Glaube junger Migranten verändert sich in Deutschland

  Erlangen (2. Juni 2021) — Jugendliche Geflüchtete sind durchgängig sehr religiös. Das ergab eine Pilotstudie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe in Bamberg. Religionspädagoge Prof. Dr. Manfred Pirner befragte dafür 45 junge Muslime, orthodoxe Christen und Jesiden aus Nürnberg, Leipzig und Berlin. Allerdings hat sich bei allen Befragten
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Trauer oder Depression, das ist hier die Frage

  Würzburg (11. Mai 2021) — Was ist normale Trauer, und unterscheidet sie sich von Depression? Diese Fragen haben Wissenschaftler der Universität Würzburg untersucht. Ihre Studie zeigt: Die Gedanken machen den Unterschied. Nach dem Tod einer nahen Bezugsperson erleben etwa 90 Prozent der Hinterbliebenen normale, das heißt, nicht besonders starke und nicht sehr lange andauernde
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Evangelische Kirche veröffentlicht Denkschrift zur Digitalisierung

  Hannover (22. April 2021) — Die Digitalisierung hat nahezu alle Lebensbereiche durchdrungen. Durch die Corona-Pandemie wird diese Entwicklung noch einmal verstärkt. Grundfragen des Lebens stellen sich angesichts dieses epochalen Übergangs neu: In welcher Welt wollen wir leben? Wie gehen wir miteinander um? Wie übernehmen wir Verantwortung für die Umwelt, für die Arbeit 4.0? Wie
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Diakonie-Präsident Ulrich Lilie zum Corona-Gedenktag

  Berlin (18. April 2021) — In einer Gedenkfeier in Berlin wird am 18. April der Opfer der Corona-Pandemie gedacht. “Heute ist ein Tag der Klage. Heute trauern wir als Gesellschaft um schmerzhaft vermisste Mütter, Väter und Geschwister, um Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen. Zu viele mussten alleine sterben, zu viele konnten sich von
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DEKV: Corona verändert die Seelsorge im Krankenhaus

  Berlin (16. April 2021) — – Im Jahr 2020 sind in Deutschland 982.489 Menschen verstorben1, 43,3 Prozent davon im Krankenhaus2. Von den 39.201 Verstorbenen im Zusammenhang mit Covid-19 sind sogar 77,3 Prozent im Krankenhaus gestorben.1 Deswegen ist die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen eine wichtige Aufgabe für die Krankenhausseelsorge. Die aufgrund des Infektionsschutzes stark
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Osterbotschaft des EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm

  Hannover (3. April 2021) — Zum diesjährigen Osterfest erinnert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, an die Kraft der Auferstehungs-Botschaft in Zeiten der Krise. „Religiöse Hirngespinste, Verschwörungstheorien, spirituelle Betäubungslehren sind gekommen und gegangen. Die Botschaft von der Auferstehung ist geblieben und wird immer bleiben“, so der Ratsvorsitzende. „Überall auf
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DEKV: Ostern im Schatten der Pandemie – Hoffnung auf einen Neuanfang

DEKV: Ostern im Schatten der Pandemie – Hoffnung auf einen Neuanfang   Berlin – Zum zweiten Mal feiern wir ein Osterfest im Schatten der Corona-Pandemie. Überschattet wird das Fest auch von der Sorge, dass trotz Impfungen und Tests die steigenden Infektionszahlen das Gesundheitswesen überlasten könnten. Immer deutlicher wird: Eine schnelle Rückkehr zur alten Normalität wird
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Sind Priorisierungen beim Impfen zu rechtfertigen?

  Hagen (16. Februar 2021) — Zu Beginn des Jahres 2021 und für längere Zeit gibt es zu wenig Impfstoffe gegen COVID-19. Bevorzugt geimpft werden zunächst ältere Menschen, vor allem Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen. Je jünger die Impfwilligen sind, desto später sind sie an der Reihe. Bestimmte Beschäftigte, etwa Mitarbeitende in Gesundheitsberufen, können auf
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Besondere Regeln für Geimpfte?

