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23 | 01 | 2018
Urologie
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Testosteronsubstitutionstherapie bei Hypogonadismus nach Prostatakarzinom

 

Von Prof. Dr. Ulrich Wetterauer

 

Berlin (20. November 2008) - Mit den PDE-5-Inhibitoren liegen seit einigen Jahren Wirkstoffe vor, die in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) gute Ergebnisse liefern. Präklinische Hinweise auf eine Reversibilität von Fibrose und Atrophie der glatten Muskulatur im C. cavernosum nach regelmäßiger Gabe von PDE-5-Inhibitoren haben in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, ob diese Substanzen auch positive, „heilende“ Langzeiteffekte auf die ED haben. Die Ergebnisse der aktuellen RESTORE-Studie mit Vardenafil liefern jedoch keine Hinweise darauf.

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ED-Therapie mit Vardenafil: Bringt die Dauereinnahme einen therapeutischen Vorteil?

 

Von Prof. Dr. Theodor Klotz

 

Berlin (20. November 2008) - Mit den PDE-5-Inhibitoren liegen seit einigen Jahren Wirkstoffe vor, die in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED) gute Ergebnisse liefern. Präklinische Hinweise auf eine Reversibilität von Fibrose und Atrophie der glatten Muskulatur im C. cavernosum nach regelmäßiger Gabe von PDE-5-Inhibitoren haben in der Vergangenheit die Frage aufgeworfen, ob diese Substanzen auch positive, „heilende“ Langzeiteffekte auf die ED haben. Die Ergebnisse der aktuellen RESTORE-Studie mit Vardenafil widerlegen jedoch diese Hypothese.

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Zukunftsweisende Entwicklung in der minimal‑invasiven Behandlung der benignen Prostata‑Hyperplasie (BPH):

Neue Plasma‑Vaporisationselektrode kombiniert höchste Effektivität mit geringstmöglichen Nebenwirkungen

 

Stuttgart (26. September 2008) ‑ Die neue TURis Plasma‑Vaporisation von Olympus setzt als besonders schonendes, effektives und ökonomisches Verfahren neue Maßstäbe für die minimal‑invasive Therapie der benignen Prostata‑Hyperplasie (BPH). Die innovative Plasma‑Vaporisationselektrode kombiniert erstmals Vorteile von Vaporisation und bipolarer Resektion und ermöglicht somit eine nahezu blutungsfreie Gewebeablation ohne an Effektivität einzubüßen. Auf Basis modernster Plasmatechnologie wird das Prostatagewebe schnell und effizient vaporisiert und gleichzeitig die Oberfläche sanft koaguliert. Als Erweiterung des modularen und bewährten TURis Resektoskop‑Systems von Olympus verfügt diese neue Behandlungsmethode über eine kurze Lernkurve und überzeugt durch seine Wirtschaftlichkeit. Sowohl Aufrüstungskosten schon bestehender bipolarer Systeme als auch Einmalkosten der Elektrode liegen deutlich unter den Kosten gängiger Laservaporisations-Verfahren.

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biolitec AG präsentiert LIFE Lasertherapie zur BPH-Behandlung auf DGU Urologenkongress

Weltweit erster 300 Watt Urofogielaser ausgeliefert

 

LIFE™ Lasertherapie überzeugt Urologen bundesweit ‑ Erster 300 Watt Urologielaser der biolitec AG im Einsatz

 

Evolve (TM) 150 LasersystemStuttgart (26. September 2008) - Die biolitec AG aus Jena präsentiert ihre innovative BPH‑Lasertherapie LIFE™ (Laser Induced Flow Enhancement) auf dem 60. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart. Das minimal-invasive Verfahren LIFE™ mit dem Laser EvoIveTM 150 der biolitec AG ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen auch die ambulante Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung unter lokaler Betäubung mit deutlich reduzierten post‑operativen Nebenwirkungen und kürzeren Behandlungszeiten. Das Abtragen des Prostatagewebes ist in einigen Fällen bereits nach 15 bis 30 Minuten abgeschlossen, die Rekonvaleszenzzeit verkürzt sich. Die Risiken für Inkontinenz, Impotenz und retrograde Ejakulation sind stark reduziert. Die LIFET™ Lasertherapie ist besonders für Risikopatienten geeignet, die blutverdünnende Medikamente einnehmen. Die Wellenlänge des EvoIve™ Lasers von 980 nm ermöglicht die höchste Absorption in Wasser und Hämoglobin und somit die gleichzeitige Vaporisation und Koagulation des Gewebes. Schnelle Blutstillung und beschleunigte Wundheilung sind das Resultat. Das Blutungsrisiko ist minimal, die Absorption verhindert zudem eine Perforation der Blase durch das Laserlicht.

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GnRH-Rezeptor-Blocker zeigt sofortigen Wirkungseintritt bei Prostatakarzinom

 

Degarelix senkt Testosteron auf Kastrationsniveau innerhalb von drei Tagen bei 96 % der Patienten

 

Stuttgart (25. September 2008) ‑ Eine Phase-III-Vergleichsstudie (1) über 12 Monate belegt die Wirksamkeit, Langzeitsicherheit und Verträglichkeit des neuen, in Zulassung befindlichen „Gonadotropin-Releasing-Hormon“ (GnRH)-Blocker Degarelix. Führende Experten bewerten im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie in Stuttgart die Ergebnisse: Degarelix zeigte eine äußerst schnelle und langanhaltende Absenkung der Testosteronwerte (2,3) innerhalb von drei Tagen bei mehr als 96 % der Studienpatienten (2), vergleichbar mit der Sofortwirkung eines chirurgischen Eingriffs (Orchiektomie). (2,4)

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„Die intelligente Hormontherapie"

 

Von Prof. Dr. Jürgen Gschwend, Klinikum Rechts der Isar, München

 

Stuttgart (25. September 2008) - Vor dem Hintergrund einer Therapieindividualisierung durch Risikostratifizierung geht es beim Prostatakarzinom vor allem darum, den richtigen Patienten zum besten Zeitpunkt für die Hormontherapie zu identifizieren. Dies erfordert Anpassung der Behandlungsform und -dauer. Anhand prognostischer Marker wie Alter, PSA-Werte, Gleason-Score und TumorStadium können Patienten mit hohem Progressionsrisiko identifiziert werden.

