Bundesverband Pflegemanagement

Rente mit 63 und kein Nachwuchs in Sicht

 

Berlin (31. Januar 2014) – Als erste Errungenschaft der großen Koalition hat Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles das Paket „Rente mit 63“ auf den Weg gebracht. Schuldig ist die Ministerin die Antwort geblieben, wie die so früher frei werdenden Arbeitsplätze adäquat nachbesetzt werden können.

 

Das Gesetz, das unter anderen die abschlagsfreie Rente ab 63 Jahren vorsieht, soll zum 01. Juli 2014 in Kraft treten. „Durch diese Regelung wird sich der Fachkräftemangel generell und insbesondere in den Pflegeberufen in Deutschland weiter verstärken“, so Peter Bechtel, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Pflegemanagement zu dem neuen Rentenkonzept. In Anbetracht der extrem hohen Arbeitsverdichtung, einhergehend mit einer maximalen körperlichen Belastung in der Pflege werden viele Berufsangehörige diese Regelung zu Recht in Anspruch nehmen.

 

„Das Rentenkonzept greift viel zu kurz, wenn nicht gleichzeitig Antworten gefunden werden, wie Anreize geschaffen werden können, damit sich die junge Generation für einen Pflegeberuf entscheidet“, so Bechtel weiter. Mit jeder Kollegin und jedem Kollegen, der sich mit 63 in den Ruhestand verabschiedet, entsteht nicht nur eine quantitative, sondern vor allem eine qualitative Lücke, da hierdurch enorm viel Erfahrung und Fachwissen verloren geht. Es besteht also dringender Handlungsbedarf weit über die Rentenregelung hinaus.

Anhang

 


 

Quelle: Bundesverband Pflegemanagement, 31.01.2014 (tB).

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