Aktuelle Entwicklungen in der Therapie des Uterus myomatosus: Ulipristalacetat: mit kausalem Wirkansatz Operationen vermeiden

  Köln (14. Dezember 2018) – Gebärmuttermyome sind die häufigsten gutartigen Tumoren der Frau. Der selektive Progesteron-Rezeptor-Modulator (SPRM) Ulipristalacetat, der im Jahr 2012 zugelassen wurde, stellt die einzige orale medikamentöse Therapie mit kausalem Wirkansatz des Uterus myomatosus dar. Die Substanz bewirkt eine rasche Blutungskontrolle und verringert bei der Mehrzahl der Patientinnen signifikant die Größe des
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA): Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs künftig als organisiertes Programm

  Berlin (22. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ein organisiertes Programm beschlossen. Anspruchsberechtigt sind alle gesetzlich krankenversicherten Frauen ab dem Alter von 20 Jahren. Die ersten Informationsschreiben zur Teilnahme werden von den Krankenkassen ab dem 1. Januar 2020 versendet. Bis zu diesem Stichtag stellt eine
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Neue Behandlungsmethode bei Uterusmyomen: G-BA vergibt Auftrag für die Erprobung

  Berlin (7. November 2018) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den ersten Auftrag zur wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung einer Erprobung vergeben. Gegenstand der geplanten Erprobungsstudie ist die Magnetresonanztomographie-gesteuerte hochfokussierte Ultraschalltherapie zur Behandlung von Patientinnen mit Uterusmyomen (gutartige Tumoren der Gebärmutter). Mit Hilfe der Erprobungsstudie sollen die möglichen Vorteile gegenüber einer operativen Myomentfernung, aber auch
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62. DGGG-Kongress: Adjuvante Therapie mit Perjeta verbessert Prognose für Patienten mit frühem HER2-positivem Mammakarzinom

  Berlin (1. November 2018) – Perjeta® (Pertuzumab) kann sowohl in der Therapie des frühen als auch des fortgeschrittenen HER2-positiven Mammakarzinoms eingesetzt werden.1 Die Patienten profitieren in allen zugelassenen Indikationen von einer konsistent überlegenen Wirksamkeit der doppelten Antikörper-Blockade im Vergleich zur alleinigen Therapie mit Herceptin® (Trastuzumab) und Chemotherapie.2-4 So senkt die zusätzliche Gabe von Perjeta
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Gewichtsverlust des Neugeborenen nach der Geburt: Sind die Empfehlungen zum Zufüttern überholt?

Mehr als 40 Prozent der Babys erhalten bereits in der Klinik Muttermilchersatznahrung1 Medela Goldkonferenz: 150 Experten diskutieren den optimalen Stillstart in der Klinik Eine aktuelle Studie2,3 stellt die gängige Lehrmeinung zur Gewichtsentwicklung bei Neugeborenen in Frage Kaiserschnittbabys und späte Frühgeborene bekommen meist zu schnell Säuglingsnahrung1   Dietersheim  (23. Oktober 2018) – Eine kürzlich durchgeführte Umfrage
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Zikavirus Infektion

  Hamburg (10. September 2018) – Ein Wissenschaftsteam aus der Abteilung „Virale Zoonosen – One Health“ des Heinrich-Pette-Instituts (HPI) und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat die dringende medizinische Frage untersucht, ob vermeintlich gesunde Nachkommen von Zikavirus-infizierten Müttern unter langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden. Die Ergebnisse sind nun im Journal „Nature Microbiology“ erschienen. Während der
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Perjeta + Herceptin im adjuvanten Setting

Frankfurt am Main (11. Juli 2018) – Seit Ende Mai 2018 ist Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und einer Chemotherapie zur adjuvanten Behandlung von Patienten mit frühem HER2-positivem Mamma-karzinom mit hohem Rezidivrisiko (nodal-positive oder Hormonrezeptor-negative Erkrankung) zugelassen.1 In der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie APHINITY profitierten insbesondere Patienten mit positivem Nodalstatus oder negativem Hormonrezeptorstatus von der
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38. Deutscher Senologiekongress: Perjeta:

