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Schmerz
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24. Deutschen Schmerz- und Palliativtag

Schmerzmedizin gegen die Pein der späten Jahre

 

Frankfurt am Main (6. März 2013) - Ältere Menschen leiden häufiger unter chronischen Schmerzen, erhalten aber seltener eine gute Schmerztherapie. Dies belegt eine Vielzahl von Studien. „Wir müssen der Unterversorgung der Patienten endlich ein Ende bereiten und Schmerzmedizin breit verfügbar machen“, formuliert Tagungspräsident Dr. Müller-Schwefe die zentrale Forderung des 24. Deutschen Schmerz- und Palliativtages, der vom 6.-9. März in Frankfurt/Main stattfindet. Denn eine wirksame Prävention und frühzeitige Behandlung von Schmerzen in jedem Alter ist das beste Mittel gegen die Pein der späten Jahre.

 

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AkdÄ:

Leberschäden im Zusammenhang mit Flupirtin

 

Berlin (5. März 2013) - Seit einer Bekanntgabe der AkdÄ im Jahr 2007 zu Spontanberichten über Leberschäden im Zusammenhang mit Flupirtin (1) wurden weitere Verdachtsfälle gemeldet und publiziert (2), darunter auch schwere Verläufe mit Leberversagen und Notwendigkeit einer Transplantation oder mit Todesfolge. Daher möchte die AkdÄ erneut auf das hepatotoxische Risiko und die Empfehlungen zur Risikominimierung aus der Fachinformation hinweisen.

 

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Akutschmerzprojekt QUIPS

„Kleine“ Operationen oft viel schmerzhafter als gedacht

 

Jena (27. Februar 2013) - Eine Studie mit mehr als 50.000 Patientendaten aus 105 deutschen Krankenhäusern zeigt überraschende Ergebnisse: Während einige der großen Eingriffe wie Lungen-, Magen- oder Prostataoperationen erstaunlich wenig Schmerzen nach sich ziehen, sind Blinddarmoperationen oder Mandelentfernungen, also relativ kleine, aber häufige Eingriffe, ausgesprochen schmerzhaft. Das spreche für eine oft unzureichende schmerztherapeutische Versorgung nach kleineren Operationen, so die Autoren der jetzt im Fachblatt „Anesthesiology“ veröffentlichten Studie.

 

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Alte Rezepte bleiben noch bis Ende 2014 gültig

Bundesopiumstelle gibt ab 4. März 2013 neues BtM-Rezept aus

 

Bonn (19. Februar 2013) - Die Bundesopiumstelle im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt ab 4.3.2013 neue Betäubungsmittelrezeptformulare (BtM-Rezepte) aus. Die alten Rezepte behalten noch bis zum 31.12.2014 ihre Gültigkeit und sollten weiterverwendet werden, bis sie vollständig aufgebraucht sind. Ärztinnen und Ärzte sollten die alten Rezepte daher nicht an die Bundesopiumstelle zurücksenden. Die Regelungen für das Ausfüllen der BtM-Rezepte ändern sich nicht. Die neuen BtM-Rezepte werden jedoch weitgehend an das aktuelle Muster 16 (Muster für das „Kassenrezept“) angepasst. Sie tragen zudem eine deutlich sichtbare, fortlaufende, neunstellige Rezeptnummer. Die Zuordnung der BtM-Rezepte zum verschreibenden Arzt erfolgt in Zukunft ausschließlich über diese Rezeptnummer. Mit neu eingefügten Sicherheitsmerkmalen gewährleistet das BtM-Rezept jetzt eine noch höhere Fälschungssicherheit.

 

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Schmerztherapeuten kritisieren geplante EBM-Reform scharf

Sehenden Auges vor die Wand

 

Berlin (14. Dezember 2012) - Die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) geplanten Maßnahmen zur EBM-Reform stoßen beim Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) auf vehementen Widerstand. „Der KBV sind die Daten zur Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Schmerzen hinlänglich bekannt. Trotzdem soll mit der EBM-Reform der bekanntermaßen bundesweit eher stützungsbedürftigen Schmerztherapie weiter das Wasser abgegraben werden. Das werden wir nicht hinnehmen“, sagte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.