  Berlin (4. Februar 2021) — In seiner am heutigen Donnerstag veröffentlichten Ad-hoc-Empfehlung widmet sich der Deutsche Ethikrat der Frage, ob eine Impfung gegen Covid-19 zu besonderen Regeln für geimpfte Personen führen darf oder sogar muss. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verbietet sich die individuelle Rücknahme staatlicher Freiheitsbeschränkungen nach Ansicht des Ethikrates schon deshalb, weil die Möglichkeit
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Open-Access-Lehrbuch der Ethik erschienen

  Greifswald (27. Januar 2021) — Der Greifswalder Philosoph Micha Werner hat eine allgemeinverständliche, aber wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Einführung in die philosophische Ethik veröffentlicht. Das Lehrbuch ist im Verlag J.B. Metzler / Springer Nature (DOI: 10.1007/978-3-476-05293) erschienen. Die digitale Version des Lehrbuchs ist unter der Creative Commons Lizenz CC BY 4.0 frei verfügbar. In der
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Auslegung der Jahreslosung 2021: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36)

Auslegung der Jahreslosung 2021: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36) Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm   Hannover (29. Dezember 2020) — Die Logik des Lukas hat etwas Bestechendes: Nur wer Barmherzigkeit erfahren hat, kann barmherzig sein. Es ist wie mit der Liebe, die man nur geben kann, wenn man
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Was dran ist an der Weihnachtsgeschichte?

  Würzburg (22. Dezember 2020) — Maria und Josef mit dem Jesuskind in der Krippe. Über dem Stall leuchtet der Stern von Bethlehem, davor stehen drei Könige mit Geschenken. Kann es so gewesen sein? Das hinterfragt ein Historiker der Uni Würzburg. Ist die Weihnachtsgeschichte ein Mythos? Eine sinnstiftende Geschichte von der Geburt des Erlösers und
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Verschiebt Corona unseren moralischen Kompass?

  Magdeburg (21. Dezember 2020) — Welche Folgen hat die Corona-Pandemie auf den moralischen Kompass unseres Zusammenlebens? Bleiben unsere grundlegenden Werte trotz der weltweiten Krise stabil oder verschieben sich die Koordinaten unter dem Eindruck der plötzlichen existenziellen Unsicherheit? Diesen Fragen geht der Soziologe Prof. Dr. Jan Delhey von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Rahmen eines binationalen
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Erschwerte Trauerbewältigung in Corona-Zeiten

  Leipzig (19. November 2020) — Der November gilt als Trauermonat. Anlässlich des Totensonntags am 22. November gibt Prof. Dr. Anette Kersting, Professorin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, Tipps zum Umgang mit den Themen Trauer und Abschiednehmen in Zeiten der Corona-Pandemie. Welche Tipps zur Trauerbewältigung haben Sie, wenn
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Was hat uns Albert Camus Werk „Die Pest“ in der aktuellen Krise zu sagen?

Was hat uns Albert Camus Werk „Die Pest“ in der aktuellen Krise zu sagen?   Vallendar (28. April 2020) — Auch wenn die aktuelle Zeit in der Corona-Krise einige gravierende Einschränkungen mit sich bringt, so bietet sie auch Chancen über christliche Werte, Begriffe wie Solidarität, Nächstenliebe oder Dankbarkeit (neu) nachzudenken und hebt die Wichtigkeit (guter)
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Theologie, Ethik und Pflege – Antworten auf die Corona-Krise

  Vallendar (27. April 2020) — Seit Wochen nun wird die Republik durch die Corona-Krise vor große Herausforderungen gestellt. Vor allem in den Klinken, den Pflegeheimen und der ambulanten Versorgung sind die Auswirkungen erkennbar. Der öffentliche Diskurs wird durch die Medizin bestimmt, vor allem die virologische Fachkompetenz. Diese Perspektive ist wichtig, gerade in der aktuellen
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Deutscher Ethikrat: Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise

  Berlin (27. März 2020) — Die gegenwärtige Pandemie fordert unsere Gesellschaft in beispielloser Form heraus und führt zu schwerwiegenden ethischen Konflikten. Der Deutsche Ethikrat befürwortet die aktuell zur Eindämmung der Infektionen ergriffenen Maßnahmen, auch wenn sie allen Menschen in diesem Land große Opfer abverlangen. Freiheitsbeschränkungen müssen jedoch kontinuierlich mit Blick auf die vielfältigen sozialen
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Religiöser Glaube und Rechtsextremismus