Stuttgart (14. Juni 2018) – Zielgerichtete Therapien beim HER2-positiven Mammakarzinom verbessern die Prognose der betroffenen Patientinnen deutlich. Im metastasierten Setting ist die Therapiesequenz mit Perjeta® (Pertuzumab) in Kombination mit Herceptin® (Trastuzumab) und Docetaxel in der First-Line sowie Kadcyla®▼ (Trastuzumab Emtansin) in der Second-Line fest etabliert – die Patientinnen haben damit die Chance auf einen maximalen
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Langzeitverhütung: intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem Levosert® jetzt für Liegedauer von vier Jahren zugelassen

München (14. März 2018) – Frauen in Deutschland ernähren sich mehrheitlich gesund (71 %) und fast die Hälfte von ihnen (45 %) treibt regelmäßig Sport. Damit sind Frauen hierzulande gesundheits­bewusster als die meisten anderen Europäerinnen. In Sachen Verhütung sind sich die Europäerinnen hingegen einig: Langzeitverhütungsmethoden fragen sie deutlich weniger nach als die Verhütungs­klassiker Pille und
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Weltnierentag 2018: Dialyse und Schwangerschaft: Ein Beispiel, das Mut macht

Berlin (8. März 2018) – Bei Tamara Basler kann man schon fast von einem Wunder sprechen, denn die 31-Jährige Dialysepatientin wurde im Sommer 2017 mit Sohn Elian schon zum zweiten Mal Mutter eines gesunden Kindes. 2013 brachte sie ihre Tochter Marlena zur Welt. Im Interview beschreiben Patientin und ihr behandelnder Nephrologe, Dr. Lothar Kornalik, leitender
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7. Essener Symposium zur gynäkologischen Onkologie und Senologie: Klinische Studien und Praxisdaten untermauern Avastin als First-Line-Standard beim Ovarialkarzinom

Essen (25. März 2017) – Avastin® (Bevacizumab) in Kombination mit Carboplatin und Paclitaxel ist der etablierte Standard für die First-Line-Therapie von Frauen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (alte FIGO-Stadien IIIb-IV). Prof. Dr. Jacobus Pfisterer, Direktor des Zentrums für Gynäkologische Onkologie, Kiel, betonte in seinem Vortrag beim 7. Essener Symposium den zentralen Stellenwert von Avastin in der First-Line.
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Modernstes, kleinstes und niedrigstdosiertes 5-Jahres-LNG-IUS in Deutschland: Paradigmenwechsel in der Verhütung: KyleenaTM bietet auch Nulliparae fünf Jahre hohe kontrazeptive Sicherheit

Düsseldorf (20. März 2017) – Mit KyleenaTM bringt Jenapharm in Deutschland das weltweit kleinste levonorgestrelfreisetzende Intrauterinsystem (LNG-IUS) mit einer Wirkdauer von bis zu fünf Jahren auf den Markt. Die sehr gute Verträglichkeit, der niedrige Pearl-Index von 0,29 und die minimale lokal abgegebene Levonorgestrel-Menge stehen für das neue kontrazeptive Konzept. Das belegen die beiden weltweit durchgeführten
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Ulipristalacetat ist mit seinem kausalen, nicht-invasiven Therapieansatz ein Meilenstein für die Behandlung von Gebärmuttermyomen – ESMYA®: 5 Jahre Therapieerfahrung in Deutschland

