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22 | 10 | 2017
KPJ

Längs oder Quer?

Welcher Schnitt ist besser bei Bauchoperationen?

 

Kein Unterschied bei Heilungsverlauf und Schmerz nach der Operation

Komplikationsrate gleich - außer Wundinfektion

 

Studienpatient nach Bauch-OP an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Damit der Patient nicht erkennt, ob sein Operationsschnitt längs oder quer angelegt wurde, musste der Verband den ganzen Bauchraum abdecken. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg.Heidelberg (29. Juni 2009) - Eine ungewöhnliche Studie an der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg hat erstmals untersucht, ob die Schnittführung bei einer großen Bauchoperation Auswirkung auf die Ergebnisse hat. Weder Arzt noch Patient wussten, wie der Schnitt gesetzt worden war. Die Studie an 200 Patienten hat gezeigt, dass Schmerzempfinden und Heilungsverlauf unabhängig davon sind, wie die Bauchhöhle eröffnet wurde. Auch Komplikationen traten gleich häufig auf, abgesehen von Wundinfektionen, die möglicherweise wegen Durchblutungsproblemen bei der Quer-Inzision häufiger waren. Die Empfehlung der Heidelberger Chirurgen lautet deshalb, dass der Chirurg individuell je nach Krankheitsbild über die Schnittführung entscheiden sollte.

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„STAY WILD STATT BURN OUT“

VELKD-Publikation zum Thema Burn-Out

- kostenloser Download

 

Stay wild statt burn outHannover (15. Juni 2009) - In zweiter Auflage ist jetzt im Gütersloher Verlagshaus die Publikation „STAY WILD STATT BURN OUT – Leben im Gleichgewicht“ (124 Seiten, 6,95 Euro) der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) erschienen. Sie beschäftigt sich „aus christlicher Perspektive“ mit Burn-Out und war Anfang März erstmals aufgelegt worden.

Das Buch wurde vom Seelsorgeausschuss der VELKD unter der Leitung von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (München) erarbeitet. Sie gibt den Band zusammen mit dem früheren Gemeindepädagogik-Referenten der VELKD, Dr. Norbert Dennerlein, heraus.

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Wenn Darmbakterien surfen gehen

Molekularer Signalweg bei Durchfallerkrankung

 

EHEC auf DarmzelleBraunschweig (19. März 2009) - Das Bakterium Escherichia coli gehört zur gesunden menschlichen Darmflora. Aber E. coli hat auch krankheitserregende Verwandte, die Durchfallerkrankungen hervorrufen: enterohämorraghische E.coli-Bakterien (EHECs).

Während einer Infektion besiedeln sie die Darmschleimhaut und verursachen dabei im Gegensatz zu gutartigen Bakterien Verletzungen. Die EHECs haften sich fest an die Oberfläche der Schleimhautzellen an und verändern deren Inneres: Ein Teil des zellulären Stützskeletts - das Aktin-Skelett - wird derart umgebaut, dass die Zelloberfläche unter den Bakterien sockelförmige Auswüchse bildet, sogenannte Pedestals. Die Bakterien sind auf diesen Sockeln fest verankert; die Pedestals dagegen sind beweglich. So können die Bakterien auf ihnen sitzend über die Zelloberfläche surfen und sich darauf vermehren, ohne aus dem Darm gespült zu werden. Wie aber bringen die Bakterien die Wirtszelle zum Umbau des Aktin-Zellskeletts? Forscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) haben jetzt den Signalweg aufgeklärt, der zur Bildung dieser Sockel führt.

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Warum das Herz links schlägt

 

Würzburg (7. April 2009) - Bei allen Wirbeltieren - und damit auch beim Menschen - schlägt das Herz im Normalfall auf der linken Körperseite. Warum das so ist, wird noch nicht bis ins letzte Detail verstanden. Würzburger Entwicklungsbiologen sind der Lösung dieses Rätsels jetzt einen entscheidenden Schritt näher gekommen.

Wenn aus einer befruchteten Eizelle während der Embryonalentwicklung ein lebensfähiger Organismus heranwachsen soll, müssen die Zellen unter anderem wissen, wo links und wo rechts ist, damit die Organe am Ende in der richtigen Form am richtigen Ort landen. So entwickelt sich beispielsweise bei allen Wirbeltieren das Herz aus einem zunächst schlauchförmigen Gebilde, das bereits kurz nach seiner Entstehung eine Krümmung zur rechten Körperseite aufweist. Diese erste Asymmetrie hat zur Folge, dass am Ende - nach einer ganzen Reihe weiterer Drehungen - die Herzspitze zur linken Körperseite weist.

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Operations-Checklisten haben Nutzen belegt

Chirurgen tagen zu Qualitätssicherung in der Chirurgie

 

Berlin/Greifswald (30. Januar 2009) - Eine von der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) empfohlene Sicherheits-Checkliste für Operationen hat bei Tests in weltweit acht Ländern ihren Nutzen belegt: Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen lassen sich um ein Drittel senken, wenn Operateure einfache aber grundlegende Kontrollen in den Ablauf einbinden. Die DGCH bekräftigt deshalb ihre Empfehlung: Chirurgen sollten die Checkliste der Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) in der täglichen Klinikroutine anwenden. Im Rahmen der 17. Jahrestagung der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung in Greifswald thematisiert die DGCH weitere Ansätze, um Operationen noch sicherer zu machen.

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