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22 | 04 | 2018
Sexualität
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Höhere Zufriedenheit durch partnerschaftlichen Sex

 

Von Prof. Dr. Uwe Hartmann, Hannover

 

Hamburg (5. März 2009) - Nicht nur kurz- sondern auch langfristig hat die Sexualität positive und Partnerschafts-stabilisierende sowie allgemein gesundheitsfördernde Effekte. Das Erlebnis Orgasmus bedeutet für jeden Menschen eine intensive, genussvolle Belohnung und erhöht die emotionale Intimität. Doch auch auf körperlicher Ebene setzt der Orgasmus wesentliche Veränderungen in Gang. So ist ein sedativer, schlafanstoßender Effekt, ebenso wie eine Aktivierung des Immunsystems belegt. Bei Frauen führt der Orgasmus zu einer Reduzierung von Schmerzerleben. Diese analgetische Wirkung konnte bei verschiedenen Schmerzsyndromen, z.B. bei Menstruationsschmerzen oder Migräne nachgewiesen werden. Es gibt Hinweise darauf, dass intensivere sexuelle Aktivität allgemein mit einer besseren Gesundheit verbunden ist und möglicherweise protektive Effekte hat. Regelmäßige sexuelle Aktivität ist wichtig, um genitale Strukturen und Funktionen aufrechterhalten. Insgesamt sind sexuelle Gesundheit und Zufriedenheit zentrale Komponenten eines „erfolgreichen Älter-Werdens“ wobei gerade in mittlerem und hohem Lebensalter die Parole zu gelten scheint „use it or lose it“.

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Sex – länger, effektiver, besser? 

„Die Erektionsdauer“

Von Prof. Dr. Frank Sommer, Hamburg

Hamburg (5. März 2009) - Die Wahrnehmung zur Dauer des Geschlechtsverkehrs ist deutlich unterschiedlich zwischen Frauen und Männern. In einer Untersuchung mit audiovisueller Vorführung wurde Männern im Alter von 19 bis 61 Jahren und Frauen im Alter von 21 bis 54 Jahren ein Sexualakt gezeigt, der 5 Minuten dauerte. Die Befragung der Probanden hinterher ergab aber, dass die Männer die Dauer des gezeigten Sexualaktes auf fast 24 Minuten schätzten, während Frauen ihn nur auf etwa die Hälfte – 13 Minuten schätzten. Laut amerikanischen Sexualtherapeuten gibt es tatsächlich für das Paar einen wünschenswerten Zeitraum für die Dauer des Geschlechtsverkehrs: sieben bis 13 Minuten.

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ED-Therapie mit Vardenafil: Bringt die Dauereinnahme einen therapeutischen Vorteil?

Von Prof. Dr. med. Theodor Klotz, Weiden

Hamburg (5. März 2009) - Mit den PDE-5-Inhibitoren liegen seit einigen Jahren Wirkstoffe vor, die in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) gute Ergebnisse liefern. Präklinische Hinweise auf eine Reversibilität von Fibrose und Atrophie der glatten Muskulatur im C. cavernosum nach regelmäßiger Gabe von PDE-5-Inhibitoren haben in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, ob diese Substanzen auch positive, „heilende“ Langzeiteffekte auf die ED haben. Die Ergebnisse der aktuellen RESTORE-Studie mit Vardenafil widerlegen jedoch diese Hypothese.

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Fragebogen im Internet soll Aufschluss über das Gefühl sexueller Befriedigung geben

 

Hannover (27. Januar 2009) - Ein großes Forschungsgebiet in der Sexualmedizin ist derzeit die sexuelle Befriedigung. Mit Hilfe mehrerer Fragebögen im Internet erstellt Dr. Susanne Philippsohn, Ärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Klinische Psychologie der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), eine Studie zum Gefühl sexueller Befriedigung nach Geschlechtsverkehr und nach Selbstbefriedigung. "Dabei ist es wichtig, dass nicht nur Männer und Frauen mit einer für sie befriedigenden Sexualität teilnehmen, sondern auch Menschen, die mit ihrer Sexualität gerade nicht so glücklich sind", sagt Dr. Philippsohn. Die Ergebnisse der Untersuchung dienen als Grundlage für weitere Forschung in der Sexualmedizin. "Wir brauchen vernünftige Fragebögen zu sexueller Befriedigung, um später mögliche Zusammenhänge mit sexueller Lust bzw. Unlust, mit der Partnerbeziehung und mit allgemeinem Wohlbefinden untersuchen zu können."

