MEDIZIN

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DGHO veröffentlicht Informationen zu Lymphomen bei Frauen mit Brustimplantaten

  Berlin (28. April 2011) – Die Food and Drug Administration (FDA) der USA und das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben kürzlich auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und einer Form von Lymphknotenkrebs hingewiesen. Aus Deutschland wurde bisher ein Fall veröffentlicht.  

Lichttherapie hilft bei Depression in der Schwangerschaft

  Basel, Schweiz (7. April 2011) – Schwangeren, die an einer Depression leiden und aus Angst vor Nebenwirkungen auf die Einnahme von antidepressiven Medikamenten während der Schwangerschaft verzichten wollen, kann mit einer Lichttherapie effektiv geholfen werden. Das belegt eine Studie von Forschenden der Universität Basel. Die Forschungsergebnisse sind in der aktuellen Online-Ausgabe des «Journal of
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Mehr Kaiserschnitte – weniger Fertigkeiten in der Geburtshilfe?

  Jena (30. März 2011) – Jedes 3. Kind in Deutschland kommt heute per Kaiserschnitt auf die Welt. Damit dominiert das operative Geburtsverfahren der Sektio inzwischen den Alltag in deutschen Kreißsälen. „ Wir haben hier in den letzten zehn Jahren eine starke Verschiebung erlebt“, konstatiert Prof. Dr. Ekkehard Schleußner, Direktor der Abteilung Geburtshilfe am Universitätsklinikum
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Hebammen können in Witten den Doktortitel erwerben

  Osnabrück/Witten/Herdecke (30. März 2011) – Hebammen können ab sofort an der Universität Witten/Herdecke ihren Doktortitel erwerben. Möglich macht das eine jüngst getroffene Kooperationsvereinbarung mit der Fachhochschule Osnabrück zum Forschungsschwerpunkt „Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett“. „Das ist ein Glücksfall, der das Spektrum der familienorientierten Pflege sinnvoll ausweitet“, so kommentiert Prof. Dr. Wilfried Schnepp, Lehrstuhlinhaber
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Familienhebammen mit staatlicher Anerkennung: Start der Weiterbildung in Hannover

  Karlsruhe (28. März 2011) – Am 8. April 2011 beginnt in Hannover die erste staatlich anerkannte Weiterbildung „Familienhebamme“ mit einem Pilotkurs.  Die Absolventinnen des Kurses werden die ersten staatlich anerkannten Familienhebammen sein. Die Weiterbildung umfasst 400 Unterrichtsstunden sowie die Teilnahme an regionalen Intervisionsgruppen. Der Lehrgang endet im November 2012 mit einer staatlichen Prüfung. Mit dieser
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Lass mich – ich habe PMS! Online-Studie zum Prämenstruellen Syndrom (PMS)

  Mainz (15. März 2011) – Schlechte Laune, Brustempfindlichkeit, Reizbarkeit, Appetitveränderungen, Gelenkschmerzen, vermehrte Konflikte mit Partner, Freunden oder Arbeitskollegen: Viele Frauen kennen die Beschwerden in den „Tagen vor den Tagen“. Bis zu 80 Prozent der Frauen klagen über Beschwerden, die in der Woche vor der Periode auftreten und die auch als „Prämenstruelles Syndrom“, kurz PMS,
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Chlamydien – Problemkeim und keine Strategien

  Berlin (16. Februar 2011) – Chlamydieninfektionen sind mit etwa 300.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste sexuell übertragbare Erkrankung in Deutschland. Schätzungsweise 100.000 Frauen in Deutschland sind wegen einer unentdeckten Infektion mit diesen Keimen unfruchtbar. Maßnahmen zur Früherkennung sind vom Gesetzgeber längst vorgesehen, bis heute aber nicht praktikabel umgesetzt.  

