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Wundversorgung
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Anwälte für die chronisch Kranken

 

Kassel (26. Juni 2009) -  „Wir sind die Anwälte für die chronisch kranken Patienten, die sonst kaum eine Vertretung haben.“ – so fasste der Tagungspräsident Dr. med. Wilfried Jungkunz die Aufgabe der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung e.V. (DGfW) auf deren 12. Jahreskongress vom 25. bis 27. Juni 2009 im Kongress Palais Kassel zusammen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Oliver Gültig, Lymphtherapeut und Geschäftsführer der Lymphologic med. Weiterbildungs GmbH, Dr. med. Wilfried Jungkunz, niedergelassener Dermatologe in Friedberg und Professor Dr. rer. nat. Hellmuth Zöltzer von der Abteilung Zellbiologie der Universität Kassel steht in diesem Jahr das Thema „Leitlinien und Qualitätsstandards – Faszination Lymphologie, Kompression und Wundheilung“ im Fokus des Interesses. Die über 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterschiedlicher Berufsgruppen haben hier die Möglichkeit, sich in über 60 Sessions über neueste Entwicklungen auf diesen Gebieten zu informieren und sich über effektive Vernetzungsstrategien zwischen allen an der Therapie chronischer Wunden und Lymphödemen Beteiligten auszutauschen.

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Polyhexanid in der Wundbehandlung

Praxisempfehlung gibt Orientierung

 

Kassel (26. Juni 2009) - Für die Anwen­dung von Polyhexanid in der Wundbehandlung gibt es bisher keine Leitlinien. Deshalb hat eine Experten­gruppe aus den Bereichen Dermatologie, Hygiene, Gefäßchirurgie, Pharmazie und Pflegewissenschaft die derzeit verfügbare Evidenz zu Polyhexanid in der Behandlung kritisch kolonisierter oder lokal infizierter Wunden zusammengefasst und eine Praxisempfeh­lung publiziert. Sie beseitigt Unsicherheiten und gibt dem Anwender fachgebietsübergreifend Orientierung für den Einsatz des Anti­septikums. „Bemerkenswert ist,“ betonte Mitautor und DGfW-Mitglied PD Dr. med. Joachim Dissemond bei einer Pressekonferenz von Lohmann & Rauscher*, „dass diese Expertenempfeh­lung auch von den Fach­gesellschaften DGfW (Deut­sche Gesellschaft für Wundheilung und Wundbe­handlung) und AWA (Austrian Wound Association) sowie von der ICW (Ini­tiative Chronische Wunden) unterstützt und zur Be­achtung empfohlen wurde.“

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Wundsanierer Suprasorb ® X + PHMB

Vergleichsstu­die zeigt: Polyhexanidhaltige Wundauf­lage reduziert Schmerzen schneller und effektiver als Silberwundauflagen

 

Kassel (26. Juni 2009) - Wunden können sehr schmerzhaft sein, insbesondere beim Verband­wechsel. Daher gilt neben der Wundheilung die schnelle Schmerzbefreiung als wichtiges Therapieziel. Hierbei spielt die Auswahl der Wundauflage eine ent­scheidende Rolle. Der polyhexanidhaltige Zellulose­verband Suprasorb® X + PHMB führt signifikant schneller und nachhaltiger zur Schmerzreduktion als silberhaltige Wundauflagen. Das bestätigten erste In­terimsergeb­nisse einer randomisierten, multizentri­schen, pro­spektiven und kontrollierten Vergleichsstu­die.1 Klinisch geleitet wird sie von Prim. Univ. Doz. Dr. Robert Strohal, Leiter der Abteilung für Dermatologie und Venerologie am uni­versitären Lehr- und Schwer­punktkrankenhaus Feld­kirch. Über einen Zeitraum von 28 Ta­gen wurden die Effekte der Wundauflagen hin­sichtlich Schmerzen und Keimlast bei kritischer Kolo­nisation oder lokaler Infektion vergleichend un­ter­sucht. „Un­abhängig von antimikro­bieller Wirkung und heilungs­fördernden Effekten zeigte sich,  dass der Zellulose-Feuchtverband eine stärker schmerzmin­dernde Wirkung hat als die Stan­dard-Therapie mit silberhalti­gen Wundauflagen“, fasste Strohal bei einer Pressekonferenz von Lohmann und Rauscher auf dem DGfW-Kongress in Kas­sel* die Ergebnisse zusammen.