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Das logische Prinzip „GnRH‑Blocker"

 

Von Prof. Dr. Maurice Stephan Michel, Universitätsklinikum, Mannheim

 

Stuttgart (25. September 2008) - Die chirurgische Kastration bewirkt bereits innerhalb weniger Stunden nach der Operation eine schnelle, deutliche und lang anhaltende Suppression des Serum-Testosterons. Ein großer Nachteil der Orchiektomie ist jedoch, dass sie irreversibel und psychologisch sehr belastend ist. Deswegen ist die reversible medizinische Kastration mittels Hormontherapie durch Gonadotropin-releasing (GnRH) Agonisten die Therapie der Wahl für den Großteil der Patienten mit einem hormon‑sensitiven Prostatakarzinom. Jedoch kommt es beim Einsatz von GnRH-Agonisten, aufgrund des mit diesen Substanzen verbundenen Testosteron-Anstieges, nicht zu einer sofortigen Reduktion des Serum-Testosterons. Um diesem initialen Testosteronanstieg entgegenzuwirken wird zusätzlich sehr oft eine flare-up Prophylaxe mit einem Antiandrogen für die ersten vier Wochen eingesetzt. Zusätzlich erzielen die GnRHAgonisten in 2-12,5 % der Fälle nicht das Therapieziel von ≤ 50 ng/dl.

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Die (R)evolution der hormonellen Therapie

 

Von Prof. Dr. Thomas Ebert, Euromed Clinic, Fürth

 

Stuttgart (25. September 2008) - Der Gedanke, dass Prostatakarzinom (PCa) androgenabhängigsei, entstand in den 40er Jahren, als erstmals Huggins und Hodges die vorteilhaften Effekte der Kastration und der Injektion von Östrogenen bei Patienten mit metastasierendem Prostatakarzinom beobachteten. Seit den 40er Jahren hatte sich die chirurgische Kastration (Orchiektomie) ‑ auch wenn sie nicht so oft angewendet wurde ‑ im Rahmen der Androgenentzugstherapie (ADT) als Gold-Standard in der Therapie des fortgeschrittenen PCa etabliert. Während die Therapie mit Östrogenen eine mit der Kastration vergleichbare Wirkung erzielt, blieb ihr Nutzen jedoch aufgrund der signifikanten kardiovaskulären Toxizität eingeschränkt.

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Wegweisende Studie:

Levitra® nach nervschonender Prostatektomie

 

Leverkusen (25. Juli 2008) – Eine in European Urology veröffentlichte Studie zeigt, dass Levitra® (Vardenafil-HCl) bei Männern in der Behandlung der operationsbedingten Erektilen Dysfunktion (ED) selbst kurz nach radikaler nervschonender Prostatektomie wirksam ist. Diese wegweisende Studie („state-of-the-art“), von Bayer Schering Pharma als doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Parallelgruppenstudie durchgeführt, ist die bisher größte und aussagekräftigste ihrer Art.

 

In dieser Studie wurde die Verträglichkeit und die Wirksamkeit von Vardenafil zur Ver­besserung der erektilen Funktion als Vergleich einer täglich zum Abend eingenommenen Dosis von 10 mg Vardenafil und einer Einnahme nach Bedarf, ca.1 Stunde vor beab­sichtigtem Geschlechtsverkehr (5, 10 oder 20 mg, Dosierung individuell angepasst) untersucht, jeweils verglichen mit Placebo.

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Deutsche Urologen im Ausland

Als Experten weltweit gefragt

 

Düsseldorf (15. Juli 2008) - USA, Mallorca, Vereinigte Arabische Emirate - einige der weit über 4000 Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) arbeiten im Ausland. Die Teilhabe am wissenschaftlichen Know-How im Heimatland ist im Zeichen der Globalisierung durchaus gegeben. Doch auch in diesem Jahr nutzen im Ausland tätige Urologen den DGU-Kongress vom 24. bis 27. September 2008 in Stuttgart zum persönlichen Austausch.

Made in Germany. Drei Worte, die jahrzehntelang als Gütesiegel galten. Im Bereich der Urologie sind sie es immer noch. Deutsche Ärzte sind begehrt im Ausland, und Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. praktizieren auf allen Kontinenten. Die Gründe sind verschieden - Lust auf Abwechslung, Karrierechancen, neue Herausforderungen, bessere Arbeitsbedingungen.

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Nierentransplantationen sind nachts weniger erfolgreich

 

Bonn (15. Juli 2008) - Nierentransplantationen sollten tunlichst tagsüber durchgeführt werden. Diesen Schluss legt zumindest eine Studie nahe, die Urologen und Internisten der Universität Bonn jetzt veröffentlicht haben (Transplantation Proceedings, Band 40, S. 1341 ff.). Demnach erfordern nächtliche Eingriffe mehr als doppelt so häufig eine weitere Operation.

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