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Wundversorgung
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BVMed

Hilfsmittelverbände vereinbaren Forderungskatalog zur besseren Dekubitus-Versorgung

Berlin (13. Januar 2017) - Einen erheblichen Qualitätsverfall bei Produkten und Dienstleistungen in der Dekubitusversorgung kritisieren sieben Hilfsmittelverbände in einem gemeinsamen Positionspapier. Die Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung führen zu dramatischen Kostenanstiegen durch unnötig entstandene Druckgeschwüre, so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände vereinbarten einen Forderungskatalog. Dazu gehören Verbesserungen im Hilfsmittelverzeichnis und ein Ausschluss von Ausschreibungen im Dekubitusbereich. Das gemeinsame Positionspapier "Dramatischer Kostenanstieg durch Fehlentwicklungen in der Dekubitusversorgung" kann kostenlos abgerufen werden.

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Neues sektorenübergreifendes Qualitätssicherungsverfahren gestartet

Besserer Schutz vor Wundinfektionen nach Operationen

Berlin ( 11. Januar 2017 ) – Wundinfektionen gehören zu den typischen Komplikationen, die infolge eines chirurgischen Eingriffes auftreten können. Das gilt unabhängig davon, ob der Patient ambulant oder stationär behandelt wurde. Um die Gefährdung der Patienten erkennen und reduzieren zu können, werden seit dem 1. Januar 2017 Wundinfektionen in dem neuen Qualitätssicherungsverfahren Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) sektorenübergreifend bis zu einem Jahr nach dem Eingriff erfasst. Dazu werden auch die Sozialdaten der Versicherten bei den Krankenkassen genutzt. Neben Informationen zu postoperativen Wundinfektionen werden auch Informationen zum Hygiene- und Infektionsmanagement der teilnehmenden Leistungserbringer erfasst.

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bvmedBilderweltHomecare. Photo und Copyright: BVMedModerne Wundversorgung

Patienteninformation zur Wundversorgung online

  • BVMed informiert über Leistungsansprüche der Patienten und bedarfsgerechte Versorgungsangebote

Berlin (7. November 2016) - In Deutschland leiden etwa 890.000 Menschen an komplexen Wunden mit einem chronischen Verlauf. Experten weisen darauf hin, dass eine intensivere Patienteninformation und -aufklärung dazu beiträgt, die Situation der Betroffenen zu verbessern. Die im BVMed organisierten Hersteller moderner Wundauflagen haben das Thema aufgegriffen und bieten einen aktuellen Überblick zu Therapieangeboten und Leistungsansprüchen der Patienten.

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Was geschieht während der Heilung eines Knochenbruchs?

Neue Implantate für die Wundheilung

Coburg (22. September 2016) - Die Zahl der Knochenbrüche mit kompliziertem Heilungsverlauf ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Ein Team aus Materialwissenschaftlern, Biologen, Biochemikern, Chemikern, Medizinern, Bioanalytikern und Informatikern erforscht Möglichkeiten, Knochen- und Hautverletzungen besser zu heilen. Prof. Kalkhof arbeitet mit ihnen im Sonderforschungsgebiet 67 „Funktionelle Biomaterialien zur Steuerung von Heilungsprozessen in Knochen- und Hautgewebe – vom Material zur Klinik“ der Universität Leipzig und der Technischen Universität Dresden zusammen. Insgesamt zwanzig Arbeitsgruppen hat das Sonderforschungsgebiet, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Ziel ist die Entwicklung neuer Implantate, die Entzündungen vorbeugen und die Heilung aktiv unterstützen.