Bern, Schweiz (4. März 2020) — Eine Studie der Universität Bern und der Universität Leipzig zum Zusammenhang von Religiosität und Rechtsextremismus zeigt, dass kirchlicher Glaube im Osten Deutschlands gegen Rechtsextremismus «immunisieren» kann. Aberglaube geht dagegen in ganz Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher. Während die Kirche Weltoffenheit und Toleranz fördern kann, ist Aberglaube mit einer
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Diakonie-Zitat: Beihilfe zum Suizid darf keine Alternative zur Sterbebegleitung sein

  Berlin (26. Februar 2020) — Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verfassungswidrig ist. Dagegen hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine geklagt und nun in Karlsruhe Recht bekommen. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: “Beihilfe zum Suizid darf keine Alternative zu einer aufwändigen Sterbebegleitung sein. Ich befürchte, dass diese Entscheidung nun
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Studie zum Fasten: Warum verzichten wir?

  Hagen (25. Februar 2020) — 40 Tage ohne Alkohol oder Fleisch, keine Süßigkeiten an Wochentagen, auf das Auto oder auf die private Internetnutzung verzichten: Vor allem in den sieben Wochen vor Ostern entdecken immer mehr Menschen die neue Lust am Verzicht. Ob ab Aschermittwoch oder zwischendurch – Fasten liegt im Trend. Aber warum verzichten
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Hilfe für Menschen in Not: 1,2 Millionen Anrufe bei der Telefonseelsorge

  Berlin (24. Januar 2020) — Die Telefonseelsorge verzeichnete im vergangenen Jahr über 1,2 Millionen Anrufe von Menschen in persönlichen Notlagen (2018: 1,3 Millionen Anrufe). So hat sich die Anzahl der Hilfegesuche per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu. Eine wichtige Aufgabe der überwiegend ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger
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Ethik: Wer würde einen Menschen opfern, um fünf zu retten? – Weltweite Unterschiede in moralischen Entscheidungen

Wer würde einen Menschen opfern, um fünf zu retten? – Weltweite Unterschiede in moralischen Entscheidungen   Berlin (22. Januar 2020) — Die Bereitschaft, einen Menschen zu opfern, um mehrere zu retten, unterscheidet sich von Land zu Land. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie mit 70.000 Teilnehmer*innen aus 42 Ländern, bei der ein Forscherteam rund um Iyad
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Auslegung der Jahreslosung 2020: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Markus 9,24

  Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm   Hannover (1. Januar 2020) — Es gibt Zeiten im Leben, in denen man an einer Schwelle steht und damit vor der Frage: Gehe ich durch diese Tür oder nicht? Es ist wie das Zögern beim ersten Sprung des Kindes vom Einmeterbrett im Schwimmbad. Traue ich mich
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Eine Ahnung davon bekommen, was uns Weihnachten bedeutet

  Hamburg (23. Dezember 2019) — Ein interessantes Interview mit Sozialforscher und NBS-Research Fellow Marcel Schütz, der die Bedeutung der Weihnachtsfeierlichkeiten und im Speziellen des Schenkens in der deutschen Gesellschaft beleuchtet. Dabei wird deutlich, dass hinter dem eifrigen Verteilen von Gaben nicht nur der Konsumwahn steckt, sondern eine weitaus wichtigere, zwischenmenschliche Bedeutung des Weihnachtsfestes.  
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Liberale Eltern geben ihre Religion immer weniger weiter: Wie Religion in Familien weitergegeben wird

  Münster (2. Oktober 2019) — Angesichts des Rückgangs der Religiosität in westlichen Gesellschaften untersuchen Soziologen des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der WWU in Europa und Kanada, wie und warum Religion in manchen Familien an die nachfolgende Generation weitergegeben wird und in anderen nicht. „Wir wissen, dass die Religiosität eines Menschen stark von seiner Erziehung
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Diakonie Deutschland und Bundesverband evangelische Behindertenhilfe warnen vor neuen Formen der Ausgrenzung psychisch kranker Menschen

  Berlin (29. August 2019) — Anlässlich der Veranstaltung “Fünf Jahre Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen ‘Euthanasie’-Morde” in Berlin an diesem Freitag warnen die Diakonie Deutschland und der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) vor neuen Formen der Ausgrenzung psychisch kranker Menschen. “Das Gedenken an die Vernichtungsaktion ‘T4’ verpflichtet uns, Menschen mit psychischen
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Ethische Fragen bei virtueller Realität in der Medizin