 

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7-Tage-Schmerzpflaster als Analgetikum der ersten Wahl

Bei Niereninsuffizienz und Dialysepflicht Schmerzen richtig therapieren

 

München (4. Dezember 2012) – Viele betagte und hochbetagte Menschen leiden unter chronischen Erkrankungen, die oft mit Schmerzzuständen assoziiert sind. Mit zunehmendem Alter steigt deshalb auch die Zahl der eingenommenen Medika­mente und damit das Risiko für Arzneimittelinteraktionen und -nebenwirkungen. Zugleich ist das Flüssigkeitsvolumen vermindert und die Creatinin-Clearance sinkt. In der Folge reagieren ältere Patienten empfindlicher auf Arzneimittel, was die Schmerztherapie betagter und hochbetagter Patienten erschwert. Insbesondere die abnehmende Nierenfunktions­leistung, die bis zur Niereninsuffizienz und Dialysepflicht führen kann, stellt in der Schmerztherapie dieser Patientengruppe eine große Herausforderung dar. Arznei­stoffe, die vollständig oder zu einem sehr hohen Anteil über die Niere ausgeschieden werden, sind oft kontraindiziert oder müssen in der Dosis angepasst werden. Eine Ausnahme bildet das Buprenorphin-haltige 7-Tage-Schmerzpflaster (NORSPAN®). Buprenorphin wird hauptsächlich unverändert über den Stuhl ausgeschieden oder über die Leber verstoffwechselt.(1) Die Substanz kann so bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion ohne Dosisanpassung eingesetzt werden.(1,2,3)

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Antiphlogistische Schmerztherapie

Besonders Ältere profitieren von Celebrex®-Therapie

 

Bremen (21. November 2012) – Bei der Behandlung von Rheumapatienten steht die Schmerzreduktion und der Erhalt der Alltagsfunktionen im Mittelpunkt. Goldstandard für die Therapie entzündlicher Gelenkerkrankungen sind NSAR, die jedoch abhängig vom Wirkstoff unterschiedlich hohe Risiken bergen. Die Experten Prof. Markus Gaubitz, Prof. Rainer Wigand und PD Dr. Michael Überall diskutierten, welche Möglichkeiten die antiphlogistische Schmerztherapie mit traditionellen bzw. selektiven NSAR bietet und welche Risiken damit verbunden sein können.1 Im Fokus stand dabei die Behandlung von Patienten höheren Alters, die einen Großteil der Patienten mit Osteoarthrose ausmachen. Gerade für diese Altersgruppe ist eine Risikostratifizierung im Hinblick auf das gastrointestinale Risiko sinnvoll. Neue Daten zur CONDOR-Studie zeigen für Celebrex® im Vergleich zur Kombinationstherapie Diclofenac plus Omeprazol, bei Patienten über 65 Jahren, ein 6-fach vermindertes GI-Risiko für den oberen und den unteren GI-Trakt.2

 

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Patient-reported Outcomes

PAIN-OUT-Register wird Schmerzbehandlung nach OPs europaweit verbessern

 

Jena (19. November 2012) - Mit einem Fachsymposium beenden die Schmerzmediziner vom Uniklinikum Jena die Förderphase des PAIN-OUT-Projekts zur Verbesserung der Behandlung postoperativer Schmerzen. Am 22. und 23. November stellen die insgesamt 17 Kooperationspartner aus neun Ländern die Ergebnisse des EU-Projektes vor und geben zusammen mit internationalen Experten einen Ausblick auf deren Umsetzung in der klinischen Praxis.

 

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Quo vadis Deutsche Schmerzgesellschaft?

 

Oberursel (1. November 2012) - Mit großer Bestürzung mussten die Vertreter der Deutschen Schmerzliga (DSL) e.V. erfahren, dass sich die Mitgliederversammlung der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. – ihres neuen Kooperationspartners – am 17.10.2012 in Mannheim mit großer Mehrheit gegen die gemeinsam seit Jahren von der Deutschen Schmerzliga, der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DSG) e.V. und dem Berufsverband der Schmerztherapeuten Deutschlands (BVSD) vorangetriebene Forderung nach einem Facharzt für Schmerzmedizin ausgesprochen hat.