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Antidekubitus-Hilfsmittel: Hilfsmittelverbände schlagen Alarm bei der Anti-Dekubitus-Versorgung: 'Patienten sind gefährdet' – Definition der Prozessschritte als Lösungsansatz. Sieben Hilfsmittelverbände schlagen bei der Versorgung der Patienten mit Anti-Dekubitus-Systemen Alarm: Unter den aktuellen Vergütungsstrukturen der Krankenkassen können die Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden. Der Trend zu 'Billigprodukten' gefährde die Patienten und sorge für 'teure Wunden', die das Gesundheitssystem 'hinten mehr belasten, als die Kassen vorne sparen', so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände definierten als Lösungsansatz zur Verbesserung der Patientenversorgung sieben Prozessschritte mit einzelnen Teilschritten, die bei der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Produkten beachtet werden müssen. Photo und Copyright: ThomashilfenAntidekubitus-Hilfsmittel

Hilfsmittelverbände schlagen Alarm bei der Anti-Dekubitus-Versorgung: "Patienten sind gefährdet" – Definition der Prozessschritte als Lösungsansatz

Berlin (2. September 2016) - Sieben Hilfsmittelverbände schlagen bei der Versorgung der Patienten mit Anti-Dekubitus-Systemen Alarm: Unter den aktuellen Vergütungsstrukturen der Krankenkassen können die Patienten nicht mehr adäquat versorgt werden. Der Trend zu "Billigprodukten" gefährde die Patienten und sorge für "teure Wunden", die das Gesundheitssystem "hinten mehr belasten, als die Kassen vorne sparen", so der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT), der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed), die EGROH, die Fachvereinigung Medizinprodukte (fmp), Reha-Service-Ring (RSR), rehaVital sowie Sanitätshaus Aktuell. Die Verbände definierten als Lösungsansatz zur Verbesserung der Patientenversorgung sieben Prozessschritte mit einzelnen Teilschritten, die bei der Versorgung mit Anti-Dekubitus-Produkten beachtet werden müssen.

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Abb.: Wundauflage (Nonwoven/Vlies) aus Alginatfasern bakterieller Quelle. Bakterielle Alginat-Vliese nehmen bis zu 70% mehr Flüssigkeit auf als marine Alginat-Vliese. © Hohenstein InstituteWundauflagen aus bakteriellem Alginat

Bönnigheim, Zwingenberg, Kelheim (3. August 2016) - Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „AlBioTex“ haben Forscher der Hohenstein Institute, der B.R.A.I.N AG und der Kelheim Fibres GmbH den biotechnologischen Prozess zur Herstellung von bakteriellem Alginat etabliert. Den Forschungspartnern ist es erstmals gelungen, den kompletten Produktions- und Verarbeitungsprozess von der biotechnologischen Herstellung der bakteriellen Alginate über die Faserproduktion bis hin zur Herstellung textiler Flächen abzubilden. Die erzielten Ergebnisse bilden die Basis für die Integration von bakteriellem Alginat in die industrielle Produktion.

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Chronische Wunde. © PAUL HARTMANN AGVerbandmittel Erstattung

BVMed fordert Änderungen an der geplanten Verbandmittel-Definition

Berlin (15. Juli 2016) - Die Verbandmittel-Hersteller im BVMed unterstützen die Ziele des Gesetzgebers für die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit komplexen und chronischen Wunden im aktuellen Entwurf des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG). "Diesem Ziel widerspricht jedoch die vorgeschlagene Definition der Verbandmittel", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Entgegen dem Ziel des Gesetzes sei durch die aktuelle Neudefinition eine signifikante Versorgungslücke für die Patienten zu befürchten, heißt es in der BVMed-Stellungnahme zum HHVG.

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Europäischer Wundkongress 2016 in Bremen: Crawford Healthcare stellt sich vor: Wundspülung und Wundreinigung. Der Europäische Wundkongress 2016 in Bremen war mit über 6.000 Fachbesuchern eine Leitmesse. Auf ihr stellte sich erstmals die deutsche Niederlassung der Firma Crawford Healthcare der Fachöffentlichkeit und auf einer Pressekonferenz der medizinischen Fachpresse vor. Das Thema Moderne Wundversorgung in Deutschland spielt bei mehr als 2 Millionen Patienten mit chronischen Wunden eine immer größere Rolle, so der Dermatologe und zertifizierte Experte für Wundmanagement, Dr. Thomas Eberlein aus Leipzig.Europäischer Wundkongress 2016 in Bremen

Crawford Healthcare stellt sich vor: Wundspülung und Wundreinigung

Bremen (4. Juli 2016) - Der Europäische Wundkongress 2016 in Bremen war mit über 6.000 Fachbesuchern eine Leitmesse. Auf ihr stellte sich erstmals die deutsche Niederlassung der Firma Crawford Healthcare der Fachöffentlichkeit und auf einer Pressekonferenz der medizinischen Fachpresse vor. Das Thema Moderne Wundversorgung in Deutschland spielt bei mehr als 2 Millionen Patienten mit chronischen Wunden eine immer größere Rolle, so der Dermatologe und zertifizierte Experte für Wundmanagement, Dr. Thomas Eberlein aus Leipzig.

