Weiterentwicklung eines Bachelor-Studiengangs für Pflegekräfte
Arztassistent in der Urologie
Düsseldorf (6. Mai 2013) - Mit einer Hochschulkooperation zur Weiterbildung für examinierte Pflegekräfte geht das Fach Urologie neue Wege: Ab Oktober 2013 bietet das Fachgebiet gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe eine akademische Ausbildung an, deren Absolventinnen und Absolventen im Arbeitsfeld zwischen Arzt/Ärztin und Pflegepersonal zahlreiche Aufgaben übernehmen. Das dreijährige Studium zum „Physician Assistant (PA)“, zu Deutsch Arztassistent, schließt mit dem Hochschulgrad Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Das spezielle Curriculum an der DHBW wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) weiterentwickelt und auf die speziellen Erfordernisse im Bereich der Urologie abgestimmt.
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Therapie der OAB
Trospiumchlorid Retardkapseln auch im klinischen Alltag wirksam und gut verträglich
Hamburg (16. September 2011) – Seit Mai 2009 steht mit Trospiumchlorid Retardkapseln (uriVesc®) die bisher einzige langsam freisetzende Formulierung von Trospiumchlorid zur Verfügung. Die Substanz gehört schon lange zur Standardtherapie der überaktiven Blase (engl. overactive bladder, OAB). Aufgrund seiner Molekülstruktur und pharmakologischen Eigenschaften zeichnet sich Trospiumchlorid im Vergleich zu den anderen Anticholinergika durch seine gute Verträglichkeit aus. Eine deutsche nicht-interventionelle Studie (1) (NIS) unterstützt die Ergebnisse der Zulassungsstudie. Im Rahmen der NIS behandelten 68 niedergelassene Urologen und Gynäkologen insgesamt 305 Patienten 3 Monate lang mit 1x täglich 60 mg Trospiumchlorid Retard (uriVesc®). Das Ergebnis: Auch in der „Alltagssituation“ verbessern Trospiumchlorid Retardkapseln bei guter Verträglichkeit die Symptomatik und die individuelle Lebensqualität der OAB-Patienten gleichermaßen signifikant (p<0,0001) im Vergleich zur Ausgangssituation.
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Große Muskelpakete, aber keine Spermien
Urologen warnen vor den Folgen von Doping im Breitensport
Düsseldorf (8. März 2011) - Ob Anabolika und Wachstumshormone im Kraftsport oder hoch dosierte Schmerzmittel vor dem Stadtmarathon – leistungssteigernde Substanzen sind im Breitensport an der Tagesordnung. Angesichts von mehr als einer Million Freizeitsportlern, die, laut Expertenschätzung, in Deutschland regelmäßig oder gelegentlich zu Dopingsubstanzen oder Medikamenten greifen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vor den urologischen Folgeerkrankungen. Vor allem Kraftsportler riskieren durch die Einnahme anaboler Wirkstoffe Impotenz, Unfruchtbarkeit, Brustwachstum und Nierenschäden. „Mangels Dopingkontrollen im Freizeitsport müssen wir auf verstärkte öffentliche Aufklärung setzen“, so DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch.
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