Soja hilft nicht gegen Hitzewallungen

  Berlin/Davos (11. Februar 2011) – Nahrungsergänzungsmittel mit Soja helfen nach derzeitigen Kenntnissen nicht gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren. Das gilt auch für andere hormonartig wirkende Naturstoffe aus Pflanzen, den so genannten Phytohormonen. "Phytohormone aus Soja verringern Hitzewallungen oder nächtliches Schwitzen in den Wechseljahren nicht. Wenn diese Präparate helfen, dann liegt das meist am Placeboeffekt,
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Votum für höhere Steuern und Warnhinweise auf Alkoholika

  Köln (8. Februar 2011) – Legal und oft verharmlost: Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Der Missbrauch verursacht millionenfaches Leid sowie jährlich volkswirtschaftliche Kosten von über 26 Milliarden Euro. Angesichts von 74.000 Alkoholtoten pro Jahr, einer dramatischen Zunahme des Komatrinkens und immer mehr alkoholabhängiger Frauen fordert die Ärztliche Genossenschaft GenoGyn im Rahmen
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Auch leichte Schwangerschaftsdiät schadet der Hirnentwicklung des Babys

  Jena (20. Januar 2011) – Obwohl das körperliche Wachstum der Babys und das Gewicht der Mütter kaum vermindert waren, beeinträchtigte eine 30 %ige Nährstoffreduktion während der ersten Schwangerschaftshälfte die kindliche Gehirnentwicklung wesentlich. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit Pavianen, die Neurologen des Universitätsklinikums Jena gemeinsam mit Genetikern und Fetalphysiologen aus Antonio, Texas, jetzt
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Riskante Wissenslücken bei der Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft

  München (17. Januar 2011) – Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe – in der Schwangerschaft ist der Bedarf teilweise erhöht. Für die meisten Nährstoffe kann dieser Mehrbedarf über eine gesunde Mischkost gedeckt werden, manche Stoffe sollten werdende Mütter hingegen zusätzlich in Tablettenform einnehmen. Eine Studie des Lehrstuhls für Ernährungsmedizin der Technischen Universität München (TUM) weist jedoch auf
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Neuer Fragebogen hilft Monatsbeschwerden erkennen

  Basel, Schweiz (17. Januar 2011) – Vier von fünf Frauen leiden in den Tagen vor ihrer Monatsblutung an Beschwerden. Die meisten sind dadurch kaum eingeschränkt, doch wäre bei rund jeder zehnten Frau eine Therapie angezeigt. Forschende der Universität Basel haben nun mit Kollegen aus Kanada einen Fragebogen entwickelt, mit dem diese Frauen schneller erkannt
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Familienhebammen werden positiv beurteilt

  Halle-Wittenberg (3. Januar 2011) – Familienhebammen werden von den Familien positiv beurteilt, das fand eine Forschergruppe der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg heraus. Die Mitarbeiterinnen evaluieren seit 2006 Familienhebammen in Sachsen-Anhalt. Professor Dr. Johann Behrens, Direktor des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, sieht im Einsatz der Familienhebammen allerdings keinen Ersatz für sozialpädagogische Fachangebote der Kinder- und Jugendhilfe.
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DBfK fordert breiteren Ansatz beim Kinderschutzgesetz der Bundesregierung

  Berlin (16. Dezember 2010) – Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe e.V. (DBfK) begrüßt den Vorstoß der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, den Kinderschutz über präventive Maßnahmen zu stärken. Zentrales Element dabei sind die Familienhebammen, die als Bindeglied fungieren. „Der Einsatz von Familienhebammen ist enorm wichtig, aber der Ansatz greift angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen zu kurz“ sagt Andrea Weskamm,
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Frauen der zweiten Migrantengeneration haben sich dem Geburtenverhalten von deutschen Frauen nahezu angepasst

  Rostock (10. August 2010) – Obwohl Zuwanderung und Integration drängende Themen für die Politik sind, hat es in Deutschland lange Zeit kaum Forschungen zum demografischen Verhalten von Migranten und ihren Nachkommen gegeben. Dr. Nadja Milewski, Wissenschaftlerin der Universität Rostock, ist in ihren Forschungen zu erstaunlichen Ergebnissen gelangt. „Frauen der zweiten Migrantengeneration haben sich dem
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Aktualisiertes Merkblatt Mammographie-Screening

  Berlin (16. Juli 2010) – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und die Kooperationsgemeinschaft Mammographie (KoopG) haben am Donnerstag in Berlin das aktualisierte Merkblatt für das Mammographie-Screening vorgestellt. Frauen sollen mit dem neuen Merkblatt ausgewogen und noch strukturierter über Inhalte sowie über Vor- und Nachteile des Programms zur Brustkrebsfrüherkennung aufgeklärt werden, um auf dieser Basis eine
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Wann macht Komplementärmedizin Sinn?