Düsseldorf (9. März 2017) – Millionen Frauen auf der ganzen Welt sind von Gebärmuttermyomen (medizinisch auch: Uterusmyome) betroffen. Die Marktzulassung von Ulipristalacetat (ESMYA®) im Februar 2012 läutete den Beginn einer neuen Ära in der medikamentösen Behandlung von Uterusmyomen ein. Statistiken zufolge wurden bislang mehr als 310.000 betroffene Frauen in 65 Ländern mit Ulipristalacetat (UPA) behandelt1,
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Qualität bei gynäkologischen Operationen, Geburtshilfe und Mammachirurgie künftig für Krankenhausplanung relevant

Berlin ( 15. Dezember 2016 ) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am Donnerstag in Berlin einen ersten Beschluss über Qualitätsindikatoren gefasst, die zukünftig für die Krankenhausplanung relevant sein werden (sogenannte planungsrelevante Qualitätsindikatoren), sowie eine neue Richtlinie „plan. QI-RL“, in der die dazu erforderliche Datenerhebung sowie das Verfahren zur Ermittlung der Qualitätsergebnisse geregelt werden. Bei
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Spina bifida: Europaweit neue OP: Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft erfolgreich behandelt

Heidelberg (11. August 2016) – Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur
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Ospemifen bei vulvovaginaler Atrophie: Zusatznutzen nicht belegt

Falsche Studienpopulation, Studien zu kurz, Vergleichstherapie-Vorgaben nicht eingehalten Köln (1. August 2016) – Ospemifen (Handelsname Senshio) ist zur Behandlung von Frauen zugelassen, die nach den Wechseljahren mittelschwere bis schwere Beschwerden wegen einer vulvovaginalen Atrophie (VVA) haben und für die eine vaginale Estrogentherapie nicht infrage kommt. Seit Mai 2016 ist der Wirkstoff in Deutschland auf dem
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Stillen verändert den mütterlichen Stoffwechsel und schützt bis zu 15 Jahre vor Diabetes

Neuherberg (20. Juli 2016) – Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Helmholtz Zentrum München hat den Stoffwechsel von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes nach der Entbindung untersucht. Zusammen mit Partnern der Technischen Universität München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) konnten sie zeigen, dass eine Stilldauer von mehr als drei Monaten zu langfristigen Veränderungen
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Forschungsprojekte zu Kaiserschnitten vergeben: Im Mittelpunkt muss der Schutz für Mutter und Kind stehen

  Berlin (10. Juni 2016) – Das Bundesministerium für Gesundheit hat vier Forschungsprojekte zum Thema Kaiserschnitte vergeben. Die Ergebnisse sollen in wissenschaftlich begründete Entscheidungshilfen für Ärzte einfließen.  

Menopause führt nicht zu Depressionen

Zürich, Schweiz (8. Juni 2016) – Obwohl einige US-Studien in den letzten Jahren die Menopause für die Entstehung von Depressionen verantwortlich machten, war der Zusammenhang nie ganz geklärt. Nun zeigt eine Studie von Forschenden der PUK und der ZHAW: Die Menopause hat keinen direkten Einfluss auf die psychische Gesundheit von Frauen.

Schmerztherapie zum Einatmen: Weg mit unerträglichen Geburtsschmerzen

Hamburg (12. Mai 2016) – Das Einatmen eines Lachgas-Sauerstoffgemischs ist eine gute Methode, um die Schmerzen der Wehen zu reduzieren und so Frauen beim Gebären Erleichterung zu verschaffen. Darüber hinaus erweist sich das Verfahren als sicher und zuverlässig in der Anwendung.

Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft: Wissen können, dürfen, wollen?

