Epilepsietherapie: Neue Leitlinien Zusatztherapie

    Rostock (22. Mai 2009) – Die Therapie der Epilepsie hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Vor allem die Verfügbarkeit neuer, innovativer Antiepileptika hat hierzu beigetragen. Mit dem neuen Wirkstoff Lacosamid (Vimpat®) steht seit August 2008 in Deutschland ein hoch effektives Antiepileptikum zur Zusatztherapie fokaler epileptischer Anfälle mit oder ohne sekundäre Generalisie­rung
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Dr. Christian Brandt: Epilepsie und Angst ‑ Neue klinische Daten aus Deutschland

  Von Dr. Christian Brandt, Bielefeld   Rostock (22. Mai 2009) – Psychische Störungen, insbesondere Psychosen, Depressionen, Persönlichkeits‑ und Verhaltensstörungen, Intelligenzminderung und Angststörungen sind häufig als komorbide Erkrankungen bei Patienten mit Epilepsie. Nach einem aktuellen Review (Beyenburg und Schmidt 2005) zeigen 66 % der Patienten mit Epilepsie Angstsymptome, bei 15‑25 % ist eine Angststörung zu
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Prof. Dr. Herman Stefan und Dr. Elisabeth Pauli: Kognitive Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung und ihre Erfassung

  Von Prof. Dr. Herman Stefan, Erlangen und Dr. Elisabeth Pauli, Erlangen   Rostock (22. Mai 2009) – In der medikamentösen Behandlung chronischer Epilepsien ist neben der Anfallsfreiheit die Erhaltung der psychosozialen und kognitiv‑mnestischen Leistungsfähigkeit und die Vermeidung psychisch‑psychiatrischer Nebenwirkungen von zentraler Bedeutung. Besonders bei Patienten, die in Schule, Studium oder Beruf hohen Anforderungen ausgesetzt
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Prof. Dr. Christian E. Elger: Der alternde und alte Epilepsiepatient

  Von Prof. Dr. Christian E. Elger, Bonn   Rostock (22. mai 2009) – Neurologen stehen bei der Konfrontation mit älteren (> 60 Jahre) Epilepsiepatienten vor zahlreichen Problemen. Da die Fragen beim altwerdenden und bei neubeginnenden Epilepsiepatienten verschieden sind, macht eine Trennung in der Konzeptbildung Sinn.

Gerd Heinen: „Zurück vom Mars“

  Gerd Heinen „Zurück vom Mars“ 332 Seiten, Hardcover 17,80 € ISBN:978-3-9812463-1-5     Berlin (27. Februar 2009) – Tim von Kronburg ist 16 Jahre alt, Mädchen gegenüber etwas schüchtern und musikalisch hochbegabt. Im Verlauf der Geschichte begibt er sich auf die Suche nach dem wahren Leben. Vom ersten Kuss, über eine unerfüllte Liebe bis
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Gendefekt erhöht Epilepsie-Risiko

  Marburg (16. Januar 2009) – Kleine Fehlstellen, die das Gen CHRNA7 einschließen, erhöhen das Risiko, an einer häufigen Form von Epilepsie zu erkranken. Das berichten Wissenschaftler, die überwiegend dem "Epicure"-Konsortium angehören, in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Genetics". Das "Epicure"-Konsortium ist eine internationale Forschergruppe mit Marburger Beteiligung. Treten am Trägerchromosom Lücken auf, so genannte
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Richard von Weizsäcker: Stiftung will Aufmerksamkeit für Epilepsie wecken

  Berlin/Monheim (29. Oktober 2008) – Richard von Weizsäcker, sechster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, wies in Grußworten zu einem Symposium der Michael-Stiftung auf die Bedeutung von privaten Stiftungen hin. Gerade im Bereich der Epilepsie seien Stiftungen im Vergleich zu anderen medizinischen Fächern sehr selten. Möglicherweise sei dies Folge einer mangelnden Aufmerksamkeit gegenüber dieser schweren Krankheit.
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Aufklärung im Mittelpunkt. Mehr Leben, weniger Epilepsie!