Freiburg i.Br. (12. Juli 2010) – Viele Brustkrebspatientinnen, die sich einer anti-hormonellen Therapie unterziehen müssen, leiden unter starken klimakterischen Beschwerden. Im Vordergrund stehen meist Hitzewallungen und Schweißausbrüche. Zusätzlich klagen die Betroffenen häufig über Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, depressive Verstimmungen, Reizbarkeit sowie über körperliche und geistige Erschöpfung. Mit der Studie soll untersucht werden, welche komplementärmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten gegen
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Stillen und Beikost – endlich einheitliche, klare Regeln

  München (12. Juli 2010) – Kaum ist das Baby endlich auf der Welt, können sich junge Eltern vor gut gemeinten Ratschlägen kaum retten: Verwandte und Freunde scheinen alles besser zu wissen, Elternzeitschriften und Ratgebersendungen überbieten sich mit Tipps zu jedem Pups und auch an Stellungnahmen von wissenschaftlichen Fachgesellschaften ist kein Mangel. Besonders für die
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186.000 MitzeichnerInnen unterstützen den Deutschen Hebammenverband bei der Rettung der Hebammenhilfe

  Meckesheim (18. Juni 2010) – Die E-Petition des DHV hat die kühnsten Erwartungen übertroffen. Am  Ende der Unterzeichnungsfrist haben mehr als 105 300 Menschen die Petition online unterzeichnet und ca. 80 970 auf Papier. Am 28. Juni wird sich deshalb der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Anhörung mit den Forderungen des Deutschen Hebammenverbandes befassen. Dass
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Wochenbettdepression: Mehr als nur Melancholie

  Neurowissenschaftler untersuchen, wie Wochenbettdepressionen entstehen und wie sie verhindert werden können   München (16. Juni 2010) – Innerhalb der ersten Woche nach der Geburt ihres Kindes leiden bis zu 70 Prozent der Mütter unter Wochenbettmelancholie. Während sich die meisten Frauen bald davon erholen, klingen bei etwa 13 Prozent die Symptome nicht wieder ab, sondern
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Verbesserung der Zervixkarzinom-Vorsorge in Deutschland

  Berlin (10. Juni 2010) – Der HPV-DNA-Test kann im Primärscreening des Zervixkarzinoms ab dem 30. Lebensjahr zervikale intraepitheliale Neoplasien früher entdecken und die Zahl invasiver Zervixkarzinome senken. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) den routinemäßigen Einsatz des HPV-Tests zusätzlich zum konventionellen Pap-Test bei Frauen ab dem 30. Lebensjahr. Eine Kosteneffektivitätsstudie
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Botschaft der Hebammen ist angekommen

  Karlsruhe (26. Mai 2010) – Es war eher ein Arbeitstreffen als ein Antrittsbesuch. Wegen der dramatischen Situation der freiberuflichen Geburtshilfe hat sich der Deutsche Hebammenverband an das Gesundheitsministerium gewandt. Wie zu erwarten gab es keine sofortigen  Lösungsangebote, um die steigenden Haftpflichtprämien für freiberufliche Geburtshilfe ab  dem 1.7. 2010 zu kompensieren.  Stattdessen wurden in wohlwollender
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Weltweit erste erfolgreiche Behandlung einer Präeklampsie

  Köln (25. Mai 2010) – Ein Expertenteam der Uniklinik Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Benzing, Direktor der Klinik IV für Innere Medizin, und Prof. Dr. Peter Mallmann, Direktor der Universitätsfrauenklinik, hat ein neues Verfahren zur Therapie der sogenannten „Schwangerschaftsvergiftung“ (Präeklampsie), einer gefürchteten Schwangerschaftserkrankung, entwickelt.

Wechseljahre dürfen nicht länger ein Tabu sein

  Köln (11. Mai 2010) – Lieber Schwitzen als Hormone nehmen?  Vaginal-Straffung für besseren Sex? Doris Dörries‘ “Klimawechsel“ brachte die Wechseljahre provokant und mit bitterbösem Humor ins Gespräch – und erntete dafür zwiespältige Reaktionen. Die Frauenärzte der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn begrüßen das große Medienecho auf Dörries‘ TV-Serie, denn es breche längst überfällige Tabus. Noch immer
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ePetition: Die Welt braucht Hebammen – heute mehr denn je!

