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Sucht
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Photo: pixelio.de / Susanne SchmichAlkoholismus – die Sucht der anderen

 

Stuttgart (18. Mai 2010) - Der FC Bayern hat gerade die 22. Deutsche Fußballmeisterschaft gewonnen. Es passierte, was bisher stets passierte: Die Spieler verpassen dem Trainer des Vereins eine „Bierdusche“ – sie übergießen ihn mit Weizenbier. Kaum etwas illustriert besser, wie sehr Alkohol akzeptiert und geduldet ist: Alkohol ist auch im Jahr 2010 ein Symbol für Erfolg. „Wir leben in einer Gesellschaft, in der Alkohol allgegenwärtig und meist positiv besetzt ist“, meint der Psychiater Georg Schomerus von der Universität Greifswald. In einer in der Fachzeitschrift „Psychiatrische Praxis“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2010) publizierten Studie wertete er 27 Bevölkerungsbefragungen zum Thema „Alkoholismus“ aus den Jahren 1951 bis 2008 aus – und weist auf einen eklatanten Widerspruch hin: Einerseits ist der „gesunde Trinker“ gesellschaftlich bestens integriert; andererseits wird kaum eine Personengruppe sozial so stark ausgegrenzt und abgelehnt wie die der Alkoholiker.

 

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Alkoholspiegel Mai 2010

Neue Ausgabe des Newsletters zur Alkoholprävention der BZgA erschienen

 

Alkoholspiegel Mai 2010Berlin (10. Mai 2010) - Anlässlich des 15. Deutschen Präventionstages am 10. und 11. Mai 2010 in Berlin veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die neue Ausgabe ihres Newsletters zur Alkoholprävention. Der "Alkoholspiegel" geht unter anderem auf das gesellschaftlich verbreitete Problem des Alkoholmissbrauchs ein. Alkoholmissbrauch ist nicht ausschließlich ein Thema bei jungen Menschen. Wie zuletzt veröffentlichte Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, wächst über alle Altersgruppen hinweg der Anteil derer, die mit einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen. Bei den 45- bis 50-Jährigen etwa ist diese Zahl in den vergangenen acht Jahren von 5.675 auf 12.617 Personen gestiegen.

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Wie Schlaf- und Beruhigungsmittel süchtig machen

Auswirkung von Benzodiazepinen aufgedeckt


Zürich, Schweiz (10. Februar 2010) - Weitverbreitete Schlaf- und Beruhigungsmittel lösen im Hirn funktionale Veränderungen aus, die zu einer Entfesselung des Belohnungssystems und schliesslich zu zwanghaftem Suchtverhalten führen können. Im Prinzip liesse sich dies in Zukunft vermeiden, zeigt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderte Forschungsarbeit.

Die meist verwendeten Schlaf- und Beruhigungsmittel wie beispielsweise Temesta, Dalmadorm oder Valium gehören pharmakologisch gesehen zur Klasse der Benzodiazepine. Obwohl die Gefahr der Gewöhnung bei regelmässiger Einnahme dieser Arzneimittel bekannt ist und obwohl Benzodiazepine als Medikamente mit der weltweit höchsten Missbrauchsrate gelten, war bisher umstritten und unklar, ob und wie sie süchtig machen.

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Jeder zweite Deutsche spielt Glücksspiele

Bewusstsein über die Gefahren des Glücksspiels wächst

 

Köln (1. Februar 2010) - Etwa die Hälfte der 16- bis 65-jährigen Deutschen hat in den vergangenen zwölf Monaten ein oder mehrere Glücksspiele gespielt. Damit bleibt der Anteil der Glücksspielenden in Deutschland auf dem Niveau von vor zwei Jahren. Dies geht aus der neuen Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Glücksspielverhalten in Deutschland hervor, die heute veröffentlicht wurde.

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Wichtige Erleichterungen bei der Substitutionsbehandlung von Betäubungsmittelabhängigen heute in Kraft getreten

 

Berlin (25. März 2009) -  Heute ist die 23. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (23. BtMÄndV) in Kraft getreten. Damit ist der Weg frei für eine noch effizientere Substitutionstherapie von Betäubungsmit­telabhängigen. Vor allem die Vorschriften zur Substitutionsbehandlung in § 5 der Betäu­bungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) werden um zwei für die Substitutionspraxis wichtige Punkte erweitert:

 
  • Um Urlaubs- und Krankheitsphasen substituierender Ärztinnen und Ärzte - im Sinne ei­ner kontinuierlichen Substitutionsbehandlung - besser überbrücken zu können, wird eine modifizierte Regelung für Vertretungsfälle eingeführt.
  • Daneben besteht ab jetzt die Möglichkeit, Substitutionsmittel für die Dauer von bis zu zwei Tage zu verschreiben. Hierdurch werden insbe­sondere zur Überbrückung von Wochenenden und Feiertagen die Voraussetzungen für eine konti­nuierliche und flä­chendeckende Versorgung von Substitutions-patientinnen und -pati­enten geschaffen.

     

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Kokain:

Wie Sucht entsteht

 

Heidelberg (13. August 2008) - Typische Verhaltensmuster der Sucht sind die andauernde Suche nach dem Rauschgift oder ein Rückfall nach erneuter Drogengabe. Dafür sind durch das Kokain ausgelöste molekulare Veränderungen an den Nervenkontaktstellen im Belohnungssystem direkt verantwortlich. Dies veröffentlicht ein Forscherteam aus dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, dem Deutschen Krebsforschungszentrum sowie der Universität Genf in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Neuron. Die Ergebnisse liefern neue Ansätze, um die Drogenabhängigkeit medizinisch zu behandeln.