  Hamburg (30. September 2008) – Die Diagnose Epilepsie greift tief in das Leben der betroffenen Patienten und ihrer Angehörigen ein. Da­bei gehören Epilepsien heute zu den gut behandelbaren neurologi­schen Erkrankungen und Betroffene haben eine große Chance auf ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen. Wichtig dabei ist eine früh­zeitige und konsequente Behandlungsstrategie, durch die nahezu sieben
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Ike Bomer: Cost and financing of comprehensive care

  From Ike Bomer, Kempenhaege, Netherlands   Berlin (20. September 2008) – It is difficult to identify what are the real costs of a certain activity “A” in a hospital. In many cases a hospital does not even know exactly what the costs of “A” are and besides that, one often “interchanges” the costs of
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Prof. Dr. Ettore Beghi: The problem of evaluation of comprehensive care

  From Prof. Dr. Ettore Beghi, Milan, Italy   Berlin (20. September 2008) – Comprehensive care in epilepsy, as with any chronic clinical condition, refers to the management of the disease and its complications and comorbidities aiming to obtain the maximal benefits in terms of satisfactory control of the symptoms in keeping with patients’ satisfaction
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Prof. Dr. Ley Sander: Comprehensive Care – difference and common aspects of acute treatment and chronic care

  From Prof. Dr. Ley Sander, London, UK   Berlin (20. September 2008) – Epilepsy is the most common serious neurological disorder with a lifetime prevalence of between two and five percent. Many of those developing epilepsy do so at a young age.  The prevalence of active epilepsy (ie people with ongoing seizures) is up
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Prof. Dr. Bernd Pohlmann: Comprehensive Care – Why? and What? The doctor’s perspective

  From Prof. Dr. Bernd Pohlmann, Halifax, Canada   Berlin (20. September 2008) – Epilepsy (= repeated unprovoked seizures) is a frequent neurological disorder with a world-wide prevalence of 0.5 to 0.8%. Epilepsy affects a human being in all dimensions. At the same time, even in the 21st century societies seem not to be prepared
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Comprehensive Care – the patients perspective

  Berlin (20. September 2008) – H. M. was diagnosed with epilepsy at the age of two, but she has never let it stop her. She has studied in Canada, Mexico, and Spain, and is currently studying law. Her experiences taught her to stop wondering about the “Why’s” in her life and to instead focus
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Prof. Dr. Iris Löw-Friedrich: Epilepsieforschung bei UCB

Von Professor Dr. Iris Löw-Friedrich, UCB GmbH, Monheim   Rund 50 Millionen Menschen leiden weltweit an einer Epilepsie, die zu wiederholt auftreten­den Anfällen führt. Zwischen 70 und 80 % dieser Patienten können wirksam mit einem oder mehreren der rund 20 zur Verfügung stehenden Antiepileptika behandelt werden. Umge­kehrt bedeutet dies für rund ein Drittel der Betroffenen
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Professor Dr. med. Christian E. Elger: Profile: Bedeutung neuer Therapiemöglichkeiten

  Von Professor Dr. med. Christian E. Elger, Bonn   Köln (5. September 2008) – Im Jahr 2000 publizierten P. Kwan und M.J. Brodie im angesehenen New England Journal of Medicine einen sehr pessimistischen Artikel über den Einsatz der verschiedenen antiepilepti­schen Medikamente bei neudiagnostizierten Epilepsiepatienten. Unter dem Titel: „Early identi­fication of refactory epilepsy“ kamen sie
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Dr. med. Günter Krämer: Maßgebend: Wirksamkeit und Sicherheit von Lacosamid

  Von Dr. med. Günter Krämer, CH – Zürich   Köln (5. September 2008) – Für die Zulassung eines neuen Antiepileptikums ist seine durch methodisch aussagekräftige Studien belegte Wirksamkeit und Sicherheit eine selbstverständliche und unabdingbare Vor­aussetzung. Die in den verschiedenen Zulassungsstudien erhobenen Daten zur Wirksamkeit wurden zusammenfassend bereits in dem Referat von Herrn Dr. Arnold
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Dr. med. Stephan Arnold: Klinische Studien mit Lacosamid

  Von Dr. med. Stephan Arnold, München   Köln (5. September 2008) – Drei große randomisierte, Placebo-kontrollierte, doppelblinde Studien zur Zusatzbehandlung mit Lacosamid bei therapieresistenten fokalen Epilepsien, in die insgesamt knapp 1300 Patien­ten eingeschlossen wurden, führten zur Zulassung von Lacosamid (Vimpat®) zur Zusatzbe­handlung fokaler Epilepsien bei Patienten ab 16 Jahren. Die Studie SP667 (Phase II
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4. Turmgespräch: Epilepsiemanagement 2008: Vimpat®, die neue Zusatztherapie bei fokalen Anfällen

  Köln (5. September 2008) – Vimpat® erweitert ab sofort die Epilepsie-Palette der UCB GmbH. Beim 4. Turmgespräch Epilepsie in Köln, das von Professor Dr. med. Christian E. Elger, Bonn, moderiert wurde, stellten führende Epilep­tologen das neue Antikonvulsivum mit dem Wirkstoff Lacosamid vor. Vimpat® ist seit dem 29. August 2008 für die Zusatztherapie von fokalen
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Neue Perspektive in der Epilepsietherapie von UCB: Neues Antiepileptikum Lacosamid zur Zulassung empfohlen

  Monheim (30. Juni 2008) – Das CHMP (Committee for Medicinal Products for Human Use), das wissenschaftliche Komitee der europäischen Arzneimittelagentur (EMEA), hat eine positive Stellungnahme für den Antrag der Firma UCB zur Zulassung von Lacosamid abgegeben. Das CHMP empfiehlt der Europäischen Kommission, Lacosamid zur Zusatztherapie von fokalen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung bei Patienten
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Epilepsie – ein vielschichtiges Krankheitsbild – Plötzlich und unerwartet – der epileptische Anfall

  Hamburg (18. Oktober 2007) – Eine kleine Unaufmerksamkeit, ein kurzes Zucken des Arms – oft mer­ken die Betroffenen nichts von einem epileptischen Anfall. Selbst bei ei­nem „Großen Anfall“, dem Grand-Mal-Anfall, erinnert sich derjenige nicht an das Geschehene. Dass er geschrien hat, hingefallen ist und das Bewusstsein verlor, können ihm nur Zeugen berichten. Diese erleben
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Epilepsie im Wandel der Zeit – Morbus sacer – Die heilige Krankheit

  Hamburg (18. Oktober 2007) – Selbst für uns moderne Menschen hat es etwas Unheimliches, ja Be­ängstigendes, wenn wir erstmals einen epileptischen Anfall bei einem anderen Menschen miterleben. Zu diesen Empfindungen tritt noch ein Gefühl der Hilflosigkeit, weil man nicht weiß, wie man sich verhalten soll, wenn ein Mensch, der z.B. ganz ruhig in der
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Geheimnis Epilepsie – Das Krankheitsbild hat sich verändert

  Hamburg (18. Oktober 2007) – Vorurteile zum Thema Epilepsie halten sich hartnäckig in der Bevölke­rung. Viele glauben, Epilepsie sei eine Geisteskrankheit, sie werde auf die Kinder vererbt, weswegen Epilepsiepatienten keine Kinder bekom­men sollten. Epileptische Anfälle machten dumm und aggressiv und zer­störten auf Dauer das Gehirn. Diese Vorurteile sind falsch, halten sich aber leider auch
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„Mehr Leben, weniger Epilepsie“: Neue Initiative für Epilepsiepatienten mit Anfällen und Beeinträchtigungen

  Hamburg (18. Oktober 2007) – Viele Epilepsiepatienten nehmen ihre Erkrankung als gegeben, sogar als Schicksal hin. Beeinträchtigungen, die durch Anfälle oder durch uner­wünschte Medikamentennebenwirkungen entstehen, werden irgend­wann als „Normalzustand“ akzeptiert. Dabei sind auch für Menschen mit Epilepsie ein weitgehend normaler Alltag und individuelle Lebens­qualität möglich. Beinahe sieben von zehn Patienten könnten anfallsfrei sein (1)
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Epilepsie: 3. Turmgespräch Epilepsie

Epilepsie 3. Turmgespräch Epilepsie Patienten – Positionen – Perspektiven Köln (9. Oktober 2007) – Jeder Mensch kann in jedem Alter plötzlich da­von betroffen sein – rund zehn Prozent der Bevölkerung haben min­destens einen epileptischen Anfall in ihrem Leben. Bei rund einem Pro­zent resultiert eine behandlungsbedürftige Epilepsie. Betroffen sein kann jeder, sei es zum Beispiel durch
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Prof. Dr. med. Christoph Baumgartner: Epilepsie und Komorbiditäten

  Von Prof. Dr. med. Christoph Baumgartner   Basel, Schweiz (18. Mai 2007) – Unter Komorbidität versteht man eine über den Zufall hinausgehende Assoziation von zwei Erkrankungen bei einem Patienten. Dabei kommen folgende Mechanismen in Betracht: Die Begleiterkrankung verursacht die Epilepsie, die Epilepsie verursacht die Begleiterkrankung und es besteht eine gemeinsame Pathogenese für Epilepsie und
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Prof. Dr. med. Bernd Pohlmann‑Eden: Angststörung als häufige Komorbidität bei Epilepsie

  Von Prof. Dr. med. Bernd Pohlmann-Eden   Basel, Schweiz (18. Mai 2007) – Psychische Störungen bei Epilepsie werden in bis zu zwei Dritteln aller Epilepsiepatienten gesehen und sind meist das Ergebnis oder Spiegelbild eines „Mosaiks" ätiologischer Faktoren (Anfaliskorrelat, Grunderkrankung, Medikamentennebenwirkung, psychosoziales Reaktionsmuster). Angststörungen sind neben Depressionen und Psychosen die häufigsten psychischen Auffälligkeiten bei Menschen
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MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung