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PaulHartmann_LogoHydroTherapy bei Ulcus cruris venosum

Für jede Phase der Wundheilung die richtige Therapie bei venösen Beinulcera

Bremen (17. Mai 2018) – Das venöse Unterschenkelgeschwür bedarf in allen fünf Phasen seiner Wundheilung einer effektiven Therapie. Da diese jedoch unterschiedliche Anforderungen an die Wundauflagen stellen, besteht häufig eine Unter- oder Überversorgung. Als Folge kann die Heilung stagnieren, wie Dr. Karl-Christian Münter, Facharzt für Allgemeinmedizin und Phlebologie in der Gemeinschaftspraxis Bramfeld, Lehrpraxis der Universität Hamburg, auf einem von PAUL HARTMANN initiierten Fachvortrag „Ulcus cruris venosum – ein Therapiekonzept von der Wundheilung bis zur Epithelisierung“ auf dem Deutschen Wundkongress 2018 in Bremen erläuterte. Mit der HydroTherapy von PAUL HARTMANN steht ein effektives zweistufiges Verfahren für Wundheilung und Epithelisierung zur Verfügung, die ein modernes Wundmanagement in allen Phasen der Heilung unterstützen.


Die physiologische Wundheilung geht von der Latenzphase in die Exsudationsphase und anschließend in die Granulations-, bzw. Proliferationsphase über, bevor sie in der Regenerations- und Maturationsphase endet. Damit dieser komplexe Reparationsprozess und die ineinandergreifende Abfolge problemlos voranschreiten können, bedarf es eines effektiven Wundmanagements. „Exsudat und schädliche Bestandteile sollten entfernt, ein feuchtes Millieu sichergestellt und der Gasaustausch gewährleistet sowie die Wunde gegen Sekundärinfektionen geschützt werden“, erklärte Dr. Münter. Darüber hinaus ist ein thermisches Gleichgewicht in der Wunde genauso wichtig wie ein atraumatischer Verbandwechsel.


In zwei Schritten zur Wundheilung

Das Therapiekonzept HydroTherapy von PAUL HARTMANN, das aus nur zwei Präparaten besteht, kann die Wundheilung beschleunigen. Im ersten Schritt sorgt ein einzigartiger Saug-Spül-Mechanismus von HydroClean® für das Reinigen, debridieren und aktivieren der Wunde. Das Exsudat wird aufgenommen, Bakterien, Fibrin und Exsudat werden sicher im Superabsorber-Kern gebunden. Eine einfache und flexible Anwendung, auch unter Kompression ist möglich. Silikonstreifen auf der hautzugewandten Seite verhindern ein Verkleben mit der Wunde und stellen so einen atraumatischen Verbandwechsel sicher.

Um den Heilungsprozess weiter zu stimulieren, wird im zweiten Schritt mit HydroTac® die Konzentration der Wachstumsfaktoren um das bis zu Dreifache erhöht. Der epitheliale Wundverschluss kann so um 23,5% beschleunigt werden.3 Ermöglicht wird dies durch eine AquaClear Gel Technologie, die ein feuchtes Wundheilungsklima fördert. HydroTac kann mehrere Tage auf der Wunde verbleiben und sorgt so für ausreichende Wundruhe. „Da es gerade bei chronischen Wunden darauf ankommt, durch geeignete Wundauflagen die natürliche Wundheilung zu stimulieren, muss sich die besonders wichtige lokale Therapie nach der jeweiligen Wundheilungsphase richten“, betonte Dr. Münter. Mit der HydroTherapy gelingt es, jeden Schritt des Heilungsprozesses optimal zu unterstützen.

 
Literatur

  1. Bruggisser R. Bacterial and fungal absorption properties of a hydrogel dressing with a superabsorbent polymer core. J Wound Care 2005, 14(9):438-442.
  2. Eming S, et al. The inhibition of matrix metalloproteinase activity in chronic wounds by a polyacrylate superabsorber. Biomaterials 2008, 29(19):2932-2940.
  3. Smola H. Stimulation of epithelial migration – novel material based approaches. Mündliche Präsentation bei: EWMA Konferenz; 13.-15. Mai 2015; London, UK.

     

Quelle: Paul Hartmann AG, 17.05.2018 (tB).

 
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