AQUA-Institut unterstützt Verband Rheumatologischer Akutkliniken bei Qualitätsverbesserung

KOBRA: Qualität in Rheuma-Kliniken

Göttingen (1. März 2016) – Die Versorgungsqualität in rheuma­tologischen Akutkliniken steht im Mittelpunkt eines neuen Projekts des AQUA-Instituts. Auftraggeber ist der Verband der Rheumatologischen Akutkliniken e.V. (VRA), der mit dem Projekt namens KOBRA relevante Erkenntnisse aus den Reihen seiner Mitglieder gewinnen möchte. KOBRA steht für kontinuierliches Outcome-Benchmarking in der rheumatologischen Akutversorgung.

Im Rahmen von KOBRA werden an drei Zeitpunkten anhand von Befund- und Patientenfragebögen Informationen erhoben: Bei stationärer Aufnahme der Patienten, bei deren Entlassung und 2,5 Monate nach Entlassung. Diese Daten werden mit Hilfe von Qualitätsindikatoren ausgewertet, sodass am Ende des Projekts jede Klinik ersehen kann, wie sie in den vier Dimensionen medizinische Behandlungsqualität, Patientensicherheit, Patientenzufriedenheit und Organisationseffizienz abschneidet.

Den Kliniken werden dabei ihre eigenen Ergebnisse im Vergleich mit dem Durchschnitt aller teilnehmenden Kliniken dargelegt. „Insbesondere der Vergleich mit anderen Kliniken ermöglicht eine Standortbestimmung der eigenen Versorgungsqualität und schafft darüber Anreize, sich zu verbessern“, sagt Dr. Tonia Kazmaier, Projektleiterin beim AQUA-Institut.

Die Kliniken erheben die Daten in der Zeit von Anfang März bis Ende Mai 2016. Die Fragebögen der Patienten werden bis Ende September 2016 beim AQUA-Institut angenommen. Alle Daten werden pseudonymisiert an das AQUA-Institut geschickt, das sie anschließend auswertet und aufbereitet. Die Ergebnisse werden im Herbst 2016 auf der Jahrestagung des VRA vorgestellt.


Quelle: AQUA-Institut, 01.03.2016 (tB).

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