Bundesstiftung Diakonie fördert Demenzprojekt "Haltestelle Diakonie"

 

Berlin (18. November 2009) – "Haltestelle Diakonie" heißt das erste Förderprojekt der Bundesstiftung Diakonie. Das Projekt unterstützt und aktiviert in Berlin und Brandenburg Menschen mit Demenz. "Die Stiftung hat das Projekt ausgewählt, weil hier zum ersten Mal Ehrenamtliche in der Arbeit mit demenzkranken Menschen eingesetzt wurden. Wir wollen damit bewusst neue Wege des Helfens unterstützen", sagte der Schirmherr und Kuratoriumsvorsitzende Lothar Späth. Er überreichte dem Projekt "Haltestelle Diakonie" am Mittwoch in Berlin 12.000 Euro aus Mitteln der Bundesstiftung Diakonie.

 

"In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen auch die Sozialsysteme an ihre Grenzen stoßen, ist bürgerschaftliches Engagement mehr denn je gefragt", betonte Späth. Die 450 Freiwilligen und 30 hauptamtlichen Mitarbeitenden des Projekts Haltestelle Diakonie begegneten mit viel Engagement und persönlichem Einsatz einer großen Herausforderung in der Altenhilfe.


 

Aufgabe der Bundesstiftung Diakonie ist es, innovative Projekte aus diakonischen Arbeitsfeldern zu fördern, damit deren Umsetzung dauerhaft gelingt. "Mit der Bundesstiftung nehmen wir Verantwortung auf eine ganz besondere Weise wahr: Wir geben dem Neuen, das wir dringend brauchen einen Schutzraum. Wir zeichnen das aus, was sich noch nicht durchgesetzt hat, aber durchsetzen sollte", erklärte Diakonie-Präsident und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Klaus-Dieter Kottnik.

 

Die Bundestiftung Diakonie wurde 2008 vom Diakonischen Werk der EKD gegründet. Unter dem Motto "Visionen Leben geben" setzt die Stiftung konsequent auf neue Wege des Helfens.

 

Das Projekt "Haltestelle Diakonie – Perspektiven für Menschen mit Demenz" besteht seit 2004. Mittlerweile haben sich in Berlin 20 solcher "Haltestellen- Projekte" etabliert, in Brandenburg gibt es an 13 Standorten Betreuungsangebote für Menschen mit Demenz. Alle haben zum Ziel, die Fähigkeiten der betreuten Menschen mit Demenz zu aktivieren und zu erhalten, ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und die pflegenden Angehörigen zu entlasten. Die Betreuung geschieht zusätzlich zur Pflege und wird unter dem Dach der Diakonie-Stationen angeboten. Allein an den Berliner Standorten werden in diesem Jahr etwa 16.000 Betreuungsstunden geleistet. Für die "Haltestelle Diakonie" sind 30 Hauptamtliche und 450 Freiwillige tätig.

 

 


Quelle: Pressemitteilung des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V. vom 18.11.2009.

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