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ED und Hypogonadismus:

Eintrittspforten für die Männergesundheit

 

Berlin, 20. November 2008 – Männer gehen anders mit ihrer Gesundheit um als Frauen: Sie suchen nur ungern und erst spät einen Arzt auf. Symptome einer erektilen Dysfunktion oder eines Altershypogonadismus sind für „Ihn“ oft der erste Anlass, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Diese Störungen sind häufig mit anderen kardiovaskulären oder metabolischen Risikofaktoren wie der Hypertonie oder dem metabolischen Syndrom vergesellschaftet.

 Die Effizienz des PDE-5-Hemmers Vardenafil (Levitra®) bei der erektilen Dysfunktion (ED) ist in zahlreichen Studien für eine breite, zum Teil auch schwierig zu behandelnde Patientenpopulation belegt. Jüngst bestätigten sowohl die REINVENT-, als auch die RESTORE-Studie für Vardenafil, dass die Einnahme von Vardenafil „bei Bedarf“ im Vergleich zu einer Dauertherapie das sinnvollste und zugleich für den Patienten kosteneffizienteste Vorgehen bei der Behandlung der ED ist.

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Aktuelle Aspekte: Altershypogonadismus und das metabolische Syndrom des Mannes

 

Von PD Dr. med. Michael Zitzmann

 

Berlin (20. November 2008) - Die Zahl der älteren Männer mit Beschwerden wie Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes mellitus Typ 2 und entsprechenden Gefäßleiden, oft führend an der erektilen Dysfunktion erkannt, steigt drastisch. Diese Erkrankungen sind deutlich mit einem Testosterondefizit gekoppelt, das seiner Natur nach ein gemischter Hypogonadismus ist, der so genannte Altershypogonadismus. Dies kann bei entsprechend vorhandener Prädisposition, wie einem hohen Anteil an Bauchfett, jedoch durchaus auch jüngere Männer treffen.

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Neue Dauertherapie der erektilen Dysfunktion in Deutschland:

Besonders sexuell aktive Männer profitieren

 

Photo: Lilly DeutschlandHamburg (22. Oktober 2009) - Diese Nachricht bedeutet Hoffnung für viele Männer, die unter erektiler Dysfunktion (ED) leiden. Seit September 2008 können Ärzte ein neues Medikament zur Dauertherapie bei Erektionsstörungen verordnen. Besonders sexuell aktive Betroffene, die mehr als einmal pro Woche Sex haben, sollen von der täglichen Einnahme des neuen Medikaments profitieren.

Die neue Therapie-Option gehört zur Substanzgruppe der PDE-5-Hemmer. Bisher gibt es zwei kurz wirksame und einen lang wirksamen PDE-5-Hemmer mit einer Wirkdauer von bis zu 36 Stunden auf dem Markt. Sie hemmen das Enzym PDE 5 (Phosphodiesterase 5), das für den Abbau der Erektion verantwortlich ist. So fördern die Tabletten den Bluteinstrom in den Schwellkörper des Penis und ermöglichen eine Erektion. Der länger wirksame PDE-5-Hemmer konnte jetzt in geringerer Dosis als Dauertherapie entwickelt werden. Bisher erfolgte die Einnahme des Wirkstoffs ausschließlich bei Bedarf.

