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Wundversorgung
Bahnbrechende Doppelblindstudie CHALLENGE:
Wundversorgung bei Ulcera cruris: UrgoSTART mit NOSF zeigt signifikante Überlegenheit gegenüber neutraler Schaumstoffwundauflage
Köln (16. März 2011) – UrgoSTART ist einer vergleichbaren neutralen Schaumstoffwundauflage in praktisch allen Belangen signifikant überlegen. Das ist durch valide Daten belegt, die mittels der bislang einzigartigen, doppelblind angelegten CHALLENGE-Studie (1,2) erhoben wurden. UrgoSTART – die Wundauflage mit NOSF-Imprägnierung und TLC-Contact-Matrix – schnitt in nahezu allen Endpunkten signifikant besser ab als das Vergleichsprodukt; sie verkleinerte die Oberfläche chronischer Wunden stärker und schneller als der neutrale Komparator ohne NOSF. Erhebliche Unterschiede zugunsten des heilungsfördernden UrgoSTART weisen auch die Resultate zur Lebensqualität aus: die mit UrgoSTART versorgten Patienten waren deutlich weniger von Schmerzen, Angst oder Depression geplagt.
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Bessere Heilungsverläufe durch neuartige responsive Verbände
Siegen (20. Januar 2011) - Schnell können sich unter Wundverbänden Infektionen entwickeln, die im Frühstadium nicht erkannt werden und zu deren Bekämpfung massive Maßnahmen und der Einsatz von Antibiotika oftmals zwingend notwendig werden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Siegen entwickeln in Zusammenarbeit mit einem europäischen Konsortium im Rahmen des EU-Projektes BacterioSafe derzeit Verfahren, die das Vorhandensein sog. pathogener Keime anzeigen und gleichzeitig die Freisetzung antibakterieller Stoffe erlauben.
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Faszination Wundchirurgie
13. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW)
PD Dr. Karsten Knobloch, Prof. Dr. Peter M. Vogt
Giessen (15. Juli 2010) - Moderne Wundtherapie gelingt nur im interdisziplinären und transprofessionellen Team. Mehr als 2.500 Teilnehmer mit einem Anteil von über 40 % ärztlichen Kollegen nahmen vom 17. bis 19. Juni 2010 am 13. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (DGfW) im Messezentrum Freiburg teil. Kongresspräsident Dr. Stephan Eder (Konstanz) stellte mit einem elfköpfigen wissenschaftlichen Komitee ein abwechslungsreiches dreitägiges eng geschnürtes Programm zusammen unter dem Leitbild „Faszination Wundchirurgie“. Bedenkt man die Geschichte der Chirurgie so war die Wundtherapie eine der ureigensten Aufgaben des operativen Kollegen.
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Intelligenter Wundverband verabreicht Antibiotika
Nanopartikel erkennen und behandeln Infektionen
Bath, United Kingdom (12. Juli 2010) - Ein selbst medikamentierender Verband könnte eine Hauptstütze bei der Behandlung von Verbrennungen werden. Mit Nanopartikeln überzogen entdeckt er gefährliche Bakterien in einer Wunde und reagiert durch die Absonderung von Antibiotika. Toby Jenkins von der University of Bath erklärt die Bedeutung seiner Entwicklung damit, dass 50 Prozent der Menschen, die an Verbrennungen sterben, die direkten Folgen der Infektion nicht überleben. Details wurden im Journal of the American Chemical Society http://pubs.acs.org/journal/jacsat veröffentlicht.