Bern, Schweiz (15. April 2016) – Die interdisziplinäre TA-SWISS-Studie «Wissen können, dürfen, wollen? Genetische Untersuchungen während der Schwangerschaft» schätzt die Chancen und Risiken von vorgeburtlichen genetischen Untersuchungen ab, zeigt auf, wie sich die neuen Tests auf die Zukunft der pränatalen Diagnostik und die medizinische Versorgung werdender Mütter auswirken könnten, analysiert ethische, rechtliche und ökonomische Fragen
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Monatszyklus ohne Beschwerden: Startschuss für die Aufklärungskampagne „Ganz normale Tage“

Prominente Botschafterin: TV-Star Janine Kunze Berlin (17. März 2016) – Bis zu 30 Prozent aller Frauen im reproduktiven Alter leiden unter zu starken oder lang anhaltenden Monatsblutungen (Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie).1,2,3 Oft sind diese Menstruationsstörungen mit Schamgefühlen und Schmerzen verbunden, aufgrund derer die Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt sind. Trotz des Leidensdrucks finden sich viele Frauen
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Hebammenverband fordert Erhalt der Selbstbestimmung von Frauen: Wahlfreiheit des Geburtsorts ist ein Frauenrecht

  Berlin (7. März 2016) – Seit über 100 Jahren fordern Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, ihre Rechte ein. Das Recht von Frauen, selbst über sich und ihren Körper zu bestimmen, steht heute wieder ganz oben auf der Agenda. Denn dieses Recht beinhaltet auch die freie Entscheidung, wo Frauen ihre Kinder zur Welt
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Gestationsdiabetes: Einfacher Risikotest für Diabetes nach der Schwangerschaft

  Neuherberg (22. Oktober 2015) – Gestationsdiabetes ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen während der Schwangerschaft. Obwohl die Symptome nach der Entbindung in der Regel verschwinden, haben Gestationsdiabetikerinnen ein erhöhtes Risiko, in den folgenden Jahren einen sogenannten ‚postpartum Diabetes‘ zu entwickeln. Forscher des Helmholtz Zentrums München haben nun eine Methode entwickelt, die es erlaubt, die Wahrscheinlichkeit
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Praxismodule für die Beratung Schwangerer zum Alkoholverzicht: Eine alkoholfreie Schwangerschaft – dem Kind zuliebe

  Berlin/Köln (7. September 2015) – Für viele Betroffene sind bereits Alltäglichkeiten eine große Herausforderung: Anziehen und Zähneputzen müssen jeden Tag aufs Neue gelernt werden. Oder es fehlt das angemessene Maß für Nähe und Distanz zu den Mitmenschen. Dies sind nur zwei Beispiele aus dem Leben der Kinder mit dem Vollbild einer fetalen alkoholbedingten Störung (FAS).
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Kongress der Europäischen Schmerzföderation EFIC: „Mini-Pille“ erhöht die Schmerz-Schwelle bei Frauen

  Wien, Österreich (4. September 2015) – Verhütungsmittel, die ausschließlich auf Progestogen-Hormonen basieren, können die Schmerzempfindlichkeit von Frauen herabsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine brasilianische Studie, die auf dem Kongress der europäischen Schmerzföderation EFIC in Wien präsentiert wurde. Das Potenzial, das diese Hormongruppe für die Schmerzverarbeitung hat, sollte ausführlicher erforscht werden, fordert Studienautor Dr. Omero
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Behandlungspfade für eine Familen-integrierende Versorgung: NeoPAss® – gut versorgt von Anfang an

  Stuttgart (29. Mai 2015) – Eine Frühgeburt stellt Eltern und Baby vor eine große Herausforderung: Das Kind ist noch nicht reif für ein Leben außerhalb des Mutterleibes und die Eltern werden mit einer Rolle und Problemen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sind. „Gerade in dieser Situation brauchen Babys ihre Eltern und Eltern brauchen
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Was Gesichtsausdrücke des Ungeborenen im Ultraschall verraten

  Berlin (3. Juni 2015) – Gegen Ende des zweiten Schwangerschaftsdrittels haben Eltern gute Chancen, ihr Kind auf dem Ultraschallbild lächeln zu sehen. Mitunter verzieht es auch die Mundwinkel, runzelt die Stirn und schaut missmutig oder traurig aus. Eltern sollten in diese Momente nicht zu viel hineininterpretieren, rät die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der
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Gynäkologie und Geburtshilfe: Reduzieren gerinnungshemmende Medikamente wiederholte Fehlgeburten?