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1. Deutscher Suchtkongress:

Die zwei Säulen der Rauchentwöhnung

 

Praxistaugliche Interventionsstrategien aus medikamentöser Therapie mit partiellem Nikotinagonist und verhaltenstherapeutischen Ansätzen

 

Karlsruhe (28. Juli 2008) - In seinem Grußwort zum ersten deutschen Suchtkongress der Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie betonte Prof. Dr. Karl Mann das hohe Suchtpotential von Nikotin und formulierte die Bildung einer wissenschaftlichen Basis für die Anerkennung der Tabakabhängigkeit als Suchterkrankung als ein Hauptanliegen des Kongresses. Während eines wissenschaftlichen Symposiums zum Thema "Status Quo der Tabakentwöhnung" unter Vorsitz von Prof. Mann diskutierten Experten für Rauchentwöhnung über verschiedene Interventionsstrategien und sahen dabei Verhaltenstherapie und medikamentöse Behandlung als die zwei wichtigsten Säulen an, auf denen eine dauerhafte Rauchentwöhnung aufbauen sollte. "Durch eine medikamentös unterstützte, einfache und praxistaugliche Intervention in Verbindung mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen kann es vielen Aufhörwilligen gelingen, noch ein Jahr nach der letzten Zigarette abstinent zu sein", berichtete Prof. Wehling, Mannheim, aus seiner Erfahrung. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Rauchentwöhnung mit Vareniclin (Champix®), konnte mittlerweile durch eine Metaanalyse der Cochrane Collaboration bestätigt werden.

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Erstmals wirksame Therapie gegen Kaufsucht

 

Erlangen-Nürnberg (22. Juli 2008) - Erfolgreicher Abschluss der Erlanger Kaufsucht-Studie: Nahezu jedem zweiten Patienten konnte mit einer speziellen Therapie geholfen werden, das exzessive Kaufverhalten in den Griff zu bekommen. "Mit unserer Studie konnten wir in Deutschland erstmals eine wirksame Therapie gegen Kaufsucht wissenschaftlich nachweisen", sagte Studienleiterin Dr. Astrid Müller aus der Psychosomatischen und Psychotherapeutischen Abteilung am Universitätsklinikum Erlangen (Leiterin: Prof. Dr. Martina de Zwaan) heute (22.07.2008) auf einer Pressekonferenz am Uni-Klinikum Erlangen.

Das an der University of North Dakota (USA) entwickelte und in Erlangen erstmals für Deutschland umfassend getestete ambulante Gruppen-Therapiemodell wurde von November 2003 bis Mai 2007 an insgesamt 51 Frauen und 9 Männern im Alter zwischen 20 und 61 Jahren angewendet. Um den Erfolg der Therapie nachzuweisen, nahmen die Patienten an Fragebogenuntersuchungen und psychologischen Interviews teil.

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Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige

Drogentodesfälle weiterhin reduzieren

 

Berlin (21. Juli 2008) -  Heute jährt sich zum 10. Mal der bundesweite Gedenktag, an dem in über 40 Städten vor allem engagierte Elterninitiativen an die Menschen erinnern, die an den Folgen ihres Drogenkonsums verstorben sind. Leider ist in Deutschland im letzten Jahr die Zahl der Drogentodesfälle wieder angestiegen, nachdem sie in den sechs Jahren zuvor gesunken war. Diese Entwicklung zeigt, dass noch immer zu viele Menschen an den Folgen einer Drogenabhängigkeit sterben und die Bemühungen fortgesetzt werden müssen, dies zu verhindern. Denn es gibt weiterhin erhebliche Risiken, an Überdosierungen, an Folgen von Infektionskrankheiten wie Hepatitis und AIDS oder Folgen von riskantem Mischkonsum zu versterben.

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung untersucht Glücksspielverhalten

Ergebnisse einer bundesweiten Befragung durch die BZgA vorgestellt

 

Köln (10. Juli 2008) - In einer bundesweiten Repräsentativbefragung hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 10.001 Bundesbürger im Alter von 16 bis 65 Jahren zu ihrem Glücksspielverhalten befragt. Die Studie bildet den Ausgangspunkt für die Beobachtung der Entwicklung des Glücksspielverhaltens in Deutschland und soll durch weitere Befragungen in den kommenden Jahren Auskunft über die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verhinderung von Glücksspielsucht geben.

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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Macht Genvariante Frauen anfälliger für Alkoholsucht?

 

Bonn (8. Juli 2008) - Eine bestimmte Genvariante macht Frauen möglicherweise anfälliger für eine Alkoholabhängigkeit. Diesen Schluss legt zumindest eine Studie der Universität Bonn und des schwedischen Karolinska-Instituts nahe. Demnach ist bei Alkoholikerinnen ein Gen des Endorphin-Stoffwechsels häufiger in typischer Weise verändert als bei gesunden Frauen. Auch in Mäusen spielen Endorphine augenscheinlich eine wichtige Rolle für die konsumierte Alkoholmenge - und zwar ebenfalls vor allem bei weiblichen Tieren. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Biologigal Psychiatry" über ihre Ergebnisse (doi: 10.1016/j.biospych.2008.05.008).

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