 

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Neueste Daten der QUEPP-Studie liefern spannende Erkenntnis: Nicht die Art des Schmerzsyndroms ist für eine erfolgreiche Behandlung entscheidend, sondern die Dauer des vorbestehenden Schmerzes

Mit QUTENZA™ frühzeitig neuropathische Schmerzen behandeln und Chronifizierungen vermeiden

 

  • Bereits nach sechs Monaten können periphere neuropathische Schmerzen chronifizieren.
  • Neueste Studiendaten lassen die Hypothese zu, dass der Chronifizierungsprozess von neuropathischen Schmerzen durch eine lokale und frühzeitige Therapie vermindert oder sogar aufgehalten werden kann.
  • Je früher periphere neuropathische Schmerzen mit dem 8%igen Capsaicin Pflaster QUTENZA™ behandelt werden, desto größer ist der Therapieerfolg und desto länger hält er an.

 

Mannheim (22. Oktober 2012) - Neueren Schätzungen zufolge leiden etwa fünf Prozent der Allgemeinbevölkerung unter neuropathischen Schmerzen.1 Zu den peripheren Neuropathien gehören zum Beispiel postzosterische Neuralgien, postoperative Neuropathien, periphere neuropathische Schmerzen aufgrund von Engpasssyndrom oder Krebserkrankungen, diabetische Polyneuropathie sowie Phantom- und Narbenschmerzen.

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Mechanismen-orientierte Schmerztherapie mit Pregabalin

Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen

 

Mannheim (19. Oktober 2012) - Jeder vierte Mann bzw. nahezu jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal im Leben von Rückenschmerzen betroffen1. Sie sind damit sehr häufig, neigen zur Chronifizierung und haben eine gesundheitsökonomische Tragweite. Bei einem Großteil der Betroffenen finden sich verschiedene pathophysiologische Komponenten und die neuropathische Beteiligung ist häufiger und bedeutsamer als bislang angenommen1. In diesen Fällen greift die nozizeptiv ansetzende Standardtherapie nicht ausreichend. Eine geeignete Therapie des neuropathischen Rückenschmerzes z.B. mit Pregabalin (LYRICA®) kann neben der Pathophysiologie des Schmerzes auch individuelle Komorbiditäten des Patienten berücksichtigen. Diesen Mechanismen-orientierten Therapieansatz verfolgen führende Schmerzexperten, die sich auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Schmerzgesellschaft in Mannheim für eine personalisierte Schmerztherapie aussprachen2.

 

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Schmerzkongress 2012

Effiziente Schmerztherapie – der Chronifizierung entgegen wirken

 

Mannheim (19. Oktober 2012) - Schmerzen des Halte- und Bewegungsapparates gehören zu den häufigsten Krankheitsbildern der ärztlichen Praxis. Ein Großteil der Schmerzen ist muskulär bedingt. „Ziel einer suffizienten Schmerztherapie ist es, den Schmerz zu reduzieren, damit Chronifizierungsvorgänge unterbunden werden und eine Mobilisierung des Patienten erreicht wird“, erklärte Dr. Cordelia Schott, Fachärztin für Orthopädie und Präsidentin der IGOST. Mit Flupirtin retard (Katadolon® S long) steht ein effektives Analgetikum zur Verfügung, das aufgrund seines Wirkmechanismus SNEPCO (selektiver neuronaler Kaliumkanalöffner) diesem Anspruch gerecht wird. Aktuelle Studiendaten wie SUPREME, die im Rahmen des Schmerzkongresses vorgestellt wurden, zeigen, dass mit Flupirtin retard eine effiziente Schmerzreduktion bei einem gleichzeitig guten Verträglichkeits- und Sicherheitsprofil erreicht wird.

 

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Für Versorgungsforschung und Register in der Schmerzmedizin!

Schmerz-Appell

 

Berlin (18. Oktober 2012) – Mit einem Appell, der mit mehreren Hundert Unterschriften von Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Schmerzmedizin, Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung gezeichnet werden wird, will die Deutsche Schmerzgesellschaft erreichen, dass in Deutschland die Versorgungsforschung im Bereich Schmerz ausgebaut wird.

 

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Innovative Therapieoption

BlueTouch – Natürliche Schmerzlinderung mit blauem LED-Licht

 

Mannheim (18. Oktober 2012) - Die medizinische Nutzung von blauem Licht ist nicht neu. Allerdings beschränkte sie sich bisher zumeist auf dermatologische Behandlungen. Ein Forscherteam des Philips Light & Health Ventures, einer Einrichtung innerhalb des Unternehmens Philips, das die therapeutischen Möglichkeiten von Licht untersucht, machte jedoch eine völlig neuartige Entdeckung. So konnte in Philips internen Studien ein weiterer Effekt von blauem LED-Licht (LED = Licht emittierende Diode) aufgezeigt werden: Die Anwendung von blauem LED-Licht einer speziellen Wellenlänge (453 Nanometern) auf der Haut regt körpereigene Prozesse an, die eine natürliche Schmerzlinderung bewirken.

