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24 | 08 | 2017
Viszeralmedizin
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Viszeralmedizin 2016

CED-Update 2016 - Aktualisierte ECCO-Leitlinien: kortikosteroidfreie Remission wichtigstes Ziel bei der Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Hamburg (23. September 2016) – Die aktualisierten Leitlinien der European Crohn’s and Colitis Organisation (ECCO) für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) bieten detaillierte Behandlungsalgorithmen zur Therapie von Colitis ulcerosa (CU) und Morbus Crohn (MC).1,2 Über die Neuerungen in diesen Leitlinien, die eine kortikosteroidfreie Remission als oberstes Therapieziel nennen, sowie über den Stellenwert der verschiedenen Behandlungsoptionen diskutierten gastroenterologische Experten auf einem von Takeda unterstützten Symposium im Rahmen der 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs-und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Eine wichtige Rolle in der CED-Therapie spielt der darmselektiv wirkende Integrin-α4β7-Antagonist Vedolizumab (Entyvio®). Vedolizumab ist zugelassen für erwachsene Patienten mit mittelschweren bis schweren aktiven Formen von CU und MC, bei denen konventionelle Therapien oder Tumornekrosefaktor-alpha (TNFα)- Antagonisten versagt haben, die darauf nur unzureichend ansprechen oder bei denen eine Unverträglichkeit vorliegt.3 Seit der Zulassung von Vedolizumab 2014 wurden umfangreiche Real-Life-Daten gesammelt: Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit und das günstige Nutzen-Risiko-Profil von Vedolizumab.4-6

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Reizdarm

Alte Brotbacktechniken könnten Leiden verringern

  • Blähungen durch unverdaubare Zucker lassen sich durch längere Gehzeit beim Teig verringern

Stuttgart (24. August 2016) - Hoffnung für Reizdarm-Patienten: Weizenprodukte verursachen bei ihnen schwere Blähungen u.a. ausgelöst durch spezielle Zucker, den sogenannten FODMAPs. Das sind im Wesentlichen niedermolekulare Zucker, die im Weizenkorn gespeichert werden. Viele Patienten berichten jedoch, dass Brot aus alten Getreidesorten ihnen Linderung bringt. Ein Team vom Lehrstuhl Technologie und Analytik pflanzlicher Lebensmittel und der Landessaatzuchtanstalt der Universität Hohenheim fand nun heraus, was Brot aus Urgetreide bekömmlicher macht und wie viel dieser speziellen Zucker darin enthalten sind. Die große Überraschung: Urgetreide enthält kaum weniger FODMAPs als Brotweizen. Es kommt vielmehr darauf an, wie der Teig aus dem Getreide zubereitet wird.

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Medac-Symposium auf dem DGVS Kongress 2014 zur Methotrexat-Therapie bei Morbus Crohn(1)

Krankheitskontrolle und Patientenselbstbestimmung mit Methotrexat

 

Leipzig (18. September 2014) - Bei Notwendigkeit einer intensivierten medikamentösen Therapie des Morbus Crohn stellt Methotrexat eine wirksame, verlässliche und patientenorientierte Alternative zu Azathioprin dar. Aufgrund der Dosierungsempfehlung mit 25mg/Woche respektive 15mg/Woche parenteralem MTX ist nicht nur der Einsatz der Methotrexat-Fertigspritze metex®FS mit der höchsten Wirkstoffkonzentration am Markt und der Möglichkeit der Selbstapplikation besonders gut geeignet, sondern als einziges Präparat auch behördlich zur Behandlung des Morbus Crohn zugelassen.

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Stressfreie Magen- und Darmspiegelung

Weltweit größte Studie zur Sedierung zeigt: Der Dämmerschlaf ist sicher

 

Leipzig (16.  September 2014) – Magen- und Darmspiegelungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen. Aber auch zu den gefürchtetsten. Dabei ist das Unbehagen der Patienten meist unbegründet: Denn die Untersuchungen können heutzutage dank Sedierung für den Patienten völlig stress- und schmerzfrei durchgeführt werden. Auch die Sedierung selbst, also der durch Medikamente herbeigeführte Dämmerschlaf, verläuft fast immer komplikationsfrei. Wie die bislang größte prospektive Studie zu Komplikationen bei Sedierungen jetzt ergab, kommt es nur bei einer von 10 000 Sedierungen zu schwerwiegenderen Problemen. Für die Studie haben Gastroenterologen bislang mehr als 350 000 Eingriffe in 40 deutschen Kliniken ausgewertet. Auf der Tagung Viszeralmedizin 2014 in Leipzig stellen sie die Studienergebnisse erstmals vor. 

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Dokumentation und Unterstützung im Alltag

Neue APP von ABBVIE für Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

 

Wiesbaden (23. Juni 2014) — Eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kann sich auf viele Lebensbereiche der Patienten auswirken und den Alltag massiv beeinträchtigen. Besonders aufgrund der typischen Symptome Bauchschmerzen, Durchfälle und körperliche Schwäche können Freundschaften, Beziehungen aber auch der Job in Mitleidenschaft gezogen werden. Schnell kann dabei das Gefühl entstehen, die Erkrankung und ihre Symptome kontrollieren einen großen Teil des Lebens.

