Gesunde und Herz-Kreislauf-Patienten profitieren von mäßigem Weinkonsum

  Neue Meta-Analyse wurde auf dem Europäischen Kardiologenkongress in München vorgestellt   München (1. September 2008) – Wer mäßig Wein trinkt, hat ein um etwa 30 Prozent reduziertes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu bekommen als ein Abstinenzler. Dieser statistisch signifikante Zusammenhang ließ sich bei Weinmengen von bis zu 150 Millilitern pro Tag nachweisen. Das ist das
WEITERLESEN »

Katheter-Interventionen mit Stents sind Bypass-Operationen noch nicht in allen Punkten gleichwertig

  Beim Europäischen Kardiologenkongress in München wurden die Ergebnisse der SYNTAX-Studie vorgestellt   München (1. September 2008) – Nach einem Beobachtungszeitraum von einem Jahr schneiden Patienten mit Koronarer Herzkrankheit, die per Katheterintervention Stents in die verschlossenen Gefäße eingesetzt bekommen, nicht besser ab als Bypass-Patienten – auf der Basis eines Vergleichs von Sterblichkeit, Herzinfarkt- und Schlaganfallraten
WEITERLESEN »

50-jährige Nichtraucher leben um zehn Jahre länger als rauchende Altersgenossen

  Europäischer Kardiologenkongress: Deutsche Kardiologen sehen durch Whitehall-Studie Notwendigkeit von Rauchverboten bestätigt   München (1. September 2008) – 50-jährige Nichtraucher haben eine um etwa zehn Jahre längere Lebenserwartung als gleichaltrige Raucher. Zusätzliche Effekte können durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und die medikamentöse Behandlung von Risikofaktoren wie erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerten erzielt werden. Das sind die neuesten Ergebnisse
WEITERLESEN »

Antidepressiva verbessern Prognose und Lebensqualität

  Neue Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München über Herz-Patienten mit Angststörung und Depression   München (1. September 2008) – Mit Antidepressiva behandelte Herzpatienten, die sich von einer Herzinfarkt-Vorstufe ("akutes Koronarsyndrom") erholen, zeigten nach sechs Monaten eine signifikante Besserung der Depression und seltenere erneute Krankenhaus-Aufnahmen. Das zeigt die Auswertung einer Meta-Analyse von insgesamt 3454 Patienten
WEITERLESEN »

Effektive Blutdrucksenkung bei Übergewichtigen: Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München

  Deutsche Studie beim Europäischen Kardiologenkongress in München   München (30. August 2008) – Bei übergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck ist eine Therapie mit der neuartigen Substanz Aliskiren deutlich wirksamer als mit Substanzen, die die Wasserausscheidung fördern (Diuretika) und die seit langem in der Bluthochdruck-Behandlung eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutschen Studie, die von
WEITERLESEN »

Neue Erkenntnisse zu Durchblutungs-Störungen der Beine – Studie auf dem Europäischen Kardiologenkongress: Peptid-Bluttest gibt Hinweise auf erhöhtes Sterbe-Risiko und soll Behandlung optimieren

  Studie auf dem Europäischen Kardiologenkongress: Peptid-Bluttest gibt Hinweise auf erhöhtes Sterbe-Risiko und soll Behandlung optimieren   München (30. August 2008) – Menschen mit Durchblutungsstörungen der Beine (periphere arterielle Verschluss-Krankheit, PAVK), die eine erhöhte Konzentration des Peptids NT-proBNP im Blut aufweisen, haben ein höheres Risiko, frühzeitig zu versterben. Diese neuen Erkenntnisse, die auf dem Europäischen
WEITERLESEN »

DGE: Synthetisches Wachstumshormon wirkt nicht immer identisch

  Regenstauf / Berlin (29. August 2008) – Werden Patienten mit dem synthetisch hergestellten Wachstumshormon Somatropin behandelt, müssen sie sich auf dessen exakte Wirkung verlassen können. Je nach Herstellungsverfahren weicht der Aufbau des Hormons in den einzelnen Präparaten jedoch geringfügig voneinander ab. Dies kann die Wirkung der Medikamente verändern und das Therapieziel gefährden, warnt die
WEITERLESEN »

2007: Krankheiten des Herz-/Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache

  Wiesbaden (22. August 2008) – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verstarben nach Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2007 in Deutschland insgesamt 827.155 Personen (391.139 Männer und 436.016 Frauen). Dies waren 5.528 Sterbefälle und damit 0,7 % mehr als im Jahr 2006. Die häufigste Todesursache war wie auch schon in den Vorjahren eine Erkrankung
WEITERLESEN »

Herzinsuffizienz: Länger und besser leben mit der Telefonschwester

  Berlin (18. August 2008) – Eine Telefonschwester trägt dazu bei, die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Patienten mit Herzschwäche entscheidend zu verbessern. Die speziell zur Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz geschulte Krankenschwester ist ein zentrales Element des interdisziplinären Betreuungsprogramms „HeartNetCare HF Würzburg“. Hausärzte, Klinikärzte, Kardiologen und speziell ausgebildete Telefonschwestern arbeiten in diesem Programm eng
WEITERLESEN »