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Deutscher Schmerzkongress 2012

Tapentadol – Welchen Unterschied kann eine Substanz machen?

 

Mannheim (18. Oktober 2012) - Seit zwei Jahren ist PALEXIA® retard in Deutschland verfügbar.1 Studiendaten und die Erfahrungen aus der Praxis bestätigen die starke Wirksamkeit und gute Verträglichkeit des Analgetikums in der Therapie chronischer Schmerzen.2 Eine kürzlich veröffentlichte Phase-IIIb-Studie3 belegt zudem, dass Patienten mit Rückenschmerzen mit und ohne neuropathische Komponente von einer Behandlung mit Tapentadol profitieren können. PALEXIA® retard ist das erste, auf das zentrale Nervensystem wirkende starke Schmerzmittel, das µ-Opioidrezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI) in einem Molekül vereint.4,5,6 Die Anforderungen an ein modernes Schmerzmedikament sind vielfältig. Neben der Verträglichkeit spielen vor allem die starke Wirksamkeit in der Langzeitbehandlung, die Verbesserung des Nachtschlafs und ein geringes Interaktionspotenzial eine große Rolle. „Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass Tapentadol diese Ansprüche erfüllt und sich daher bei vielen Schmerzpatienten erfolgreich einsetzen lässt.“, erklärt Dr. Kai-Uwe Kern, niedergelassener Schmerztherapeut aus Wiesbaden.

 

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Behandlung der Migräne

Bewährte Therapien, neue Optionen

 

Hamburg/Berlin (27. September 2012) – In Deutschland leiden über 10 Millionen Menschen unter Migräne. Somit gehört die Migräne zu den häufigsten Gesundheitsproblemen, und die Erkrankung kann das Allgemeinbefinden sowie das Alltagsgeschehen erheblich beeinträchtigen. Viele Patienten versuchen, die Symptome mit freiverkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke zu lindern. Doch diese zeigen nicht immer die erhoffte Wirkung. Vielmehr sind in jüngster Zeit zahlreiche neue Therapieoptionen entstanden. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) hat nun zusammen mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) ihre Leitlinien zur Therapie der Migräne aktualisiert, um die medizinische Versorgung nachhaltig zu verbessern. „Das erklärte therapeutische Ziel ist es, akut auftretende Migräneattacken schnell und nebenwirkungsarm zu behandeln. Dadurch reduziert sich der Leidensdruck der Patienten entscheidend“, erklärte Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Essen, heute auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie in Hamburg.

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Dr. James Allen Blunk: Chronische Obstipation beim Schmerzpatienten . Quelle: Chronische Obstipation aus verschiedenen Blickwinkeln. Satellitensymposium der Firma Shire auf der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS), Hamburg, Congress Center Hamburg, Saal 6, Donnerstag, 20. September 2012, 18.45-20.15 Uhr (tB). Photo: ShireChronische Obstipation

Chronische Obstipation beim Schmerzpatienten

 

PD Dr. med. Oğuzhan Dağtekin 

 

Hamburg (20. September 2012) - Die Obstipation ist eine übliche Nebenwirkung einer Opioid-Therapie, die zudem mit einer verzögerten Magenentleerung, Bauchkrämpfen, Unterleibsschmerzen und harten und trockenen Stühlen einhergehen kann. Die opioidinduzierte Obstipation hält, wenn sie auftritt, während der gesamten Therapiedauer an und hat einen bedeutenden Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten [1-2]. Opioide aktivieren Opioidrezeptoren im Gastrointestinaltrakt, vermindern die Freisetzung von Neurotransmittern, unterbrechen die rhythmischen Kontraktionen, die für eine normale intestinale Motilität notwendig sind und reduzieren die normale mukosale Sekretion [3-4]. Für Schmerzpatienten kann das, neben der Schmerzerkrankung selbst, eine extreme Belastung darstellen, die mit schmerzhaften und unvollständigen Darmentleerungen und einem Gefühl der Darm-Obstruktion assoziiert sein kann [5-6]. 