  Karlsruhe (5. Mai 2010) – Zum Internationalen Hebammentag waren bundesweit viele Tausend Hebammen auf den Straßen. In Berlin, Köln, München, Stuttgart, Hamburg und Erfurt und anderswo demonstrierten sie für den Erhalt ihres Berufsstandes und für eine gute flächendeckende geburtshilfliche Versorgung aller Frauen. -> Zur Petition

Babys im Bett besser schützen

  München (3. Mai 2010) – Der Plötzliche Kindstod ist endlich auf dem Rückzug: Seit die meisten Babys auf dem Rücken schlafen, erleben bei uns nur noch halb so viele Eltern diesen entsetzlichen Schicksalsschlag. Und es gibt gute Chancen, dass in Zukunft noch weniger Babys dem nach wie vor unfassbaren plötzlichen Tod SIDS zum Opfer
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Immer mehr Schwangere sind zuckerkrank

  Berlin / Stuttgart (3. Mai 2010) – Die Zahl der Schwangeren mit einem Diabetes mellitus ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Die hohen Blutzuckerspiegel machen die Schwangerschaft zu einem Risiko für Mutter und Kind. Eine Früherkennung durch Blutzuckertests wäre möglich. Sie werden in Deutschland jedoch nur selten durchgeführt. Während der 45. Jahrestagung der
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Stress in der Schwangerschaft kann Wachstum des Fötus beeinflussen

  Basel, Schweiz (29. April 2010) – Sind werdende Mütter beruflichem Stress oder emotionalen Belastungen ausgesetzt, kommen die Kinder etwas früher auf die Welt. Dabei können bestimmte Formen von Stress während der Schwangerschaft womöglich auch zu schwereren Babys führen. Das zeigt eine Studie, die Forschende der Universität Basel gemeinsam mit Kollegen aus den USA im
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Müssen Frauen ab dem 1.7.2010 auf Hebammenhilfe verzichten?

  Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden   Karlsruhe (7. April 2010) – Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien – bei stagnierenden Einnahmen – verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden. War es früher selbstverständlich, dass eine
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Röteln: Risiko für Schwangere

  München (10. Februar 2010) – Röteln sind harmlos. Fieber, meist nicht über 38 Grad und ein typischer Hautausschlag gehen schnell vorüber. Dennoch, so die Empfehlung der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut Berlin und der Stiftung Kindergesundheit, sollten Kinder gegen die leichte Kinderkrankheit geimpft werden, denn Röteln können für Schwangere und ihre ungeborene Babys gefährlich sein.

Leichte Neugeborene kommen früher in die Pubertät

  Bonn (1. Dezember 2009) – Bei Kindern, die zur Geburt weniger als 3.000 Gramm wiegen, tritt die Pubertät um einige Monate früher ein als bei Kindern mit einem Geburtsgewicht von 3.000 Gramm oder mehr. Das hat eine Studie des zur Universität Bonn gehörenden Forschungsinstituts für Kinderernährung sowie der Hochschule Fulda ergeben. Je früher die
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Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs: Was Mädchen wissen sollten

Berlin (19. November 2009) – Für Mädchen ist es wichtig zu wissen, wie sie ihr Risiko für Gebärmutterhalskrebs senken können. Nicht nur die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) ist hier ein Thema. Zum Beispiel entwickeln Frauen, die nicht rauchen, seltener Krebs, darunter auch Gebärmutterhalskrebs. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
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Brustaufbau mit Schweinehaut-Matrix

  München (12. November 2009) – Rund 57.000 Frauen erkranken alljährlich allein in Deutschland an Brustkrebs. Dank medizinischer Fortschritte in den vergangenen Jahren ist eine Therapie bzw. Heilung vielfach möglich, ohne die betroffenen Brüste zu amputieren. Dennoch ist die Brustentfernung bei jährlich etwa 15.000 Frauen unvermeidbar, was oft mit Verlust von Selbstwertgefühl und Würde verbunden
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Pharmakovigilanz zur H1N1-Impfverträglichkeit bei Schwangeren

Berlin (10. November 2009) – Die Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe ist deutschlandweit auch für Schwangere möglich. Doch ihr Einsatz sorgt in Fachkreisen noch immer für Diskussionen – zu wenige Beobachtungsstudien erschweren eine eindeutige Positionierung. Jetzt haben die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und die der Arbeitsgemeinschaft für Materno-Fetale Medizin in der DGGG
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Deutschlands Drogeriemärkte und Einzelhändler reagieren auf Hiobsbotschaften über gefährliche Schnuller und Milchflaschen