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„Genehmigungsverfahren für Dekubitus-Hilfsmittel müssen verkürzt werden“
BVMed-online-Umfrage unter Pflegekräften zur Qualität der Dekubitus-Versorgung in der ambulanten Pflege
Berlin (6. Juli 2010) - Der Prozess von der Feststellung einer Dekubitus-Gefährdung über das ärztliche Rezept bis zur Genehmigung durch die Krankenkasse dauert zu lange. In knapp 30 Prozent der Fälle, in denen ein Dekubitus vorliegt und ein Antidekubitus-System angefordert wird, dauert es über eine Woche, bis das Hilfsmittel dem Patienten zur Verfügung steht. Das ist ein erstes Zwischenergebnis der Online-Befragung des Dekubitus Forums des BVMed zur Qualität der Dekubitus-Versorgung in der ambulanten Pflege. An der Umfrage haben bislang über 700 ambulante Pflegekräfte und Einrichtungen teilgenommen. „Dekubitus ist ein ernsthaftes Problem. Er kann lebensgefährdend sein. Daher müssen wir die Versorgungssituation durch eine konsequente Anwendung der bestehenden Erhebungsbögen und eine schnellere Genehmigungspraxis durch die Krankenkassen verbessern“, so Daniela Piossek, Hilfsmittelexpertin des BVMed.
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Vorläufige Version der Aktualisierung des Expertenstandards Dekubitusprophylaxe in der Pflege:
Die Fachöffentlichkeit ist gefragt
Osnabrück (28. Juni 2010) - Das DNQP nimmt nach spätestens fünf Jahren eine regelhafte Aktualisierung jedes Expertenstandards vor. Nachdem im Jahr 2004 eine Aktualisierung der Literaturstudie keinen Änderungsbedarf des Expertenstandards ergab, wurde im Jahr 2009 mit einer vollständigen Aktualisierung begonnen. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Theo Dassen (Charité Universitätsmedizin Berlin) hat eine zehnköpfige Expertenarbeitsgruppe auf Grundlage einer aktuellen Literaturstudie den Stand des Wissens diskutiert und eine Anpassung von Expertenstandard und Kommentierung vorgenommen.
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Ausschreibung Forschungspreis 2010 der Fondation URGO
Sulzbach, 10. Juli 2010 – Die Fondation URGO lobt 2010 einen Forschungspreis aus. Mit dieser Ausschreibung hat es sich die Stiftung zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Projekte auf dem Gebiet der hydroaktiven Wundversorgung nachhaltig zu fördern. Die gemeinnützige Stiftung legt dabei den Schwerpunkt auf die Verbesserung der Diagnostik und der Umsetzung wirksamer Therapiemaßnahmen. Dies soll in erster Linie durch Information der Fachkreise und die Förderung innovativer Ideen geschehen. Im Vordergrund steht dabei die Unterstützung der interprofessionellen Kooperation von ärztlicher und pflegerischer Kompetenz.
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Schmerzmanagement bei der Wundversorgung oft vernachlässigt
Aktuelle Umfrage zeigt: Jeder vierte Arzt setzt keine schmerzlindernden Verbände ein
Freiburg (18. Juni 2010) – Hausärzte und Dermatologen haben einen unterschiedlichen Kenntnisstand über Wundbehandlung und Schmerzmanagement, nur jeder zweite Arzt nutzt eine Schmerzskala bei seinen Patienten und jeder vierte Arzt verzichtet auf schmerzlindernde Verbände. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zu Wundbehandlung und Schmerzmanagement1. Sie wurde vorgestellt von Professor Joachim Dissemond vom Universitätsklinikum Essen bei einer Pressekonferenz von Lohmann & Rauscher auf dem DGfW-Kongress in Freiburg. „Schmerzen sind ein zentrales Problem von Patienten mit Wunden. Sie werden noch zu selten diagnostiziert und adäquat therapiert“, so das Fazit von Dissemond. Dies bestätige auch die Umfrage. Dem Wundschmerz werde auch in der Pflege häufig nicht die notwendige Beachtung geschenkt, so Zeynap Babadaghi-Hardt, Geschäftsführerin eines ambulanten Pflegedienstes in Duisburg. Der lokalen Schmerztherapie komme insbesondere bei chronischen Wunden eine herausragende Rolle zu, betonte Dr. Nicole Kemmler, Dermatologische Klinik am LKH Feldkirch. Dies beinhalte insbesondere die Verwendung spezieller Wundauflagen, um die Schmerzen beim Verbandwechsel zu minimieren. Zahlreiche Studien belegen: Der HydroBalance-Verband Suprasorb® X sowie seine antimikrobiell wirksame Variante Suprasorb® X + PHMB führen zu einer schnelleren und nachhaltigeren Schmerzreduktion als andere Standardwundauflagen.