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Abb.: Fisch kann krank machen: Ciguatoxine lösen Vergiftungen aus. Bild: veer.comKälteschmerz nach Fischgenuss

Mechanismus der Überempfindlichkeit bei Ciguatoxin-Vergiftung

 

Erlangen-Nürnberg (14. September 2012) - Das heftige Unwohlsein kommt völlig unerwartet nach einer guten, ohne Bedenken eingenommenen Fischmahlzeit, ausgelöst von einem Nervengift. Noch lange Zeit danach melden einige Nerven schmerzhafte Kälte bei Temperaturen, die früher als erfrischend kühl empfunden wurden − ein typisches Kennzeichen der tropischen Fischvergiftung Ciguatera. Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftlern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zusammen mit Kollegen von der Australischen University of Queensland in Brisbane herausgefunden, welcher Mechanismus diese Überempfindlichkeit in Gang setzt: Ein Kältesensor wird stark sensibilisiert.

 

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Buprenorphin-haltiges 7-Tage-Pflaster punktet bei Sturzprävention

Schmerzen und Stürze im Alter bedingen sich gegenseitig

 

München (11. September 2012) – Ein Großteil der Betagten und Hochbetagten leidet unter behandlungsbedürftigen Schmerzen. Gerade bei dieser Patienten-gruppe, die darüber hinaus häufig von zunehmendem Muskel- und Knochenabbau sowie von koordinativen und kognitiven Störungen betroffen ist, sind Schmerzen mit einem hohen Risiko für Stürze assoziiert. Nicht selten ergeben sich nach einem Sturz Frakturen, die zu weiteren Schmerzen bis hin zur Schmerzchronifizierung führen und in einen Teufelskreis münden können. Zugleich verstärken die altersbedingte Einschränkung der Nierenfunktion, Multimorbidität und Polymedikation die Problemsituation. Dem sei bei der Therapie von betagten Schmerzpatienten Rechnung zu tragen, so Dr. Hermann Schwarz, Freudenstadt.

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Ergebnisse einer Phase-IIIb-Studie belegen die Wirksamkeit bei der Behandlung von Patien-ten mit schweren chronischen Rückenschmerzen

Tapentadol stark wirksam bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen mit und ohne neuropathische Komponente

 

Mailand, Italien (29. September 2012) - Eine kürzlich veröffentlichte Phase-IIIb-Studie1, die auf dem 14. Weltkongress des Internationalen Verbands für die Untersuchung von Schmerzen (IASP®) vorgestellt wurde, belegt, dass Patienten mit Rückenschmerzen mit und ohne neuropathische Komponente von einer Behandlung mit Tapentadol (PALEXIA® retard) profitieren können. Tapentadol ist das erste starke Analgetikum das μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI) in einem Molekül vereint. Weltweit leiden viele Menschen an Schmerzen des unteren Rückenbereichs und sind dadurch meist in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Die chronischen Rückenschmerzen zugrunde liegenden Ursachen sind sehr komplex und können häufig sowohl nozizeptive als auch neuropathische Komponenten bein-halten, was die pharmakologische Behandlung dieser Schmerzen zu einer großen Herausforderung macht.2,3,4

 

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Beschneidung von Jungen

„Eingriff nur mit adäquater Schmerzbehandlung durchführen!“

 

Berlin (3. August 2012) - Auch Säuglinge empfinden Schmerzen. Darauf weist die Deutsche Schmerzgesellschaft angesichts der aktuellen Debatte um eine Gesetzesgrundlage der Beschneidungspraxis bei Jungen hin. „Als Konsequenz des aktuellen Stands der klinischen und wissenschaftlichen Forschung appellieren wir, dass entsprechende Eingriffe nur unter adäquater Schmerzbehandlung und Nachsorge durchgeführt werden“, so Prof. Dr. med. Wolfgang Koppert, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.