Akromegalie: Überschuss des Wachstumshormons frühzeitig erkennbar

  Regenstauf / Berlin (22. Juli 2008) – Erkranken Menschen an Akromegalie – ein Überschuss des Wachstums-Hormons – verändert sich ihr Aussehen: Hände, Füße, Unterkiefer und Nase wachsen übermäßig stark. Außerdem sind innere Erkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes die Folge. Dadurch sinkt die Lebenserwartung der Patienten. Studien zeigen, dass ein einfacher Test Akromegalie nachweist. Eine
WEITERLESEN »

Unzulängliche antihypertensive Therapie treibt die Kosten in die Höhe

  München/Berlin (22. November 2006) – Nur 5 Prozent aller Patienten mit Blut­hochdruck werden hierzulande konsequent behandelt und auf Werte unter 140/90 mmHg eingestellt. Mit dieser schlechten Quote ist Deutschland das Schlusslicht im internationalen Vergleich. Das ließe sich jedoch durchaus ändern, meinten die Experten Prof. Dr. Thomas Unger, Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek und Prof. Dr.
WEITERLESEN »

Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fordert Fokussierung auf ärztliche Kernaufgaben

  Wiesbaden (16. Juli 2008) – Ärzte an Krankenhäusern übernehmen im klinischen Alltag zunehmend Aufgaben, die nicht in erster Linie der Behandlung von Patienten dienen. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) formuliert daher in einem aktuellen Positionspapier Kernaufgaben ärztlicher Tätigkeit und schlägt Lösungen vor. Ärzte müssten sich vermehrt auf die Behandlung ihrer Patienten, Forschung,
WEITERLESEN »

Weniger Nebenwirkungen bei Herzinfarkt – und Schlaganfall-Therapie?

  Würzburg (17.06.2008) – Ein erhöhtes Blutungsrisiko ist die unerwünschte Nebenwirkung bei vielen Medikamenten, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Würzburger Wissenschaftler um Prof. Dr. Bernhard Nieswandt vom Rudolf-Virchow-Zentrum/DFG-Forschungszentrum der Universität Würzburg fanden jetzt einen bisher in Blutplättchen unbekannten Mechanismus, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Ihre Ergebnisse beschreiben sie
WEITERLESEN »

Richtungsweisende klinische Studie zur endoskopischen Behandlung von Präkanzerose in der Speiseröhre vorgestellt

San Diego (ots/PRNewswire, 21. Mai 2008) – Nachweis der Überlegenheit der Ablationstherapie mittels des HALO-Systems bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus und Senkung des Risikos eines Fortschreitens der Erkrankung BARRX Medical, Inc., ein bei der Entwicklung und Herstellung von Medizingeräten für Erkrankungen des Verdauungssystems führendes Technologieunternehmen, gab heute bekannt, dass eine richtungsweisende Studie mit dem Titel
WEITERLESEN »

Ösophaguskrebs im Vor- und Frühstadium durch nicht chirurgische Kombinationsbehandlung beseitigt

Sunnyvale, Kalifornien (ots/PRNewswire, 20. Mai 2008) – Die endoskopische, ablative Behandlung mit den HALO-Geräten führt zu einer 100-prozentigen Ansprechrate. BARRX Medical, Inc., technologisch bei der Behandlung des Barrett-Ösophagus weltweit führend, gab heute die Veröffentlichung zweier ähnlicher, europäischer Studien bekannt, die über die 100-prozentige Beseitigung von Ösophaguskrebs im Frühstadium und präkanzeröser Dysplasie mithilfe einer endoskopischen Resektion
WEITERLESEN »

Meilensteinstudie ATHENA mit Multaq

Frankfurt am Main (17.05.08) – Sanofi-Aventis gab heute bekannt, dass die Ergebnisse der Meilensteinstudie ATHENA zeigen, dass Multaq(R) (Dronedaron), eine mögliche Therapie für Patienten mit Vorhofflimmern und / oder Vorhoffflattern, das Risiko für kardiovaskuläre Hospitalisierung oder Tod jeglicher Ursache statistisch signifikant um 24 Prozent (p=0.00000002) reduziert, und erreichte damit den primären Studienendpunkt. Die ATHENA Ergebnisse werden während
WEITERLESEN »

Internationaler Studienstart zum Vergleich zwischen dem medikamentenfreisetzenden Stent Endeavor Resolute® von Medtronic und Xience® V von Abbott

  Düsseldorf (15. Mai 2008) – Mit dem Start einer internationales Studie zum Vergleich des eigenen Zotarolimus-freisetzenden Koronarstents Endeavor® Resolute mit dem Everolimus-freisetzenden Koronarstent Xience® V von Abbott Laboratory belegt Medtronic einmal mehr sein Engagement für optimale klinische Ergebnisse. Die ersten Stent-Implantationen im Rahmen der so genannten RESOLUTE III All-Comers Studie erfolgten in den vergangenen
WEITERLESEN »

