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Wundversorgung
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Dekubitus

Faire Krankenhausvergleiche durch Abrechnungsdaten

Göttingen (20. Mai 2016) - Jedes Jahr bildet sich in Deutschland bei rund 70.000 Patienten im Krankenhaus ein Druckgeschwür (Dekubitus). Die Dekubitus­prophylaxe ist der einzige Bereich der gesetzlichen Qualitätssicherung, der die pflegerische Leistung während einer Behandlung im Krankenhaus abbildet. Um Qualitätsaussagen von Krankenhäusern fair miteinander vergleichen zu können, entwickelte das AQUA-Institut ein Konzept, das den Gesundheitszustand der Patienten deutlich stärker berücksichtigt, als das heute der Fall ist. Anlass war ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses. Der Bericht ist auf www.aqua-institut.de abrufbar.

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Für ein schnelles, effektives und schmerzarmes mechanisches Debridement bei oberflächlichen Wunden ist die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft besonders geeignet. Photo und Copyright: Lohmann & Rauscher International GmbH und Co. KG L&R Symposium beim 26. Europäischen Wundkongress, Bremen

Multiprofessionell dem Biofilm begegnen

Bremen (11. Mai 2016) – Die Entfernung von wundheilungsgefährdenden Biofilmen und das erfolgreiche Management infektgefährdeter Wunden standen im Fokus des Symposiums „Moderne Wundversorgung – Herausforderungen und Lösungen“, das im Rahmen des Europäischen Wundkongresses der EWMA, ICW und WundD-A-CH am 11. Mai in Bremen stattfand.1 Bei der von Lohmann & Rauscher (L&R) initiierten Veranstaltung unterstrichen Experten die Bedeutung der Vernetzung ärztlicher und pflegerischer Kompetenzen und demonstrierten an Beispielen die Umsetzung von Wundversorgungskonzepten in der Praxis. Das Debridement ist ein wichtiger Startpunkt für die Wundtherapie; einen besonderen Stellenwert hat die L&R Monofilamentfaser-Kompresse Debrisoft® – eine effektive und schmerzarme Option zur mechanischen Entfernung von Biofilmen und Belägen – sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich.

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Fixomull Transparent 8x10. Photo und Copyright:BSNmedicalTHERAPIEN. HAND IN HAND.

NEU: Fixomull® transparent - So anschmiegsam wie eine zweite Haut

 

Hamburg (8. März 2016) - Innovative Eigenschaften und sichtbar neue Qualität kennzeichnen das neue Fixomull® transparent: Dem Entwicklungsteam von BSN medical ist es gelungen, eine selbstklebend Fixierung für die großflächige Wundabdeckung mit besonderer Hautverträglichkeit bei gleichzeitiger hervorragender Haftung, Flexibilität und Transparenz zu entwickeln.

Das neue Fixomull® transparent fühlt sich wie eine zweite Haut an und ist dabei wasserfest, keimdicht und atmungsaktiv. Die spezifischen Eigenschaften sind von besonderem Vorteil für die Anwender im Bereich Pflege, Klinik und Arztpraxis sowie für den Patienten.

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Abb. 1: Ulcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache: Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept. Photo und Copyright: medi bayreuthUlcus cruris venosum – der Patient als Wundtherapeut in eigener Sache

Effektive Behandlung mit dem medi Wundtherapie-Konzept

 

Bayreuth (4. Januar 2016) - Jetzt bietet medi exklusiv ein Wundkonzept, das Akutphase und Rezidivprophylaxe in der Behandlung chronischer Wunden verbindet. Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen hat die Förderung der Patienten-Adhärenz zum Ziel.

 

Der Vorteil: Das medi Wund-Therapiekonzept steht für eine kürzere Therapiedauer sowie wirtschaftlichen Material- und Personaleinsatz in der Ulcus-Therapie.1 Der Patient führt alle Therapieschritte selbständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache.