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homeCare Leipzig
DGfW organisiert zahlreiche Seminare und Workshops zur „Aktuellen Wundbehandlung“
Leipzig (14. Juni 2010) - Vom 2. bis 4. September 2010 findet mit der homeCare Leipzig die erste nationale Kongressmesse für vernetzte und sektorale Patientenversorgung statt. Der Kongress gliedert sich in einen Fach- und einen Managementbereich. Partner des Fachkongresses sind die führenden Fachgesellschaften Deutschlands für alle relevanten Therapiebereiche der Homecare-Versorgung und der außerklinischen Intensivpflege.
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EPO in der Wundtherapie
Innovatives Heilungskonzept ohne Nebenwirkungen
Hannover (24. März 2010) - Wissenschaftlern der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist es gelungen, mit dem körpereigenen Hormon Erythropoietin (EPO) eine neue nebenwirkungsfreie Behandlungsstrategie in der Wundheilung zu entwerfen. In einer aktuellen multizentrischen interdisziplinären Studie an der MHH zur Wundtherapie bei Diabetischem Fußsyndrom zeigen die Forscher, dass schwere chronische Wunden bei Patienten mit Diabetes Typ I und II unter der Gabe des Medikaments EPO wesentlich schneller abheilen als unter konventioneller Behandlung.
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Wundauflagen mit Wirkstoffdepots
Neue Behandlungsmethoden für chronische Wunden in Aussicht
Bönnigheim (9. Februar 2010) - Allein in Deutschland müssen jährlich schätzungsweise vier Millionen Patienten mit chronischen Wunden versorgt werden. Eine Wundauflage, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim im Rahmen eines Forschungsprojektes (AiF-Nr. 15143 BG) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien e.V. (GMBU) in Dresden entwickelt wurde, eröffnet hier neue Behandlungsmöglichkeiten. Bei der neuartigen Wundauflage werden die Wirkstoffe auf Basis der Nanosol-Technik eingebunden und kontinuierlich abgegeben.
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BVMed: Verordnungsfähigkeit moderner Wundversorgungsprodukte bleibt gewährleistet
Regressforderungen in Brandenburg sorgen für Unsicherheit bei den Ärzten
Berlin (9.Februar 2010) - Die Verordnungsfähigkeit von modernen Wundversorgungsprodukten bleibt im Bereich der niedergelassenen Ärzte in der KV Brandenburg sowohl im Rahmen des Sprechstundenbedarfs (SSB) als auch im Rahmen von Einzelverordnungen gewährleistet. Das stellte der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, vor dem Hintergrund klar, dass es derzeit Probleme bei der Abrechnung von modernen Wundversorgungsprodukten innerhalb des Sprechstundenbedarfs im KV-Bezirk Brandenburg gibt. Regressforderungen der Prüfstelle der Krankenkassen führen hier zu großen Irritationen in der Ärzteschaft. Die Regressforderungen betreffen dabei nur die modernen Wundversorgungsprodukte über Sprechstundenbedarfsverordnungen. Auf die Einzelverordnung von modernen Wundprodukten hat dies keine Auswirkungen, so der BVMed.
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Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) bei akuten und chronischen Wunden
Düsseldorf (17. Dezember 2009) - Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) als spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe bei geringer thermischer Oberflächenbelastung kann die Heilung akuter und chronischer Wunden verbessern. wIRA steigert Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und Sauerstoffteildruck im Gewebe (+32 % in 2 cm Gewebetiefe) sowie die Gewebedurchblutung. Diese drei Faktoren sind entscheidend für eine ausreichende Versorgung des Gewebes mit Energie und Sauerstoff und deshalb auch für Wundheilung und Infektionsabwehr. wIRA wirkt sowohl über thermische (auf Wärmeenergieübertragung bezogene) und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige Effekte.
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