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Nicht nur auf Wolke 9:

Sex mit über 60 weit verbreitet

 

Osnabrücker Sozialwissenschaftler Prof. Otten stellt "Die 50+ Studie" vor

 

Osnabrück (9. Oktober 2008) - Rund 80 Prozent der Männer und gut 60 Prozent der Frauen zwischen 50 und 70 Jahren haben regelmäßigen und durchaus variantenreichen Sex. 80 Prozent aller 50+Paare beurteilen ihre Beziehungen als gut bis sehr gut und ganze 90 Prozent von ihnen verbringen ihre Zeit am liebsten mit dem Partner. Die Forscher sprechen vom Philemon & Baukis Syndrom (Liebe und Zweisamkeit bis ins hohe Alter) als neuem gesellschaftlichen Basis-Trend. Groß im Kommen sind dabei Erlebnis-Reisen, ausgedehnte Kinobesuche und fetzige Tanz-Parties. Dies sind nur einige der spektakulären Ergebnisse der ersten, zwischen Februar und März 2008 von der "Forschungsgruppe 50+" der Universität Osnabrück durchgeführten Studie.

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DGGG-Kongress 16. - 19. September 2008 in Hamburg

 

Vermindertes sexuelles Verlangen - Frauen suchen Hilfe

 

Hamburg/Ingelheim (19. September 2008) - "Ich habe meine Lust auf Sex verloren - das belastet mein ganzes Leben", solche oder ähnliche Äußerungen hören Gynäkologen von Frauen mit vermindertem sexuellen Verlangen (HSDD = Hypoactive Sexual Desire Disorder). Laut einer Studie des Informationszentrums für Sexualität und Gesundheit e.V. (ISG, Freiburg) suchen viele Patientinnen aller Altersklassen Rat bezüglich sexueller Probleme. Am häufigsten wird das Thema vermindertes sexuelles Verlangen angesprochen. Dabei ist der Gynäkologe der erste und wichtigste Ansprechpartner für die betroffenen Frauen. Demgegenüber steht, dass Gynäkologen nach eigenen Angaben über therapeutische Möglichkeiten nicht ausreichend informiert sind. In dieser aktuellen Befragung zu weiblichen sexuellen Funktionsstörungen, die im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Hamburg erstmals vorgestellt wurden, gaben nur 42,2 Prozent der befragten Ärzte an, sich bei der Diagnostik sicher zu fühlen.

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Tabuthema: "Trockene Scheide"

Rat suchen statt schweigen - wenn bei Frauen die Lust ausbleibt

Von Brigitte Hieronimus, Borken

Hamburg (17. September 2008) - Es ist eine der vielfältigen Erfahrungen von Frauen, dass sie schon als Mädchen mit ihren Eltern nicht über Sexualität reden konnten und auch nicht auf ein positives selbstbestimmtes Sexualleben vorbereitet wurden. Heute versucht die Schule im Fach Sexualkunde diese Aufgabe zu übernehmen, aber Informati­onen ersetzen kein vertrauliches Gespräch. Durch die freizügige Darstellung von sexueller Lust oder Un­lust der Frauen in den Medien werden Bilder von „immer können“ und „stets zur Verfügung sein“ sugge­riert. Gleichzeitig wird Angst vor dem Älterwerden geschürt und die Menopause oder die Wechseljahre als Schreckgespenst mit all ihren nachteiligen Symptomen dargestellt. Dass auch die Befürchtung vor tro­ckenen Schleimhäuten wächst, zeigt sich in vielen Beratungssituationen. Was also hat es auf sich, wenn sich keine Lust einstellen will und der weibliche Körper deutliche Signale wie Scheidentrockenheit sendet?

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Richtigstellung zu Fernsehbeitrag über Viagra®-Fälschungen in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008

 

Viagra®-Originaltabletten sind außen blau und innen weiß

 

Berlin (1. August 2008) - In dem Beitrag "Medikamentenkauf im Internet. Warnung vor gefälschten Medikamenten" in der ZDF-Sendung "Drehscheibe Deutschland" vom 1. August 2008, 12.15 Uhr bis 13.00 Uhr, wurde fälschlicherweise die Information verbreitet,

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