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20 | 04 | 2018
Urologie
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Polymedikation im Alter: Eine Herausforderung für den Urologen

Wenn der Pillencocktail zur Gefahr wird

Hamburg (24. Juni 2014) - Niedrige Geburtenziffern und eine steigende Lebenserwartung führen in Deutschland zu einer stetig alternden Bevölkerung. 2012 war bereits jeder Fünfte 65 Jahre oder älter. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch auch die Multimorbidität, also das zeitgleiche Auftreten mehrerer chronischer und/oder akuter Erkrankungen. 62 Prozent der Deutschen in der Altersgruppe ab 65 Jahren sind von Multimorbidität betroffen.

 

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Ungewollt – Inkontinenz erfolgreich bekämpfen: Mit dem Blasenschrittmacher per Knopfdruck zur Toilette. Es ist eine der normalsten Handlungen der Welt: Man steht mit vollen Einkaufstüten vor der Wohnung, zückt den Haustürschlüssel und öffnet die Tür. Doch für an Inkontinenz erkrankte ist dies oft der Moment, an dem ungewollt die Blase nachgibt – total peinlich. Passiert dies häufiger, ist das Grund genug für Betroffene, sich nicht mehr aus dem Haus zu wagen, den Beruf zwangsläufig aufzugeben und selbst vor Treffen mit Familienmitgliedern zurückzuschrecken. Insgesamt fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft Inkontinenz. „Zwei von fünf Betroffenen ist es sogar peinlich, den Hausarzt darauf anzusprechen“, weiß Julia Damm, Oberärztin der Klinik für Urologie, Heilig Geist-Krankenhaus Köln. Dabei kann diesen Menschen mit verschiedenen Behandlungsverfahren gut geholfen werden. „Neben der Behandlung mit Beckenbodengymnastik und Medikamenten kommen auch operative Verfahren in Frage“, so Julia Damm. „Besonders gute Erfolge bei der Dranginkontinenz lassen sich mit einem Blasenschrittmacher erzielen. Damit gehört die Inkontinenz entweder ganz oder größtenteils der Vergangenheit an und die Patienten können wieder ein ganz normales Leben führen – inklusive Urlaub, Berufsleben und Familie“, weiß sie. Photo: MedtronicUngewollt – Inkontinenz erfolgreich bekämpfen

Mit dem Blasenschrittmacher per Knopfdruck zur Toilette

 

Düsseldorf (17. Mai 2014) - Es ist eine der normalsten Handlungen der Welt: Man steht mit vollen Einkaufstüten vor der Wohnung, zückt den Haustürschlüssel und öffnet die Tür. Doch für an Inkontinenz erkrankte ist dies oft der Moment, an dem ungewollt die Blase nachgibt – total peinlich. Passiert dies häufiger, ist das Grund genug für Betroffene, sich nicht mehr aus dem Haus zu wagen, den Beruf zwangsläufig aufzugeben und selbst vor Treffen mit Familienmitgliedern zurückzuschrecken. Insgesamt fünf Millionen Menschen in Deutschland betrifft Inkontinenz. „Zwei von fünf Betroffenen ist es sogar peinlich, den Hausarzt darauf anzusprechen“, weiß Julia Damm, Oberärztin der Klinik für Urologie, Heilig Geist-Krankenhaus Köln. Dabei kann diesen Menschen mit verschiedenen Behandlungsverfahren gut geholfen werden. „Neben der Behandlung mit Beckenbodengymnastik und Medikamenten kommen auch operative Verfahren in Frage“, so Julia Damm. „Besonders gute Erfolge bei der Dranginkontinenz lassen sich mit einem Blasenschrittmacher erzielen. Damit gehört die Inkontinenz entweder ganz oder größtenteils der Vergangenheit an und die Patienten können wieder ein ganz normales Leben führen – inklusive Urlaub, Berufsleben und Familie“, weiß sie.

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Einbindung der Fachöffentlichkeit per Internet

Aktualisierung des Expertenstandards „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“

 

Osnabrück (1. November 2013) - Das Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) hat im Jahr 2012, entsprechend dem methodischen Vorgehen zur Entwicklung, Einführung und Aktualisierung von Expertenstandards in der Pflege (www.dnqp.de, „Methodenpapier“), mit der Aktualisierung des Expertenstandards „Förderung der Harnkontinenz in der Pflege“ begonnen.