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Therapie neuropathischer Schmerzen

Neu publizierte Ergebnisse zeigen überzeugende Wirksamkeit und Verträglichkeit von Targin®

 

  • Opioide haben festen Platz in der Behandlung neuropathischer Schmerzen
  • Retardiertes Oxicodon/ Naloxon (Targin®) mit hoher Effektivität in dieser Indikation
  • Gleichzeitig Rückgang opioidtypischer Nebenwirkungen und Verbesserung der Lebensqualität
  • Galenik von Opioiden ist bedeutend für ihre Wirksamkeit
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Abb.: Ben Novak im Labor: Experiment mit Rotlicht. Foto: Damian GorczanyTut doppelt weh

Ursache von Schmerz bei der Behandlung von hellem Hautkrebs

 

Bochum (20. Juni 2012) - Salbe auftragen, Licht an, Licht aus – so leicht lassen sich verschiedene Formen von hellem Hautkrebs heilen. Allerdings leidet ein Großteil der Patienten an starken Schmerzen während der sogenannten Photodynamischen Therapie. Warum die Behandlung mit Salbe und Rotlicht so schmerzhaft sein kann, haben RUB-Forscher aufgedeckt. Sie identifizierten die beteiligten Ionenkanäle und von den Krebszellen ausgeschiedene Signalmoleküle. „Die Ergebnisse liefern möglicherweise einen Ansatzpunkt, den Schmerz zu unterdrücken“, sagt Dr. Ben Novak vom Lehrstuhl Tierphysiologie.

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Schmerztherapie in Europa

Paradigmenwechsel in der Therapie chronischer Schmerzen: Tapentadol zeigt europaweit Erfolge

München (19. Juni 2012) – Schmerztherapie in Europa – ein Bild mit vielen Gesichtern. Unterschiedliche nationale Rahmenbedingungen machen einheitliche Standards bisher unmöglich. Sowohl Schmerztherapeuten als auch Gesundheitsexperten aus der Politik haben es sich zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz bezüglich der Versorgung zu erlangen, um moderne Therapieansätze zu etablieren. Mit Tapentadol (Palexia® retard) ist in einigen Ländern ein Analgetikum mit einem besonderen Wirkmechanismus (MOR-NRI) verfügbar, er bisher in einem Molekül einzigartig ist: μ-Opioid-Rezeptor-Agonismus (MOR) und Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmung (NRI) tragen beide synergistisch zur Analgesie bei. 1 Die überzeugenden Studienergebnisse 2 spiegeln sich bei der Behandlung chronischer nozizeptiver und neuropathischer Schmerzen im Praxisalltag wider.

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Einmal bei alltäglichen oder sportlichen Aktivitäten falsch aufgetreten oder mit den High Heels umgeknickt – schon spürt man bei jedem Schritt den Schmerz am anschwellenden Knöchel. Zur Behandlung der Verstauchung setzt man bislang auf nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) wie Diclofenac. Eine in Berlin beim Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte klinische Studie belegt nun: Es gibt eine natürlich Alternative zu NSAIDs – Traumeel. Photo: Biologische Heilmittel HeelNatürlich gegen den Schmerz

Studie belegt: Bei einer Verstauchung hilft das natürliche Traumeel ebenso wirksam und zuverlässig wie Diclofenac

 

Berlin (8. Juni 2012) – Einmal bei alltäglichen oder sportlichen Aktivitäten falsch aufgetreten oder mit den High Heels umgeknickt – schon spürt man bei jedem Schritt den Schmerz am anschwellenden Knöchel. Zur Behandlung der Verstauchung setzt man bislang auf nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAIDs) wie Diclofenac. Eine in Berlin beim Kongress der European League Against Rheumatism (EULAR) vorgestellte klinische Studie belegt nun: Es gibt eine natürlich Alternative zu NSAIDs – Traumeel.

 

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3. Internationales Symposium zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz

Chronische Schmerzen haben grundlegende Auswirkungen auf das Europäische Gesundheitssystem

 

Kopenhagen, Dänemark (31. Mai 2012) - Anlässlich des 3. internationalen Symposiums zu den gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz (“Societal Impact of Pain”, SIP 2012) in Kopenhagen forderte die europäische Expertenrunde der SIP-Plattform EU-Politiker und Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten dazu auf, Schmerz als eigene Krankheit anzuerkennen. Während der Dänischen EU-Ratspräsidentschaft kamen mehr als 400 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern zusammen, um für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Schmerz zu sensibilisieren, sich über bewährte Methoden auszutauschen und europäische, sowie nationale politische Programme zur Schmerzbehandlung voran zu treiben.