 

Das sind die drei Säulen des effektiven Therapiekonzeptes mit hohem Adhärenz-Faktor:

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BVMed initiiert "Wunddialog"

Wundexperten fordern ein Deutsches Wundregister, um Datenlage und Versorgungsstrukturen zu verbessern

 

Berlin (2. Dezember 2015) - "Chronische Wunden gehören in spezialisierte Hände!" Dazu gehören interdisziplinäre Wundzentren oder Wundnetze. Das war eine der Kernbotschaften des ersten "Wunddialogs", den der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, gemeinsam mit Versorgungsnetzwerken, Krankenkassen, Ärztevertretern und den Herstellern von Wundversorgungsprodukten am 1. Dezember 2015 in Berlin durchführte. Die präsentierten Fallbeispiele zeigten, dass gut ausgebildete Experten und vernetzte Strukturen teilweise schon regional vorhanden sind. Man müsse aber die problematischen Wundpatienten besser in diese Versorgungsstrukturen bekommen. Ein Hebel dabei seien geänderte Vergütungsstrukturen, um falsche Anreize im System zu beseitigen.

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Chronische Wunden. © PAUL HARTMANN AGChronische Wunden

Chronische Wunden – ein unterschätztes Problem?

 

Berlin (2. Juli 2015) - Bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland an offenen Wunden. Die Behandlung der Betroffenen hat in Deutschland erhebliche Defizite. Die phasengerechte Wundversorgung nutzt den Patienten und spart Kosten. Experten schätzen, dass zwei bis vier Millionen Menschen in Deutschland an chronischen Wunden leiden. Genaue Zahlen liegen nicht vor. Am häufigsten treten das „offene Bein“ (Ulcus cruris), Druckgeschwüre (Dekubitus) und der diabetische Fuß auf. Die Behandlung offener Wunden kann mehrere Monate und sogar Jahre dauern, sie erfordert häufige Arzt- und Pflegebesuche. Das Leben der Betroffenen wird meist massiv beeinträchtigt. Die Patienten leiden oft an starken Schmerzen, besonders beim Verbandwechsel. Viele können sich wegen der Erkrankung nur noch wenig bewegen. Manche Wunden riechen unangenehm, was zu Scham und einem Rückzug aus der Öffentlichkeit bei den Patienten führen kann. Der Alltag der Betroffenen und ihrer Angehörigen wird durch die Erkrankung erheblich eingeschränkt, sie büßen deutlich an Lebensqualität ein.

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18. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW)

Spannende Diskussionen zur Qualität in der Wundheilung: 
Interprofessioneller Austausch - Was nutzt den Patienten?

 

Ludwigshafen (20. Juni 2015) - Unter dem Motto „Qualität in der Wundbehandlung“ fand der 18. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW) e.V. vom 18. bis 20. Juni 2015 in Ludwigshafen statt. „Mit unserem Kongressmotto beziehen wir uns in erster Linie auf ein ganzheitliches, interdisziplinäres und interprofessionelles Behandlungskonzept“, betont Kongresspräsident Prof. Dr. med. Paul Alfred Grützner, Ärztlicher Direktor der BG Klinik Ludwigshafen und Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie. „In diesem Sinne sind wir uns einig, dass die Behandlung chronischer Wunden nur dann erfolgreich sein kann, wenn wir neue Forschungsergebnisse, deren Evidenz und die klinische Erfahrung  berücksichtigen und auch die Wünsche und das soziale Umfeld des Patienten mit einbeziehen.“

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Abb.: Mit Hilfe der Medizintechniklösung PlasmaDerm können Dr. Helmke, Dr. Wandke (Cinogy GmbH), Prof. Viöl und Prof. Emmert (Universitätsmedizin Göttingen) die Heilung von Wunden beschleunigen (v.l.n.r.). Photo: Dirk Mahler/FraunhoferPlasmaDerm

Plasma lässt Wunden schneller heilen

 

Braunschweig (9. Juni 2015) - Hauterkrankungen machen vielen Menschen zu schaffen. Ein häufiges Problem sind offene Wunden – vor allem ältere Menschen sind betroffen. Die neue medizintechnische Lösung PlasmaDerm setzt Plasma ein, damit die Verletzungen schneller heilen. Hauterkrankungen gehören hierzulande zu den Volkskrankheiten. Neurodermitis, Schuppenflechte oder das sogenannte »offene Bein«, hervorgerufen durch Diabetes oder Krampfadern, verursachen bei Patientinnen und Patienten oft jahrelange Leiden. Dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig ist es in Kooperation mit dem Unternehmen Cinogy und der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Universitätsmedizin Göttingen gelungen, die neuartige Medizintechniklösung PlasmaDerm zur Therapie von Wunden und Hautkrankheiten zu entwickeln. Plasma, unmittelbar auf der Haut erzeugt, fördert dabei die Wundheilung.