 

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Abb.: Mit Hilfe der Raman Spektroskopie lässt sich von jedem Molekül ein unverwechselbares Spektrum, seinen Fingerabdruck, aufnehmen. Photo: IPHT/DöringSchneller Nachweis als mit Standardverfahren:

Laserlicht identifiziert Erreger von Harnwegsinfektionen in wenigen Stunden

 

Jena (30. Oktober 2013) - Forscher des Institut für Photonische Technologien (IPHT) Jena haben erstmals unter Realbedingungen nachgewiesen, dass optische Verfahren die Erreger von Harnwegsinfektionen schneller als Standardverfahren nachweisen können. Gemeinsam mit Kollegen des Instituts für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und den Abteilungen Medizinische Mikrobiologie und Klinische Chemie des Universitätsklinikums Jena veröffentlichten die Wissenschaftler ihre Ergebnisse jetzt im Fachblatt Analytical Chemistry.

 

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PROBASE

Große deutsche Studie zum Prostatakrebs-Screening

 

Dresden (27. September 2013) – Ziel der PROBASE-Studie (Risk-adapted prostate cancer early detection study based on a “baseline” PSA value in young men – a prospective multicenter randomized trial) ist eine Optimierung des Prostatakrebs-Screenings mithilfe des PSA-Werts. Sie untersucht die Hypothese, ob in Abhängigkeit von der Höhe eines einmalig bestimmten PSA-Werts im Alter von 45 Jahren ein risikoadaptiertes Vorgehen bei der Prostatakrebs-Vorsorge möglich ist. Sie wurde als Nachfolgestudie der bereits publizierten großen europäischen Screening-Studie entwickelt und stellt aktuell die weltweit größte Studie ihrer Art dar.(1,2) Das Gesamtprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Bosbach, MdB, und wird von der Deutschen Krebshilfe (DKH) gefördert.

 

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Urologen aus aller Welt zu Gast in Dresden

65. DGU-Kongress eröffnet

 

Dresden (25. September 2013) - Urologen aus aller Welt kommen nach Dresden: Rund 7000 Teilnehmer werden auf dem 65. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) erwartet, der heute seine Pforten in der Messe Dresden öffnet und erstmals gemeinsam mit der Jahrestagung der europäischen urologischen Grundlagenforscher stattfindet. Bis zum 28. September 2013 tauschen sich die Fachärzte und Forscher über Diagnostik, Therapie und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus allen Bereichen der Urologie aus.

 

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17. Bamberger Gespräche 2013: Praxisfragen. Das Thema Harninkontinenz - und hier gerade die Überaktive Blase - erfährt zur Zeit dank der kontinuierlichen Aufklärungsbemühungen auch der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und verschiedener pharmakologischer und medizintechnischer Neuerungen einen Aufschwung. Die große Anzahl der sich neu gründenden oder sich als Beckenbodenzentren der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifizierenden Kontinenzzentren zeugen davon, dass sich viele Kollegen trotz der geringer werdenden finanziellen Ressourcen den Herausforderungen einer leitliniengerechten und exakten Diagnostik bzw. einer dezidierten Stufentherapie stellen – auch wenn in vielen Fällen eine Refinanzierung nicht oder nur ungenügend erfolgt. Hier stehen viele in der Praxis oder Klinik tätige Kollegen vor dem Problem, dass heute mögliche von Fachgesellschaften geforderte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen wirtschaftlich nicht mehr zu leisten sind. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die 17. Bamberger Gespräche mit der Frage, wie leitlinienkonforme und den finanziellen Rahmenbedingungen gerecht werdende Diagnostik und Therapie in der täglichen Praxis ohne Qualitätsverluste sinnvoll gestaltet werden können. Photo: Tom Miller17. Bamberger Gespräche 2013

Praxisfragen

 

