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"Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni 2008

Mehr Kranke und Tote durch legale Drogen als durch illegale Drogen

 

Wiesbaden (24. Juni 2008, ots) - Die sogenannten legalen Drogen wie Alkohol, Tabak oder Medikamente verursachen weit mehr Krankheits- und Todesfälle in Deutschland als die illegalen Drogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum "Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch" am 26. Juni 2008 mitteilt, sind im Jahr 2006 insgesamt 534.622 Patientinnen und Patienten vollstationär infolge des Konsums von legalen Drogen wie Alkohol und Tabak sowie infolge des Missbrauchs pharmazeutischer und chemischer Produkte behandelt worden. Illegale Drogen wie unter anderem Heroin, Kokain, Opium und Cannabis waren hingegen in 38.164 Fällen verantwortlich für einen Krankenhausaufenthalt.

Darüber hinaus sind aufgrund von alkoholbedingten Krankheiten und an Krebs-erkrankungen, die mit dem Rauchen in Verbindung gebracht werden können, im Jahr 2006 insgesamt 57.900 Personen verstorben. Die Zahl der durch illegalen Drogenkonsum Verstorbenen beläuft sich auf insgesamt 1.466 Personen.

 


Quelle: Presseinformation des Statistischen Bundesamtes vom 24.06.2008 (tB).
 
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Neue Option zur Rauchentwöhnung:

Champix® (Vareniclin) ab März 2007 verfügbar

 

Frankfurt/Karlsruhe (17. Januar 2007) – Ab März 2007 steht Ärzten und ausstiegswilligen Rauchern eine neue Therapieoption zu Verfügung: Champix® (Vareniclin) von Pfizer. Das verschreibungspflichtige Medikament wurde speziell zur Rauchentwöhnung entwickelt und enthält kein Nikotin. Im Vergleich zu Bupropion und Plazebo hat sich bei Champix® eine überlegene Kurz- und Langzeiteffektivität gezeigt.

 

Rauchen ist nach wie vor der Hauptrisikofaktor für eine Vielzahl von Krankheiten. Mehr als 40 Prozent der Raucher (1) möchten nach eigenen Angaben von ihrer Sucht loskommen. Neben der körperlichen Abhängigkeit ist Nikotinsucht jedoch durch eine starke psychische Komponente gekennzeichnet. Deshalb sind Versuche, den Rauchausstieg mit Willenskraft, dem so genannten „kalten Entzug“ alleine zu bewältigen häufig nicht erfolgreich. Nach einem Jahr sind mit dieser Methode nur circa drei bis fünf Prozent der Raucher immer noch abstinent. Deutlich steigern lassen sich die Erfolgschancen von ausstiegsmotivierten Rauchern durch das Zusammenspiel von ärztlicher Unterstützung, verhaltens-therapeutischen Ansätzen und den Einsatz von Medikamenten.

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