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Entzündliche Darmerkrankung wirksam behandeln

Neue Patientenleitlinie zu Colitis Ulcerosa erschienen

 

Berlin (15. November 2012) – Über den aktuellen Wissenstand rund um die chronisch-entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa können sich Patienten, Angehörige und Interessierte ab sofort in einer Patientenleitlinie informieren. Grundlage der Handlungsempfehlung ist die von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) entwickelte ärztliche Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Colitis ulcerosa. Die neue Patientenleitlinie steht ab sofort auf der Homepage der Herausgeberin, der bundesweiten Patientenorganisatin Deutsche Morbus Crohn/ Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) sowie auf der Internetseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) zum Download bereit.

 

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Quelle: Satellitensymposium der Firma Shire während der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) am 21.09.2012 in Hamburg (tB).Mezavant-Symposium beim DGVS 2012

Colitis ulcerosa – Remissionserhalt zentrales Therapieziel

 

Hamburg (21. September 2012) - Wer erwartet was bei der Therapie der Colitis ulcerosa? Speziell der Remissionserhalt stellt die Geduld von Ärzten und Patienten immer wieder auf die Probe. Auf einem Satellitensymposium der Firma Shire während der 67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) wurde die Bedeutung der Therapieadhärenz für den Remissionserhalt hervorgehoben. Die einmal tägliche Einnahme von MMX®-Mesalazin (Mezavant®) kann helfen, die Therapietreue zu erhalten. Immer besser wird auch verstanden, wie wichtig die mukosale Heilung für die Prognose der Colitis ulcerosa ist. Der Vorsitzende des Symposiums, Prof. Dr. Ralf Kiesslich aus Mainz, stellte neue Verfahren zu ihrer Beurteilung vor.

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Kongress „Viszeralmedizin 2012“: Bakterienvielfalt im Verdauungstrakt

Gesunde Darmflora schützt vor Allergien und Übergewicht

 

Hamburg (20. September 2012) – Sie schützen vor Infektionen, helfen bei der Regulierung des Immunsystems und sorgen für die Verwertung von Nährstoffen: Im Darm des Menschen tummeln sich schätzungsweise 100 Billionen Bakterien. Zwar weiß man bislang wenig über Eigenschaften und Funktionen einzelner Mikrobenstämme. Doch immer mehr Studien zeigen, wie wichtig die Zusammensetzung der Darmflora für die Gesundheit ist. Demnach begünstigen Störungen der Bakterienkolonien nicht nur verschiedene Allergien, sondern auch Übergewicht und Stoffwechselstörungen. Welche Mechanismen daran beteiligt sind und wie sich die Darmflora therapeutisch verändern lässt, ist ein Thema auf dem Kongress „Viszeralmedizin 2012“, der noch bis zum 22. September in Hamburg stattfindet.

 

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Reizdarm-Syndrom. Photo: AlmirallNeue Horizonte in der Reizdarm-Therapie

Volksleiden RDS: Neue Therapieoptionen in Sicht

 

Hamburg (20. September 2012) - Aktuelle Phase-III-Studien zeigen einen relevanten Patientennutzen für Linaclotid, einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von RDS-O.1,2 Linaclotid wirkt als sogenannter Guanylatzyklase-C-Agonist auf spezielle Rezeptoren auf den Epithelzellen in der Darmwand. Es handelt sich dabei um ein neuartiges Wirkprinzip, mit dem in Zukunft ein effektiverer Therapieansatz für das Reizdarmsyndrom mit Obstipation zur Verfügung stehen könnte, so Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) in Hamburg.

 

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Viszeralmedizin 2009:

Reizdarm und Reizmagen erfolgreich therapieren

 

Hamburg 30.10 - 3.11.2009

 

Hamburg (3. September 2009) - Schmerzen und Beschwerden im Bauchraum sind häufig Anlass, eine Arztpraxis aufzusuchen. Bei jedem zweiten Patienten bleiben die Ursachen bisher jedoch ungeklärt. Sie leiden unter einer sogenannten funktionellen Störung - meistens Reizdarm oder Reizmagen. Neue Erkenntnisse zeigen, wie Ärzte auch diese Patienten erfolgreich behandeln können. Experten der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) informieren auf der Fachtagung Viszeralmedizin 2009 vom 30. September bis 3. Oktober 2009 in Hamburg über aktuelle Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.

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XXL - die neue Kleidergröße in Deutschland?

Konsequenzen für die Viszeralmedizin

 

Adipositas wird zur Epidemie - Eine Milliarde Menschen übergewichtig

 

Berlin (2. Oktober 2008) - Die Ressourcen der Welt sind ungerecht verteilt. Eine Milliarde Menschen hungert, eine Milliarde Menschen ist übergewichtig. In Mitteleuropa leiden mehr als 50 Prozent der Bevölkerung unter Übergewicht, etwa zehn Millionen Menschen sind adipös. Die Zahl der übergewichtigen Kinder nimmt stetig zu. Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet das Übergewicht als Adipositasepidemie. Von morbider oder krankhafter Adipositas spricht man, wenn Folgen des Übergewichtes eintreten. Mit der morbiden Adipositas steigt das Sterblichkeitsrisiko. In den USA ist Übergewicht nach dem Rauchen die zweithäufigste vermeidbare Todesursache.

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