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13 | 12 | 2017
KPJ

Wertvolle Hilfe für den Umgang mit demenzkranken Menschen

Biographieheft

 

Mainz (10. Februar 2010)  -  Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenminister Karl Peter Bruch haben heute in Mainz eine wertvolle Hilfe für den Umgang mit Menschen mit Demenz vorgestellt. Die von den beiden Ministerien und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz entwickelte Informationsmappe enthält ein Biographieheft und ein Vermisstendatenblatt, die bei den persönlichen Unterlagen von Demenzkranken aufbewahrt und vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden sollen. Das Biografieheft soll pflegenden Angehörigen und Fachkräften Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Menschen geben. Das Datenblatt dient dem Schutz der erkrankten Menschen und kann der Polizei eine wirkungsvolle Hilfe im Vermisstenfall sein. Angehörige oder Betreuerinnen und Betreuer sollten die Mappe mit Biografieheft und Datenblatt möglichst früh nach der Diagnosestellung gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Angehörigen ausfüllen.

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Krebskranke Kinder haben in Deutschland eine hohe Wahrscheinlichkeit zu überleben

  • IQWiG legt Abschlussbericht zur pädiatrisch-onkologischen Versorgung vor
  • Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen noch unzureichend untersucht

Berlin (16. Oktober 2009) - Bezogen auf das Überleben ist die Versorgung krebskranker Kinder in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut. Andere Aspekte, wie etwa Lebensqualität, Schmerzen und Langzeitfolgen der Erkrankung sind jedoch noch zu wenig in Studien untersucht, so dass unklar bleibt, wie gut die medizinische Versorgung hier ist. Zu diesem Ergebnis kommt der am 16. Oktober 2009 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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Ethisch handeln in der Pflege

Diakonie gibt neue Handreichung für Mitarbeitende in Altenpflege, ambulanter Pflege und Krankenhaus heraus

 

Ethisch Handeln in der PflegeFrankfurt am Main (5. August 2009) - Vier Jahre nach der ersten Handreichung „Ethisch handeln im Krankenhaus“ hat das Diakonische Werk in Hessen und Nassau (DWHN) zum Thema Ethik im Gesundheitswesen einen zweiten Band herausgegeben: „Ethisch handeln in der Pflege“. Wie der Vorgänger-Band wendet sich das Handbuch vor allem an Mitarbeitende in Altenpflegeheimen, in der ambulanten Pflege und im Krankenhaus.
In zehn ausgewählten Beispielen behandeln die Autoren ethische Probleme in der Pflege. Dabei geht es nicht nur um „klassische“ Pflegesituationen, sondern auch um Fragen an den so genannten „Schnittstellen“: um Fragen, die primär in den Aufgabenbereich von Angehörigen, Betreuern, Ärzten und Heimleitungen gehören, mit denen aber zuerst Schwestern und Pfleger konfrontiert sind – weil sie diejenigen sind, die rund um die Uhr unmittelbar mit den Patienten und Bewohnern Kontakt haben.

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IfD-Studie zur Pflegequalität und Pflegesituation in Deutschland

Altenrepublik im Finanzierungsdilemma

 

  • Politik vernachlässigt Thema Pflege.
  • Angst vor Armut im Pflegefall.
  • Bürger fordern mehr und besser qualifiziertes Personal.

 

Berlin (15. Oktober 2009) – Die Mehrheit der Bürger in Deutschland fordert Klarheit über die finanzielle Absicherung im Pflegefall und fühlt sich von der Politik mit dem Thema allein gelassen. Zu diesen Ergebnissen kommt die neue repräsentative Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) „Pflege in Deutschland“ im Auftrag der Marseille-Kliniken AG. In der aktuellen Bestandsaufnahme über alle Alters- und Einkommensklassen aus Ost- und Westdeutschland wurden 1.804 Bürger zu den Themen Qualität, Finanzierung und politische Relevanz des Pflegesystems befragt.

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Wirksamkeit belegt: Internettherapie hilft trauernden Eltern

Bundesweit einmaliges Projekt zur Trauerbewältigung nach Verlust eines ungeborenen Kindes

 

(v. l): Freuen sich über den Erfolg der bundesweit einmaligen Internettherapie für trauernde Eltern: Prof. Dr. Anette Kersting und die Diplom-Psychologinnen Kristin Kroker und Katja Baus. Photo: UKMMünster (5. August 2009). "Der Verlust eines ungeborenen Kindes ist für die betroffenen Eltern oft ein traumatisches Erlebnis." Diese Erfahrung hat Prof. Dr. Anette Kersting als Ärztin und Psychotherapeutin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Münster (UKM) bereits häufig gemacht. Aus diesem Grund entwickelte sie ein bundesweit einmaliges Projekt: Eltern, die während oder unmittelbar nach der Schwangerschaft ein Kind verloren haben, bietet Anette Kersting gemeinsam mit den Diplom-Psychologinnen Kristin Kroker und Katja Baus eine Internettherapie, in der sie ihre Trauer verarbeiten können. Vor rund 18 Monaten startete das Onlineportal. Mittlerweile liegen im Rahmen der wissenschaftlichen Evaluierung des Projekts erste Ergebnisse vor, die auf eine gute Wirksamkeit der Internettherapie schließen lassen.

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