Europäischer Kardiologiekongress (ESC) 2016: Plötzlicher Herztod: Defi-Weste schützt während Therapie-Optimierung reduziert Implantationen

Rom, Italien (27 . August 2016 ) – Zwischen 100.000 und 150.000 Menschen pro Jahr sterben in Deutschland an einem plötzlichen Herztod. Bei Hochrisiko-Patienten kann ein plötzlicher Herztod durch die prophylaktische Implantation eines Defibrillators (ICD) verhindert werden, der das Herz im Bedarfsfall mittels Stromstoß wieder in den gesunden Sinus-Rhythmus bringt. Diese kann bei einem Teil
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Kommunikation entscheidend: Herzschwäche braucht neue Versorgungsstrukturen

Würzburg (4. August 2016) – Das Fehlen der Versorgungskontinuität für chronische Herzschwächepatienten nach dem Krankenhausaufenthalt belastet die Betroffenen schwer, warnt jetzt ein Zusammenschluss führender deutscher Herzspezialisten aus dem DZHI (Deutsches Zentrum für Herzinsuffizienz) und den beiden ärztlichen Dachverbänden DGK (Dt. Gesellschaft für Kardiologie) und DGTHG (Dt. Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie) in der Fachzeitschrift
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SPRINT-Studie: Bluthochdrucktherapie ernst nehmen

Berlin (5. Juli 2016) ‑ Aktuell wird von allen nationalen und internationalen Leitlinien ein fast einheitlicher Zielblutdruck von < 140/90 mmHg unabhängig von den Risikogruppen der Hypertonie empfohlen.(1) Die SPRINT‑Studie stellt dies nun in Frage.(2) Denn bei Patienten, deren Blutdruck auf unter 120 mmHg gesenkt wurde, traten im Schnitt 25 % weniger kardiovaskuläre Ereignisse auf
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DZHI-Studie zeigt Wirkungslosigkeit von Escitalopram bei Herzinsuffizienz und Depression: Depressiven Herzschwächepatienten kein Antidepressivum verabreichen?

Würzburg (4. Juli 2016) – Dass ein erkranktes, schwaches Herz auf‘s Gemüt schlagen kann, ist bekannt. Depression ist eine der häufigsten Begleiterkrankungen der Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Je schwerer sie ist, desto mehr belastet sie die Prognose und Lebensqualität Betroffener. Forscher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI), einer Forschungs- und Behandlungseinrichtung von Universität und Uniklinikum Würzburg, koordinierten
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Neue Technik ermöglicht Eingriffe ganz ohne Bauchschnitte: Experten setzen Nähte mittels Endoskop

Einsatz erfolgt vor allem bei Adipositas-Patienten Leipzig (27. Juni 2016) – Mit Hilfe eines neuen Geräts können am Universitätsklinikum Leipzig Eingriffe am Verdauungstrakt jetzt ganz ohne Schnitte erfolgen: Die Fachexperten in der Endoskopie verbinden mit Hilfe eines speziellen Instruments eine Magen- oder Darmspiegelung mit dem Setzen einer chirurgischen Naht von innen. Dieses extrem schonende Verfahren
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Heilkraft der Musik: Mozart und Strauss gegen Bluthochdruck

Köln (18. Juni 2016) – Die Musik von Mozart und Strauss vermag Blutfette und die Herzfrequenz zu senken. So lautet das Ergebnis einer Studie zum Einfluss unterschiedlicher Musikstile auf das Herz-Kreislauf-System, die Hans-Joachim Trappe und Gabriele Volt von der Ruhr-Universität Bochum im aktuellen Deutschen Ärzteblatt vorstellen (Dtsch Arztebl 2016; 113: 347-352).

