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KPJ

Die psychiatrischen Erkrankungen der Zukunft

 

Hypersexualitäts-, Alkoholkonsum- oder Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung: Die American Psychiatric Association veröffentlicht erste Entwürfe für das kommende Standardwerk

 

Hannover/telepolis (18. Februar 2010) - Die inzwischen fünfte Fassung des international einflussreichen Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (Diagnostisches und Statistisches Handbuch Geistiger Störungen, kurz DSM) wird für 2013 erwartet. Jüngst wurden konkrete Vorschläge veröffentlicht, die eine Vorschau auf das Verständnis psychiatrischer Erkrankungen für die kommenden zehn bis zwanzig Jahre erlauben. Das erklärte Ziel, die Diagnosen in wissenschaftlichen Funden aus Hirnforschung und Genetik zu verankern, wurde jedoch noch nicht erreicht. Für Diskussionsstoff dürfte vor allem die Einführung neuer Krankheitsbilder wie "Hypersexualitätsstörung" oder einer "Gefühlsregulationsstörung mit schlechter Stimmung" sorgen. Das inzwischen durch die Medien gut bekannte Asperger-Syndrom soll hingegen zugunsten eines allgemeinen Autismusspektrums verschwinden. Bis 20. April können die Vorschläge noch kommentiert werden, bevor im Juli die ersten Feldstudien beginnen sollen.

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Ärzte müssen Patienten anschwärzen

Neue Meldepflicht bei Tätowierungen und Piercings

 

Bonn (27. Juni 2008) - Die ärztliche Schweigepflicht gilt ab dem 1. Juli nur noch eingeschränkt. Ab diesem Datum sind Ärzte und Krankenhäuser verpflichtet, ihre Patienten bei bestimmten „selbstverschuldeten Krankheiten“ der Krankenkasse zu melden, damit die Kasse die Behandlungskosten von den Patienten einfordern kann. Darauf weist die Deutsche Vereinigung für Datenschutz hin.

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Fehler gemacht? Gut so! 

Weltweit einzigartiges Managementsystem für die Altenhilfe

 

Hannover (24. März 2010) - Die Altenpflege ist eine der Branchen, in der Fehler gravierende Folgen nach sich ziehen können. Versäumnisse und Fehler gehören indes zum Pflegealltag, werden aber in den Einrichtungen oft totgeschwiegen, und seien sie auch noch so klein und völlig unbeabsichtigt - meist aus Angst vor Sanktionen des Arbeitgebers oder gar vor juristischen Auseinandersetzungen. Dabei böten sich den ambulanten und stationären Pflegediensten ein regelrechter Qualitätssprung und neue Marktchancen, wenn Fehler im Betriebsablauf systematisch zur Weiterentwicklung  des eigenen Unternehmens eingesetzt werden. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe hat heute auf der Altenpflegemesse in Hannover sein weltweit einzigartiges Fehlervermeidungssystem vorgestellt.

 

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Neues Antibiotikum gegen multiresistente Keime entdeckt

 

Abb.: Clostridium cellulolyticum bildet ein bislang unbekanntes Antibiotikum. Photo: HKI/EMZ-FSUJena (8. April 2010) - Ein Wissenschaftler-Team um Christian Hertweck hat erstmals anaerobe Bakterien zur Bildung von Antibiotika bewegen können. Die Forscher vom Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie -Hans-Knöll-Institut in Jena imitierten durch Zugabe von Bodenextrakt zum Nährmedium die Verhältnisse in der Natur. Das Bodenbakterium Clostridium cellulolyticum stimulierten sie dadurch zur Bildung einer Verbindung, die unter den üblichen Laborbedingungen nicht produziert wird. Die als Closthioamid bezeichnete neue Substanz ist gegen Problemkeime wie multiresistente Staphylokokken wirksam und könnte als Grundlage für die Entwicklung einer neuen Antibiotika-Generation dienen.

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Wertvolle Hilfe für den Umgang mit demenzkranken Menschen

Biographieheft

 

Mainz (10. Februar 2010)  -  Gesundheitsministerin Malu Dreyer und Innenminister Karl Peter Bruch haben heute in Mainz eine wertvolle Hilfe für den Umgang mit Menschen mit Demenz vorgestellt. Die von den beiden Ministerien und der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz entwickelte Informationsmappe enthält ein Biographieheft und ein Vermisstendatenblatt, die bei den persönlichen Unterlagen von Demenzkranken aufbewahrt und vor unberechtigtem Zugriff geschützt werden sollen. Das Biografieheft soll pflegenden Angehörigen und Fachkräften Sicherheit im Umgang mit den betroffenen Menschen geben. Das Datenblatt dient dem Schutz der erkrankten Menschen und kann der Polizei eine wirkungsvolle Hilfe im Vermisstenfall sein. Angehörige oder Betreuerinnen und Betreuer sollten die Mappe mit Biografieheft und Datenblatt möglichst früh nach der Diagnosestellung gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Angehörigen ausfüllen.

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