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Neu bei allen chronischen Wunden ohne Infektion: UrgoStart Border mit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix®. Das neue UrgoStart Border ergänzt die UrgoStart-Wundauflagen um einen hochabsorbierenden Schaumstoffwundverband mit Silikonhaftrand. UrgoStart Border verfügt ebenfalls über die bewährte TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix®, welche die Wundheilung beschleunigt und die fortschreitende Chronifizierung verhindert. Die hochabsorbierende Schaum­stoffkompresse sorgt für ein wirksames Exsudatmanagement, der Silikon­haftrand für ein atraumatisches und schmerzfreies Ablösen. UrgoStart Border kann auch beim Duschen getragen werden. Photo: URGONeu bei allen chronischen Wunden ohne Infektion

UrgoStart Border mit der TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix®

 

Berlin (5. März 2015) – Das neue UrgoStart Border ergänzt die UrgoStart-Wundauflagen um einen hochabsorbierenden Schaumstoffwundverband mit Silikonhaftrand. UrgoStart Border verfügt ebenfalls über die bewährte TLC-NOSF-Wundheilungsmatrix®, welche die Wundheilung beschleunigt und die fortschreitende Chronifizierung verhindert. Die hochabsorbierende Schaum­stoffkompresse sorgt für ein wirksames Exsudatmanagement, der Silikon­haftrand für ein atraumatisches und schmerzfreies Ablösen. UrgoStart Border kann auch beim Duschen getragen werden.

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Quelle: gvw - Gesellschaft für Versorgungskonzepte in der Wundbehandlung mbHDas erfolgreiche Behandlungskonzept

WZ®-WundZentrum nun auch in Baden-Württemberg

 

Ulm (22. Oktober 2014.) - Heute fand die offizielle Eröffnungsveranstaltung des WZ®-Wund-Zentrums in Ulm statt. Seit dem 1. Oktober bietet es als erstes WZ®-WundZentrum in Baden-Württemberg Patienten mit chronischen Wunden eine umfassende und leitliniengerechte Behandlung an. Hilde Mattheis, Mitglied des Deutschen Bundestages und Gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, stellte in Ihrem Grußwort heraus, wie wichtig der Ausbau der Versorgungssituation in der Region ist. Prof. Dr. med. Ralf Lobmann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Geriatrie am Bürgerhospital in Stuttgart, und Dr. med. Christoph Busch, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten der Universitäts-Hautklinik in Tübingen, stellten aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zur Therapie chronischer Wunden vor.

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Abb.: Das in dieser Form weltweit einmalige Gerät »ARTcut®« wurde vom Fraunhofer ISC entwickelt und patentiert. Photo: TranslationszentrumStandardisierte Verletzungen an Hautmodellen für die Entwicklung von Wundheilungstherapien

 

Würzburg (21. Oktober 2014) - Wo an Möglichkeiten zur Therapie von Erkrankungen geforscht wird, werden statistisch aussagekräftige Forschungs- und Untersuchungsmodelle gebraucht. Für vergleichende Wundheilungsstudien ist die Reproduzierbarkeit der gesetzten Wunden essentiell. Am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC wurde in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer IGB-Projektgruppe Würzburg und dem Translationszentrum »Regenerative Therapien für Krebs- und Muskuloskelettale Erkrankungen« (TLZ) ein automatisiertes Verfahren entwickelt, mit dem in künstlich hergestellter Haut standardisierte Wunden gesetzt werden können.

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Abb.: Ein photonischer Sensor aus nanoporösem Silizium zeigt durch einen Farbwechsel den Austausch von Wasser in den Nanoporen mit Ethanol an. Nach dem gleichen Prinzip sollen Infektionen angezeigt werden. Photo: G. Schulte, H. Schönherr, N. Voelcker, et al.Infektionen mit bloßem Auge erkennen

 

Siegen (19. März 2014) - In einem neuen Projekt arbeiten Forscher der Universität Siegen an Sensoren, die bakterielle Infektionen in Wunden durch einen Farbwechsel sichtbar machen. Diese Sensoren könnten beispielsweise in Pflaster für die Behandlung von Brandwunden bei Kindern integriert werden. Gleichzeitig kann die vorbeugende Verabreichung von Antibiotika vermieden werden.