  Forscher des Universitätsklinikums Freiburg mahnt sensiblen Einsatz von Möglichkeiten virtueller Realitäten in der Medizin und der Pflege an   Freiburg (8. August 2019) — Demenz, Angsterkrankungen, Schlaganfall: Das Spektrum möglicher Anwendungen virtueller Realität (VR) wächst rasant. So kann auf Demenzkranke im Pflegeheim eine Simulation ihrer ursprünglichen Umgebung beruhigend wirken. „Grundsätzlich lassen sich mittels Virtueller
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Ethikrat fordert differenziertere Debatte zur Impfpflicht

  Berlin (24. April 2019) – Der Deutsche Ethikrat begrüßt Anstrengungen zur Erhöhung von Impfquoten. Er kritisiert aber angesichts der aktuellen Debatte um eine Impfpflicht für Masern die unzulässige Verengung der Diskussion auf Kinder, die unzureichende Berücksichtigung der Datenlage sowie den unscharfen Begriff der Impfpflicht und plädiert für einen umfassenden Ansatz. Derzeit wird – nach
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Langzeitstudie: Wer gerne hilft, sich für die Familie engagiert und religiös lebt, ist zufriedener als andere

Wer gerne hilft, sich für die Familie engagiert und religiös lebt, ist zufriedener als andere   Berlin (3. Januar 2019) – Menschen, die anderen gerne helfen, denen ihre Familie sehr wichtig ist oder ihr Glaube, sind im Durchschnitt mit ihrem Leben zufriedener als andere. Das belegt eine Studie auf Basis der Daten der für Deutschland
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EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm zum Jahreswechsel: „2019 – ein Jahr des Friedens“

  Hannover (28. Dezember 2018) – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, ruft in seiner Botschaft zum Jahreswechsel dazu auf, 2019 zu einem „Jahr des Friedens“ zu machen. Er bezieht sich dabei auf die biblische Jahreslosung aus Psalm 34, Vers 15 „Suche Frieden und jage ihm nach“. Dies sei für
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Zwischen Selbstverfügung und Solidarität: Ethikrat debattierte Widerspruchsregelung bei der Organspende

  Berlin (13. Dezember 2018) – Am 28.11.2018 fand im Deutschen Bundestag eine Orientierungsdebatte darüber statt, ob zukünftig anstelle der Entscheidungsregelung eine Widerspruchsregelung etabliert werden soll, um die desolate Lage der Organspende zu verbessern. Sinkende Spenderzahlen und lange Wartelisten lassen den Ruf nach grundsätzlich anderen Verfahrensweisen laut werden. Doch welche ethischen Herausforderungen ergeben sich aus
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Gottesdienste als Events

  Würzburg (11. Dezember 2018) – Kirchenbänke verwaisen, Messen werden zusammengestrichen, es gibt immer größere Pfarreien und immer weniger Priester. „Diese Situation erleben sehr viele Menschen in ihren Pfarreien“, sagt Professor Martin Stuflesser, Inhaber des Lehrstuhls für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Auf der anderen Seite stehen Kirchenevents, die durchaus sehr
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Zum zehnten Mal überreicht die Diakonie Deutschland dem Bundestag einen Wichern-Adventskranz

  Berlin (29. November 2018) – Diakonie-Präsident Ulrich Lilie überreicht heute den traditionellen Wichern-Adventskranz an die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau. “Vor zehn Jahren, im Wichern-Jahr 2008, haben wir diese Tradition begründet und begehen in diesem Jahr nun ein kleines Jubiläum. Betrachten Sie den Kranz  als ein herzliches Dankeschön für die Arbeit des Parlamentes
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Deutscher Ethikrat: Anwendung von Keimbahneingriffen derzeit ethisch nicht vertretbar

  Berlin (26. November 2018) – Die am heutigen Montag, dem 26.11.2018, von dem chinesischen Forscher Jiankui He behauptete Geburt zweier mittels Keimbahneingriffs genetisch veränderter Mädchen stellt nach Auffassung des Deutschen Ethikrates eine ernste Verletzung ethischer Verpflichtungen dar. Der auch als Genome-Editing bezeichnete Einsatz neuer gentechnischer Methoden wie CRISPR/Cas9 an Embryonen oder Keimbahnzellen kann Gene
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Ad-hoc-Empfehlung: Ethikrat fordert gerechtere Versorgung für Menschen mit seltenen Erkrankungen

  Berlin (23. November 2018) – In seiner heute veröffentlichten Ad-hoc-Empfehlung macht der Deutsche Ethikrat auf die spezifische Vulnerabilität von Menschen mit seltenen Erkrankungen aufmerksam. Er fordert eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz vor unzureichender Versorgung der Betroffenen. Ihr Ziel muss die faire Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse in der klinischen Forschung und im Gesundheitswesen sein. Wer
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Wann dürfen Menschen vor sich selbst geschützt werden?

