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22 | 03 | 2017
Urologie
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Urologen empfehlen

HPV-Impfung für Jungen

Düsseldorf (23. Juni 2016) - Humane Papillomaviren erzeugen die häufigsten übertragenen sexuellen Infektionen in Deutschland und weltweit. Neben Gebärmutterhalskrebs können sie weitere Tumoren des Anogenitale und des Oropharynx hervorrufen und sind Auslöser für Condylome. Die derzeitige von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Praxis, lediglich Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren zu impfen (Stand: August 2015), ist nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V. (BDU) nicht mehr zeitgemäß. Sie berücksichtige auch nicht die vielfachen Lebenswelten sexuell aktiver Menschen in unserem Land. „Der oft angemerkte Herdenschutz durch die Impfung der Mädchen greift ja bereits dann nicht, wenn wir es mit jungen Männern zu tun haben, die Sex mit Männern haben (MSM)“, so DGU-Präsident Prof. Dr. med. Kurt Miller. Im Sinne eines umfassenden Schutzes unabhängig von der sexuellen Orientierung empfehlen DGU und BDU nun gemeinsam „Impft auch die Jungen!“.

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PREFERE: Chance für urologische Forschung und Patienten

Urologen appellieren zur Teilnahme an größter Prostatakrebs-Studie

 

Hamburg (27. Januar 2014) - Vor genau einem Jahr, im Januar 2013, fiel der Startschuss für die deutsche Prostatakrebs-Studie PREFERE, eine der größten klinischen Studien auf dem Gebiet der Onkologie. Sie soll erstmals alle vier empfohlenen Therapien zur Behandlung eines lokal begrenzten Prostatakarzinoms miteinander vergleichen. Die Studie wird von einem großen Bündnis aus Deutscher Krebshilfe sowie den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen industrieunabhängig finanziert, unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V. (DGU), dem Berufsverband Deutscher Urologen e.V. (BDU), der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, der Deutschen Krebsgesellschaft und dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe. Jetzt ziehen die Urologen eine erste Bilanz.

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Weiterentwicklung eines Bachelor-Studiengangs für Pflegekräfte

Arztassistent in der Urologie

 

Düsseldorf (6. Mai 2013) -  Mit einer Hochschulkooperation zur Weiterbildung für examinierte Pflegekräfte geht das Fach Urologie neue Wege: Ab Oktober 2013 bietet das Fachgebiet gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Karlsruhe eine akademische Ausbildung an, deren Absolventinnen und Absolventen im Arbeitsfeld zwischen Arzt/Ärztin und Pflegepersonal zahlreiche Aufgaben übernehmen. Das dreijährige Studium zum „Physician Assistant (PA)“, zu Deutsch Arztassistent, schließt mit dem Hochschulgrad Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Das spezielle Curriculum an der DHBW wurde in enger Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) weiterentwickelt und auf die speziellen Erfordernisse im Bereich der Urologie abgestimmt.  

 

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Urivesc. Photo: Rottapharm MadausTherapie der OAB

Trospiumchlorid Retardkapseln auch im klinischen Alltag wirksam und gut verträglich

 

Hamburg (16. September 2011) – Seit Mai 2009 steht mit Trospiumchlorid Retardkapseln (uriVesc®) die bisher einzige langsam freisetzende Formulierung von Trospiumchlorid zur Verfügung. Die Substanz gehört schon lange zur Standardtherapie der überaktiven Blase (engl. overactive bladder, OAB). Aufgrund seiner Molekülstruktur und pharmakologischen Eigenschaften zeichnet sich Trospiumchlorid im Vergleich zu den anderen Anticholinergika durch seine gute Verträglichkeit aus. Eine deutsche nicht-interventionelle Studie (1) (NIS) unterstützt die Ergebnisse der Zulassungsstudie. Im Rahmen der NIS behandelten 68 niedergelassene Urologen und Gynäkologen insgesamt 305 Patienten 3 Monate lang mit 1x täglich 60 mg Trospiumchlorid Retard (uriVesc®). Das Ergebnis: Auch in der „Alltagssituation“ verbessern Trospiumchlorid Retardkapseln bei guter Verträglichkeit die Symptomatik und die individuelle Lebensqualität der OAB-Patienten gleichermaßen signifikant (p<0,0001) im Vergleich zur Ausgangssituation.

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Große Muskelpakete, aber keine Spermien

Urologen warnen vor den Folgen von Doping im Breitensport

 

Düsseldorf (8. März 2011) - Ob Anabolika und Wachstumshormone im Kraftsport oder hoch dosierte Schmerzmittel vor dem Stadtmarathon – leistungssteigernde Substanzen sind im Breitensport an der Tagesordnung. Angesichts von mehr als einer Million Freizeitsportlern, die, laut Expertenschätzung, in Deutschland regelmäßig oder gelegentlich zu Dopingsubstanzen oder Medikamenten greifen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) vor den urologischen Folgeerkrankungen. Vor allem Kraftsportler riskieren durch die Einnahme anaboler Wirkstoffe Impotenz, Unfruchtbarkeit, Brustwachstum und Nierenschäden. „Mangels Dopingkontrollen im Freizeitsport müssen wir auf verstärkte öffentliche Aufklärung setzen“, so DGU-Pressesprecherin Prof. Dr. Sabine Kliesch.

 

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