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Wärme für Wunden

Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) fördert die Wundheilung

Düsseldorf (30. Juni 2016) - Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche (Abb. 1). wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische (auf Wärmeenergieübertragung bezogene) und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung.

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Moderne Wundversorgung: Neue Versorgungsstudie zeigt Erfolge der modernen Wundversorgung. Als einen 'großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten' hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. 'Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht', so Kröger. 'Physician Assistant' könnte in der Wundbehandlung künftig Ärzte im Versorgungsprozess entlasten. Als einen 'großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten' hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. 'Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht', so Kröger. Photo und Copyright: Bristol-Myers SquibbModerne Wundversorgung

Neue Versorgungsstudie zeigt Erfolge der modernen Wundversorgung

                                    • "Physician Assistant" könnte in der Wundbehandlung künftig Ärzte im Versorgungsprozess entlasten

Berlin (13. Juni 2016) - Als einen "großen Erfolg für alle an der Wundversorgung Beteiligten" hat Prof. Dr. Knut Kröger, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Helios Klinik in Krefeld und stellvertretender Vorsitzender der Initiative Chronische Wunde (ICW), bei einem Fachgespräch des BVMed die Ergebnisse einer neuen Studie bezeichnet. Die Studie der PMV Forschungsgruppe Köln zeigte auf, dass rund 2,7 Millionen Menschen in Deutschland an komplexen Wunden leiden, bei etwa 890.000 Patienten nehmen diese einen chronischen Verlauf. Erstmals wird damit in einer Versorgungsstudie deutlich, dass bei 1,8 Millionen Menschen die Wunden innerhalb von acht Wochen abheilen. "Hier haben sich die Anstrengungen für eine bessere Ausbildung und Versorgung in den vergangenen Jahren bemerkbar gemacht", so Kröger.

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Dekubitus

Faire Krankenhausvergleiche durch Abrechnungsdaten

Göttingen (20. Mai 2016) - Jedes Jahr bildet sich in Deutschland bei rund 70.000 Patienten im Krankenhaus ein Druckgeschwür (Dekubitus). Die Dekubitus­prophylaxe ist der einzige Bereich der gesetzlichen Qualitätssicherung, der die pflegerische Leistung während einer Behandlung im Krankenhaus abbildet. Um Qualitätsaussagen von Krankenhäusern fair miteinander vergleichen zu können, entwickelte das AQUA-Institut ein Konzept, das den Gesundheitszustand der Patienten deutlich stärker berücksichtigt, als das heute der Fall ist. Anlass war ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses. Der Bericht ist auf www.aqua-institut.de abrufbar.

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Für ein schnelles, effektives und schmerzarmes mechanisches Debridement bei oberflächlichen Wunden ist die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft besonders geeignet. Photo und Copyright: Lohmann & Rauscher International GmbH und Co. KG L&R Symposium beim 26. Europäischen Wundkongress, Bremen

Multiprofessionell dem Biofilm begegnen

Bremen (11. Mai 2016) – Die Entfernung von wundheilungsgefährdenden Biofilmen und das erfolgreiche Management infektgefährdeter Wunden standen im Fokus des Symposiums „Moderne Wundversorgung – Herausforderungen und Lösungen“, das im Rahmen des Europäischen Wundkongresses der EWMA, ICW und WundD-A-CH am 11. Mai in Bremen stattfand.1 Bei der von Lohmann & Rauscher (L&R) initiierten Veranstaltung unterstrichen Experten die Bedeutung der Vernetzung ärztlicher und pflegerischer Kompetenzen und demonstrierten an Beispielen die Umsetzung von Wundversorgungskonzepten in der Praxis. Das Debridement ist ein wichtiger Startpunkt für die Wundtherapie; einen besonderen Stellenwert hat die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft® – eine effektive und schmerzarme Option zur mechanischen Entfernung von Biofilmen und Belägen – sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.

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Fixomull Transparent 8x10. Photo und Copyright:BSNmedicalTHERAPIEN. HAND IN HAND.

NEU: Fixomull® transparent - So anschmiegsam wie eine zweite Haut

 

Hamburg (8. März 2016) - Innovative Eigenschaften und sichtbar neue Qualität kennzeichnen das neue Fixomull® transparent: Dem Entwicklungsteam von BSN medical ist es gelungen, eine selbstklebend Fixierung für die großflächige Wundabdeckung mit besonderer Hautverträglichkeit bei gleichzeitiger hervorragender Haftung, Flexibilität und Transparenz zu entwickeln.

Das neue Fixomull® transparent fühlt sich wie eine zweite Haut an und ist dabei wasserfest, keimdicht und atmungsaktiv. Die spezifischen Eigenschaften sind von besonderem Vorteil für die Anwender im Bereich Pflege, Klinik und Arztpraxis sowie für den Patienten.

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Abb. 1: Ulcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache: Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept. Photo und Copyright: medi bayreuthUlcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache

Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept

 

Bayreuth (4. Januar 2016) - Jetzt bietet medi exklusiv ein Wundkonzept, das Akutphase und Rezidivprophylaxe in der Behandlung chronischer Wunden verbindet. Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen hat die Förderung der Patienten-Adhärenz zum Ziel.

 

Der Vorteil: Das medi Wund-Therapiekonzept steht für eine kürzere Therapiedauer sowie wirtschaftlichen Material- und Personaleinsatz in der Ulcus-Therapie.1 Der Patient führt alle Therapieschritte selbständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache.

 

Das sind die drei Säulen des effektiven Therapiekonzeptes mit hohem Adhärenz-Faktor:

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BVMed initiiert "Wunddialog"

Wundexperten fordern ein Deutsches Wundregister, um Datenlage und Versorgungsstrukturen zu verbessern

 

Berlin (2. Dezember 2015) - "Chronische Wunden gehören in spezialisierte Hände!" Dazu gehören interdisziplinäre Wundzentren oder Wundnetze. Das war eine der Kernbotschaften des ersten "Wunddialogs", den der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, gemeinsam mit Versorgungsnetzwerken, Krankenkassen, Ärztevertretern und den Herstellern von Wundversorgungsprodukten am 1. Dezember 2015 in Berlin durchführte. Die präsentierten Fallbeispiele zeigten, dass gut ausgebildete Experten und vernetzte Strukturen teilweise schon regional vorhanden sind. Man müsse aber die problematischen Wundpatienten besser in diese Versorgungsstrukturen bekommen. Ein Hebel dabei seien geänderte Vergütungsstrukturen, um falsche Anreize im System zu beseitigen.

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Chronische Wunden. © PAUL HARTMANN AGChronische Wunden

Chronische Wunden – ein unterschätztes Problem?

 

Berlin (2. Juli 2015) - Bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an offenen Wunden. Die Behandlung der Betroffenen hat in Deutschland erhebliche Defizite. Die phasengerechte Wundversorgung nutzt den Patienten und spart Kosten. Experten schätzen, dass zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Wunden leiden. Genaue Zahlen liegen nicht vor. Am häufigsten treten das „offene Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüre (Dekubitus) und der diabetische Fuß auf. Die Behandlung offener Wunden kann mehrere Monate und sogar Jahre dauern, sie erfordert häufige Arzt- und Pflegebesuche. Das Leben der Betroffenen wird meist massiv beeinträchtigt. Die Patienten leiden oft an starken Schmerzen, besonders beim Verbandwechsel. Viele können sich wegen der Erkrankung nur noch wenig bewegen. Manche Wunden riechen unangenehm, was zu Scham und einem Rückzug aus der Öffentlichkeit bei den Patienten führen kann. Der Alltag der Betroffenen und ihrer Angehörigen wird durch die Erkrankung erheblich eingeschränkt, sie büßen deutlich an Lebensqualität ein.

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