  Berlin (1. November 2018) – Mit Wohltätigkeit und Fürsorge begründete Zwangsmaßnahmen sind in vielen Feldern des Sozial- und Gesundheitswesens verbreitet. Dabei handelt es sich etwa um freiheitsentziehende Maßnahmen, wie die Unterbringung in Kliniken und anderen stationären Einrichtungen gegen den Willen der betroffenen Person oder das Anbringen von Bettgittern oder Fixierungsgurten, um medizinische Behandlungen oder
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DFG legt Standortbestimmung zur Synthetischen Biologie vor

  Unterscheidung zwischen Konzept der Synthetischen Biologie und zugrunde liegenden Methoden angemahnt Analyse zeigt kein neuartiges Gefährdungspotenzial der aktuellen Forschungsarbeiten   Bonn (8. Oktober 2018) – Die wissenschaftlichen Entwicklungen im Bereich der Synthetischen Biologie haben wiederholt öffentliche Diskussionen über einen möglichen neuen Regulierungsbedarf ausgelöst. Die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
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Ethikrat nimmt seltene Erkrankungen in den Blick

Berlin (26. April 2018) – Allein in Deutschland leben etwa vier Millionen Menschen mit einer seltenen Erkrankung – Anlass genug für den Deutschen Ethikrat, am gestrigen Mittwoch mit über 200 Gästen die Situation der Erkrankten und ihrer Angehörigen in den Blick zu nehmen und darüber zu diskutieren, wie ihre Bedürfnisse im Gesundheitswesen besser berücksichtigt werden
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Deutscher Ethikrat diskutierte mit Bundestagsabgeordneten über Big Data und Gesundheit, Wohltätigen Zwang sowie Keimbahneingriffe am menschlichen Embryo

Berlin (22. Februar 2018) – Etwa 30 Mitglieder des Deutschen Bundestages sind am gestrigen Mittwoch der Einladung des Deutschen Ethikrates zu seinem 8. Parlamentarischen Abend in Berlin gefolgt, darunter auch die Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), und der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Ernst Dieter Rossmann (SPD).

Ethikrat fordert eine an Datensouveränität orientierte Gestaltung von Big Data im Gesundheitsbereich

Berlin (30. November 2017) – In seiner heute veröffentlichten Stellungnahme “Big Data und Gesundheit – Datensouveränität als informationelle Freiheitsgestaltung” legt der Deutsche Ethikrat Empfehlungen vor, die eine den Chancen und Risiken von Big Data angemessene verantwortliche informationelle Freiheitsgestaltung im Umgang mit gesundheitsrelevanten Daten ermöglichen sollen.

Deutsche Transplantationsgesellschaft: Besorgniserregender Tiefstand bei Organspende und Transplantation – keine Trendwende in Sicht

Bonn (26. Oktober 2017) – Im internationalen Vergleich hat trotz hoher Qualität der deutschen Transplantationsmedizin die entsprechende quantitative Versorgung der betroffenen Patienten einen besorgniserregenden Tiefstand erreicht. Bezogen auf je 1 Mio. Bürger betrug die Rate an transplantierten Patienten im Jahr 2016 in Deutschland 44,4, in Österreich hingegen 87,2 und in Spanien 102,3. Voraussetzung für eine
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Ethikrat verneint Anspruch auf staatliche Unterstützung bei Suizid

Berlin (1. Juni 2017) – Der Deutsche Ethikrat empfiehlt, der gebotenen Achtung individueller Entscheidungen über das eigene Lebensende keine staatliche Unterstützungsverpflichtung zur Seite zu stellen. Damit widerspricht der Ethikrat dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. März 2017.

