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26 | 02 | 2018
KPJ

Kostengünstige Prä-Expositionsprophylaxe zur Vorbeugung von HIV Infektionen jetzt bundesweit in allen Apotheken verfügbar

  • Abgabepreis für Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilratiopharm® deutlich gesenkt

Berlin (30. November 2017) - Die medikamentöse Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) hat einen hohen Stellenwert in der Verhinderung neuer HIV-Infektionen. Allerdings standen einer breiten Anwendung bislang erhebliche Hürden im Weg. Die Preisoffensive von Teva soll Personen mit einem hohen HIV-Infektionsrisiko den Zugang zur PrEP nun erleichtern.

Es ist eine Statistik gegen das Vergessen, die das Robert-Koch-Institut kürzlich veröffentlichte.1 „Denn dem Bericht zufolge infizieren sich in Deutschland nach wie vor mehrere Tausend Menschen pro Jahr mit dem HI-Virus. 2016 waren es schätzungsweise 3.100 und damit ähnlich viele wie 2015“, sagte Christoph Weber, Berlin. Zugleich ist die Statistik ein Beleg dafür, Präventionsmaßnahmen zu propagieren und durchzuführen. Zu ihnen zählt unter anderem die PrEP mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie

Therapiefortschritt beim fortgeschrittenen NSCLC und mUC dank PD-L1-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Mit Tecentriq®▼ (Atezolizumab) steht seit September 2017 der erste PD-L1-Inhibitor für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) und des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Urothelkarzinoms (mUC) in der Europäischen Union zur Verfügung.1 Der erste PD-L1-Inhibitor in beiden Indikationen bietet den betroffenen Patienten die Chance auf eine verbesserte Prognose – und dies bei guter Verträglichkeit und unabhängig vom PD-L1-Status.2-5 Bei einem Symposium der Roche Pharma AG anlässlich des 14. Herbstkongresses der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) in Berlin erläuterten Experten aus der klinischen Praxis die Bedeutung der Zulassung von Tecentriq beim Lungen- und Blasenkrebs.

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14. Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO)

Molekulares Tumorprofiling als Grundlage für eine zielgerichtete Therapie beim CUP-Syndrom

Berlin (17. November 2017) - Molekulare Informationen gewinnen in der Onkologie zunehmend an Bedeutung. Dies gilt insbesondere für das CUP-Syndrom (Cancer of Unknown Primary), bei dem die Lokalisation des Primärtumors unbekannt ist. In einer geplanten Studie wird deshalb umfassendes Tumorprofiling durch FoundationOne® als Basis für eine zielgerichtete Therapiewahl untersucht. Details hierzu wurden im Symposium „Perspektiven in der Onkologie“ der Roche Pharma AG auf dem 14. AIO-Herbstkongress in Berlin vorgestellt.

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Perjeta plus Herceptin beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom

Optimierte Therapie durch doppelte Antikörper-Blockade

Berlin (17. November 2017) - Die Entwicklung von Herceptin® (Trastuzumab) hat die Heilungschancen beim frühen HER2-positiven Mammakarzinom entscheidend erhöht. Dennoch gibt es Patientinnen, die trotz erfolgreicher Therapie mit Herceptin einen Rückfall erleiden, sodass nach wie vor Bedarf an weiteren Therapieoptimierungen besteht. Die Hinzunahme von Perjeta®▼ (Pertuzumab) zu Herceptin kann das bereits hohe therapeutische Niveau noch einmal signifikant verbessern. Das zeigten zunächst die Erkenntnisse aus der Neoadjuvanz, die zur Zulassung der doppelten Antikörper-Blockade in diesem Setting führten.1,2 Nun belegen die ersten Resultate der APHINITY-Studie, dass das Perjeta-Regime auch in der Adjuvanz überlegen ist: So reduzierte die zusätzliche Behandlung mit Perjeta das Rezidivrisiko gegenüber der alleinigen Therapie mit Herceptin plus Chemotherapie in der Phase-III-Studie signifikant um 19 % (HR: 0,81; p = 0,045).3 Im Rahmen eines Symposiums von Roche auf dem Herbstkongress der Arbeitsgemeinschaft Internistische Onkologie (AIO) wurden die aktuellen Erkenntnisse zu Perjeta bei der Behandlung von Frauen mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom diskutiert.

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NEUROCLUSTER 2017

Langfristige Behandlungsstrategien für chronische neurologische Erkrankungen wie MS oder Migräne

Berlin (18. November 2017) - Im Rahmen der diesjährigen Teva-Fortbildungsveranstaltung NEUROCLUSTER präsentierten Experten der Neurologie und angrenzender Fachgebiete ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen bei der Behandlung von chronischen neurologischen Erkrankungen – u.a. am Beispiel der Multiplen Sklerose (MS) und Migräne. Beide Erkrankungen haben einige Gemeinsamkeiten auf dem Weg zur optimalen Behandlung. Sie bedürfen in der Regel, insbesondere auch bei jüngeren Patienten, einer langfristigen Therapiestrategie, die sich leicht in den oft aktiven Alltag integrieren lässt. Prof. Dr. Thomas Berger (Innsbruck) stellte dar, welche Faktoren bei der MS in der Therapieentscheidung zu berücksichtigen sind. „Eine langfristige Therapie sollte für den Patienten verlässlich und gut verträglich sein. Dies ist Voraussetzung für eine gute Adhärenz. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Real-Life-Therapie ist hier der Immunmodulator Glatirameracetat (GA, Copaxone®) als eine bewährte Behandlung bei schubförmiger MS (RMS) zu nennen“, erklärte Prof. Berger. Mit über zwei Millionen Patientenjahren Erfahrung (GA20)1 gibt sie dem Anwender auch in der Langzeitanwendung Sicherheit. Die seit fast drei Jahren verfügbare nur dreimal wöchentlich zu spritzende 40 mg/ml-Dosierung ermöglicht eine höhere Anwenderfreundlichkeit, Adhärenz und Zufriedenheit – wie die jüngst veröffentlichte CONFIDENCE-Studie zeigt.2 Bei der Migräne sind es vor allem prophylaktische Ansätze, die derzeit im Fokus stehen. PD Dr. Tim Jürgens (Rostock) präsentierte hierzu Daten zu monoklonalen Antikörpern, die als die neuen Hoffnungsträger in der Migräneprophylaxe gelten.

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