Bamberg (7. September 2013) - Das Thema Harninkontinenz - und hier gerade die Überaktive Blase - erfährt zur Zeit dank der kontinuierlichen Aufklärungsbemühungen auch der Deutschen Kontinenz Gesellschaft und verschiedener pharmakologischer und medizintechnischer Neuerungen einen Aufschwung. Die große Anzahl der sich neu gründenden oder sich als Beckenbodenzentren der Deutschen Kontinenz Gesellschaft zertifizierenden Kontinenzzentren zeugen davon, dass sich viele Kollegen trotz der geringer werdenden finanziellen Ressourcen den Herausforderungen einer leitliniengerechten und exakten Diagnostik bzw. einer dezidierten Stufentherapie stellen – auch wenn in vielen Fällen eine Refinanzierung nicht oder nur ungenügend erfolgt. Hier stehen viele in der Praxis oder Klinik tätige Kollegen vor dem Problem, dass heute mögliche von Fachgesellschaften geforderte diagnostische oder therapeutische Maßnahmen wirtschaftlich nicht mehr zu leisten sind.

Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich die 17. Bamberger Gespräche mit der Frage, wie leitlinienkonforme und den finanziellen Rahmenbedingungen gerecht werdende Diagnostik und Therapie in der täglichen Praxis ohne Qualitätsverluste sinnvoll gestaltet werden können.

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17. Bamberger Gespräche 2013

Der Trospiumchlorid-Test

 

Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer, Gießen

 

Bamberg (7. September 2013) - Anticholinergika stellten die pharmakologische Therapie der ersten Wahl bei Patienten mit Detrusorhyperaktivität (DHA) dar. Trospiumchlorid ist das einzige Medikament dieser Stoffgruppe, welches für eine intravenöse Applikation zur Verfügung steht. Ziel unserer Studien war es, zunächst den unmittelbaren cystomanometrischen Effekt von Trospiumchlorid i.v. (TCi.v.) bei Patienten mit DHA aufzuzeigen. In einer zweiten Untersuchung sollte analysiert werden, in wieweit dieser Effekt einen prädiktiven Wert für den Erfolg der weiteren oralen anticholinergen Therapie hat.

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17. Bamberger Gespräche 2013

Infektsuppression bei Katheterableitung

PD Dr. med. Winfried Vahlensieck, Bad Nauheim

Bamberg (7. September 2013) - Seit ca. 5.000 Jahren wird die Harnblase mit Kathetern der unterschiedlichsten Materialien entleert. Fundstücke aus Pompeji sehen modernen Kathetern von der Form her schon frappierend ähnlich. Schon immer stellten durch die Katheter ausgelöste Infektionen ein großes Problem dar.
Folgende allgemeinprophylaktischen Maßnahmen sollten dabei berücksichtigt werden:

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17. Bamberger Gespräche 2013

Harninkontinenz – Was ist an Diagnostik notwendig?
Leitlinien kontra Leistungserstattung

 

Gunnar Naus, Bochum

 

Bamberg (7. September 2013) - Laut Definition der Internationalen Kontinenzgesellschaft ist „Harninkontinenz“ jeder unfreiwillige Harnverlust. Die vorhandenen Daten zum Neuauftreten (Inzidenz) als auch Erhebungen zur Häufigkeit des Symptoms (Prävalenz) zeigen übereinstimmend einen Anstieg der Betroffenheitsraten mit zunehmenden Lebensalter. Zusammenfassend kann davon ausgegangen werden, dass in Deutschland 6% der Bevölkerung über alle Altersklassen von unfreiwilligem Harnverlust im sozialen Leben gestört und in der Lebensqualität beeinträchtigt sind.

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17. Bamberger Gespräche 2013

BPH – Was ist an Diagnostik notwendig?
Leitlinien contra Leistungserstattung

 

Dr. med. Jochen Gleißner, Wuppertal

 

Bamberg (7. September 2013) - Mit der Begriffsdefinition BPH beginnt schon das Dilemma. Über welches Krankheitsbild sprechen wir und welche Leitlinien sind unser Maßstab? BPH meint die histologische Definition der benignen Prostatahyperplasie .Die Leitlinie auf die im Folgenden Bezug genommen werden soll, ist die S2e Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie zur Diagnostik und Differentialdiagnostik des benignen Prostatasyndromes (BPS) von 2009 deren Laufzeit zum 30.10.2013 verlängert wurde.

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