Folgenhafter Eingriff ins Gehirn – Ethische Implikationen der Tiefen Hirnstimulation

Ulm (23. Januar 2017) – Wie sehr sich die ethisch-moralische Bewertung medizinischer Eingriffe über die Zeit hinweg verändert, demonstrierte Professor Heiner Fangerau im sehr gut besuchten Ulmer Stadthaus am Beispiel der Tiefen Hirnsimulation (THS). Im Rahmen der Unijubiläums-Vortragsreihe „Das Gehirn – ein außergewöhnliches Organ“ machte der Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der
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„Organoide“: Wissenschaftler initiieren ersten ethischen Leitfaden für Organe aus dem Reagenzglas

Wien (19. Januar 2017) – Jürgen Knoblich, führender Stammzell-Experte und stellvertretender Direktor am IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften), stellt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „Science“ zusammen mit Hans Clevers, dem früheren Präsidenten der niederländischen Akademie der Wissenschaften einen ersten ethischen Wegweiser für die Forschung an menschlichen Organmodellen vor. Darin
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Neujahrslied

Mit der Freud zieht der Schmerz Traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, Bange Sorgen, frohe Feste Wandeln sich zur Seiten.  Und wo eine Träne fällt, Blüht auch eine Rose. Schön gemischt, noch eh’ wir’s bitten, Ist für Thronen und für Hütten Schmerz und Lust im Lose. War’s nicht so im alten Jahr? Wird’s
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Ratsvorsitzender der EKD zum Jahreswechsel: Bedford-Strohm: Angst ist ein schlechter Ratgeber

Hannover (31 . Dezember 2016) – Ein neues Jahr liegt vor uns. Was es wohl bringen wird? Niemand kann das sagen. Prognosen, das haben wir 2016 erlebt, können danebenliegen. Astrologische Voraussagen treffen in den wenigsten Fällen ein. Die Zukunft, und selbst die allernächste, ist in vielerlei Hinsicht offen, von Unwägbarkeiten bestimmt. Manchmal ist dieses Nicht-Wissen
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Änderungen im deutschen Arzneimittelgesetz: Studien mit Demenzkranken: Wichtige Aspekte fehlen in der Diskussion

Hagen (29. November 2016) – Gegen die Änderungen im deutschen Arzneimittelgesetz haben die Philosophen Prof. Dr. Thomas S. Hoffmann und Dr. Marcus Knaup von der FernUniversität in Hagen sowie die Gastwissenschaftlerin Prof. Dr. Valentina Kaneva aus Sofia große Bedenken. Durch sie werden medizinische Studien mit Menschen ermöglicht, die sich über die Tragweite ihrer Einwilligung zur
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25.000 Todesfälle pro Jahr: Ethikrat diskutiert Wege aus der Antibiotikaresistenz

Berlin (24. November 2016) – Antibiotikaresistenz führt in Europa zu geschätzten 25.000 Todesfällen pro Jahr und nimmt derzeit weltweit rasch zu. Experten warnen davor, dass selbst einfache mikrobielle Infektionen wieder zu akuten Bedrohungen für Einzelpersonen und die Bevölkerung werden könnten. Über die ethischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die sich daraus für Patienten und Ärzte ergeben, diskutierte
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Wilhelm Löhe Hochschule Fürth: Wird Krankenhausseelsorge überflüssig durch Spiritual Care?

Fürth (28. Oktober 2016) – Das Ethikinstitut der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth lud ein zu r Expertentagung in Nürnberg mit einem provozierenden Thema : Es ging um nicht weniger als die Frage, ob klassische Krankenhausseelsorge der Kirchen noch eine Zukunft hat. Denn dieser tritt zunehmend das so genannte ‚Spiritual care‘ gegenüber, das mit Konfession erstmal
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Extremsituationen verstärken die individuelle Tendenz, hilfsbereit oder egoistisch zu handeln: Helfen oder flüchten?

Berlin (29. September 2016) – Denken Menschen in Gefahrensituationen nur an sich selbst? In einer Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports erschienen ist, haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung gezeigt, dass Hilfsbereitschaft gerade im Notfall stark von der Persönlichkeit abhängt. Die Ergebnisse zeigen: Die meisten Menschen würden helfen und einige sogar mehr als
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HERRNHUTER LOSUNGEN

MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…
Minimalinvasive Geräte warnen ungenügend vor Unterzuckerung
Typ-1-Diabetes und Hashimoto-Thyreoiditis treten häufig gemeinsam auf

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung