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22 | 04 | 2018
KPJ

Patientengerechte Therapiewahl bei oraler Antikoagulation

Gerinnungs-Selbstmanagement verbessert Therapie-Outcome

 

Mannheim (6. Mai 2013) - Die Wahl eines oralen Antikoagulans zur Vorbeugung thromboembolischer Ereignisse bei Vorhofflimmern oder anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sollte immer individuell auf den Patienten abgestimmt sein, erklärten Experten auf einem Symposium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden.(1) Zur oralen Langzeitkoagulation stehen gegenwärtig sowohl die gängigen Vitamin-K-Antagonisten (VKA) als auch neue orale Antikoagulantien (NOA) zur Verfügung. Insbesondere Komorbiditäten wie Niereninsuffizienz oder Kontraindikationen und die Compliance sind bei der passenden Therapie zu berücksichtigen. Werden VKA angewendet, kann die dauerhafte Kombination mit Gerinnungs-Selbstmanagement die Therapie optimieren.(2,3) Die regelmäßige Messung des Gerinnungswertes durch den Patienten lässt sich mit Messgeräten wie dem CoaguChek® XS System schnell und sicher durchführen.

 

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Alter – Kosten – fehlende Arzt-Patienten-Bindung

Mythen zum Gerinnungs-Selbstmanagement

 

Mannheim (26. März 2013) - Derzeit leben in Deutschland etwa 900.000 Menschen, die zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse auf eine orale Langzeitantikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten (VKA) angewiesen sind. Die häufigsten Indikationen hierfür sind Vorhofflimmern, der Einsatz nach künstlichem Herzklappenersatz und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Begleitendes Gerinnungs-Selbstmanagement (GSM) kann das Blutungs- und Thromboserisiko signifikant senken.(1) Rund 22 Prozent der Patienten nutzen bereits diese Möglichkeit zur regelmäßigen Messung der Thromboplastinzeit (INR-Wert) und der bedarfsgerechten Anpassung ihrer oralen Antikoagulation. Trotzdem gibt es Vorbehalte bei Behandlern, diese leitliniengesicherte(2) Kombination von VKA und GSM einzusetzen.

 

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Dr. Nicolai Worm: 'Menschenstopfleber'. Die heimliche Volkskrankheit mit tödlichen Folgen: Fettleber! Systemed-Verlag . Dr. Nicolai Worm

"Menschenstopfleber"

 

Die heimliche Volkskrankheit mit tödlichen Folgen: Fettleber!

 

Systemed-Verlag

Lünen 2013

200 S. m. farb. Abb.

ISBN-13: 9783927372788

 

Preis: 19,99 Euro

 

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Nutzen lässt sich mangels Studien derzeit nicht beurteilen

Vorbericht zu PET und PET/CT bei Bauchspeicheldrüsenkrebs veröffentlicht

 

Köln (1. Juli 2013) - Der Stellenwert der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) allein oder in Kombination mit einer Computertomographie (CT) für Patientinnen und Patienten mit einem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist derzeit Gegenstand einer Untersuchung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Die vorläufigen Ergebnisse hat das Institut am 1. Juli 2013 veröffentlicht. Danach ist es mangels Studien nicht möglich, belastbare Schlussfolgerungen zum patientenrelevanten Nutzen der PET oder der PET/CT zu ziehen. Bis zum 29. Juli 2013 können interessierte Personen und Institutionen schriftliche Stellungnahmen zu diesem Vorbericht abgeben.

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Stivarga

Bayer erhält Zulassungsempfehlung für Regorafenib zur Behandlung von metastasiertem Darmkrebs in der EU

 

  • Ergebnisse zulassungsrelevanter Phase-III-Studie belegen längere Überlebenszeit von Patienten, die mit Stivarga behandelt wurden, nachdem ihre Erkrankung trotz vorheriger Behandlungen weiter fortgeschritten war

 

Berlin (28. Juni 2013) - Das European Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA hat die Zulassung des Bayer-Wirkstoffs Regorafenib zur Behandlung von Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom empfohlen. Die Empfehlung bezieht sich auf die Behandlung von Patienten, deren Krankheit trotz Behandlung mit den zugelassenen Standardmedikamenten weiter fortschreitet oder für die eine Behandlung mit zugelassenen Standardmedikamenten (Fluoropyrimidin- basierte Chemotherapie, Anti-VEGF-Therapie und Anti-EGFR-Therapie) nicht in Betracht kommt. Die Entscheidung der EU-Kommission über den Zulassungsantrag wird im 3. Quartal 2013 erwartet.

 

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