 

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Abb.: Illustration einer Lichtpunkt-Figur bei der 'Rückenübung'. Grafik: Marc de LussanetStudie über Patienten mit Rücken- und Schulterschmerzen

Schmerzen verändern den Blick

 

Chronische Schmerzen beeinflussen die Wahrnehmung von Bewegungen

 

Münster (23. Mai 2012) - Patienten mit chronischen Rücken- oder Schulterschmerzen sehen ihre Umwelt mit anderen Augen als gesunde Menschen – zumindest wenn es um ihre schmerzenden Körperteile geht. Darauf deutet die Studie eines interdisziplinären Teams von Wissenschaftlern aus Münster und Jena hin, die in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "PAIN" veröffentlicht ist. Demnach wirken sich chronische Schmerzen nicht nur auf die Körper der betroffenen Patienten aus. Sie können auch beeinflussen, wie Schmerzpatienten die Bewegungen wahrnehmen, die sie bei anderen beobachten: Das Urteilsvermögen der Betroffenen verändert sich im Hinblick auf die Bewegungen, die bei ihnen selbst Schmerzen auslösen würden.

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Deutsche Schmerzgesellschaft feiert Erfolg für Patienten und Ärzte

Endlich: Schmerzmedizin wird Pflichtfach

 

Bochum (15. Mai 2012) - Die Schmerzmedizin wird verbindliches Prüfungsfach für alle angehenden Ärzte. Der Bundesrat gab am Freitag (11.5.) grünes Licht für diese Änderung der Approbationsordnung, die damit um einen Querschnittsbereich 14 ergänzt wird. „Diese Änderung ist für uns und vor allem für die von Schmerz betroffenen Patienten eine sehr gute Nachricht“, freut sich Prof. Dr. Wolfgang Koppert, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft. „Sie ist das Resultat eines über viele Jahre andauernden Bemühens der Deutschen Schmerzgesellschaft – damals noch DGSS – bereits im Studium strukturierte Wissensinhalte zum Thema Schmerz fest zu verankern.“

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Deutsche Schmerzgesellschaft macht mobil

Aktiv gegen den Schmerz

 

Bochum (25. April 2012) - 17 Prozent der Deutschen leiden an nicht tumorbedingten chronischen Schmerzen. Nach aktuellen Schätzungen erhalten bis zu 50 Prozent dieser Patienten eine unzureichende Schmerztherapie. Deshalb fordert die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (ehemals DGSS, Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes) in ihrem „Nationalen Aktionsplan gegen den Schmerz“ Politik und Wissenschaft zum Umdenken auf. Mit der Umsetzung des erstmalig am 5. Juni stattfindenden bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“ soll außerdem zukünftig das Thema „Schmerz“ noch stärker in die Öffentlichkeit getragen werden.

 

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DGIM 2012 in Wiesbaden

Bei internistischen Patienten auf effiziente Schmerztherapie achten

 

Wiesbaden (14. April 2012) - In der internistischen Praxis sind die unterschiedlichsten Patientengruppen zu finden. Bei der Behandlung der verschiedenen Grunderkrankungen sollte das Thema Schmerzlinderung nicht außer Acht gelassen werden. Gehen doch viele Krankheitsbilder mit starken Schmerzen einher, die die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Hier ist eine gründliche Schmerzdiagnostik gefragt, um die zugrunde liegenden Schmerzmechanismen zu erkennen. Ein Wirkstoff, der sowohl bei nozizeptiven als auch bei neuropathischen und gemischten Schmerzen effizient ist, ist Tapentadol (Palexia® retard).(1)

 

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Abb.: Fadenwurm C. elegans. Foto: Universität FreiburgEin Airbag für die Wahrnehmung des Schmerzes

 

Neue Ergebnisse zur Schmerzforschung

 

Freiburg i.B. (4. April 2012) - Jeder kennt das Gefühl, wenn man auf eine scharfe Chilischote beißt oder sich den Mund mit heißen Getränken verbrennt. Dann werden Nervenzellen aktiviert, die diese potentielle Bedrohung an das Gehirn weiterleiten und dort eine Schmerzwahrnehmung verursachen. Bereits vor mehr als 14 Jahren wurde das erste Rezeptormolekül gefunden, das sowohl auf Hitze als auch auf Capsaicin, die wirksame Substanz in Chiliextrakten, reagiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler glaubten damals, dem Verständnis der Schmerzentstehung und ihrer medikamentösen Behandlung ein großes Stück näher gekommen zu sein. Die Ernüchterung war groß, als sich einige Jahre später herausstellte, dass Labormäuse, bei denen das Gen dieses Rezeptors künstlich entfernt worden war, immer noch Schmerz empfanden.

 

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