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Urologie
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17. Bamberger Gespräche 2013

Blasenfunktion und Harninkontinenz im Spiegel der Zeit

 

Prof. Dr. med. Dirk Schultheiss, Gießen

 

Bamberg (7. September 2013) - Die Gelehrten des Altertums beschrieben zwar vielfach die Symptome von Blasenentleerungsstörungen und warnten beispielsweise vor Inkontinenz nach einem perinealen Steinschnitt; es fehlte jedoch jegliche moderne anatomisch-physiologische Erklärung. Dies änderte sich erstmals eindrucksvoll in der Renaissance durch die anatomischen Untersuchungen von Leonardo da Vinci (1452-1519), die er meisterlich in Wort und Bild auf seinen Skizzenblättern niedergelegt hat, jedoch nie wie geplant als anatomischen Atlas veröffentlichte. Seine urodynamischen Erklärungsversuche der Blasenfüllung sowie des Blasenverschlusses bzw. ihrer Entleerung sind noch aus heutiger Sicht beeindruckend, blieben aber zu seiner Zeit zunächst für Jahrhunderte verschlossen.

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17. Bamberger Gespräche 2013

Macht es Sinn, das Anticholinergikum bei der Therapie der OAB zu wechseln?

 

PD Dr. med. Andreas Wiedemann, Witten

 

Bamberg (7. September 2013) - Zu den möglichen Strategien während einer anticholinergen Therapie gehört der Wechsel zu pharmakologischen Alternativen besonders bei Nichtansprechen oder intolerablen Nebenwirkungen. Hier ist an erster Stelle bei der therapierefraktären OAB Botulinum Toxin zu nennen, das jedoch als invasive und passager irreversible Methode mit der Gefahr der Restharnbildung verbunden ist. Auch sind die deutlich höheren Kosten zu berücksichtigen. Ob der Wechsel von einem Anticholinergikum zu einem ß3-Mimetikum, dessen Zulassung für 2013 erwartet wird, eine Alternative darstellt, bleibt abzuwarten. Die spärlichen Wirksamkeits- und Nebenwirkungsdaten suggerieren eher, dass sich die Substanz als Kombinationspartner für ein klassisches Anticholinergikum empfiehlt (1).  

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Urologie

Urologen veröffentlichen Präventions-Ratgeber

 

Leipzig (28. September 2012) - Rauchstopp für Blase und Nieren, Abspecken für Potenz und Kontinenz! Schmerzhafte Harnsteine vermeiden, Hodenhochstand frühzeitig behandeln, um Folgeerkrankungen zu verhindern: Vielen urologischen Erkrankungen kann man vorbeugen. Mit ihrem neuen Patientenratgeber wollen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. die notwendige Aufklärung in der Bevölkerung forcieren.

 

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Benignes Prostatasyndrom

Therapieverhalten bei BPS überdenken

 

  • Kombinationstherapie ab moderaten Symptomen angezeigt
  • Verzögerte Gabe von 5-ARI erhöht Risiko für AUR und Operation

 

München (27. September 2012) - Ab moderaten Symptomen des benignen Prostatasyndroms (BPS), einem Prostatavolumen von ≥ 30 ml und einem PSA-Wert von ≥ 1,5 ng/ml gibt es, gemäß den aktuellen deutschen BPSTherapieleitlinien (Evidenzlevel 1b), für Patienten die Behandlungsmöglichkeit mit der Kombination aus dem Alpha-Blocker Tamsulosin plus dem 5-Alpha-Reduktase-Inhibitor (5-ARI) Dutasterid.1 „Dennoch weicht das Therapieverhalten deutscher Urologen noch häufig davon ab“, berichtet PD Dr. med. Christian Gratzke, München, auf einem Symposium von GlaxoSmithKline (GSK) im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig. „In Deutschland werden im Vergleich zu anderen europäischen Ländern insgesamt weniger 5-ARIs eingesetzt. Diese Länder therapieren also evidenzbasierter als wir.“2

 

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Amgen Symposium auf dem DGU-Kongress 2012

„State of the Art “Osteoprotektion” beim Prostatakarzinom – the past, the present and the future“

 

Leipzig (27. September 2012) - Am 27. September veranstaltete die AMGEN GmbH ein Satellitensymposium zum Thema State of the Art “Osteoprotektion“ beim Prostatakarzinom – the past, the present and the future im Rahmen des 64. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie. Der weltweit drittgrößte Urologenkongress fand vom 26.-29. September 2012 erstmals in Leipzig statt. Unter dem Kongressmotto „Wissenschaft, Fortschritt, Leben“ fanden sich mehr als 7.000 internationale Teilnehmer ein, um die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse aus allen Bereichen der Urologie zu diskutieren.

