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Wundversorgung
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BVMed und MDS

Ratgeber „Dekubitusversorgung“

Berlin (15. Mai 2009) - Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat in Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) eine Broschüre zur Versorgung mit Hilfsmitteln zur Dekubitustherapie und -prophylaxe herausgegeben. Neben den rechtlichen Aspekten zur Versorgung und Verordnung stehen die neue Produktgruppe 11 des Hilfsmittelverzeichnisses und die Auswahl des richtigen Hilfsmittels mit Hilfe der Erhebungsbögen im Mittelpunkt der Publikation.

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Polihexanid in der Wundbehandlung

Praxisempfehlung setzt Therapiestandard

 

Rengsdorf (24. April 2009) – Eine interdisziplinäre Expertengruppe hat erstmals die derzeit verfügbare Evidenz zu Polihexanid in der Behandlung kritisch kolonisierter oder lokal infizierter Wunden zusam­mengefasst. Hintergrund: Bislang existierten keine allgemeingültigen Regeln für die Anwendung des Antiseptikums. Diese Lücke schließt nun die praxisorientierte Expertenempfehlung1. Dass dies geradezu überfällig war, zeigt die umgehende Befürwortung der Praxisempfehlung durch die deutschen und österreichischen Fachgesellschaften im Bereich der Wundversorgung: Austrian Wound Association (AWA), Deutsche Gesellschaft für Wundheilung (DGfW) und Initiative Chronische Wunden (ICW). Die Originalarbeit ist soeben in „Wundmanagement“2 und der „Zeitschrift für Wundheilung“3 veröffentlicht worden. Unterstützt wurde die Expertengruppe von Lohmann & Rauscher (L&R). Die praxisorientierte Empfehlung ist zu finden unter www.lohmann-rauscher.de

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Ulcus – ein kalkulierbares Risiko?

 

Von Prof. Markus Gaubitz, Münster

 

Frankfurt am Main (27. März 2009) - Trotz erheblicher Fortschritte in der Diagnostik und Therapie sind gastrointestinale Komplikationen, speziell die Ulkus-Krankheit, verantwortlich für eine weiter hohe Morbidität und Mortalität. In diesem Beitrag werden Risikofaktoren, Unterschiede im Risiko bei der Therapie mit verschiedenen analgetisch wirkenden Substanzen sowie Empfehlungen zur Reduktion des Risikos zusammengefasst.

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Wundauflagen mit Wirkstoffdepots

Neue Behandlungsmethoden für chronische Wunden in Aussicht

 

Abb. 1: An den Hohenstein Instituten wurde die Freisetzung von Wirkstoffen aus den Nanosol modifizierten Wundauflagen u.a. auch an Probanden (in vivo) untersucht.Boennigheim (9. Februar 2009) - Allein in Deutschland müssen jährlich schätzungsweise vier Millionen Patienten mit chronischen Wunden versorgt werden. Eine Wundauflage, die von den Hohenstein Instituten in Bönnigheim im Rahmen eines Forschungsprojektes (AiF-Nr. 15143 BG) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien e.V. (GMBU) in Dresden entwickelt wurde, eröffnet hier neue Behandlungsmöglichkeiten. Bei der neuartigen Wundauflage werden die Wirkstoffe auf Basis der Nanosol-Technik eingebunden und kontinuierlich abgegeben.

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Neuer Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“

Wundbehandlung nach aktuellem Forschungsstand

 

Köln/Berlin (21. Mai 2008) - Bisher werden in Deutschland verschiedenste Methoden zur Wundversorgung eingesetzt. Ordnung in diese Vielzahl an Behandlungsarten und somit höhere Qualität in der Pflege soll die im März verabschiedete Pflegereform bringen, die die Entwicklung von nationalen Expertenstandards mit wissenschaftlicher Fundierung vorsieht. Derzeit wird der vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) veröffentlichte Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ in etwa 25 stationären und ambulanten Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Altenpflege auf Praxistauglichkeit erprobt.

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Chronische Wunden

Plasma kann heilen

 

Berlin (21. April 2008) - „Plasma kann heilen“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) Prof. Axel Kramer zum Start des 9. Internationalen Kongresses der Krankenhaushygieniker. „Wir haben große Hoffnung, dass mit unserer Grundlagenforschung zur neuen Plasmamedizin vielen Menschen geholfen werden kann“. Als Beispiel nannten er und seine Kollegen, Prof. Klaus-Dieter Weltmann, Direktor des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie, die Heilung chronischer Wunden. Alleine in Deutschland leben rund fünf Million Menschen mit schlecht heilenden chronischen Wunden. Neben dem erheblichen Verlust an Lebensqualität und Lebensfreude entsteht auch ein bedeutsamer volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von rund fünf Mrd. Euro jährlich. Mit dem völlig neuen Ansatz der Heilung durch Einsatz von Plasma erhoffen sich die Wissenschaftler einen Durchbruch bei der Heilung chronischer Wunden.

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Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) an der Fachhochschule Osnabrück

Der 6. nationale Expertenstandard „Pflege von Menschen mit chronischen Wunden“ wurde konsentiert

Am 10. Oktober wurde in der Stadthalle Osnabrück der inzwischen 6. nationale Expertenstandard in der Pflege konsentiert. Eröffnet wurde die Konsensus-Konferenz durch Dr. Eckhard Grambow vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Hedwig François-Kettner, Mitglied des Präsidiums des Deutschen Pflegerats und Professor Erhard Mielenhausen, Präsident der Fachhochschule Osnabrück.

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