 

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Wirkung eines natürlichen Extrakts aufgeklärt

Schnelle Wundheilung mit Birken

 

Freiburg (24. Januar 2014) - Seit Jahrhunderten gelten aus der Birke gewonnene Extrakte als traditionelle Heilmittel, die dafür sorgen, dass sich verletzte Haut schneller wiederherstellt. Prof. Dr. Irmgard Merfort vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität und ihr Team haben auf molekularer Ebene geklärt, wie die wundheilende Wirkung eines Extraktes aus der äußeren, weißen Schicht der Rinde des Baumes zustande kommt. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift „Plos One“ veröffentlicht.

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Abb.: Wundexpertin Nancy Sowards, Stationsleiterin der Bettenstation in der Universitäts-Hautklinik Heidelberg, versorgt eine chronische Beinwunde. Die direkte Anbindung der Wund- und Ulcusambulanz an die Tagesklinik erlaubt eine intensive und zeitaufwändige Therapie. Bild: Universitätsklinikum Heidelberg.Anbindung an Tagesklinik ermöglicht intensive Betreuung durch speziell geschulte Wundmanager

Neue Wundambulanz in der Universitäts-Hautklinik Heidelberg

 

Heidelberg (22. Januar 2014) - Die Universitäts-Hautklinik Heidelberg hat für Patienten mit chronischen Beinwunden eine neue Wund- und Ulcusambulanz eingerichtet. Die Wundspezialisten forschen in enger Zusammenarbeit mit weiteren Fachdisziplinen des Universitätsklinikums Heidelberg und dem Hausarzt nach den Ursachen der schlechten Heilung, erstellen individuelle Behandlungspläne und betreuen die Patienten engmaschig. Nach dem Umzug von Bergheim ins Neuenheimer Feld verfügt die Universitäts-Hautklinik erstmals über die erforderlichen Räume und Kapazitäten um betroffenen Patienten eine eigene Anlaufstelle anzubieten.

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Abb. 1: Querschnitt einer heilenden Hautwunde unter dem Mikroskop: In Wunde einwandernde Zellen (grün) schieben Hautzellen (rot) nach oben. Diese bilden einen Schild über nachrückenden Zellen. Bild: Hamamatsu TIGA Center, Universitätsklinikum HeidelbergUmliegende Hautareale mobilisieren Zellen für Wundverschluss

Wie Hautwunden heilen

 

Heidelberg (19. Dezember 2013) - Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben den Grundmechanismus aufgeklärt, wie die Haut Wunden verschließt. Mit Hilfe modernster, hochauflösender Mikroskopietechnik beobachteten sie die Zellbewegungen in einem im Labor gezüchteten Gewebe, das der menschlichen Haut sehr nahe kommt, und entwickelten ein dreidimensionales Modell des Heilungsprozesses. Ein Team um Privatdozent Dr. Niels Grabe und Mitarbeiter Dr. Kai Safferling und Thomas Sütterlin zeigte: Die in die Wunde einwandernden Zellen selbst tragen – anders als bisher angenommen – nur wenig zur neuen Zellmasse bei, die die Wunde verschließt. Stattdessen bilden die umliegenden Hautareale massiv neue Zellen und schieben diese unter der intakten Haut hindurch in die Wunde. Die neuen Zellen legen dabei für ihre Größenverhältnisse erstaunliche Entfernungen von einigen Millimetern zurück. Die wegweisende Arbeit widerlegt bisherige Theorien zum Wundverschluss und unterstützt zukünftige Forschungsarbeiten u.a. zu chronischen Wunden. Sie ist nun online im renommierten Journal of Cell Biology erschienen.

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Das neuartige Lasergerät im Einsatz bei der Untersuchung einer chronischen Wunde. Photo: UMM / ingLasertechnologie zur Diagnostik chronischer Wunden

Eine Untersuchung, die unter die Haut geht

 

Mannheim (9. August 2013) - Manchmal täuscht der erste Eindruck – auch bei der Beurteilung des Schweregrades einer Erkrankung. Dies gilt in besonderer Weise für die Behandlung von chronischen, schlecht heilenden Wunden der Haut. Mediziner sprechen bei diesem Krankheitsbild von einem Ulkus, der Volksmund häufig vom „offenen Bein“. An der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) erproben Dermatologen ein mit Laserstrahlen arbeitendes Gerät, das sie selbst mit entwickelt haben. Es soll ihnen objektiver als Erfahrungswerte oder als der bloße Augenschein Hinweise auf die Schwere, die mögliche Ursache und damit auf geeignete Behandlungsmöglichkeiten liefern.

 

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