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Herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur modernen Wundversorgung

Die Stiftung Fondation Le Lous vergibt Forschungspreise Medizin und Pflege 2009

 

Preistraegerinnen Christin Seeger, Steffi Weiland und Katrin Baade (v.l.nr.). Photo: kpjKassel (25. Juni 2009) – Einen Höhepunkt im Rahmen des DGfW-Kongresses[1] in Kassel stellte die Verleihung der Forschungspreise Medizin und Pflege durch die Stiftung Fondation Le Lous dar. Diese Stiftung wurde von Hervé Le Lous, dem Alleinaktionär des Unter-nehmens Laboratoires URGO, gegründet.

Die Forschungspreise Medizin und Pflege zeichnen herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der modernen Wundver-sorgung aus und sind mit insgesamt 30.000 EURO dotiert. Die Auswahl nahm eine unabhängige Jury vor.

Die große Anzahl und die ausgezeichnete Qualität der eingereichten Arbeiten – so die einhellige Meinung der Laudatoren – belegen den hohen Stellenwert, der diesem Thema zukommt.

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Mit Checklisten und Plasma gemeinsam gegen Wundinfektionen

Mit Qualität und Innovation wollen Ärzte die "infizierte Problemwunde" in den Griff bekommen - Symposium in Berlin

Greifswald (23. Juni 2009) - Am 26. und 27. Juni findet in Berlin zum dritten Mal das Symposium "Die infizierte Problemwunde" als interdisziplinäre Veranstaltung von Chirurgen, Wundexperten, Dermatologen, Hygienikern und Grundlagenforschern statt.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Forschungsergebnisse zur Vermeidung von Wundinfektionen nach Operationen und zur Behandlung chronischer Wunden. Die Wissenschaftler setzen dabei auf mehr Qualität durch Überwachung mittels Checklisten wie beim Flugpiloten. Die Plasmamedizin eröffnet darüber hinaus völlig neue Möglichkeiten der Behandlung chronischer Wunden.

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Kleine Wunde - große Auswirkung

Das Diabetische Fußsyndrom und seine Folgen

 

Aktuellen Schätzungen zufolge haben etwa sieben Prozent der Diabetiker eine Fussläsion. Häufig werden kleinste Verän-derungen zunächst nicht bemerkt. Die Folgen sind dramatisch und können im schlimmsten Fall zu Amputationen führen. So weit muss es nicht kommen, wenn Betroffene ihre Füße genau unter die Lupe nehmen. Auch eine regelmäßige Untersuchung durch den Diabetes behandelnden Arzt hilft, rechtzeitig adäquat zu therapieren.    

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BVMed und MDS

Ratgeber „Dekubitusversorgung“

Berlin (15. Mai 2009) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) eine Broschüre zur Versorgung mit Hilfsmitteln zur Dekubitustherapie und -prophylaxe herausgegeben. Neben den rechtlichen Aspekten zur Versorgung und Verordnung stehen die neue Produktgruppe 11 des Hilfsmittelverzeichnisses und die Auswahl des richtigen Hilfsmittels mit Hilfe der Erhebungsbögen im Mittelpunkt der Publikation.

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Polihexanid in der Wundbehandlung

Praxisempfehlung setzt Therapiestandard

 

Rengsdorf (24. April 2009) – Eine interdisziplinäre Expertengruppe hat erstmals die derzeit verfügbare Evidenz zu Polihexanid in der Behandlung kritisch kolonisierter oder lokal infizierter Wunden zusam­mengefasst. Hintergrund: Bislang existierten keine allgemeingültigen Regeln für die Anwendung des Antiseptikums. Diese Lücke schließt nun die praxisorientierte Expertenempfehlung1. Dass dies geradezu überfällig war, zeigt die umgehende Befürwortung der Praxisempfehlung durch die deutschen und österreichischen Fachgesellschaften im Bereich der Wundversorgung: Austrian Wound Association (AWA), Deutsche Gesellschaft für Wundheilung (DGfW) und Initiative Chronische Wunden (ICW). Die Originalarbeit ist soeben in „Wundmanagement“2 und der „Zeitschrift für Wundheilung“3 veröffentlicht worden. Unterstützt wurde die Expertengruppe von Lohmann & Rauscher (L&R). Die praxisorientierte Empfehlung ist zu finden unter www.lohmann-rauscher.de

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Ulcus – ein kalkulierbares Risiko?