  Berlin (3. November 2009) – Laut Pressemitteilung des BUND nehmen Kaufland und Schlecker Bisphenol-A-belastete Babyschnuller aus ihren Regalen. Wann ziehen auch die anderen nach? Schließlich haben REWE und DM die entsprechenden Produkte schon in Österreich und Norwegen aus dem Verkauf genommen, aber nicht bei uns. Die Umstellung der Produktion ihrer Schnuller auf Bisphenol-A-freie Ausgangsmaterialien
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Frühgeburten: Jeder Schwangerschaftstag verbessert Überlebenschancen

  Tokolyse erfolgt oft nicht mit den modernsten Mitteln Initiative fordert Verbesserungen bei der Behandlung vorzeitiger Wehen   Berlin (27.10.2009) – Jährlich kommen in Deutschland über 50.000 Kinder zu früh, also vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Trotz der schwerwiegenden Konsequenzen einer Frühgeburt erfolgt derzeit die Behandlung von Schwangeren mit vorzeitigen Wehen in den
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Wie Stresshormone im Mutterleib auf den Nachwuchs wirken

  Basel, Schweiz (21. Oktober 2009) – Wenn eine Frühgeburt droht, erhalten Schwangere oft synthetische Stresshormone, um die Lungenreifung des Ungeborenen zu beschleunigen. Wissenschaftler der Universitäten Basel und Zürich sind nun zum Ergebnis gekommen, dass diese Glukokortikoide auch die Hormonproduktion des Kindes verändern. Die Forschungsresultate wurde diese Woche online in der Fachzeitschrift "Endocrine Reviews" veröffentlicht.
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Hormonersatztherapie (HRT) weiterhin im Fokus der Gynäkologie

  London/Hannover (7. September 2009) – Die Hormonersatztherapie (HRT) steht weiterhin im Fokus des Interesses in der Gynäkologie. Auf dem 8. Menopause-Kongress der European Menopause and Andropause Society (EMAS) in London wurden bei einem Satellitensymposium von Solvay Pharmaceuticals neue Studienergebnisse mit hoher Relevanz für die tägliche Praxis vorgestellt. Eine große Fall-Kontroll-Studie bestätigte die Bedeutung der
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Minimalinvasive Techniken – Innovationsschub in der operativen Gynäkologie

  Berlin (30. September 2009) – Minimalinvasive Operationen und neue Techniken wie z.B. der Einsatz von Operationsrobotern sind spannende Themen, die auf dem diesjährigen 4. Kongress des Forums Operative Gynäkologie (FOG) präsentiert und diskutiert werden. Prof. Dr. Klaus Neis, operativ tätiger Frauenarzt in Saarbrücken und Koordinator des FOG gab einen Einblick in die vielfältigen Aspekte
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Früherkennungsuntersuchungen sind nicht immer sinnvoll

  Berlin (30. September 2009) – Nicht alle Früherkennungsuntersuchungen verbessern die Gesundheit. Sie können auch nutzlos sein oder gar schaden. Darauf weist das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hin. Es lohnt sich also, die Vor- und Nachteile von Früherkennungsuntersuchungen abzuwägen, bevor man sich für oder gegen eine Teilnahme entscheidet. Dabei können die
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Stillen ist lebenswichtig

  Berlin (25. September 2009) – Die Weltstillwoche 2009 vom 28. September bis 4. Oktober steht unter dem Motto "Stillen ist lebenswichtig! Bist Du dabei?" – Die Nationale Stillkommission ist dabei! Seit 15 Jahren engagiert sie sich für die Förderung des Stillens in Deutschland. Auch künftig sollen Eltern und Fachleute umfassend über das Stillen als
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Erste deutschsprachige S3-Leitlinie zur Hormontherapie in und nach den Wechseljahren

  Berlin (7. September 2009) – Heute ist im Rahmen einer Pressekonferenz die erste interdisziplinäre evidenzbasierte Leitlinie zur Hormontherapie in der Peri- und Postmenopause (HT) veröffentlicht worden. Die neue Stufe-3 (S3)-Leitlinie wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) entwickelt. Prof. Dr. Olaf Ortmann arbeitete als Koordinator des Prozesses gemeinsam mit
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“Körperwissen und Verhütung”

