abb.: Zu gut vernetzt: Bei anhaltenden Schmerzen sorgt Kalzium in den Nervenzellen dafür, dass diese mehr Kontakte zu anderen Schmerz weiterleitenden Nervenzellen knüpfen. Diese Entdeckung von Heidelberger Wissenschftlern erklärt, wie es im Rückenmark zur Ausbildung des sogenannten Schmerzgedächtnisses kommt. Auf dem Bild zu sehen sind Ausläufer von Nervenzellen (rot und blau) mit den knotenförmigen Kontaktstellen (Synapsen). Photo: Uni HeidelbergSchmerzgedächtnis

Kalzium macht Nervenzellen chronisch schmerzempfindlich

 

Heidelberg (3. April 2013) - Heidelberger Pharmakologen und Neurobiologen haben einen Schlüsselmechanismus bei der Entstehung chronischer Schmerzen entdeckt: Bei anhaltenden Schmerzen sorgt Kalzium in den Nervenzellen dafür, dass diese mehr Kontakte zu anderen Schmerz weiterleitenden Nervenzellen knüpfen und dauerhaft empfindlicher auf schmerzhafte Reize reagieren. Diese Veränderungen im Rückenmark erklären erstmals, wie es zur Ausbildung des sogenannten Schmerzgedächtnisses kommt. Die Ergebnisse, die im Journal „Neuron“ erschienen sind, eröffnen neue Perspektiven für die Therapie chronischer Schmerzen.

 

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Ein Drittel der Patienten leidet unter Knochenschmerzen

Nuklearmediziner warnen vor Vitamin-D-Mangel

 

Berlin (3. April 2013) – Nuklearmediziner spüren, dass der Winter in Deutschland lang und sonnenlos war. „In unsere Praxen kommen derzeit auffallend viele Patienten mit unklaren Knochen- oder Muskelschmerzen“, sagt Dr. med. Detlef Moka, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Nuklearmediziner e. V. (BDN). Doch viele leiden gar nicht unter Rheuma oder entzündlichen Gelenkerkrankungen, wie zunächst vermutet. Immer häufiger sind die Beschwerden Folge eines schweren Vitamin-D-Mangels – Resultat einer anhaltenden Unterversorgung mit direktem Sonnenlicht. Zur Vorbeugung rät der BDN in den Monaten Oktober bis März zur Einnahme von Vitamin D, insbesondere bei älteren Menschen, die während der Sommermonate nicht genug Sonnenlicht „tanken“ können.

 

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Start für das neue Coxib vom Schmerzexperten Grünenthal

EXINEF® – Für ein Mehr an Bewegung bei Gelenkschmerzen

 

Frankfurt am Main (16. April 2013) – Für Patienten mit Gelenkschmerzen steht ab sofort eine neue Therapieoption vom Schmerzexperten Grünenthal zur Verfügung. Kai Martens, Geschäftsleiter Deutschland, erklärte anlässlich der Einführung von EXINEF® (Etoricoxib): „Patientenbedürfnisse haben für Grünenthal höchste Priorität. Unsere intensive Zusammenarbeit mit Ärzten und Patienten hat uns den Bedarf an einem gut wirksamen Coxib aufgezeigt, dessen Wirkung über 24 Stunden anhält.“ Grünenthal erweitert mit dem selektiven COX-2-Hemmer sein umfangreiches Portfolio an Analgetika, das bisher überwiegend aus Präparaten im Bereich der BtM (Betäubungsmittel) aus der eigenen Forschung und Entwicklung besteht.

 

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Rote-Hand-Briefe

Risiko eines Serotonin-Syndroms unter Fentanyl

 

Berlin (11. März 2013) - Fentanyl als transdermales Pflaster ist indiziert bei schweren chronischen Schmerzen, die nur mit Opioidanalgetika ausreichend behandelt werden können und einer längeren, kontinuierlichen Behandlung bedürfen. Fentanyl-Injektionslösung wird angewendet zur Schmerzbehandlung in der Intensivmedizin, in der Neuroleptanalgesie und -anästhesie, in der Allgemeinanästhesie und als Narkoseprämedikation.

 

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Schmerztherapie im Alter – eine Herausforderung

Ältere Schmerzpatienten können von pharmakokinetischen und -dynamischen Eigenschaften des 7-Tage-Schmerzpflasters profitieren

 

Frankfurt am Main (8. März 2013) – Ärzte, die chronische nicht-tumorbedingte Schmerzen bei Betagten und Hochbetagten behandeln, stehen im Praxisalltag vor besonderen Herausforderungen. Neben altersbedingten physiologischen, psychologischen und kognitiven Veränderungen erschweren auch Multimorbidität, Polymedikation und Non-Compliance die Auswahl eines adäquaten Analgetikums. Daher sollte bei Auswahl eines Opioids, insbesondere im Hinblick auf renale Dysfunktion, auf eine stabile Pharmakokinetik sowie ein geringes Interaktionspotential geachtet werden.(1) Eine suffiziente Analgesie, durch die Schmerzen langfristig gut kontrolliert werden können, ist für die Betroffenen oft der Schlüssel zu mehr Lebensqualität. Das transdermale 7-Tage-Schmerzpflaster NORSPAN® eignet sich vor allem aufgrund seiner pharmako­kinetischen und -dynamischen Eigenschaften zur Therapie betagter und hochbetagter Schmerzpatienten. Aktuelle Daten einer nicht-interventionellen Studie liefern nun auch in der Langzeittherapie neue Erkenntnisse zu dieser Applikationsform und bestätigen die Vorteile des 7-Tage-Schmerzpflasters.(2)

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