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18 | 12 | 2017
KPJ

Du bist ja so peinlich!

 

Marburg (13. April 2011) - Wenn man sich für andere schämt, sind vergleichbare Gehirnareale aktiv, wie wenn man den Schmerz anderer nachempfindet. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie zu den neuronalen Grundlagen des Fremdschämens, die Wissenschaftler der Philipps-Universität in der aktuellen Ausgabe des Online-Wissenschaftsmagazins „PLoS One“ veröffentlichten, die am kommenden Mittwoch erscheint. Die Autoren um Dr. Sören Krach und Frieder Paulus berichten darin über Ergebnisse, die sie mittels Verhaltensexperimenten und funktionaler Magnet-Resonanzbildgebung (fMRT) erzielt haben.

 

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Maskierte Angst: Eine Gruppe von Nervenzellen steuert das Angstverhalten im Gehirn (rechts). Dieses kann durch die Aktivität einer zweiten Gruppe maskiert werden (links) – allerdings ohne dass die Angst vollständig verschwindet. (Carlos Toledo/Bernstein Center Freiburg).Die maskierte Angst

 

Simulationen von Angstzuständen können deren Entstehung erklären – und wieso es schwierig ist, sie loszuwerden

 

Freiburg (18. März 2011) - Das Angstempfinden ist ein natürlicher Begleiter unseres Lebens und ein sinnvoller Schutzmechanismus. Doch manchmal nehmen Ängste überhand und sind nur schwer wieder abzulegen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Freiburg, Basel und Bordeaux haben nun die Vorgänge im Gehirn bei der Entstehung und Unterdrückung von Ängsten im Computer simuliert. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „PLoS Computational Biology“ erklären Ioannis Vlachos vom Bernstein Center der Universität Freiburg und Kollegen aus Bordeaux und Basel erstmals, auf welche Weise scheinbar abgelegte Ängste in Wirklichkeit nur verdeckt, aber nicht verschwunden sein können. Der Grund für die Hartnäckigkeit von Ängsten ist, dass sie buchstäblich tief sitzen: Tief unter dem Großhirn liegt in unserem Denkorgan der „Mandelkern“. Er spielt im Angstverhalten eine zentrale Rolle.

 

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Wer gut lügen kann, ist klüger

Machen Kinder, die lügen können, später eine bessere Karriere?

Hannover/telepolis (19. Mai 2010) - Wer nicht lügt, kommt im Leben nicht zurecht. Wer nur ehrlich ist, hat Probleme. Mit Lügen kann man Konfrontationen zu eigenen Gunsten umschiffen und sich Vorteile verschaffen. Das ist nicht für Erwachsene der Fall, sondern auch schon bei kleinen Kindern. Zwar ist mit der bürgerlichen Aufklärung der Drang zum Authentischen gegenüber den höfischen Ritualen aufgekommen, aber man lebt wohl einfacher miteinander, wenn man auf der Bühne nach gewissen Spielregeln handelt, also den Schein dem Sein vorzieht.

Für Kang Lee von der University of Toronto und Direktor des Institute of Child Study gehört Lügen zur Entwicklung. Kinder, die nicht lernen zu lügen, haben Schwierigkeiten mit dem Erwachsenwerden – für die Politik wären sie schon gar nicht geeignet. Strafen sollte man Kinder nicht, wenn man sie beim Lügen erwischt, meint Kang Lee, denn dann hätten sie einen wichtigen Schritt im Leben vollzogen.

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Hauttest kann ungesunden Lebensstil nachweisen

Neuartiges Verfahren zur Ernährungskontrolle

 

Berlin (10. Februar 2011) - Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt ein einzigartiges Messverfahren entwickelt, das binnen Minuten Aussagen darüber erlaubt, ob die Lebensweise eines Menschen gesund oder ungesund ist. Dieses Verfahren wird nun mit Unterstützung der Kompetenznetze für optische Technologien in einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Pilotstudie mit 50 Schülerinnen und Schülern erprobt. Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, ob Jugendliche ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten ändern, wenn die Folgen ungesunder Ernährung oder auch die Auswirkungen der letzten Party mit Alkohol- und Nikotinkonsum für sie direkt sichtbar gemacht werden. Darüber hinaus sollen die Schüler näher mit den gegenwärtigen Möglichkeiten der optischen Technologien vertraut gemacht werden.

 

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Versorgung Sterbender endlich nicht mehr kriminell?


Bundestag legt Gesetzesänderung zum Betäubungsmittelrecht vor

 

Berlin/Bochum/Fulda (17. August 2010) - Die Interessengemeinschaft-SAPV begrüßt die Einigung der Koalitionsfraktionen auf Initiative des Gesundheitsministeriums auf Änderungen des Betäubungsmittelrechts. Durch die geplanten Gesetzesänderungen wird die Versorgung von schwerstkranken Menschen mit notwendigen Schmerzmitteln in der letzten Lebensphase deutlich verbessert.

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