Absorb, der bioresorbierbare Stent von Abbott, jetzt mit FDA-Zulassung

Innovatives Medizinprodukt aus sich natürlich abbauendem Material nun auch in den USA erhältlich Funktioniert wie ein Metallstent, löst sich aber auf sobald die Arterie geheilt ist und hinterlässt somit kein Metall im Körper, das die natürliche Gefäßbewegung einschränken würde Weltweit wurden bereits über 150,000[1] Patienten in über 100 Ländern mit Absorb behandelt – 30.000[2] sind
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DZHK-Studie: Implantierbarer Monitor soll mehr Sicherheit nach Herzinfarkt bringen

Berlin (3. Juni 2016) – Ein kleiner implantierbarer Monitor könnte bei bestimmten Patienten nach Herzinfarkt drohende Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen anzeigen. Wenn dadurch rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen erfolgen, könnte sich die Prognose der Patienten verbessern. Ob dies wirklich funktioniert, untersucht die jetzt angelaufenen Studie SMART-MI* des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK).

Mitralklappeneingriffe: AQUA-Institut entwickelt Qualitätssicherung

Göttingen (20. Mai 2016) – Das AQUA-Institut hat im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses Qualitätsindikatoren mit dazugehöriger Dokumentation für Eingriffe an der Mitralklappe entwickelt. Im Fokus stehen dabei erwachsene Patienten mit erworbenen Mitralklappenerkrankungen, unabhängig davon, ob die Eingriffe offen-chirurgisch, minimal-invasiv oder kathetergestützt durchgeführt werden. Im Zuge dessen wurde geprüft, inwieweit dazu anonymisierte Sozialdaten der Krankenkassen herangezogen
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Neue europäische Leitlinie für die Bergung von verschluckten Gegenständen bei Erwachsenen: Löffel, Käsepieker, Batterie: Was tun bei verschluckten Gegenständen?

Ulm (3. Mai 2016) – Kann man einen Löffel verschlucken, einen Käsepieker, eine Rasierklinge? Klar ist, ja, man kann. Unklar war bisher häufig, was genau ein Arzt in solchen Fällen tun sollte: Abwarten, den Gegenstand endoskopisch entfernen oder gar operieren? Bei einer verschluckten Knopfbatterie muss sofort gehandelt werden, bei einer kleinen Murmel nicht unbedingt. Wie
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Medtronic gibt CE-Kennzeichnung des Micra®-Transkatheter-Schrittmachers bekannt, des kleinsten Herzschrittmachers der Welt: Schrittmacher im Miniaturformat nicht einmal ein Zehntel so groß wie herkömmliche Modelle und unmittelbar im Herzen implantiert

DUBLIN, Irland (14. April 2015) – Medtronic plc (NYSE: MDT) gab heute den Erhalt der CE-Kennzeichnung (Conformité Européenne) für das Micra® Transcatheter Pacing System (TPS) bekannt, den kleinsten Herzschrittmacher der Welt. Diese Micra‐Herzschrittmachersystem ist weniger als ein Zehntel so groß wie herkömmliche Schrittmacher. Es bietet die fortschrittlichste Herzschrittmachertechnologie in einem kosmetisch unsichtbaren Gerät, das über
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Mind the Gap! Alginat kann die therapeutische Lücke in der Refluxbehandlung schließen

Mannheim (11. April 2016) – Die Behandlung von Refluxpatienten ist lückenhaft. Dies ist das Fazit eines Presseworkshops von Reckitt Benckiser Deutschland GmbH (RB) im Rahmen des DGIM Kongresses, an dem Experten aus Gastroenterologie und Allgemeinmedizin teilnahmen. Alginat kann als zusätzliche Option zur Behandlung mit PPI die Lebensqualität von über vier Millionen Patienten erheblich verbessern. Die
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Expertendiskussion über zukunftsträchtiges Herzinsuffizienz-Management mit natriuretischen Peptiden

Mannheim (10. April 2016) – Aktuell wirft die Einführung der neuen Wirkstoffklasse der ARNI (Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitoren) neue Fragen zum Einsatz der natriuretischen Peptide (NP) als Biomarker auf: Bei dem von Roche Diagnostics initiierten Roundtable-Gespräch wiesen Experten aus dem Bereich der ambulanten und stationären Herzinsuffizienz-Versorgung auf den hohen Aufklärungsbedarf zum Unterschied zwischen BNP und NT-proBNP hin. Als
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Digitale Wege zur Adhärenzsteigerung: Innovative Arzt-Patienten-Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung

Mannheim (9. April 2016) – Ärzte sollten die primären Informationsquellen ihrer Patienten sein. Darin waren sich die Referenten eines Symposiums auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim einig. Konsens herrschte aber auch darin, dass Ärzte dabei durchaus das große Potenzial der digitalen Gesundheitsdienstleistungen für den Therapieprozess nutzen sollten. Diese
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Medtronic kündigt neues weltweites Studienprogramm an: SPYRAL HTN zur renalen Denervierung

  Meerbusch (1. April 2015) – Medtronic plc (NYSE:MDT) gab heute den Beginn des weltweiten klinischen Studienprogramms SPYRAL HTN bekannt; eines einzigartigen, in Phasen aufgebauten Programms zur klinischen Prüfung der Renalen Denervierung bei unkontrollierter Hypertonie. Diese Ankündigung folgt auf die Erteilung einer DIE (Investigational Device Exemption; Ausnahmegenehmigung für in der Erforschung befindliche Medizinprodukte) durch die
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Sacubitril/Valsartan bei chronischer Herzinsuffizienz: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

  Vorteil bei Sterblichkeit, Klinikeinweisungen und Lebensqualität Nachteil bei nicht schweren Nebenwirkungen   Köln (1. April 2016) – Die Fixkombination aus Sacubitril und Valsartan (Handelsname: Entresto) ist seit November 2015 für Erwachsene mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz zugelassen, bei denen die Pumpfunktion (Ejektionsfraktion), eingeschränkt ist. In einer frühen Nutzenbewertung hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit
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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie: Kardiogener Schock: Überlebenschancen werden besser

  Mannheim (1. April 2016) – Die Akut-Sterblichkeit von Patienten im kardiogenen Schock konnte in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesenkt werden. Dennoch haben Menschen, die beispielsweise infolge eines Herzinfarkts in diesen lebensbedrohlichen Zustand geraten, nach wie vor ein hohes Risiko, zu versterben. Eine sofortige Katheterintervention hat höchste Priorität, betonten Experten bei der Jahrestagung der
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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie: Lebensrettende Pumpen und „Kunstherzen“

  Mannheim (1. April 2016) – Mechanische Pumpen, die die Funktion des Herzens ganz oder zumindest teilweise übernehmen, sind längst keine Utopie mehr. Sie kommen auf Intensivstationen zum Einsatz, um beispielsweise Patienten nach einem Herzinfarkt über die ersten, kritischen Tage zu bringen. Mit Kunstherzen können schwer Herzkranke mehrere Jahre leben, berichten Experten auf der Jahrestagung
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Impella®-Mikroaxialpumpen – effektive hämodynamische Unterstützung in der klinischen Praxis

Mannheim (31. März 2016) – Eine zeitweise mechanische Unterstützung der Herzventrikel durch perkutane Pumpensysteme kann in verschiedenen kardiologischen Indikationen von Nutzen sein. Hierzu zählen etwa die perkutane Koronarintervention (PCI) bei Hochrisikopatienten sowie der therapierefraktäre kardiogene Schock nach akutem Myokardinfarkt. Impella®-Mikroaxialpumpensysteme ermöglichen in beiden Fällen eine einfache, schnelle und sichere Entlastung des Herzens, die mit erhöhter
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Telekardiologie: BVMed warnt: “Ab April 2016 können fast 12.000 Herzschrittmacher-Patienten nicht mehr telemedizinisch versorgt werden”

  Berlin (4. März 2016) – Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat darauf hingewiesen, dass ab 1. April 2016 rund 12.000 Herzschrittmacher-Patienten in Deutschland nicht mehr telemedizinisch versorgt werden können, obwohl sich das Telemonitoring bei ihnen seit vielen Jahren bewährt hat. Die Herzschrittmacher-Patienten müssen dann künftig wieder zweimal im Jahr in eine kardiologische Praxis oder Klinik
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PARKINSON

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Putzfimmel im Gehirn
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