  Jena (26. Mai 2015) – Der gerinnungshemmende Wirkstoff Dalteparin reduziert nicht das Risiko von wiederholten Fehlgeburten. Dies ist das Ergebnis der Ethig II-Studie von Geburtsmedizinern aus Deutschland und Österreich, die zwischen 2006 und 2013 mit 449 Schwangeren durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht.

GKV-Spitzenverband: Hebammenverbände lehnen schnellen und gerechten Ausgleich steigender Haftpflichtprämien ab

  Berlin (19. Mai 2015) – Gestern haben die Hebammenverbände (Deutscher Hebammenverband und Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands) und der GKV-Spitzenverband erstmals über einen Ausgleich der ab 1. Juli 2015 erneut steigenden Prämien der Berufshaftpflichtversicherungen verhandelt. Zugleich sollte eine Umsetzungslösung für den sogenannten Sicherstellungszuschlag ab 1. Juli 2015 gefunden werden, der vor allem den Hebammen hilft,
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Schiedsstelle muss über freie Wahl des Geburtsortes entscheiden: Verhandlungen mit den Krankenkassen sind nach Einschätzung des Hebammenverbandes gescheitert

  Karlsruhe (30. April 2015) – In den aktuellen Verhandlungen des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV) mit dem GKV-Spitzenverband konnte aktuell keine Einigung erzielt werden. Die Schiedsstelle soll angerufen werden. Gescheitert sind die Verhandlungen an den nicht überbrückbaren Differenzen zu den Ausschlusskriterien für Hausgeburten. Der GKV-Spitzenverband wollte wissenschaftlich nicht belegte Ausschlusskriterien pauschal festlegen, Frauen dabei
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Ergebnisse alter Studien nicht auf heutige Situation übertragbar: Bakteriurie-Screening bei Schwangeren: Nutzen unklar

  Köln (23. April 2015) – Über den patientenrelevanten Nutzen oder Schaden eines Screenings von Schwangeren auf asymptomatische Bakteriurie (ASB) lässt sich mangels geeigneter Studien keine Aussage treffen. Der Nutzen einer Antibiotikatherapie der ASB im Anschluss an ein Screening ist ebenfalls offen, da sich die Ergebnisse der über 40 Jahre alten Studien nicht auf die
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Behandlung der Hyperhidrose in der gynäkologischen Praxis: Leidensdruck verringern beim übermäßigen Schwitzen in den Wechseljahren und in der Krebstherapie

  Düsseldorf (17. April 2015) – Wie eine aktuelle Erhebung zeigte, leiden etwa 13,3 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 16 und 70 Jahren an einer häufig oder dauerhaft auftretenden Hyperhidrose.1 Neben seiner idiopathischen Form kann das übermäßige Schwitzen auch als Begleiterscheinung von Hitzewallungen während des Klimakteriums2 oder als Nebenwirkung der adjuvanten Therapie gynäkologischer Tumoren auftreten.
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Gibt es eine Gefahr für das ungeborene Kind? Ist eine Wurzelkanalbehandlung während der Schwangerschaft möglich?

  Leipzig (1. April 2015) – Wurzelkanalbehandlungen sind zahnärztliche Behandlungen, bei denen Zähne mit entzündetem Zahninneren oder bakteriellen Infektionen behandelt werden sollen. Auch während einer Schwangerschaft können akute Entzündungen auftreten oder chronische Infektionen plötzlich starke Beschwerden verursachen. Um eine Behandlung während der Schwangerschaft zu vermeiden, sollte bei bestehendem Kinderwunsch der Zustand der Zähne zahnärztlich überprüft
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Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck: Neuer Test auf Wachstumsfaktor erlaubt besseren Schutz für Mutter und Kind

  Berlin (11. Dezember 2014) – Es trifft eine von 20 Schwangerschaften und ist die häufigste Ursache dafür, dass Mutter und Kind erkranken oder gar sterben: schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, die sogenannte Präeklampsie. Jetzt ist es möglich, mithilfe von Biomarker-Tests die Diagnosefindung zu erleichtern und zwischen einer Frühform und einer Spätform der Erkrankung zu unterscheiden. Dies erlaubt
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MiPeTa 2014 – Bedeutung der Schmerzbehandlung während der Geburt

  Magdeburg (28. November 2014) – Auf dem Lunchsymposium „Lachgasanalgesie im Kreißsaal“ im Rahmen der 1. Mitteldeutschen Perinataltagung (MiPeTa) in Magdeburg wurden unter dem Vorsitz von Dr. Babett Ramsauer (Berlin) die derzeitigen Standards der Schmerzbehandlung während der Geburt sowie die aktuelle Datenlage diskutiert. Nach einer kurzen Einführung zu den individuellen Unterschieden beim Schmerzempfinden sowie der
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Aktuelles vom DGGG 2014: Kritische Situationen in der Geburtshilfe frühzeitig erkennen und erfolgreich behandeln

  München (9. Oktober 2014) – Wie kann man kritische Situationen in der Geburtshilfe rechtzeitig erkennen und erfolgreich behandeln? Darüber diskutierten Teilnehmer im Rahmen des 60. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. am 09. Oktober in München. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Marc Sütterlin, Direktor der Universitäts-Frauenklinik Mannheim, referierten renommierte Fachärzte
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Individuell ausbalanciert dosiert statt großzügig nach dem „Gießkannenprinzip“: Mikronährstoffe für Frauen – auf die Lebensphase kommt es an

  München (9. Oktober 2014) – Frauen, die eine gynäkologische Praxis aufsuchen, erwarten im persönlichen Gespräch oft auch Hinweise, ob und wie sie ihre körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit mit Hilfe von Nährstoffsupplementen verbessern können. „Nach Daten der Nationalen Verzehrsstudie II (1) verwenden 31 % aller Frauen, aber nur 24 % der Männer entsprechende Produkte. Welchen Nutzen sie
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Lymphdrüsenkrebs ALCL: Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Krebsentstehung untersucht

  Wien, Österreich (6. Oktober 2014) – Eine internationale Studiengruppe hat unter Beteiligung des Wiener Pathologen Lukas Kenner den Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und der Entstehung von Lymphomen, die im Narbengewebe um das Transplantat wachsen, untersucht. Die Forschenden gehen davon aus, dass Brustimplantate eine neue Unterart des seltenen, aber bösartigen Lymphdrüsenkrebses ALCL auslösen können. Zu diesem
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Hysterektomie und Myomektomie: Laparoskopische Uterusmorcellation (Gewebezerkleinerung)

  Bonn (13. August 2014) – Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hatte im April 2014 eine Empfehlung auf ihrer Homepage veröffentlicht, dass von der laparoskopischen Uterusmorcellation während Hysterektomie und Myomektomie bei Myomen der Gebärmutter abgeraten wird, da die Morcellation (Gewebezerkleinerung) das Risiko birgt, Tumorzellen zu streuen (Laparoscopic Uterine Power Morcellation in Hysterectomy and Myomectomy: FDA Safety
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Blutungen nach den Wechseljahren: Bessere Risikoeinschätzung von Gebärmutterkrebs mittels Ultraschall

  Berlin (14. Juli 2014) – Blutungen nach den Wechseljahren können ein Frühsymptom von Gebärmutterkrebs sein. Um die Ursache zu klären, sollten betroffene Frauen unbedingt einen Gynäkologen aufsuchen, raten Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Mit Hilfe einer vaginalen Ultraschalluntersuchung kann der Arzt die Ursache der Blutung in vielen Fällen eingrenzen
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„Liegen“ Schwangere mit drohender Frühgeburt zu kurz?

  Berlin (6. Mai 2014) – „Liegen“ Schwangere mit drohender Frühgeburt zu kurz? – Mit konservativen Maßnahmen unter stationärer Beobachtung kann eine Schwangere mit drohender Frühgeburt unter Umständen mehrere Wochen gewinnen – und dies für das ungeborene Kind die beste Behandlung sein. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) empfiehlt, die Schwangerschaft so lange
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71,7 Prozent der Hebammen in Krankenhäusern sind teilzeitbeschäftigt

  Wiesbaden (29. April 2014) – Von 8.548 festangestellten Hebammen und Entbindungspflegern in Krankenhäusern waren 71,7 % im Jahr 2012 teilzeit- oder geringfügig beschäftigt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Hebammentages am 5. Mai 2014 mit.  

Geburtshilfen durch Hebammen vor dem Aus?

  Düsseldorf (17. März 2014) – Seit einigen Jahren steigen massiv die Prämien zur Berufshaftpflicht von freiberuflichen Hebammen, die auch Geburten betreuen. Laut einer Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums steigen die Versicherungsbeiträge, weil es bei Hausgeburten immer mehr Unfälle mit Personenschäden gebe, die von dem vergleichsweise kleinen Versichertenkollektiv getragen werden müssen.  

Zulassungserweiterung für Ulipristalacetat: Fortschritt in der Therapie des symptomatischen Uterus myomatosus: Wiederholte Behandlung kann Lebensqualität betroffener Frauen verbessern

Zulassungserweiterung für Ulipristalacetat Düsseldorf (20. Februar 2014) – Seit Februar 2012 ist mit dem Wirkstoff Ulipristalacetat (UPA) weltweit die erste Tablette zur Behandlung von Myomen erhältlich. Über 60.000 Myom-Patientinnen wurden seit Markteinführung mit Ulipristalacetat (ESMYA®) behandelt. UPA ist ein selektiver Progesteron-Rezeptor-Modulator – er beeinflusst die Aktivität von Progesteron, einem Hormon, das in der Gebärmutterschleimhaut beziehungsweise
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Rote-Hand-Brief zu kombinierten hormonalen Kontrazeptiva, einschließlich Informationsmaterialien: Risiko von venösen Thromboembolien

  Bonn (3. Februar 2014) – Die betroffenen pharmazeutischen Unternehmer informieren in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittelagentur und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte über neue Aspekte des Risikos von Blutgerinnseln (venösen Thromboembolien, VTE) bei der Anwendung von kombinierten hormonalen Kontrazeptiva in Abhängigkeit von der Gestagen-Komponente. Dem Rote-Hand-Brief beigefügt sind jeweils ein Exemplar einer „Checkliste
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GKV: Krankenkassen gleichen erneut gestiegene Haftpflichtprämie für Hebammen aus

  Berlin (27. Dezember 2013) – Bereits mehrere Jahre in Folge gleichen die Krankenkassen die gestiegenen Kosten für die Berufshaftpflichtprämie bei freiberuflichen Hebammen, die Geburtshilfe anbieten, vollständig aus. Die aktuelle Prämienerhöhung durch einen privaten Versicherungsanbieter erfolgte im Sommer 2013 und ist die dritte Steigerung seit 2010. Einen entsprechenden Vertrag zur Umlegung des kompletten Ausgleichsbetrages 2013
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Prof. Dr. med. Jael Backe: Schwangerschaft ist keine Krankheit – Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen

Welche Ratschläge und Untersuchungen Schwangere wirklich brauchen   Moderne Verlagsgesellschaft Mvg August 2012, 224 Seiten, broschiert ISBN-10: 3868822690 Preis: 16,99 EUR   WDR 5 Radio-Interview mit Prof. Jael Backe: http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/redezeit/schwanger100.html  

Schwangere reagieren anders: Schwangere, esst Salz!

