Urologie
Urologen veröffentlichen Präventions-Ratgeber
Leipzig (28. September 2012) - Rauchstopp für Blase und Nieren, Abspecken für Potenz und Kontinenz! Schmerzhafte Harnsteine vermeiden, Hodenhochstand frühzeitig behandeln, um Folgeerkrankungen zu verhindern: Vielen urologischen Erkrankungen kann man vorbeugen. Mit ihrem neuen Patientenratgeber wollen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. die notwendige Aufklärung in der Bevölkerung forcieren.
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Benignes Prostatasyndrom
Therapieverhalten bei BPS überdenken
München (27. September 2012) - Ab moderaten Symptomen des benignen Prostatasyndroms (BPS), einem Prostatavolumen von ≥ 30 ml und einem PSA-Wert von ≥ 1,5 ng/ml gibt es, gemäß den aktuellen deutschen BPSTherapieleitlinien (Evidenzlevel 1b), für Patienten die Behandlungsmöglichkeit mit der Kombination aus dem Alpha-Blocker Tamsulosin plus dem 5-Alpha-Reduktase-Inhibitor (5-ARI) Dutasterid.1 „Dennoch weicht das Therapieverhalten deutscher Urologen noch häufig davon ab“, berichtet PD Dr. med. Christian Gratzke, München, auf einem Symposium von GlaxoSmithKline (GSK) im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig. „In Deutschland werden im Vergleich zu anderen europäischen Ländern insgesamt weniger 5-ARIs eingesetzt. Diese Länder therapieren also evidenzbasierter als wir.“2
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Amgen Symposium auf dem DGU-Kongress 2012
„State of the Art “Osteoprotektion” beim Prostatakarzinom – the past, the present and the future“
Leipzig (27. September 2012) - Am 27. September veranstaltete die AMGEN GmbH ein Satellitensymposium zum Thema State of the Art “Osteoprotektion“ beim Prostatakarzinom – the past, the present and the future im Rahmen des 64. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Der weltweit drittgrößte Urologenkongress fand vom 26.-29. September 2012 erstmals in Leipzig statt. Unter dem Kongressmotto „Wissenschaft, Fortschritt, Leben“ fanden sich mehr als 7.000 internationale Teilnehmer ein, um die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus allen Bereichen der Urologie zu diskutieren.
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Bedeutung des PSA-Wertes
PIVOT-Studie und die Frage unnötiger Operationen bei Prostatakrebs
Düsseldorf (2. August 2012) - Die Bedeutung des PSA-Wertes im Rahmen des Screenings und der Früherkennung des Prostatakarzinoms wird in den öffentlichen Medien zunehmend und grundsätzlich in Zweifel gezogen und nachfolgende diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Feststellung eines krankhaft erhöhten PSA-Wertes werden kritisiert. Anlass hierzu sind nicht nur Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force vom Oktober 2011, sondern auch die aktuell am 19. Juli 2012 im NEJM veröffentlichten Daten der sogenannten PIVOT Studie und der GEK-Krankenhausreport der Barmer Krankenkasse.
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Barmer GEK Report Krankenhaus 2012
Oft nur eingeschränkte Lebensqualität nach Prostata-OP
Berlin (24. Juli 2012) - Eine operative Entfernung der Prostata nach Krebsdiagnose will gut überlegt sein. Das zeigen aktuelle Befragungsergebnisse des Barmer GEK Reports Krankenhaus 2012. Ein Jahr nach Krankenhausaufenthalt berichtet das Gros der Patienten von erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität: 70 Prozent klagen über Erektionsprobleme, 53 Prozent über sexuelles Desinteresse und rund 16 Prozent über Harninkontinenz. 20 Prozent bestätigen operationsbedingte Komplikationen wie Blutungen oder Darmverletzungen.
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Für mehr Patientensicherheit
Berufsverband installiert Fehlermanagementsystem in der Urologie
Düsseldorf (10. Juli 2012) - In der Luftfahrt sind Berichtssysteme zur Fehlervermeidung seit über 30 Jahren etabliert; das deutsche Gesundheitswesen ist indes noch dabei, eine offene Fehlerkultur zu entwickeln. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) unterstützt diesen Prozess aktiv und favorisiert ein anonymes internetbasiertes Fehlermanagementsystem in der Urologie. Das sogenannte CIRS-Urologie ist eine fachspezifische Variante des Berichts- und Lernsystems der Deutschen Ärzteschaft für Kritische Ereignisse und Fehler in der Medizin namens Critical Incident Reporting-System (CIRS), das von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagiert und vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) betreut wird.
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Abirateron: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für bestimmte Patienten
Vorteile für Männer mit metastasiertem hormonrefraktärem Prostatakrebs, für die Docetaxel nicht mehr infrage kommt
Berlin (2. Januar 2012) - Abirateron (Handelsname Zytiga®) ist seit September 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen der Krebs durch eine Hormontherapie nicht mehr beeinflusst werden kann und während oder nach einer Therapie mit dem Zytostatikum Docetaxel weiter fortschreitet. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Abirateron gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.
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G-BA überprüft zwei weitere Laser-Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung
Berlin (20. Oktober 2011) – Die Erkenntnislage zum patientenrelevanten Nutzen der Enukleation bzw. der Ablation der Prostata mittels Thulium-Laser (TmLEP bzw. TmLAP) ist nicht ausreichend. Aufgrund aktueller Studienaktivitäten wird die TmLEP im Rahmen der geringinvasiven Behandlung des benignen Prostatasyndroms (gutartige Prostatavergrößerung) im Krankenhaus zwar weiterhin zu Lasten der GKV erbracht werden können, jedoch nur unter Einhaltung von Vorgaben zur Struktur- und Prozessqualität. Diese Entscheidung ist befristet bis Ende 2016. Für die Ablation der Prostata mittels Thulium-Laser (TmLAP) werden dagegen in absehbarer Zeit keine weiteren entscheidenden wissenschaftlichen Ergebnisse erwartet. Deshalb ist diese Therapie als stationäre Behandlung künftig keine GKV-Leistung mehr und wird auch nicht in die ambulante vertragsärztliche Versorgung aufgenommen. Entsprechende Beschlüsse fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin.
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Zulassung von ZYTIGA® (Abirateronacetat)
ZYTIGA® (Abirateronacetat) erhält Zulassung der Europäischen Kommission zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostata-Karzinoms innerhalb der Europäischen Union
Hamburg (16. September 2011) - Janssen-Cilag International NV gab am 7. September 2011 bekannt, dass die Europäische Kommission in einem beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von Zytiga® (Abirateronacetat), dem ersten und einzigen steroidalen Androgen-Biosynthese-Inhibitor, erteilt hat. Zytiga® ist indiziert in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) bei erwachsenen Männern, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft [1].
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Aktuelle Daten auf dem 63. Kongress der DGU präsentiert
Neue Studie zeigt Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fesoterodin (Toviaz®) auch bei älteren Patienten mit überaktiver Blase
Hamburg (15. September 2011) - Bei älteren Patienten mit überaktiver Blase führt Fesoterodin zu einer statistisch signifikanten Verbesserung der Drangereignisse (-3,47 vs. 1,92; p<0,0001), Miktionshäufigkeit (-1,91 vs. -0,92; p<0,0001) und der von Patienten berichteten Ergebnisse im Vergleich zu Placebo. Zudem ist die Behandlung auch für diese Patientengruppe sehr gut verträglich und führt zu keinen kognitiven Einschränkungen. Dies zeigen die Ergebnisse der SOFIA-Studie (Study of Fesoterodine in an Aging Population), die auf einer Pressekonferenz der Pfizer Pharma GmbH im Rahmen der 63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Hamburg vorgestellt wurden.
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63. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie
Testosteronersatztherapie in Kombination mit PDE5-Inhibitoren: Was zeigen die Ergebnisse der TRiUS-Register-Studie?
Hamburg (15. September 2011) – Jenseits des 40. Lebensjahres nimmt die Testosteronproduktion des Mannes aufgrund von altersbedingten testikulären und hypothalamisch-hypophysären Veränderungen kontinuierlich ab. Daraus kann sich ein Testosteronmangel (Hypogonadismus) mit schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen entwickeln, der auch die Lebensqualität signifikant beeinträchtigen kann. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland über zwei Millionen Männer unter einem abnehmenden Testosteronspiegel. Die Ergebnisse der auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie präsentierten TRiUS-Register-Studie zeigen, dass eine Testosteronersatztherapie dem Testosterongel TESTIM® bei hypogonadalen Männern sowohl die erektile Dysfunktion als auch die sexuelle Funktion signifikant verbessern kann.
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