37. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (Mannheim vom 24. – 27.9.2008)

Auf der sicheren Seite – Behandeln nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft:

Neue Leitlinie zu PAVK

Mannheim (24. September 2008) – Unter der Federführung der DGA haben insgesamt 24 Fachgesellschaften gemeinsam eine interdisziplinäre S 3 Leitlinie zur Diagnose und Therapie der PAVK erarbeitet. Sie wird auf dem diesjährigen DGA-Kongress der wissenschaftlichen Öffentlichkeit erstmalig vorgestellt. Schwerpunkt dieser neuen S3-Leitlinie ist die chronische PAVK, der akute Gefäßverschluss wird auch behandelt. Entzündliche Gefäßerkrankungen (einschließlich Thrombangiitis obliterans) wurden nicht mit einbezogen. Sie richtet sich an Hausärzte, Fachärzte, Wissenschaftliche Fachgesellschaften, Verbände im Gesundheitssystem und nicht zuletzt an die Kostenträger.

Leitlinien sind Empfehlungen für Diagnose und Therapie, die von wissenschaftlichen Fachgesellschaften auf dem aktuellen Stand der Forschung zu einer bestimmten Krankheit entwickelt werden. Sie beruhen sowohl auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen als auch in der Praxis bewährten Verfahren. Dem behandelnden Arzt bieten sie einen Überblick über die angemessenen Maßnahmen in einfacher und trotzdem möglichst umfassender Form. Checklistenartig beantworten sie die Fragen nach den notwendigen, nützlichen, aber auch überflüssigen oder veralteten Methoden und geben Kriterien an, wieweit ambulant behandelt werden kann oder eine stationäre Einweisung nötig ist.


Quelle: Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Angiologie vom 24.09.2008 (tB).

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