Risikoadaptierte Therapie des Schlaganfalls

114. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) Risikoadaptierte Therapie des Schlaganfalls Ingelheim (24. April 2008) – Auf dem Satellitensymposium von Boehringer Ingelheim im Rahmen des diesjährigen DGIM-Kongresses (Wiesbaden, 29.3.-2.4.08) präsentierten Prof. Dr. Martin Grond, Prof. Dr. Roman Haberl und Prof. Dr. Michael Hennerici aktuelle Daten rund um den Schlaganfall. Schwerpunktthemen waren die effektive
WEITERLESEN »

PD Dr. med. Martin Merkel: Angeborene Stoffwechselerkrankungen – viel häufiger als angenommen

  Von PD Dr. med. Martin Merkel, Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg   Wiesbaden (31. März 2008) – Seltene Krankheiten werden übereinstimmend definiert als Erkrankungen mit einer Prävalenz unter 1:2000. Bislang sind etwa 5000 bis 8000 solcher Krankheiten bekannt, die meisten davon sind genetisch bedingte Störungen des Stoffwechsels, etwa durch defekte Enzyme, Rezeptoren oder Mediatoren.
WEITERLESEN »

DGIM 2008 Kinder

114. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (29.03.2008 – 2.04.2008, Wiesbaden) Betreuen, behandeln, begutachten – Wenn herzkranke Kinder erwachsen werden Wiesbaden (31.03.2008) – Fast 90 Prozent der Kinder mit angeborenem Herzfehler erreichen heutzutage das Erwachsenenalter. Allerdings benötigen viele von ihnen oft ihr Leben lang medizinische Betreuung.

MEDICAL NEWS

Fitness watches generate useful information, but increase patient anxiety
A new device provides added protection against COVID-19 during endoscopic…
81 million Americans lacking space or bathrooms to follow COVID…
Front-line physicians stressed and anxious at work and home
EULAR: High-Dose Glucocorticoids and IL-6 Receptor inhibition can reduce COVID-19…

SCHMERZ PAINCARE

Krankenhäuser und Praxen müssen sich bei der Schmerztherapie nach Operationen…
Morbus Fabry mittels Datenanalysen aus dem PraxisRegister Schmerz aufspüren
Neandertaler besaßen niedrigere Schmerzschwelle
Deutscher Schmerz- und Palliativtag 2020 – ONLINE
Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin fordert Anerkennung von Nicht-Psychologen in der…

DIABETES

“Körperstolz”: Michael Krauser managt seinen Diabetes digital
Der richtige Sensor – von Anfang an
Diabetes mellitus: Ein Risikofaktor für frühe Darmkrebserkrankungen
Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während…
Sanofi setzt sich für die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes…

ERNÄHRUNG

Corona-Erkrankung: Fehl- und Mangelernährung sind unterschätze Risikofaktoren
Gesundheitliche Auswirkungen des Salzkonsums bleiben unklar: Weder der Nutzen noch…
Fast Food, Bio-Lebensmittel, Energydrinks: neue Daten zum Ernährungsverhalten in Deutschland
Neue Daten zur Ernährungssituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen: Mangelernährung…
Baxter: Parenterale Ernährung von Patienten mit hohem Aminosäurenbedarf

ONKOLOGIE

Bestmögliche Versorgungssicherheit bei der Krebstherapie mit CAR-T-Zellen
Darolutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen
Multiples Myelom: Wissenschaftler überprüfen den Stellenwert der Blutstammzelltransplantation
Neues zur onkologischen Supportiv- und Misteltherapie und aktuelle Kongress-Highlights zum…
Neue Darreichungsform zur Antiemese bei Chemotherapie: Akynzeo® ist ab sofort…

MULTIPLE SKLEROSE

Geschützt: Multiple Sklerose: Novartis’ Siponimod verzögert Krankheitsprogression und Hirnatrophie bei…
Neurofilamente als Diagnose- und Prognosemarker für Multiple Sklerose
Bedeutung der Langzeittherapie bei Multipler Sklerose – mehr Sicherheit und…
Bristol Myers Squibb erhält Zulassung der Europäischen Kommission für Ozanimod…
Einige MS-Medikamente könnten vor SARS-CoV-2/COVID-19 schützen

PARKINSON

Neue Studie zur tiefen Hirnstimulation bei Parkinson-Erkrankung als Meilenstein der…
Putzfimmel im Gehirn
Parkinson-Patienten in der Coronakrise: Versorgungssituation und ein neuer Ratgeber
Neuer Test: Frühzeitige Differenzialdiagose der Parkinson-Erkrankung
Gegen das Zittern: Parkinson- und essentiellen Tremor mit Ultraschall behandeln…