7. Essener Symposium zur gynäkologischen Onkologie und Senologie: Klinische Studien und Praxisdaten untermauern Avastin als First-Line-Standard beim Ovarialkarzinom. Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line. Dabei verwies er auf die Daten der GOG-0218-Studie, in der Avastin in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) der Patientinnen signifikant um 6,2 Monate gegenüber der alleinigen Chemotherapie verlängert hatte.1,2 Die Resultate der Zulassungsstudie wurden kürzlich durch eine aktuelle Auswertung aus dem Klinikalltag untermauert.7. Essener Symposium zur gynäkologischen Onkologie und Senologie

Klinische Studien und Praxisdaten untermauern Avastin als First-Line-Standard beim Ovarialkarzinom

Essen (25. März 2017) – Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line. Dabei verwies er auf die Daten der GOG-0218-Studie, in der Avastin in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel das mediane progressionsfreie Überleben (PFS) der Patientinnen signifikant um 6,2 Monate gegenüber der alleinigen Chemotherapie verlängert hatte.1,2 Die Resultate der Zulassungsstudie wurden kürzlich durch eine aktuelle Auswertung aus dem Klinikalltag untermauert.3-5

Die zweite planmäßige Auswertung der bundesweit durchgeführten, nicht-interventio­nellen Studie (NIS) OTILIA bestätigte die hohe Wirksamkeit von Avastin (15 mg/kg KG, alle 3 Wochen) in Kombination mit Carboplatin/Paclitaxel unter klinischen Alltagsbedingungen bei nicht vorbehandelten Patientinnen. Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom, die mit dem Avastin-haltigen Regime behandelt wurden und anschließend Avastin als Erhaltungstherapie über insgesamt 15 Monate erhielten, blieben median 21,7 Monate progressionsfrei.3

Daten aus Klinikalltag bestätigen Wirksamkeit auch bei älteren Patientinnen

Die Untersuchung zeigte darüber hinaus, dass die Patientinnen unabhängig vom Alter von der First-Line-Therapie mit Avastin profitieren: Die Subgruppenauswertung ergab mit median 20,2 Monaten bei älteren Patientinnen (≥ 70 Jahre; n = 284) und median 22,6 Monaten bei jüngeren Patientinnen (< 70 Jahre; n = 429) ein vergleichbar hohes PFS. Das Avastin-Regime erwies sich zudem als sicher und gut verträglich: Das aus den klinischen Studien bekannte Sicherheitsprofil bestätigte sich auch im Praxisalltag.1-7

6,2 Monate signifikant verlängertes PFS unter First-Line-Standard

Die aktuellen Ergebnisse aus dem klinischen Alltag bilden eine wichtige Ergänzung der Resultate der zulassungsrelevanten Studie GOG-0218.1,2 Die multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie hatte die Vorteile einer frühen und kontinuierlichen First-Line-Therapie mit Avastin bei Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom belegt. Die Patientinnen blieben median 18,2 Monate ohne Progression, was einem signifikanten PFS-Vorteil von 6,2 Monaten gegenüber alleiniger Chemotherapie und einer Reduktion des Mortalitätsrisikos um 36 % entsprach (HR = 0,644; p < 0,0001). Die GOG-0218 führte im Jahr 2011 zur Zulassung von Avastin für die Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms (alte FIGO-Stadien IIIb-IV).7 Die Studien OCEANS8 und AURELIA9 führten in der Folge zur Erweiterung der Zulassung zur Behandlung des platinsensitiven Rezidivs (in Kombination mit Carboplatin/Gemcitabin) sowie zur Behandlung von Patientinnen mit platinresistentem Rezidiv eines Ovarialkarzinoms (in Kombination mit Paclitaxel, Topotecan oder pegyliertem liposomalen Doxorubicin).

Literaturverweise

  1. Burger RA et al., N Engl J Med 2011; 365: 2473-83
  2. Burger RA et al., J Clin Oncol 2011; 29 (Suppl.): 33s, Abstract 5023
  3. Mustea A et al., ESMO 2016 (867P); Ann Oncol 2016; 27 (6): 296-312
  4. Mustea A et al., ECC 2015; Abstract 2754
  5. Wimberger P et al., ESGO 2015; Abstract 0919
  6. Perren TJ et al., N Engl J Med 2011; 365: 2484-96
  7. Fachinformation Avastin®, Stand: Januar 2017
  8. Aghajanian C et al., J Clin Oncol 2012; 30(17): 2039-45
  9. Husain A et al., J Clin Oncol 2014; 32 (Suppl.): 5s, Abstract 5540

Eindeutige Kennzeichnung von biologischen Arzneimitteln in der medizinischen Kommunikation

Für die Patientensicherheit ist es wichtig, biologische Arzneimittel durch ihren Handelsnamen klar zu kennzeichnen. Nur so kann gewährleistet werden, dass mögliche Nebenwirkungen eindeutig einem bestimmten Produkt zugeordnet und zurückverfolgt werden können. Analog europäischer behördlicher Vorgaben für die Dokumentation des Handelsnamens in der Patientenakte nennt Roche in Publikationen, Texten und Presseinformationen deshalb neben dem internationalen Freinamen auch den Handelsnamen.

Roche weltweit

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin – einer Strategie mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Roche ist das größte Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.

Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln, und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patientinnen und Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 29 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das achte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences-Branche im Dow Jones Sustainability Index.


Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2016 weltweit über 94.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2016 investierte Roche CHF 9,9 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 50,6 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan.

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

Roche in Deutschland

Roche beschäftigt in Deutschland rund 15.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Pharma und Diagnostik. Das Unternehmen ist an den drei Standorten in Grenzach-Wyhlen (Roche Pharma AG), Mannheim (Roche Diagnostics GmbH, Roche Diabetes Care GmbH sowie Roche Diagnostics Deutschland GmbH und Roche Diabetes Care Deutschland GmbH) und Penzberg (Biotechnologie-Kompetenzzentrum, Roche Diagnostics GmbH) vertreten. Die Schwerpunkte erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette der beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostics: von Forschung und Entwicklung über Produktion, Logistik bis hin zu Marketing und Vertrieb, wobei jeder Standort neben dem Deutschland-Geschäft auch globale Aufgaben wahrnimmt. Roche bekennt sich klar zu den deutschen Standorten und hat in den letzten fünf Jahren in diese rund 2 Milliarden Euro investiert.

  • Weitere Informationen zu Roche in Deutschland finden Sie unter www.roche.de

Roche Pharma AG

Die Roche Pharma AG im südbadischen Grenzach-Wyhlen verantwortet mit rund 1.400 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das deutsche Pharmageschäft. Dazu gehören Marketing und Vertrieb von Roche Medikamenten in Deutschland sowie der Austausch mit Wissenschaftlern, Forschern und Ärzten in Praxen und Krankenhäusern. Im Bereich der klinischen Forschung koordiniert der Standort alle zulassungsrelevanten Studien für Deutschland sowie Studien für bereits auf dem Markt befindliche Produkte. Für den europäischen Raum erfolgen in Grenzach-Wyhlen zudem zentrale Elemente der technischen Qualitätssicherung.


Quelle: Roche Pharma, 25.03.2017 (tB).

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