 

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Bedeutung des PSA-Wertes

PIVOT-Studie und die Frage unnötiger Operationen bei Prostatakrebs

 

Düsseldorf (2. August 2012) - Die Bedeutung des PSA-Wertes im Rahmen des Screenings und der Früherkennung des Prostatakarzinoms wird in den öffentlichen Medien zunehmend und grundsätzlich in Zweifel gezogen und nachfolgende diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei Feststellung eines krankhaft erhöhten PSA-Wertes werden kritisiert. Anlass hierzu sind nicht nur Empfehlungen der U.S. Preventive Services Task Force vom Oktober 2011, sondern auch die aktuell am 19. Juli 2012 im NEJM veröffentlichten Daten der sogenannten PIVOT Studie und der GEK-Krankenhausreport der Barmer Krankenkasse.

 

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Barmer GEK Report Krankenhaus 2012

Oft nur eingeschränkte Lebensqualität nach Prostata-OP

 

Berlin (24. Juli 2012) - Eine operative Entfernung der Prostata nach Krebsdiagnose will gut überlegt sein. Das zeigen aktuelle Befragungsergebnisse des Barmer GEK Reports Krankenhaus 2012. Ein Jahr nach Krankenhausaufenthalt berichtet das Gros der Patienten von erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität: 70 Prozent klagen über Erektionsprobleme, 53 Prozent über sexuelles Desinteresse und rund 16 Prozent über Harninkontinenz. 20 Prozent bestätigen operationsbedingte Komplikationen wie Blutungen oder Darmverletzungen.

 

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Für mehr Patientensicherheit

Berufsverband installiert Fehlermanagementsystem in der Urologie

 

Düsseldorf (10. Juli 2012) - In der Luftfahrt sind Berichtssysteme zur Fehlervermeidung seit über 30 Jahren etabliert; das deutsche Gesundheitswesen ist indes noch dabei, eine offene Fehlerkultur zu entwickeln. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU e.V.) unterstützt diesen Prozess aktiv und favorisiert ein anonymes internetbasiertes Fehlermanagementsystem in der Urologie. Das sogenannte CIRS-Urologie ist eine fachspezifische Variante des Berichts- und Lernsystems der Deutschen Ärzteschaft für Kritische Ereignisse und Fehler in der Medizin namens Critical Incident Reporting-System (CIRS), das von der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung propagiert und vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) betreut wird.

 

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Photo: IQWiGAbirateron: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen für bestimmte Patienten

 

Vorteile für Männer mit metastasiertem hormonrefraktärem Prostatakrebs, für die Docetaxel nicht mehr infrage kommt

 

Berlin (2. Januar 2012) - Abirateron (Handelsname Zytiga®) ist seit September 2011 für Männer mit metastasiertem Prostatakrebs zugelassen, bei denen der Krebs durch eine Hormontherapie nicht mehr beeinflusst werden kann und während oder nach einer Therapie mit dem Zytostatikum Docetaxel weiter fortschreitet. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat mit einer frühen Nutzenbewertung gemäß AMNOG überprüft, ob Abirateron gegenüber der bisherigen Standardtherapie einen Zusatznutzen bietet.

 

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G-BA überprüft zwei weitere Laser-Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung

 

Berlin (20. Oktober 2011) – Die Erkenntnislage zum patientenrelevanten Nutzen der Enukleation bzw. der Ablation der Prostata mittels Thulium-Laser (TmLEP bzw. TmLAP) ist nicht ausreichend. Aufgrund aktueller Studienaktivitäten wird die TmLEP im Rahmen der geringinvasiven Behandlung des benignen Prostatasyndroms (gutartige Prostatavergrößerung) im Krankenhaus zwar weiterhin zu Lasten der GKV erbracht werden können, jedoch nur unter Einhaltung von Vorgaben zur Struktur- und Prozessqualität. Diese Entscheidung ist befristet bis Ende 2016. Für die Ablation der Prostata mittels Thulium-Laser (TmLAP) werden dagegen in absehbarer Zeit keine weiteren entscheidenden wissenschaftlichen Ergebnisse erwartet. Deshalb ist diese Therapie als stationäre Behandlung künftig keine GKV-Leistung mehr und wird auch nicht in die ambulante vertragsärztliche Versorgung aufgenommen. Entsprechende Beschlüsse fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am Donnerstag in Berlin.

 

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Zulassung von ZYTIGA® (Abirateronacetat)

ZYTIGA® (Abirateronacetat) erhält Zulassung der Europäischen Kommission zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostata-Karzinoms innerhalb der Europäischen Union

 

Hamburg (16. September 2011) - Janssen-Cilag International NV gab am 7. September 2011 bekannt, dass die Europäische Kommission in einem beschleunigten Revisionsverfahren die Zulassung von Zytiga® (Abirateronacetat), dem ersten und einzigen steroidalen Androgen-Biosynthese-Inhibitor, erteilt hat. Zytiga® ist indiziert in Kombination mit Prednison oder Prednisolon zur Behandlung des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (CRPC) bei erwachsenen Männern, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient verläuft [1].

 

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