Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln

Eine Informationskampagne für Patienten und Angehörige

 

Köln (7. Oktober 2008) – Unter dem Motto „Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln“ und der dazugehörigen Website www.bauchspeicheldruesenkrebszentrale.de können sich Patienten und deren Angehörige seit November 2007 über medizinische Hintergründe und mögliche Hilfestellungen bei dieser ernsthaften Erkrankung informieren. Neben einem Informationsfilm mit Broschüre werden bundesweit Veranstaltungen angeboten.

 

Häufig haben Bauchspeicheldrüsenkrebspatienten nach Diagnosestellung eine zumeist kurze Lebensspanne. Es gibt bisher nur einige wenige Informationsmedien, die auf die spezielle Situation dieser Patienten eingehen – anders als bei anderen Krebsarten wie Brust- oder Darmkrebs. Die Kampagne „Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln“, die von der Roche Pharma AG unterstützt wird, möchte das Krankheitsbild Bauchspeicheldrüsenkrebs in der Öffentlichkeit bekannt machen und Patienten eine Möglichkeit geben, sich schnell und umfassend zu informieren. „Aber auch die Fragen, die im Hintergrund immer mitschwingen und die Endlichkeit und Überleben thematisieren, sollten hier Beachtung finden“, sagt Dagmar Berghoff, ehemalige Tagesschau-Sprecherin, die die Kampagne unterstützt.

 

Im Mittelpunkt von „Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln“ steht der gleichnamige Patienten-Informationsfilm, der in 123 Minuten offen viele aufkommende Fragen zur Erkrankung beantwortet. Die DVD hat drei Teile, die einzeln angewählt werden können: Zum einen geben Mediziner Auskunft zu Ursachen, Diagnose, Therapie und Nachsorge und vermitteln so einen Überblick der heutigen medizinischen Möglichkeiten. Grafiken erklären anschaulich komplizierte medizinische Sachverhalte, so dass sich Fakten auf einen Blick erfassen lassen.

 

Zum anderen äußern sich Betroffene in Gesprächen vor der Kamera und berichten, wie sie die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erlebt haben, welche Sorgen und Ängste sie begleiten und was ihnen bei der Bewältigung der Situation hilft. Der dritte Filmteil besteht aus einer besonderen Gesprächsrunde, die die Themen .Leben. und .Endlichkeit. behandelt: Dagmar Berghoff geht zusammen mit Psychologen und Philosophen den Fragen nach, welche Auswirkungen eine solche Diagnose auf das gesamte Lebensumfeld eines Patienten hat und wie Betroffene und Angehörige mit dieser Lebensbedrohung umgehen können. Die beiliegende Begleitbroschüre bietet über den Film hinausgehende Informationen, wertvolle Tipps für den Umgang mit der Erkrankung und weiterführende Adressen, die eine Anlaufstelle für Ratsuchende sein können. So kann das im Film Gesehene in Ruhe vertieft werden.

 

Ein weiterer Bestandteil der Kampagne „Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln“ sind gleichnamige Informationsveranstaltungen, die im Rahmen von Krebsinformationstagen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. stattfinden. Unter der Moderation von Dagmar Berghoff informieren Experten über Diagnostik, Therapiemöglichkeiten und Nachsorge und bieten Tipps zum Umgang mit der Erkrankung. Die Veranstaltungen sind kostenlos und richten sich an Patienten und Angehörige sowie an die breite Öffentlichkeit.

 

Die Informationsmedien zu „Bauchspeicheldrüsenkrebs. Erkennen – Begreifen – Behandeln“ können kostenlos bestellt werden unter:

 

Bauchspeicheldrüsenkrebszentrale
Postfach 511170
50947 Köln

oder über die Internetseite www.bauchspeicheldruesenkrebszentrale.de, wo auch Details über die Patientenveranstaltungen zu finden sind.

 


 

Quelle: Pressekonferenz der Firma Roche Pharma zum Thema „Diagnose Pankreaskarzinom. Kommunikation als besondere Herausforderung“ am 07.10.2008 in Köln (art tempi communications).

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung