Bei Hitze richtig verhalten und Unterstützung geben

 

Berlin (12. Juli 2010) –  Gestern wurden in Berlin und Potsdam laut Deutschem Wetterdienst mit 38,2 Grad am späten Nachmittag die höchsten Temperaturen bundesweit gemessen. Die anhaltende Hitze hat auch die Ozonwerte nach oben getrieben. Am Samstag überschritten sie an mehreren Orten den Grenzwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.


Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher: "Wir haben in diesen Tagen mit extremer Wärmelastung zu kämpfen. Alle Menschen sind besonderen Belastungen ausgesetzt und sollten ihr Verhalten darauf einstellen. Dazu gehört vor allem, ausreichend zu trinken – das Berliner Leitungswasser hat eine gute Qualität und steht allen ohne Mühe zur Verfügung – , möglichst leichte Kost zu sich zu nehmen, sich richtig zu kleiden, sich vorwiegend in Räumen und im Schatten aufzuhalten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden.

Für Kleinkinder, alte und pflegebedürftige Menschen bringt diese außergewöhnliche und anhaltende Hitze gesundheitliche Gefahren mit sich. Deshalb brauchen gerade sie in diesen Tagen unsere besondere Aufmerksamkeit und unsere Hilfe. Da müssen familiäre und nachbarschaftliche Netzwerke – falls sie nicht ohnehin funktionieren – zur Unterstützung aktiviert werden. Ich bitte daher die Berlinerinnen und Berliner, nach Angehörigen, Freunden und Nachbarn zu sehen und Hilfe anzubieten, wenn es nötig ist."

Auch Arbeitgeber stehen in der Pflicht, im Sinne des Arbeitsschutzes für die gesundheitliche Unversehrtheit ihrer Beschäftigten zu sorgen. Für viele Arbeitgeber ist es ohnehin selbstverständlich, ihr Personal vor extremer Sommerhitze zu schützen. Die einschlägige Arbeitsstättenregel sieht bei Außenlufttemperaturen von über 26 Grad Schutzmaßnahmen für Beschäftigte vor. Ein Rechtsanspruch auf klimatisierte Arbeitsräume besteht jedoch nicht. Vielmehr sind Rollos oder Markisen zu nutzen, um die Hitze gar nicht erst in die Räume zu lassen.

Hinweise zum richtigen Verhalten bei Sommerhitze auch für Personal in Pflegeeinrichtungen auf den Internetseiten der Senatsgesundheitsverwaltung unter: www.berlin.de

 


 

Quelle: Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz der Stadt Berlin, 12.07.2010 (tB).

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