  Köln (14.August 2009) – Ob Aufklärungsveranstaltung oder Gespräch in der gynäkologischen Praxis, ob Einzel-, Paar- oder Gruppenberatung – die Präventionsmappe "Körperwissen und Verhütung" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eignet sich als neues Angebot für die Beratungsarbeit mit Migrantinnen und Migranten. Das Interesse an medizinischen Fragen ist in der Zielgruppe sehr groß, wie die
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Präeklampsiemarker für Schwangere

  Leipzig (21. Juli 2009) – Es ist ein Meilenstein für die Früherkennung einer der gefährlichsten Erkrankungen in der Schwangerschaft: Wissenschaftlern der Abteilung Geburtsmedizin des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) und des Instituts für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik ist es jetzt gelungen, einen 2003 entdeckten Marker für Präeklampsie in die klinische Diagnostik und Routine zu
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Stellungnahme zur Intimchirurgie

  Berlin (14. Juli 2009) – Verkleinerung der inneren Schamlippen, Vergrößerung des G-Punktes, Wiederherstellung des Jungfernhäutchens – Die Anfragen von Frauen nach kosmetischen Genital-OPs und die Zahl dieser Operationen haben sich erhöht. Risiken der Eingriffe sind unzureichend untersucht. Deswegen hat die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gestern eine Stellungnahme veröffentlicht und warnt vor
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Schwierige Geburt

  Deutschlandweit einmalige "Münchner Projekt" erhöht die Patienten-Sicherheit im Kreißsaal   München (24. Juni 2009) – Die Simulation von Risikosituationen zur Fehlervermeidung ist in der Luftfahrt seit langem bekannt. Seltene, mitunter aber lebensbedrohliche Situationen können so mehrfach ohne Schaden für die Beteiligten trainiert werden. Auch in der Geburtshilfe gibt es sehr seltene, aber in ihrer
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Drei bis sechs Monate für die Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft sind normal

Berlin (19. Juni 2009) – Wenn das Baby da ist, wollen viele junge Mütter möglichst schnell ihr altes Gewicht wieder erreichen – so wie manche Filmstars, die sich nur wenige Wochen nach der Geburt wieder im Bikini präsentieren. Doch Frauen mit einem Baby sollten sich nicht zu stark unter Druck setzen, so das Institut für
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Leitlinie zum Umgang mit Frauen nach sexueller Gewalt

Berlin (16. Juni 2009) – Im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) wurde heute eine neue S1-Leitlinie zum ärztlichen Umgang mit Frauen nach mutmaßlicher Anwendung sexueller Gewalt veröffentlicht. „Diese Leitlinie wird den Kolleginnen und Kollegen ein unterstützendes Werkzeug sein, professionell und dabei in hohem Maße einfühlsam im Umgang mit traumatisierten Frauen zu
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Überraschende Ergebnisse:

  Gynäkologen empfehlen GDM-Screening für jede Schwangere Umsetzung im Praxisalltag jedoch nicht ausreichend etabliert   Leipzig (20. Mai 2009) – 90 Prozent aller niedergelassenen Gynäkologen empfehlen bei jeder Schwangeren ein Screening auf Gestationsdiabetes (GDM). So lautet die überraschende Kernaussage einer Studie, die zwischen Juni und November 2008 von der Forschergruppe Diabetes der TU München mit Unterstützung
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Bedeutung einer optimalen Versorgung mit Folat und DHA

Jede zweite Frau kann Folsäure nicht optimal verwerten Kombination von Folsäure und Metafolin® ermöglicht breitenwirksame Prävention für alle Frauen Omega-3-Fettsäure DHA fördert visuelle und kognitive Entwicklung des Kindes   Berlin (7. Mai 2009) – Die alleinige Supplementierung von Folsäure reicht nicht unbedingt aus, um alle Frauen während Schwangerschaft und Stillzeit optimal mit Folat zu versorgen.
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MEDICAL NEWS

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ERNÄHRUNG

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Lymphom-News vom EHA2021 Virtual. Alle Berichte sind nun online verfügbar!
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Multiple Sklerose durch das Epstein-Barr-Virus – kommt die MS-Impfung?
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