 

Von Prof. Markus Gaubitz, Münster

 

Frankfurt am Main (27. März 2009) - Trotz erheblicher Fortschritte in der Diagnostik und Therapie sind gastrointestinale Komplikationen, speziell die Ulkus-Krankheit, verantwortlich für eine weiter hohe Morbidität und Mortalität. In diesem Beitrag werden Risikofaktoren, Unterschiede im Risiko bei der Therapie mit verschiedenen analgetisch wirkenden Substanzen sowie Empfehlungen zur Reduktion des Risikos zusammengefasst.

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Wundauflagen mit Wirkstoffdepots

Neue Behandlungsmethoden für chronische Wunden in Aussicht

 

Abb. 1: An den Hohenstein Instituten wurde die Freisetzung von Wirkstoffen aus den Nanosol modifizierten Wundauflagen u.a. auch an Probanden (in vivo) untersucht.Boennigheim (9. Februar 2009) - Allein in Deutschland müssen jährlich schätzungsweise vier Millionen Patienten mit chronischen Wunden versorgt werden. Eine Wundauflage, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim im Rahmen eines Forschungsprojektes (AiF-Nr. 15143 BG) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien e.V. (GMBU) in Dresden entwickelt wurde, eröffnet hier neue Behandlungsmöglichkeiten. Bei der neuartigen Wundauflage werden die Wirkstoffe auf Basis der Nanosol-Technik eingebunden und kontinuierlich abgegeben.

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Neuer Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“

Wundbehandlung nach aktuellem Forschungsstand

 

Köln/Berlin (21. Mai 2008) - Bisher werden in Deutschland verschiedenste Methoden zur Wundversorgung eingesetzt. Ordnung in diese Vielzahl an Behandlungsarten und somit höhere Qualität in der Pflege soll die im März verabschiedete Pflegereform bringen, die die Entwicklung von nationalen Expertenstandards mit wissenschaftlicher Fundierung vorsieht. Derzeit wird der vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) veröffentlichte Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ in etwa 25 stationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Altenpflege auf Praxistauglichkeit erprobt.

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Chronische Wunden

Plasma kann heilen

 

Berlin (21. April 2008) - „Plasma kann heilen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Prof. Axel Kramer zum Start des 9. Internationalen Kongresses der Krankenhaushygieniker. „Wir haben große Hoffnung, dass mit unserer Grundlagenforschung zur neuen Plasmamedizin vielen Menschen geholfen werden kann“. Als Beispiel nannten er und seine Kollegen, Prof. Klaus-Dieter Weltmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie, die Heilung chronischer Wunden. Alleine in Deutschland leben rund fünf Million Menschen mit schlecht heilenden chronischen Wunden. Neben dem erheblichen Verlust an Lebensqualität und Lebensfreude entsteht auch ein bedeutsamer volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von rund fünf Mrd. Euro jährlich. Mit dem völlig neuen Ansatz der Heilung durch Einsatz von Plasma erhoffen sich die Wissenschaftler einen Durchbruch bei der Heilung chronischer Wunden.

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Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Fachhochschule Osnabrück

Der 6. nationale Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde konsentiert

Am 10. Oktober wurde in der Stadthalle Osnabrück der inzwischen 6. nationale Expertenstandard in der Pflege konsentiert. Eröffnet wurde die Konsensus-Konferenz durch Dr. Eckhard Grambow vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Hedwig François-Kettner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerats und Professor Erhard Mielenhausen, Präsident der Fachhochschule Osnabrück.

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