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20 Jahre Fumarsäureester – ein Meilenstein verändert die systemische Psoriasistherapie

München (25. Februar 2014) – Eine langjährige Therapieerfahrung, gute Wirksamkeit, geringes Interaktionspotential und hohe Patientenakzeptanz beeinflussen heute die Therapieentscheidung bei mittelschweren bis schweren Formen der Psoriasis vulgaris maßgeblich. Fumaderm® – Marktführer in der Systemtherapie der Psoriasis in Deutschland – genügt nicht nur modernsten therapeutischen Anforderungen, sondern blickt auch auf eine langjährige Therapieerfahrung zurück.1 20 Jahre Fumarsäureester-Therapie stehen heute für effektive und einfache Langzeitanwendung bei gutem Sicherheitsprofil2 – vor allem für Patienten, die aktiv im Leben stehen und der Psoriasis wieder selbstbewusst begegnen können.

Auf die seit zwei Jahrzehnten bewährte Therapie mit Fumaderm® vertrauen heute etwa 20.000 Psoriasis-Patienten in Deutschland. Der Hersteller Biogen Idec unterstützt mit seiner langjährigen Erfahrung als Partner in der Psoriasis-Therapie Ärzte und Patienten mit vielfältigen Serviceleistungen. Neben Fortbildungen, Schulungen für das Praxispersonal und Informationsveranstaltungen für Patienten bietet Biogen Idec eine Reihe von praktischen Hilfsmitteln an, die den alltäglichen Umgang mit der Psoriasis und der Fumaderm®-Therapie für alle Beteiligten noch einfacher gestalten. Dazu zählen Erhebungsbögen in elektronischer Form zur Anamnese, zur Bestimmung des PASI und DLQI, sowie das neue Patientenbegleitprogramm fumaCARE, das den Arzt bei der Aufklärung über die Fumaderm®-Therapie unterstützt und entlastet.


Frühzeitige Systemtherapie bei mittelschwerer Psoriasis – Kür oder Pflicht?

In der Praxis gilt es, die systemische Entzündung frühzeitig zu behandeln – bevor sie im Gefäßsystem Schäden anrichtet – vom Verlust der Endothelfunktion über Atherosklerose bis hin zum Herzinfarkt.3,4 „Die Psoriasis als Systemerkrankung ist ein eigenständiger kardiovaskulärer Risikofaktor“5, darauf weist Prof. Wolf-Henning Boehncke, Genf, hin. Eine Behandlung mit Fumaderm® wirkt hier möglicherweise kardioprotektiv durch die Verbesserung der Endothelfunktion, wie Studiendaten nahelegen.6 Ein weiterer Vorteil: Es erfolgt keine Verstoffwechselung über das Cytochrom-P450-System.7


Neue Fragebögen zur einfachen Bestimmung des Komorbiditätsprofils und der therapiebezogenen Lebensqualität

Um entstehende Komorbiditäten frühzeitig erkennen und behandeln zu können, hilft in der Praxis das ‚Cardiovascular Assessment Tool‘ (CVAT), ein neu evaluierter Ersterhebungsbogen, mit dessen Hilfe das Risikoprofil eines Patienten über Indikatoren wie BMI, Blutdruck, Begleiterkrankungen, Lebensweise und Familienanamnese besser erfasst werden kann – mit dem Ziel, die anschließende Stratifizierung nach bestimmten Therapiealgorithmen zu erleichtern. Ein Fragebogen wie der CVAT verbessert auch die Abstimmung zwischen Haut- und Hausarzt; letzterem kommt die Aufgabe zu, eventuell vorhandene kardiovaskuläre und metabolische Risikofaktoren zu überwachen und gegebenenfalls Begleiterkrankungen zu behandeln.

Neben der Bestimmung des PASI bieten sich auch Instrumente zur Ermittlung der krankheits- und therapiebezogenen Lebensqualität aus Patientensicht an. „Eine bloße Reduktion des PASI bedeutet nicht automatisch, dass dem Patienten geholfen ist“5, so Dr. Marc Radtke, Hamburg. Darum steht zusätzlich zum standardisierten DLQI-Fragebogen zur krankheitsbezogenen Lebensqualität nun auch der PsoSAT-Fragebogen zur Verfügung: Dieser ermittelt die therapiebezogene Belastung und den subjektiven Bedarf des Patienten. Der Fragebogen ist schnell vom Patienten ausgefüllt und kann gut zur Verlaufskontrolle genutzt werden. „So kann der Arzt zusammen mit dem Patienten den tatsächlichen Bedarf ermitteln, um eine hohe Therapiezufriedenheit und -akzeptanz zu erreichen“, folgert Radtke.


Patientenakzeptanz und Langzeiterfahrung nutzen

Als chronische Erkrankung erfordert die Behandlung der mittelschweren und schweren Psoriasis nicht nur einen frühzeitigen Einsatz der Systemtherapie, sondern auch einen langen Atem. Hierzu wird in der S3-Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris insbesondere die Eignung von Fumaderm® zur Langzeittherapie hervorgehoben.8 Rückwirkend betrachtet war die Einführung des Präparats 1994 ein Meilenstein in der Behandlung der Psoriasis. Heute hat sich Fumaderm® aufgrund seiner Qualitäten in der täglichen Anwendung als Mittel der Wahl in der systemischen Psoriasistherapie etabliert.1,8


Anmerkungen

  1. Nr. 1 in der Systemtherapie der Psoriasis vulgaris in Deutschland gemäß Marktanteil basierend auf Patientenäquivalenten
  2. Reich et al., FUTURE, JDDG 2009; 7: 603 – 611
  3. Gisondi et al., Dermatology 2009, 218: 100–103
  4. Ahlehoff et al., J Int Med 2010, 270: 147-157
  5. Mittagsseminar: Fumarsäureester: Der Klassiker in der innovativen Psoriasistherapie. Neue Daten für die tägliche Praxis, im Rahmen der 47. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 2. Mai 2013, Dresden
  6. Boehncke et al., Arch Derm Res. 2011, 303: 81–388
  7. Mrowietz et al., JDDG 2009, 7 Suppl. 2, S. S3–16
  8. Nast et al., Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris – Update 2011, JDDG 2011, 9 Suppl 2 S. 55-58


Quelle: Biogen Idec, 25.02.2014 (tB).

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