  Bern, Schweiz (19. Dezember 2013) – Während der Schwangerschaft senkt eine reichliche Salzversorgung im Gegensatz zu sonst den Blutdruck. Dies ergab eine Studie der Universitätskliniken für Frauenheilkunde und für Nephrologie, Hypertonie und klinische Pharmakologie am Inselspital Bern. Bluthochdruck während einer Schwangerschaft ist ein grosser Risikofaktor für die Gesundheit von Mutter und Kind. So begünstig
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DGPM 2013: Aktuelle Erkenntnisse zur inhalativen Schmerzbehandlung unter der Geburt

  Berlin (5. Dezember 2013) – Auf dem Lunchsymposium „LIVOPAN®. Ergänzung des analgetischen Methodenspektrums in der Geburtsmedizin“ im Rahmen des 26. Deutschen Kongresses für Perinatale Medizin (DGPM) in Berlin wurden unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Vetter (Berlin) die derzeitige Datenlage sowie persönliche Erfahrungswerte zum Einsatz der inhalativen Analgesie während der Geburt in Deutschland
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MEDICAL NEWS

Inadequate sequencing of SARS-CoV-2 variants impedes global response to COVID-19
New meta-analysis finds cannabis may be linked to development of…
New guidance on how to diagnosis and manage osteoporosis in…
Starting the day off with chocolate could have unexpected benefits
Better mental health supports for nurses needed, study finds

SCHMERZ PAINCARE

Versorgung verbessern: Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert die Einführung des…
Pflegeexpertise im Fokus: Schmerzmanagement nach Operationen
Versorgung verbessern: Bundesweite Initiative der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin zu…
Jedes vierte Kind wünscht bessere Schmerzbehandlung
Lebensqualität von Patienten in der dauerhaften Schmerztherapie mit Opioiden verbessern

DIABETES

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ gibt…
Toujeo® bei Typ-1-Diabetes: Weniger schwere Hypoglykämien und weniger Ketoazidosen 
Bundestag berät über DMP Adipositas: DDG begrüßt dies als Teil…
Mit der Smartwatch Insulinbildung steuern
Verbände fordern bessere Ausbildung und Honorierung von Pflegekräften für Menschen…

ERNÄHRUNG

Wie eine Diät die Darmflora beeinflusst: Krankenhauskeim spielt wichtige Rolle…
DGEM plädiert für Screening und frühzeitige Aufbautherapie: Stationäre COVID-19-Patienten oft…
Führt eine vegane Ernährungsweise zu einer geringeren Knochengesundheit?
Regelmässiger Koffeinkonsum verändert Hirnstrukturen
Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren

ONKOLOGIE

Anti-Myelom-Therapie mit zusätzlich Daratumumab noch effektiver
Positive Ergebnisse beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom: Phase-III-Studie zur Radioligandentherapie mit 177Lu-PSMA-617
Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
Deutsch-dänisches Interreg-Projekt: Grenzübergreifende Fortbildungskurse in der onkologischen Pflege
Sotorasib: Neues Medikament macht Lungenkrebs-Patienten Hoffnung

MULTIPLE SKLEROSE

NMOSD-Erkrankungen: Zulassung von Satralizumab zur Behandlung von Jugendlichen und Erwachsenen
Verzögerte Verfügbarkeit von Ofatumumab (Kesimpta®)
Neuer Biomarker bei Multipler Sklerose ermöglicht frühe Risikoeinschätzung und gezielte…
Multiple Sklerose beginnt oft lange vor der Diagnose
Goldstandard für Versorgung bei Multipler Sklerose

PARKINSON

Meilenstein in der Parkinson-Frühdiagnose
Parkinson-Erkrankte besonders stark von Covid-19 betroffen
Gangstörungen durch Kleinhirnschädigung beim atypischen Parkinson-Syndrom
Parkinson-Agenda 2030: Die kommenden 10 Jahre sind für die therapeutische…
Gemeinsam gegen Parkinson: bessere Therapie durch multidisziplinäre Versorgung